AT106205B - Verfahren zum Auskleiden der Innenflächen von Eisenrohren mit einer bituminösen Masse. - Google Patents

Verfahren zum Auskleiden der Innenflächen von Eisenrohren mit einer bituminösen Masse.

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AT106205B
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Stewarts & Lloyds Ltd
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  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Auskleiden der Innenflächen von Eisenrohren mit einer bituminösen Masse und besieht in der Vereinigung. zum Teil an sich bekannter Massnahmen, um eine Auskleidung zu schaffen, die den Anforderungen entspricht. 



   Es ist auf dem vorliegenden Gebiet bekannt, dass bituminöse Stoffe, wie Asphalt (natürlicher oder künstlicher), wasserdicht und auch fähig sind. der Einwirkung von Säuren und Alkalien zu widerstehen, sowie dass diese Stoffe wertvolle Isoliereigenschaften haben. Sie sind daher sehr erwünschte Materialien zum   Überziehen oder Ausfüttern   von Rohren, die zum Fördern von   Flüssigkeiten   bestimmt sind. Mit ihrer Benutzung ist aber ein Ühelstand verbunden, indem sie einen verhältnismässig niedrigen Schmelzpunkt haben können, der sich je nach dem Material und seiner Qualität ändert.

   Ein anderer Missstand ist der, dass.   während   einige der genannten Stoffe bei normaler Temperatur in   Gro#britannien brüchige feste Körper   sind, sie unter der Einwirkung von Hitze, wie sie manchmal in heissen Klimaten vo. herrscht, plastisch werden. 
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 den Rohren hinunterlief, wonach es sehr schwer war, die Rohre aus dem Laderaum herauszubekommen. wobei sie   häufig     während   dieses Entfernens verbogen wurden. 



   Es ist allgemeine Praxis, solche Rohren mit Teer oder mit bituminösen Mischungen (die in einigen Fällen aus Beschwerungsmaterialien mit Pech oder Bitumen als Bindemittel eJestehen) dadurch zu überziehen, dass sie darin eingetaucht werden, aber der Überzug ist in 
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   abzuflie#en oder wegzukriechen.   und somit kann man sich   auf so überzogene Röhren nicht   für alle Zwecke verlassen. In einigen Fällen ist vorgeschlagen worden, zunächst flache Bleche mit Asphalt od. dgl. zu bestreichen und sie dann in zylindrische Gestalt zu biegen, um Röhren zu   bilden, aber die   hohen Kosten   verbieten   dieses Verfahren.

   In anderen Fällen ist vorgeschlagen worden,   Zementrohre   und andere Rohre   oder Röhren   durch Zentrifugalwirkung, gleichzeitig mit Wärme, mit bituminösen oder anderen Materialien zu   überziehen.   
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   Natur und Konsistenz, dass, während sie   fest und zähe an der Röhre haftet, um plötzliche
Stösse aufzuhalten, sie auch fähig ist, einer Temperatur über den gewöhnlichen Schmelzpunkt der bituminösen Substanz in der Mischung zu widerstehen, ehe sie beginnt, in der Röhre zu kriechen oder   wegzufliessen.   



   Um diese Wirkung   zu erzielen, wird gemäss   der Erfindung die aus Asphalt od. dgl. und einem geeigueten Beschwerungsmittel, wie Kiesclerdemehl, gelöschtem Kalk, Kieselgur od. dgl.   besteheude anstrichmasse in hei#flüssigem Zustande   in das vorher erhitzte Rohr eingebracht 

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 geschaffene Auskleidung haftet gut und erhält ein so dichtes Gefüge, dass der Innenmantel stärkeren Beanspruchungen gewachsen ist und ein Wegschmelzen der Auskleidung auch   liai   
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 Gegenden von Bedeutung ist. 



   Es ist wichtig, dass das   Beschwerungsmittel   gründlich mit dem Asphalt durchgemischt wird, so dass eine   Ausfülterung   von durchgehend gleichförmiger Dichte bleibend erhalten wird. 



  Das Beschwerungsmittel soll im-übrigen solche physikalische Eigenschaften haben, dass es sich unter der Wirkung der Fliehkraft nicht vom Asphalt absondert. 



   Im folgenden ist ein   Ausführungsbeispiel   für die   Durchführung   des Verfahrens   erläutert.   



   Asphalt wird bis zur Verflüssigung erhitzt und dann mit einem Beschwerungsmittel von demselben oder im wesentlichen demselben spezifischen Gewicht wie der Asphalt, vorzugsweise Kieselerdemehl, gelöschter Kalk- oder Kieselgur, in sehr fein zerteiltem Zustand, verdickt, bis das Ganze halbflüssig geworden ist. Das Gemisch wird dann, noch heiss, in das   auszufütternde   Rohr eingebracht. Das Rohr, das vorher ebenfalls, vorzugsweise durch eine Gasfeuerung erhitzt worden ist, ist in'einer Drehvorrichtung gelagert, z. B. einer Drehbank, mittels deren es mit hoher Geschwindigkeit gedreht wird, so dass die Mischung in dem Rohr durch die Fliehkraft gleichmässig   über dessen Innenfläche verteilt wird   und die gewollte Ausfütterung bildet. Dann 
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 Wasserbrausen'abgekühlt, bis die Auskleidung erhärtet ist. 



   Zur Erhitzung des Rohres kann man sich einer entsprechend langen Rohre bedienen, durch die z. B. Wassergas hindurchgeleitet wird, um, in brennenden Strahlen   ausströmeud,   das Rohr von unten zu bespülen und es so während des Drehens zu erhitzen. 



   Ehe die Mischung in das Rohr eingebracht wird, wird diese gleichmässig auf etwa   150    C erhitzt. Der   Entflamnmngspunkt   des Asphalts liegt etwa bei   2400 C   ; die   bituminöse   Mischung wird dann bis auf etwa 210  C erhitzt, so dass sie hinreichend flüssig ist. um in das Rohr zu   fliessen.   



   Nachdem die ganze Masse in das Rohr eingebracht und über dessen Länge verteilt 
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 keit von etwa   6-15 In erreicht   ist. Die Enden des Rohres sind innen mit Ringen versehen, um die Füllung nach dem Einbringen   zurückzuhalten.   



   Ein in dieser Weise ausgefüttertes Rohr hat eine reine und glatte   Innenfläche.   Da die Auskleidung äusserst zähe und fest haftet, ist sie fähig,   über dem gewöhnliehen Schmelzpunkt   des Asphalts liegenden Wärmegraden zu widerstehen, ohne im ganzen oder teilweise   abzuflie#en.   



   Wird als   Beschwertmgsmittel Kieselgur   benutzt, dann   bedient man sich zweckmässig   einer Mischung von 100 G. T. Asphalt und 68-5 G. T. Kieselgur. Mit gelöschtem Kalk hat sich eine Mischung von 100 G. T. Asphalt und   83#3   G. T.   gelöschtem   Kalk   bewährt.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI2.5 dadurch gekennzeichnet, dass'die aus Asphalt od. dgl. und einem Beschwcrungsmittel. wie Kieselerdemehl, gelöschtem Kalk, Kieselgur od. dgl. bestehende Anstrichmasse in-heissflüssigem Zustande in das vorher erhitzte Rohr eingebracht wird, sodann die Anstrichmasse unter dem Einfluss der Fliehkraft gleichmässig auf die Innenfläche verteilt und schliesslich das Rohr nebst dem inneren Überzug abgekühlt wird.
AT106205D 1923-10-27 1924-10-08 Verfahren zum Auskleiden der Innenflächen von Eisenrohren mit einer bituminösen Masse. AT106205B (de)

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AT106205D AT106205B (de) 1923-10-27 1924-10-08 Verfahren zum Auskleiden der Innenflächen von Eisenrohren mit einer bituminösen Masse.

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