AT106561B - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung verzierter Glaswaren. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung verzierter Glaswaren.

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AT106561B
AT106561B AT106561DA AT106561B AT 106561 B AT106561 B AT 106561B AT 106561D A AT106561D A AT 106561DA AT 106561 B AT106561 B AT 106561B
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glass
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Edward Danner
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Edward Danner
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  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Einrichtung zur Herstellung verzierter   Glaswaren.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 in Schichtform   übergeführt   wird und hiebei bereits regelmässig seine Feuerpolitur verlieren, entglasen und trübe wird, worauf es über ein Gleitprisma zwischen ein Walzenpaar geleitet wird, welche die Prägung bewirken und wiederum die Glasschicht in solch roher Weise behandeln, dass weder Entglasungserscheinungen verhindert noch Beschädigungen der zu prägenden Schichtseite ausgeschlossen sind, letzteres insbesondere aus dem Grunde, weil die harte Gegenwalze die zu prägende Schicht niemals in gleich elastischer Weise andrücken kann wie ein Gasdruck, der gemäss der Erfindung angewendet wird. 



   In den Zeichnungen ist Fig. 1 ein Längsschnitt durch eine Ausführung der Erfindung, bei der die nicht zur Erfindung gehörenden Teile weggelassen sind, Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1, Fig. 3 ein vergrösserter Schnitt der   Luft-oder Gasdüse nach   der Linie   3-3   der Fig. 1, Fig. 4 
 EMI2.2 
 temperkammer bildender Trog, durch den das Glas aus der Wanne in einem verhältnismässig flachen Strom nach einem   Behälter.   3 fliesst, der sich an dem Vorderende des Kammerbodens   bef   ndet und einen schmalen   Auslassschlitz   4 für das Glas besitzt.

   Das aus dem Schlitz 4 tretende Glas fliesst auf den Kopf   eines vertikal angeordneten Leitorgans.   5, auf dem der Glasstrom sich teilt und in getrennten Schichten   cz   an einander gegenüberliegenden Se'ten des Organs   herabfl'esst,   de am unteren Ende des Organs   hi e'n   Band b übergehen. Das Leitorgan   5'st innerhalb e'ner   erhitzten Temperkammer 6 angeordnet, welche durch   e-ne   vom Boden des Trogs 2 nach abwärts sich erstreckende Wand 7 gebldet wird, d'e um den   Schutz     4   und das Organ 5 herum angeordnet ; st. Die nach unten über das Leitorgan h'naus sich erstreckende   Wand'st   an ihrem unteren Ende offen.

   Die Temperatur der Kammer 6 ist zwecks Erzielen der erforderlichen Tempertemperatur regelbar. Die Regelung geschieht im vorliegenden Ausführungsbeispiel durch unterhalb der Kammer 6 angeordnete Brenner   8,   deren Heizgase in der Kammer nach aufwärts strömen. Am oberen Ende der Kammer 6 sind   Auslassöffnungen   9 für die Abgase vorgesehen. 



  Selbstverständlich kann die Temperatur innerhalb der Kammer 6 an einander gegenüberliegenden Seiten des Leitorgans verändert werden, so dass das Glas einer Schicht weicher oder flüssiger als das der anderen ist. 
 EMI2.3 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 das Aussenende des Bolzens eine   Siellmutter 21 geschraubt ist. um das Mundstück 7 in naehgiebiger   Weise in bezug auf die Walze 10 verstellen zu können.

   Letztere wird in geeigneter Weise angetrieben, wobei die Umfangsgeschwindigkeit derselben der Abflufgeschwindigkeit des Bandes b von dem Leitorgan angepasst ist. 
 EMI3.1 
 Aus Vorstehendem dürfte hervorgehen, dass das beschriebene Verfahren mehrere Vorteile besitzt, von denen die hauptsächlichsten in dem schnellen und freien Fluss des Glases längs des   Leitorgans durch   die kritische Kühltemperaturzone zur Verhinderung einer   Entgasung   und in der Möglichkeit bestehen. die einzelnen Glasschichten unabhängig voneirander tempern zu können, wenn sie durch die Temper-   kammer     fliessen und   ehe sie sich zu einem einzigen Band vereinigt haben, so dass die in Berührung mit 
 EMI3.2 
 



   Die Erfindung ist nicht auf die ; n der Beschreibung erlänterte Ausführungsform beschränkt, da sie in   mannigfacher Weise abgeändert   werden   kann.   ohne dabei von dem Wesen der Erfindung abzuweichen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1.     Verfahren   zur Herstellung verzierter   Glaswareu.   insbesondere verzierten Tafelglases durch 
 EMI3.3 
 der   Glasschicht   durch einen gegen die andere Seite gerichteten Gasdruck an dieses   Prägeelement     anpresst.  

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das geschmolzene Glas durch eine Temperatmosphäre strömen lässt. bevor man es dem Druckelement zuführt. EMI3.4 anliegt. t\ Verfahren nach Anspruch 1 oder den folgenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet. dass der Anpressungsdruek durch ein Pressgas solcher Temperatur erzeugt wird, dass eine Abkühlung der nicht mit dem Druckelement in Berührung stehenden Fläche des Stromes bzw. der Schicht eintritt. EMI3.5 elementen des Kühlofens aufliegt und gegebenenfalls. bei Änderung der Abzugsrichtung, mit den Ab- lenkelementen in Berührung gelangt.
    8. Einrichtung zur Ausübung eines Verfahrens nach Anspruch 1 oder den folgenden Ansprüchen, gekennzeichnet durch ein Gas-oder Luftgebläse zum Andrücken des Glasbandes an das Druckelement.
    9. Einrichtung zur Ausübung eines Verfahrens nach Anspruch l oder den folgenden Ansprüchen, gekennzeichnet durch ein bewegliches Druekelement, insbesondere eine Druckwalze. <Desc/Clms Page number 4>
    10. Einrichtung zur Ausübung eines Verfahrens nach Anspruch 1 oder den folgenden Ansprüchen, gekennzeichnet durch eine Temperkammer, durch welche ein oder mehrere Glasströme hindurchgeführt werden, und ein bewegliches Druckorgan (Druckwalze), auf welches der Glasstrom bzw. die vereinten Glasströme durch ein Gas-oder Luftgebläse aufgepresst wird, und gegebenenfalls eine Ablenkvorrichtung des vom Druckorgan abgenommenen Glasbandes, welche vorzugsweise die nicht mit dem Druckorgan in Berührung gewesene Seite des Glasstromes erfasst.
    11. Einrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch ein oder mehrere vorzugsweise erhitzte Leitorgane in der Temperkammer, auf die die Glasschmelze einseitig oder beiderseitig auffliesst und entlang deren sie in vorzugsweise dünner Schicht herabfliesst, derart, dass gegebenenfalls eine Vereinigung der Schichten an den Abzugsenden der Leitorgane stattfindet.
    12. Verfahren nach Anspruch 1 oder den folgenden Ansprüchen und Einrichtung hiezu, dadurch gekennzeichnet, dass man zwei oder mehrere Glasströme untereinander verschiedener Beschaffenheit oder Färbung in einer Temperkammer zu einem einzigen Glasstrom vereinigt, den man in plastischem Zustand sodann der Dnickvorrichtuüg zuführt, auf welche er durch Gasdruck angepresst wird. EMI4.1
AT106561D 1925-06-26 1925-06-26 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung verzierter Glaswaren. AT106561B (de)

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