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Druckverschluss.
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Die Schliessrollenform nach den Fig. 6 und 7 mit rundem Mittelteil 80 und prismatischen Enden 81 ist für solche Druckverschlüsse bestimmt, die sich erst unter grösserem Druck schliessen und unter grösserem Zug öffnen lassen sollen. Zum Öffnen und Schliessen ist hier eine grössere Kraft erforderlich, weil sich die Rollen beim Eindrücken bzw. Herausziehen der Schliessnase nicht drehen, sondern nur quer zur Einführungsrichtung verschieben können.
Soll ein Herausziehen der Schliessnase auch unter stärkstem, in deren Achsenrichtung wirkendem Zug verhindert werden, so ist die Ausführungsform nach den Fig. 7 und 8 zu wählen. Bei dieser ist das elastische Druckorgan durch ein starres Schliessorgan ersetzt, beispielsweise in Form eines Drahthakens 2. 3, dessen Öse 24 um den Steg 14 der Öse 14, 15 drehbar ist und dessen herabgeklappter Rücken 25 nach zuvor eingeführter Schliessnase die dieser benachbarten Rollen fest in deren Hohlkehlen eindrückt. Die letzte Rolle findet dabei wieder ihr Widerlager an dem hinteren Rahmensteg 13. Infolge des Gegendruckes der Rollen wird der Schliesshaken durch Reibung in seiner Schliesslage gesichert.
Nur durch Hochklappen des Schliesshakens 2. 3 lässt sich die Einspannung der Schliessnase 11 lösen, welche hierauf frei herausgezogen werden kann. Die Rollen können sich nur bis zu den von der Hülse 2 herabgebogenen Anschlaglappen 29 frei nach vorne bewegen. Zwischen und hinter diesen Anschlaglappen ist die Hülse mit einer Aussparung 28 versehen, durch welchen der Hakenrücken 25 eintreten kann.
Den bekannten Druckknopfverschlüssen gegenüber, welche leicht von selbst aufspringen und deren Verstellungsstufen mindestens durch den verhältnismässig grossen Druckknopfdurehmesser begrenzt sind, bieten die neuen Druckverschlüsse bei ebenso leichter Handhabung den Vorteil einer völligen Sicherung gegen Selbstaufspringen und die Möglichkeit der Erzielung weit kleinerer Verstellungsstufen, welche hier nur durch den viel kleineren Durchmesser der Rollen begrenzt sind. Ausserdem braucht man für eine ganze Reihe von Verstellungsstufen nur einen einzigen Unterteil und einen einzigen Oberteil an dem zusammenzuschliessenden Gegenstand zu befestigen, während Druckknopfverschlüsse das Befestigen ebenso vieler Paare von Drucklmopfhälften erforderlich machen als Verstellungsstufen vorzusehen sind.
Nach den Ausführungsbeispielen sind mittels eines einzigen Unterteils und eines einzigen
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bedarfsgemäss ausnutzen zu können.
Infolge dieser Vorteile ergibt sich für die neuen Druckversehlüsse ein breites Verwendungsgebiet, z. B. für Leder-und Filzschuhe, Krawatten und für noch viele andere Gegenstände.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Druckverschluss für beliebige Zwecke, dadurch gekennzeichnet, dass eine Reihe von parallel aneinandergelegten Rollen (3, 3', 3"...) in einer auf ihrer Unterseite (8') geschlitzten (7) Hülsen (2) geführt sind und je nach Verwendungszweck durch elastischen oder starren Druck aneinandergedrüekt werden, um eine mit Hohlkehlen (32) versehene Schliessnase (11, 32, 20, 10) in jeder der Rollenfugen (6. 6', 6"...) nacheinander lösbar oder starr verriegeln und damit den betreffenden Gegenstand je nach Bedarf enger oder weiter schliessen zu können.