CH134351A - Schiebeverschluss. - Google Patents

Schiebeverschluss.

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CH134351A
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Martin Dr Winterhalter
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Martin Dr Winterhalter
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Description


      Schiebeverschluss.       Die Erfindung bezieht sich auf einen       Schiebeverschluss,    bei welchem an den     ganten     von Stoff-, Leder- oder sonstigen Bahnen in  Reihen angeordnete, gleichartig ausgebildete       Verschlussglieder    vorgesehen sind, die von  einem zwischen den Reihen gleitenden Schie  ber zusammengebracht oder getrennt werden  können. Zur Begrenzung der     Schieberbe-          wegung    sind unmittelbar an die Reihen der       Verschlussglieder    sich anschliessende Anschlag  glieder vorgesehen, die in der     Schlussstellung     in den Schieber eintreten.

   Die Anschlag  glieder können nicht wie die     Verschlussglieder     durch den Schieber zusammengeführt werden.  



  Das Anschlagglied für die Schliessbewe  gung wirkt aber in seiner bisher bekannten       Ausfühi        ung    nicht selbstsperrend, d. h. der  Schieber kann freiwillig wieder in die Öff  nungsstellung übergehen, sobald die beiden       Stoffbahnen    gewissen Beanspruchungen unter  worfen werden. Es wird dann der Schieber  durch die     Stoffbahnen    bewegt. Solche Be  anspruchungen treten beispielsweise dann auf,    wenn die Verschlüsse bei Schuhwerk ange  wendet werden,  Es erscheint demnach in solchen Fällen  erforderlich, den Schieber in der     Verschluss-          stellung    besonders zu sichern.

   Die Erfindung  sieht dazu das Mittel vor, dass die Anschlag  glieder für die Schliessstellung und der Schie  ber     rastenartig    zusammenwirkende Teile be  sitzen. Diese     Rastenwirkung    kann in ver  schiedener Weise erzielt werden. Ist das  Anschlagglied als vollwandiger Körper aus  gebildet, so können Erhebungen in der Wan  dung vorgesehen sein, auf welche sich der  Schieber mit entsprechenden Gegenflächen in  der Schliessstellung schiebt. Selbstverständ  lich kann die Anordnung auch umgekehrt  getroffen sein; die Erhebungen können also  im Schieber und die Vertiefungen in der       Wandung    der Anschlagglieder vorgesehen  sein.  



  Im besonderen kann die     Rastenerhebung     nachgiebig gestaltet oder angeordnet sein,  also     druckknopfartig    wirken. Während aber      der übliche Druckknopf lediglich in     achsialer     Richtung beansprucht wird, werden im letz  teren Falle die zusammenwirkenden Teile  seitlich aufeinander zu bewegt, und in diesem  Sinne muss auch die nachgiebige Federung  wirken. Dies kann beispielsweise dadurch  erzielt werden, dass die     Rastenerhebung        bezw.     -Vertiefung an einem besonderen, mit dem  Anschlagglied     bezw.    dem Schieber durch  einen 'federnden Steg zusammenhängenden  Teil angeordnet ist.

   Die zugehörige Ver  tiefung ist dabei zweckmässig als kelchartige  Bohrung gestaltet; diese kann besonders vor  teilhaft in den     Schieberschilden    untergebracht  sein.  



       Bringt    man die     druckknopfartige    Erhebung,  wie angegeben, an einem besonderen Teil an,  so ist damit ausserdem der Vorteil verknüpft,  dass das Anschlagglied kürzer gehalten werden  kann.  



  Auf der Zeichnung sind drei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes darge  stellt. Es zeigen       Fig.    1 die eine Ausführungsform in der  Vorderansicht,       Fig.    2 einen Querschnitt durch ein An  schlagglied mit dem zugehörigen Stoffstreifen  in Richtung der Linie     I-I    der     Fig.    1,       Fig.3    eine zweite Ausführungsform in  Vorderansicht,       Fig.    4 einen     Querschnitt    durch ein Band  mit einer Stirnansicht auf das zugehörige  Anschlagglied gemäss     Fig.    3,

         Fig.    5 einen Querschnitt durch die     Schie-          berschilde    mit den Raststellen,       Fig.6    ein Anschlagglied in Ansicht in  einer dritten Ausführungsform.  



  a sind die beiden Stoffstreifen,     b    ist der  Schieber, e sind die     Verschlussglieder    und d  die Anschlagglieder, gegen welche sich der  Schieber nach dem Schliessen der Glieder c  legt. Um den Schieber in dieser. Schliessstel  lung in gewissem Umfang in seiner Lage  zu sichern, sind nach den     Fig.    1 und 2 an  den Gliedern d auf der Vorder- und Rück  seite je eine Erhöhung e vorgesehen. Mit  diesen Erhöhungen wirken in den Schieber  schilden vorgesehene     Vertiefungen    f zu-         sammen,    und zwar in der Weise, dass beim  Erreichen der Schliessstellung die Vertiefungen  f sich auf die Erhöhungen e legen.

   Infolge  der natürlichen, den     Schieberschilden    inne  wohnenden Federung erfolgt auch dieses Auf  schieben federnd,     beziehungsweise    sind die  Teile durch die Federung entsprechend in  ihrer Lage gesichert. Zum Öffnen des Schie  bers muss der Federungswiderstand über  wunden werden. Dieser Widerstand ist so  bemessen, dass bei der normalen Beanspru  chung des betreffenden Gegenstandes, bei  spielsweise des Schuhwerkes, im Gebrauch  der Verschluss sich nicht unfreiwillig öffnet.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach den       Fig.    3 und 6 ist auf die Erzielung der federn  den Wirkung noch besonderer Wert gelegt.  Die Erhebungen sind in diesem Falle druck  knopfartig ausgebildet und bilden die Teile g.  Diese Erhebungen wirken wieder mit den  Vertiefungen h. zusammen, die an den beiden       Schieberschilden    angeordnet und beispiels  weise in der Weise erzeugt sind, dass durch  einen     Stanzvorgang    Löcher i gestossen werden,  wobei der betreffende     Stanzstempel    eine Ver  dickung besitzt, durch welche gleichzeitig die  kelchartigen Vertiefungen h. erzeugt werden.  Naturgemäss können aber diese Vertiefungen  auch auf andere Weise hervorgerufen werden.

    Die     druckknopfartigen    Teile können aus der  Wandung heraus gebildet oder besonders auf  gesetzt sein.  



  Um das Zusammenwirken der     Rastenteile     noch zu erleichtern, können in den Schieber  schilden anschliessend an die Vertiefungen     lt     noch Schrägflächen vorgesehen sein, die bei k  angedeutet sind. Auf diese treffen die Teile g  zunächst auf, wenn der Schieber seine Schliess  bewegung vollenden will.  



  Während bei den bisher beschriebenen  Ausführungsbeispielen stets angenommen ist,  dass die erforderliche Federung durch den  Schieber     bezw.    die Anschlagglieder selbst  ausgeübt wird, zeigt     Fig.    6 eine in dieser  Hinsicht verbesserte Form. In diesem Falle  ist die Erhebung g an einem besonderen An  satz vorgesehen, der an einem verhältnis  mässig schwachen Steg<B>1</B> mit dem Anschlag-           glied    d zusammenhängt und der zweckmässig  beim Stanzen des Anschlaggliedes gleich       mitgestanzt    wird. Durch den Steg     l    wird  hierbei eine besonders wirksame Federung  senkrecht zur Ebene des     Anscblaggliedes     erzielt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schiebeverschluss mit an den Kanten von Stoff-, Leder- oder sonstigen Bahnen in Reihen angeordneten, gleichartig ausgebildeten Ver- sehlussgliedern, einem zwischen den Reihen der Verschlussglieder gleitenden Schieber zum Öffnen und Schliessen des Verschlusses und unmittelbar an die Reihen der Verschluss glieder sich anschliessenden Anschlaggliedern, die in der Schlussstellung in den Schieber eintreten, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagglieder für die Schliessstellung und der Schieber rastenartig zusammenwirkende Teile besitzen, um den Schieber in der Schliess stellung zu sichern.
    UNTERANSPRüCHE 1. Schiebeverschluss nach Patentanspruch, bei welchem das Anschlagglied als vollwan- diger Körper ausgebildet ist, gekennzeich net durch Erhebungen in der Wandung, auf welche der Schieber sich mit entspre chenden Gegenflächen in der Schliessstel lung schiebt. 2. Schiebeverschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rastener- höhung nachgiebig ist.
    3. Schiebeverschluss nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kasten erhöhung, beziehungsweise -vertiefung an einem besonderen, mit dem Anschlagglied beziehungsweise dem Schieber durch einen federnden Steg zusammenhängenden Teil angeordnet ist. 4. Schiebeverschluss nach Patentanspruch, bei welchem die Kastenerhöhung im Anschlag glied vorgesehen ist, dadurch gekennzeich net; dass die zugehörige Vertiefung als kelchartige Bohrung im Schieberschild aus gebildet ist.
CH134351D 1927-08-30 1928-08-25 Schiebeverschluss. CH134351A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE134351X 1927-08-30
DE250628X 1928-06-25

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ID=25751820

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CH134351D CH134351A (de) 1927-08-30 1928-08-25 Schiebeverschluss.

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