AT10695B - Elastischer Radreifen. - Google Patents
Elastischer Radreifen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Österreichische PATENTSCHRIFT Nr 10695. FELTEN & GUILLEAUME CARLSWERK, AKTIEN- GESELLSCHAFT, MÜLHEIM A. RH. Elastischer Radreifen. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung an solchen elastischen Radreifen, bei denen ein Laufroifen auf einem innerhalb der Felge liegenden Polster, wie Luftscblauch oder dgl. ruht und mit nach aussen gebogenen Vorsprüngen oder Lappen hinter die nach innen gebogenen Ränder der Felge greift, um das Entweichen des Laufreifens aus der Felge zu verhindern. Da der Laufreifen eines derartigen Radreifens aus einem elastischen Material, wie Gummi oder dgl. bestehen muss, so ist es erforderlich, um ein leichtes Auf-und Niedergleiten dieses Laufreifens zwischen den Felgenrändern unter dem Raddruck zu sichern und damit die federnde Wirkung des Polsters oder Luftschlauches zur Geltung zu bringen, EMI1.1 Lau freifen und den Folgenrändern derartig stark sein würde, dass der Lauf reifen zwischen ihnen nicht gleiten kann, sondern durch den Druck einfach auf den Felgenrändern breit gedrückt würde, ohne auf das Polster einzuwirken. Um nun den Laufreifen innerhalb der Felgenränder so zu führen, dass er sicher auf das Polster einwirken muss, kann man seine Seitenflächen mit Gleitbacken aus Metall oder einem anderen harten Material versehen. Nach vorliegender Erfindung wird anstelle voneinander gegenüberstehenden Gleitbacken ein gebogenes federndes Gleitstück, vorzugsweise aus Blech oder aus anderem harten federnden Material benutzt. Dieses federnde Gleitstück besteht aus einem flachen Mittelteil, das zur Auflagerfläche des Lanfreifens bestimmt ist. Die Seitenkanten sind erst nach unten und dann wieder nach oben gebogen und an der untersten Stelle mit einer Ausbauchung versehen. Ein derartiges Gleitstück d ist in der umstehenden Zeichnung in Fig. 1 in Seiten-und Oberansicht da-rgestellt. Fig. 2 zeigt den fertigen Reifen im Schnitt. EMI1.2 stücken und greift mit seinen verdickten Enden c' in die durch die Ausbauchungen d2 gebildeten Öffnungen des Gleitstückes d, wodurch der Lanfreifen in dem Gleitstück festgehalten wird. Gleichzeitig greifen diese. Ausbauchungen oder Vorsprünge < ss hinter die Ränder a'der Folge a und verhindern so, dass der Luftschlauch die Gleitstücke mit dem Laufreifen aus der Folge herausdrückt. Die Gleitstücke können noch je mit einer Metallauflage q versehen sein, welche über das jeweilig folgende Gleitstück übergreift und in eine Aussparung im Felgenrand (1.'eingrei. ft. Durch diese Metallauflage q wird eine sichere gegenseitige Führung der Gleitstücke erreicht und gleichzeitig durch das Eingreifen derselben in dem Felgenrand ein Drehen des Laufreifens in tangentialer Richtung verhindert. Durch die den Gleitstücken gegebene Form ist ihnen eine gewisse Federkraft verliehen, so dass sie, wenn sie in die Felge eingesetzt sind, gegen den Felgenrand a'federn und so die Vorsprünge d2 gegen diesen andrücken, um das Entweichen der Gleitstücke aus der Felge zu verhindern. Diese Federung wird noch unterstützt durch die elastischen Enden c'des Laufreifens e und kann weiter verstärkt werden durch einen elastischen <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 dringen von Schmutz in die Folge. Sollte der Luftschlauch platzen, so gehen die Gleitstocke in das Innere der Felge, bis sie mit ihren oberen Vorsprüngen d4 auf dem Felgen- rand a' ruhen, so dass der Wagen noch immer auf Gummi fahrt und seine Fahrt be- enden kann.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Ein elastischer Radreifen, bei dem ein Lauf reifen auf einem innerhalb der Felge liegenden Luftreifen ruht und mit nach aussen gebogenen Lappen oder Vorsprüngen, die an der Gleitfläche mit Gleitbacken bekleidet sind, hinter die nach innen gebogenen Ränder der Felge greift, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitbacken aus den umgebogenen Kanten eines federnden Stückes (d) gebildet sind, die mit Vorsprüngen (d2) oder.Aushauchungen (g) hinter die Felgenränder (a') greifen und in diesen Ausbauchungen die Kanten des Lauf- reifens einschliessen, so dass dieser in den Gleitstücken festgehalten wird und diese die Folge nicht verlassen können, während der tlache Mittelteil (d3) der Gleitstücke als Auf- lagerfläche für den Laufreifen dient. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1900132442D DE132442C (de) | 1900-04-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT10695B true AT10695B (de) | 1903-02-10 |
Family
ID=5664528
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT10695D AT10695B (de) | 1900-04-03 | 1901-06-07 | Elastischer Radreifen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT10695B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19650884C2 (de) * | 1995-12-11 | 2000-05-04 | Avl List Gmbh | Magnetventil |
-
1901
- 1901-06-07 AT AT10695D patent/AT10695B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19650884C2 (de) * | 1995-12-11 | 2000-05-04 | Avl List Gmbh | Magnetventil |
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