AT106274B - Doppelantriebsmaschine für Öltriebwagen u. dgl. - Google Patents

Doppelantriebsmaschine für Öltriebwagen u. dgl.

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AT106274B
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Fross Buessing Spezialfabrik F
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Doppelantriebsmaschine für   Öltriebwagell   u. dgl. 



   Bei   Öltriebwagen   und sonstigen auf Schienen laufenden Fahrzeugen, die mit Verbrennungskraftmaschinen betrieben werden, ist es zur Vermeidung von   Verkehrsstölungen   bei etwaigem Versagen der Kraftquelle von grosser Wichtigkeit, dass auf dem Fahrzeug noch eine zweite Kraftquelle angeordnet ist, um vollständige Betriebssicherheit zu gewährleisten. Diese zweite Kraftquelle ist auch dann erforderlich, 
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 notwendig ist als auf ebenen Strecken oder im Gefälle ; desgleichen ist auch in Betracht zu ziehen, ob der Triebwagen allein oder mit einem oder mehreren Anhägewagen fährt. 



   Der Erfindung gemäss werden, um allen diesen Bedingungen entsprechen zu können, an dem Triebwagen zwei   Verbrennungskraftmasehinen   mit ihren Längsachsen parallel nebeneinander, in einem gemeinsamen Rahmen eingebaut, angeordnet, die unter Zwischenschaltung von lösbaren Kupplungen auf ein gemeinsames Getriebe wirken, von dem die Kraft vermittels einer dritten lösbaren Kupplung auf das gemeinsame Wechsel-und Wendegetriebe und von diesem auf die Radaehse übertragen wird. 



   Die Kraftübertragung von zwei parallel nebeneinanderliegenden Antriebswellen auf eine dritte, die Kraft abnehmende Welle kann hiebei durch Zahnrädergetriebe oder vorteilhaft um deren   geräusch-   vollen Gang, sowie die namentlich bei hohen Umfangsgeschwindigkeiten kurze Lebensdauer solcher 
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 aus drei gekröpften, mittels Gegengewichte ausbalanzierten Wellen besteht, deren Kurbelzapfen mit einer gemeinsamen Schubstange verbunden sind. 



   In den Zeichnungen ist in Fig. 1 und 2 eine beispielsweise Ausführungsform eines derartigen Doppelantriebsmaschinenaggregats in Seitenansicht und Unteransicht dargestellt. Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen in Schnitt und Draufsicht eine Ausführungsform eines bei einem solchen Aggregat in Anwendung kommenden Stirnrädergetriebes, wobei in Fig. 4 der Deekel des das Getriebe   öldicht     umschliessenden   Schutzgehäuses abgenommen ist. Die Fig. 5 und 6 zeigen in gleicher Weise eine Ausführungsform des mit Vorteil   verwendbaren Kurbelgetriebes.   



   Wie ersichtlich, sind die beiden Verbrennungskraftmaschinen a mit ihren   Längsachsen   parallel nebeneinander angeordnet und in einem gemeinsamen Rahmen k eingebaut, der federnd an der Unterseite des Fahrzeuges aufgehängt ist. Beide Kraftmaschine sind mit lösbaren   Kupplungen 6 ausgerüstet,   so dass nach Bedarf eine oder beide Kraftmaschine auf das gemeinsame Getriebe   c wirken können, welches   ein   Stirnräder-oder Schraubenrädergetriebe, etwa. gemäss Fig. 3   und 4, oder aber mit Vorteil ein Kurbelgetriebe in der aus Fig. 5 und 6 ersichtlichen   Ausführung   sein kann. 



   Von diesem Getriebe c wird die Kraft mittels einer lösbaren Kupplung d auf das gemeinsame Wechsel-und Wendegetriebe e und weiter auf die Radachse   übertragen.   Die Getriebe c und e, sowie alle übrigen Teile des Aggregats sind im Rahmen k gelagert, so dass   die ganze Krafterzeugungs-und Über-   
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 zu lassen. 



   Wenn zur   Kraftübertragung   von zwei parallel nebeneinander angeordneten Antriebswellen auf eine dritte Welle, welche die Kraft abnimmt, ein Zahnrädergetriebe verwendet wird, so kann dasselbe 
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 EMI2.1 
 mindestens zwei durch lösbare Kupplungen b mit den Wellen der Verbrennungskraftmaschinen verbindbar sind, während die dritte Welle zur Kraftübertragung auf das durch die Kupplung d kuppelbare Wechselund Wendegetriebe dient. 



   Soll zur Kraftübertragung ein Kurbelgetriebe Anwendung finden, so tritt an Stelle des Getriebes c 
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 mittels lösbarer Kupplungen b verbunden und übertragen die Kraft auf die gekröpfte Welle g durch Vermittlung einer gemeinsamen Schubstange h, von der die weitere Übertragung durch die lösbare Kupplung d und das Wechsel-und Wendegetriebe e, wie beschrieben, erfolgt. Das Getriebe c, das Zahn- 
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1.

   Doppelantriebsmasehine für Öltriebwagen u. dgl. mit zwei nebeneinander angeordneten Ver- brennungskraftmaschinen, die über ein ihre Antriebsleitung auf eine gemeinsame Welle zusammenfassendes
Getriebe auf die angetriebene Welle wirken, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen jeder Verbrennung- kraftmaschine und dem zusammenfassenden Getriebe einerseits und zwischen diesem und der gemeinsamen angetriebenen Welle anderseits je eine lösbare Kupplung angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Zahnrädergetriebe für ein Masehinenaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei der die Stirnräder tragenden Wellen durch lösbare Kupplungen mit den Wellen der Verbrennungskraftmaschinen verbindbar sind, während die dritte Welle zur Kraftübertragung auf das kuppelbare Wechsel-und Wendegetriebe dient.
    3. Kurbelgetriebe für ein Maschinenaggregat nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch gekröpfte mit Gegengewichten ausbalanzierte Wellen, von denen mindestens zwei durch lösbare Kupplungen mit den Wellen der Verbrennungskraftmaschinen verbindbar sind, während die dritte durch eine Schubstange mit den andern Wellen verbundene Welle zur Übertragung der Kraft auf das kuppelbare Wechsel- und Wendegetriebe dient. EMI2.4
AT106274D 1925-07-10 1925-07-10 Doppelantriebsmaschine für Öltriebwagen u. dgl. AT106274B (de)

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