AT106848B - Elektronenröhrenschaltung für Hochfrequenztelegraphie und -telephonie. - Google Patents
Elektronenröhrenschaltung für Hochfrequenztelegraphie und -telephonie.Info
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Description
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Elektronenröhrenschaltung für Hochfrequenztelegraphie und-telephonie.
Bei Anordnungen mit Elektronenröhren für die Zwecke der Hochfrequenztelegraphie und-telephonie werden, um eine möglichst hohe Verstärkung der elektrischen Schwingungen zu erreichen, Audion- schaltungen mit Rückkopplung zur Dämpfungsreduktion verwendet. Ist die Einstellung der Rückkopplung variabel, so treten leicht bei zu fester Kopplung Schwingungen auf, die den eigenen Empfang stören und dadurch, dass sie gegebenenfalls von einer Antenne ausgestrahlt werden, auch den Empfang benachbarter Stationen hindern.
Mit zunehmender Anzahl von Empfangsstationen für Nachrichtenübermittlung mittels Hochfrequenz auf drahtlosem Wege oder längs Leitungen werden die Störungen, die durch
Schwingungserzeugung in der Empfangsanlage eintreten, immer lästiger und es ist unbedingt erforderlich, ein Mittel vorzusehen, um diese Schwingungserzeugung und damit die Ausstrahlung von Hochfrequenzenergie zu verhindern.
Die vorliegende Erfindung geht von der Überlegung aus, dass die Abnahme des Anodenstromes bei einem rückgekoppelten Audion in dem Moment des Einsetzens von Schwingungen ausgenutzt werden kann, um eine Vorrichtung zu betätigen, welche automatisch die entstehenden Schwingungen auslöscht.
Der Grundgedanke der Erfindung besteht eben in der Verwendung des Rückganges des Anodenstroms beim Audion bei Eintreten der Selbsterregung zur Betätigung einer Vorrichtung, welche die Sehwingungserzeugung verhindert. Dieser Erfindungsgedanke kann praktisch auf verschiedene Weise verwirklicht werden. So ist es z. B. zweckmässig, ein Relais zu verwenden, welches auf den Rückgang des Anodenstroms reagiert und einen Schaltvorgang betätigt, durch welchen die Rückkopplung aufgehoben bzw. so weit lose gemacht wird, dass keine Schwingungserzeugung erfolgt.
An Hand der Figuren sei eine Einrichtung gemäss der Erfindung näher erläutert. In Fig. 1 ist eine rückgekoppelte Audionröhre dargestellt, die für den Empfang an eine Hochantenne angeschlossen ist. Im Anodenkreis der Röhre liegt ein Relais, das so eingestellt ist, dass der Kontakt m, wenn keine Schwingungen erzeugt werden, offen ist. Sobald aber die Rückkopplung des Anodenkreises mit dem Gitterkreise so fest eingestellt wird, dass die Röhre als Schwingungserzeuger wirkt, wird der Kontakt m geschlossen und dadurch ein Nebenschluss (in der Figur der punktierte Zweig mit dem Kondensator) zur Rückkopplungsspule für die Hochfrequenz eingeschaltet, wodurch die Rückkopplung auf einen Betrag verringert wird, dass die Schwingungen aussetzen.
Es ist nun erforderlich, dass der Kontaktschluss beim Relais bei unveränderter Stellung der Rückkopplungsspule bestehen bleibt und nicht infolge des nunmehr erfolgenden Anwachsens des Anodenstroms wieder geöffnet wird, weil dann eine intermittierende Schwingungserzeugung eintreten würde, da sich das Spiel dauernd wiederholen würde. Zu diesem Zweck ist, wie in Fig. 2 angegeben, ein permanenter Magnet n vorgesehen, welcher den Relaisanker festhält und demnach die Rückkopplungsspule dauernd überbrückt bleibt und der Empfang stark geschwächt ist. Zur Auslösung des Relaisankers dient ein Druckknopf p.
Eine weitere Vervollkommnung der Erfindung besteht nun darin, dass mit der Betätigung des Druckknopfes zur Auslösung des Relaisankers gleichzeitig ein geeigneter Punkt des schwingenden Systems unterbrochen wird, so dass überhaupt kein Empfang zustande kommt. Denn würde diese Vorkehrung nicht getroffen sein, so hätte man die Möglichkeit, dadurch dauernden Druck auf den Druckknopf das Relais
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eines rüekgekoppelten Audions, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Verhinderung störender Eigenschwingungen eine Vorrichtung angeordnet ist, welche auf den Abfall des Anodenstroms im Audion beim Einsetzen von Schwingungen reagiert und die Schwingungserzeugung verhindert.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei induzierter Rückkopplung durch ein Relais parallel zur Rückkopplungsspule ein kapazitiver Nebenschluss fÜr die Hochfrequenz eingeschaltet wird.3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine Vorrichtung, beispielsweise einen Magneten, der Relaisanker in der Kontaktschlussstellung festgehalten wird.4. Einrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Auslösung des Relaisankers ein Druckknopf angebracht ist, der so angeordnet ist, dass er gleichzeitig mit der Auslösung des Relaisankers einen geeigneten Punkt des Empfangssystems unterbricht, so dass der Empfang aussetzt. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE106848X | 1924-03-13 |
Publications (1)
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|---|---|
| AT106848B true AT106848B (de) | 1927-07-11 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT106848D AT106848B (de) | 1924-03-13 | 1925-03-11 | Elektronenröhrenschaltung für Hochfrequenztelegraphie und -telephonie. |
Country Status (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT106848B (de) |
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1925
- 1925-03-11 AT AT106848D patent/AT106848B/de active
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