AT105262B - Schaltungsanordnung für Anrufsucher in Fernsprechanlagen mit verschiedenwertigen Verbindungen. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Anrufsucher in Fernsprechanlagen mit verschiedenwertigen Verbindungen.

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AT105262B
AT105262B AT105262DA AT105262B AT 105262 B AT105262 B AT 105262B AT 105262D A AT105262D A AT 105262DA AT 105262 B AT105262 B AT 105262B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnnng für Anrufsucher in   Fernsprechanlagen   mit   verschiedellwertigen  
Verbindungen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine   Schaltungsanordnung   für   Anrufsucher   in   Fernsprechanlagen,   insbesondere in solchen, bei denen bestimmte Anrufe zu bevorzugen sind. 



   Der Zweck der Erfindung besteht darin, die Schalteinrichtung der Anrufsucher derart zu beeinflussen, dass sie bei vorliegenden zu bevorzugenden Anrufen diese zuerst bedienen, während die Kontakte aller minderwertigen anrufenden Leitungen überlaufen werden. Erst nach Erledigung sämtlicher Anrufe von zu bevorzugenden Leitungen werden die anrufenden minderwertigen Leitungen bedient. 



   Dies wird gemäss der Erfindung dadurch'erreicht, dass durch die von den zu bevorzugenden Anrufen 
 EMI1.1 
 der Anrufsucher einwirken, dass diese nur beim Erreichen eines Kontaktes einer zu bevorzugenden Leitung wirksam werden und minderwertige Anrufe erst nach Erledigung sämtlicher zu bevorzugender Anrufe bedient werden. 



   In den Fig. 1 und 2 sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, bei welchen nur die zum Verständnis der Erfindung unbedingt erforderlichen Stromkreise und Einrichtungen gezeigt sind. 
 EMI1.2 
   Prüfarmen   dargestellt ist. 



   Es sei nun zuerst die Wirkungsweise der ersteren Anordnung an Hand der Fig. 1 näher. beschrieben. 



  Beim Einlaufen eines gewöhnlichen Anrufes werden die Relais.   #   und B über die Leitungen La und   Lb   erregt und der   Anrufsucher   wird in bekannter Weise durch   Schliessen   des Kontaktes b2 und Ansprechen des Relais   An1 angelassen.   Der Kontakt an1 schliesst den Stromkreis des Drehmagneten, welcher die 
 EMI1.3 
 Kontakt an1 den Stromkreis des Drehmagneten unterbricht. Hiedurch wird der Kontakt d1 wieder geöffnet, so dass das Relais   An1   von neuem anspricht. Der mit dem Relais An1 zusammen als relaisunterbrecher arbeitende Drehmagnet D schaltet in bekannter Weise die Schaltarme a, b und c des Anrufsuchers schrittweise fort. Sobald der   Prüfarm   c den Prüfkontakt der anrufenden Leitung erreicht, wird das. Prüfrelais P 
 EMI1.4 
 erregt.

   Das Relais P spricht an und unterbricht an seinem   Kontakt pg   den Stromkreis des   Drehmagneten   D, so dass der Anrufsucher stillgesetzt wird. 



   Beim Anruf einer zu bevorzugenden Leitung wird durch Anlegen von Erde an eine Ader La der anrufenden Leitung, z. B. durch Betätigen der Taste   Tu, nuer   das Relais A erregt, während die Wicklung des Relais B über die Leitung Lb kurzgeschlossen ist. Das Relais A schliesst durch seinen Kontakt al einen Stromkreis für das Hilfsrelais H, welcher über den Ruhekontakt b1 des über die anrufende Leitung Lb kurzgeschlossenen Relais B und den   Ruhekontakt pi   verläuft.

   Das Relais H schliesst mittels seines Kontaktes h1 durch   Überbrücken   des Ruhekontaktes pi einen Haltestromkreis für sich selbst, während am   Kontakt/   der   Anlassstromkreis,   welcher von Erde über den Kontakt h2, die Wicklung An1, den Widerstand w1 nach Batterie und Erde verläuft, geschlossen wird und der   Kontakt 113 das   Potential am Prüfrelais P umschaltet. Das   Relais Ani wirkt   mit dem Drehmagneten D zusammen, wie oben beschrieben, 
 EMI1.5 
 

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 werden.

   Erreicht der   Prüfärm   c den Kontakt einer zu bevorzugenden anrufenden Leitung, so spricht das Relais P auf folgendem Wege an : Erde, Arbeitskontakt h3, Wicklungen I und 11 des Relais P Kontaktarm e, Arbeitskontakt   a"RiihekontaI"t b.,   Widerstand   li'2,   Batterie und Erde. Das Relais P unterbricht an seinem Kontakt p3 den Stromkreis des Drehmagneten und schliesst mittels seines Kontaktes p2 die hochohmige Wicklung   I   des Relais P kurz, so dass in bekannter Weise das Sperrpotential an den   Prüfkontakt   der aufgesuchten Leitung angelegt ist.

   Das Prüfen auf eine anrufende minderwertige Leitung 
 EMI2.1 
 einer minderwertigen anrufenden Leitung wäre über die Kontakte a2 und b3 und den Widerstand   Mg   an Erde gelegt, so-dass das Relais P nicht zum Ansprechen kommt ; wenn der Prüfarm c diesen Kontakt berührt. Es sei noch erwähnt, dass jede minderwertige Leitung durch Zuordnung eines besonderen Schaltmittels an der anrufenden Stelle, z. B. der Taste   Ti   oder einer besonderen Klinke an einem Arbeitsplatz einer Beamtin, zu einer zu bevorzugenden umgestaltet werden kann. 



   Die in der Fig. 2 dargestellte Schaltung unterscheidet sich von der vorher beschriebenen dadurch, 
 EMI2.2 
 dargestellten Hilfsrelais H,   während- der Drehmagnet   DM und das Anlassrelais An2 dieselbe Wirkung hervorrufen wie das Relais Anl und der Drehmagnet D in der Fig. 1. Beim Anruf einer zu bevorzugenden Leitung wird durch Erden der einen Ader Va fiber die Taste T das Relais X erregt, während die   Wicklung   des Relais Y über die Leitung   Vb kurzgeschlossen   wird. Der Kontakt x1 schliesst einen Stromkreis für das Hilfsrelais C, welches mit seinem Kontakt Cl den Stromkreis für das Anlassrelais   An2   schliesst und mit dem   Kontakt C2   den Prüfkreis von dem Schaltarm M auf den Schaltarm v umschaltet.

   Erreicht nun der   Prüfarm   v den   Prüfkontakt   der anrufenden Leitung, so wird das   Prüfrelais   Q erregt (Erde, Batterie, 
 EMI2.3 
 Das Relais Q öffnet an seinem   Kontakt   den Stromkreis für das Relais C und mit seinem Kontakt q3 den Stromkreis des Drehmagneten DM, so dass der Anrufsucher stillgesetzt wird. Ausserdem wird am Kontakt   Cl   des Relais   C der Anlassstromkreis   geöffnet und durch   C2   der Prüfkreis auf den Prüfarm u umgeschaltet. Der Prüfstromkreis wird jedoch nicht unterbrochen, da das Relais Q seine hoehohmige   Wicklung 7   und den Kontakt   C2   mittels seines Kontaktes q2 überbrückt. 



   Beim Anruf einer minderwertigen Leitung werden die Relais X und Y über die Leitungen   r a   und   Vb   erregt. Das Relais C spricht nicht an, da sein Stromkreis durch den Kontakt   Yl   geöffnet wird und der   Prüfstromkreis   liegt über den Ruhekontakt c2 an dem   Prüfarm u.   Das Relais Q spricht also an, sobald der Prüfarm   it   den über den Arbeitskontakt y2 geerdeten   Prüfkontakt erreicht.   Die weiteren   Schaltvorgänge   sind die gleichen wie oben beschrieben. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung für Anrufsucher in Fernsprechanlagen mit verschiedenwertigen Ver-   bindungen,   dadurch gekennzeichnet, dass durch die von den zu bevorzugenden Amufen ausgehenden 
 EMI2.4 
 c bzw. Q, u, v) der Anrufsucher einwirken, dass diese nur beim Erreichen eines Kontaktes einer zu bevorzugenden Leitung wirksam werden und minderwertige Anrufe erst nach Erledigung sämtlicher zu bevorzugender Anrufe bedient werden.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Anruf einer zu bevorzugenden Leitung ein bestimmtes Potential (Batterie oder Erde) an den Prüfkontakt der Anrufsucher angelegt und gleichzeitig der Prüfstromkreis in den Anrufsuchern derart umgeschaltet wird, dass er nur beim Erreichen einer zu bevorzugenden Leitung zur Wirkung kommt. EMI2.5 mehreren Prüfarmen (u, v) versehen ist, wobei der Prüfstromkreis über einen dieser Arme durch die beim Anreiz einer anrufenden Leitung in Wirkung gesetzten Schalteinrichtungen (0, X, Y) geschlossen wird.
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass jede minderwertige Leitung durch eine Sehaltmassnahme (Betätigen der Taste Ti, T2) an der anrufenden Stelle zu einer zu bevorzugenden umgestaltet werden kann.
AT105262D 1924-03-12 1925-03-10 Schaltungsanordnung für Anrufsucher in Fernsprechanlagen mit verschiedenwertigen Verbindungen. AT105262B (de)

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