AT105204B - Füllvorrichtung für Zigarettenhülsen. - Google Patents

Füllvorrichtung für Zigarettenhülsen.

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AT105204B
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Austria
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arm
tobacco
filling device
axis
cavity
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Inventor
Rudolf Schildenfeld
Original Assignee
Rudolf Schildenfeld
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  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine einfache   Füllvorrichtung   für   Zigarettenhülsen,   die es   ermöglicht,   den losen Tabak mit einer einzigen Handbewegung zu einer Rolle zu formen, den Über-   schuss   abzustreifen und die Füllung einer auf ein   Mundstück   gesetzten leeren Hülse vorzunehmen. 



   Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass an einer Grundplatte ein nicht vollständig geschlossener, ringförmiger Hohlraum vorgesehen ist, der an einem Ende in ein annähernd tangential angeordnetes   Mundstück   übergeht und zur Aufnahme des Tabaks sowie eines an der Platte drehbar gelagerten Stempels dient. An der Platte kann ein sichelartiger Arm schwenkbar gelagert sein, der in die zum Einbringen des Tabaks in den Hohlraum vorgesehene Öffnung passt und   überschüssigen   Tabak abstreift. Die Betätigung des Armes und des Stempels kann durch zwei, auf gleicher Achse angeordnete   exzenterartige Scheiben erfolgen,   von denen die den Arm betätigende auf der Achse festsitzt, die mit dem Stempel   fest verbunden lose drehbar ist.

   Bei Drehung der Achse eilt die feste Scheibe vor und verschwenkt   den Arm, nimmt hierauf die zweite mit bis zur vollständigen Füllung der Hülse, worauf beim Zurückdrehen zuerst ein   Leergang der   festen Scheibe stattfindet und hierauf die zweite mit dem Stempel und der Arm in die Anfangslage   zurückgeführt   wird. Die Platte erhält eine tellerartig Ausbildung, so dass der Tabak lose daraufgelegt werden kann. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform veranschaulicht. 



  Fig. 1 zeigt einen Vertikalsehnitt ; Fig. 2 eine Draufsicht (Ausgangsstellung) ; Fig. 3 einen Schnitt senkrecht zu dem Schnitt nach Fig. 1 ; Fig. 4 zeigt eine Draufsicht bei geschlosenem Deckel (Endstellung). 



   Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist der Hohlraum   dadurch gebildet, dass eine annähernd   kreisförmige Platte 1 am Rande nach innen zu umgebördelt ist, wodurch ein hohler Ringwulst   : 2 entsteht.   
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 sind, von denen die untere 4 fest, die obere 5 lose drehbar ist. Die beiden Scheiben sind durch eine Mitnehmervorrichtung verbunden, indem an der Scheibe 4 ein Zapfen 6 vorgesehen ist. der in einem Schlitz 7 der Scheibe 5 spielen kann. Die Scheibe 5 trägt an einem durch einen Schlitz des Wulstes ragenden festen Arm 8 einen Stempel 9, der in dem Hohlraum des Wulstes liegt.

   Am Ende des entsprechend gekrümmten Stempels ist ein gerader Fortsatz 10 gelenkig angeordnet, der dazu bestimmt ist, in das Tangential an den Wulst angesetzte konische   Mundstück   11 einzudringen, auf das die   Zigarettenhülse   aufgeschoben wird. Knapp neben dem Mundstück ist ein sichelartiger Arm 1   : 2 schwenkbar gelagert,   der in eine Öffnung   13   an der Innenseite des Wulstes passt, die zum Einbringen des Tabaks vorgesehen ist. An der Drehachse. 3 ist eine umlegbare Handhabe   1-1   angebracht.

   Die eine Hälfte des von der Grundplatte und dem Wulst gebildeten tellerartigen Körpers ist durch einen festen Deckel   15   abgedeckt, an dem ein beweglicher Deckel 16 mittels Scharnieres 17 angebracht ist, der soweit ausgenommen ist, dass Platz für die Handhabe 14 geschaffen ist. 



   Wirkungsweise : Bei geöffnetem Deckel 16 wird der lose einer Füllung entsprechende Tabak in den Raum zwischen den Wulst und dem Arm 1   : 2 eingebracht,   der sich in der Stellung gemäss Fig. 2 befindet. Hiebei nehmen die Scheiben 4, 5 die Stellung nach Fig. 2 ein, wobei sie auf decken. Der Zapfen 6 befindet sich alsdann am linken Ende des Schlitzes 7.

   Wird nun der Deckel 16 geschlossen und der   Bolzen : 3   mittels der Handhabe 14 im Uhrzeigersinne gedreht, so drängt die feste Scheibe 4 den Arm 12 gegen den Wulst 2, bis er in die Öffnung   1 : 3   eindringt und den Hohlraum   abschliesst.   Hiedurch wird der Tabak in den Hohlraum befördert, dessen   überschüssiger   Teil beim Eindringen des Armes in die Öffnung 
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 gezeichneten Stellung, bewegt sich bei der weiteren Drehung des Bolzens 3 entlang des Innenumfanges des Armes 12 weiter und nimmt hiebei mittels des Zapfens 6 die lose Scheibe 5 mit dem Stempel 9 mit (Fig. 4). 



  Der im Hohlraum befindliche Tabak wird durch das Mundstück 11 in die Zigarettenhülse geschoben. Beim Zurückdrehen des Bolzens geht die feste Scheibe 4 zuerst soweit leer zurück, bis der Zapfen 6 am rechten Ende des Schlitzes 7 (Fig. 4) angelangt ist, worauf die lose Scheibe 5 wieder mitgenommen wird. Damit gleichzeitig auch der Arm 12 in die Ausgangsstellung   zurückbefördert   wird, ist eine Mitnehmervorrichtung vorgesehen, die im vorliegenden Falle aus einem Stift 18 der festen Scheibe 4 besteht, die in einen Hakenvorsprung 19 des Armes 12 zum Eingriff kommt. Dieselbe kann z. B. auch dadurch erzielt werden, dass der   Arm   über den Drehpunkt hinaus verlängert ist und die feste Scheibe 4 bei ihrer Rückdrehung auf diese Verlängerung einwirkt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l. Füllvorrichtnng   für Zigarettenhülsen, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Grundplatte ein nicht vollständig geschlossener ringförmiger Hohlraum vorgesehen ist, der an einem Ende in ein annähernd tangential angeordnetes   Mundstück zum Aufschieben   der Zigarettenhülse übergeht und zur Aufnahme des Tabaks sowie eines an der Platte drehbar gelagerten Stempels dient.

Claims (1)

  1. 2. Füllvorriehtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum von einem durch Umbördelung des entsprechend ausgeschnittenen Randes einer Blechplatte (1) hergestellten Wulst gebildet ist, an dem ein Deckel (15, 16) angebracht ist.
    3. Füllvorriehtung nach Anspruch l, gekennzeichnet durch einen an der Grundplatte schwenkbar gelagerten sichelartigen Arm (12), der in die zum Einbringen des Tabaks in den Hohlraum vorgesehene Öffnung (13) passt und den überschüssigen Tabak abstreift.
    4. Füllvorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch zwei auf einer Achse (. 3) angeordnete, durch eine Mitnehmervorrichtung (6, 7) verbundene exzenterartige Scheiben, von denen die eine (1). auf der Achse festsitzende und bei Drehung derselben voreilende den Arm (12) verschwenkt und die andere lose drehbare mit dem Stempel (9) fest verbunden ist.
    5. Füllvorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine bei entgegengesetzter Drehung der Achse wirkende Mitnehmervorrichtung zur Zurückführung des Armes (T) in die Ausgangsstellung.
AT105204D 1925-11-13 1925-11-13 Füllvorrichtung für Zigarettenhülsen. AT105204B (de)

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AT (1) AT105204B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2699788A (en) * 1952-06-04 1955-01-18 Kastner Karl Cigarette making machine
US2699787A (en) * 1952-06-04 1955-01-18 Kastner Karl Cigarette making machine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2699788A (en) * 1952-06-04 1955-01-18 Kastner Karl Cigarette making machine
US2699787A (en) * 1952-06-04 1955-01-18 Kastner Karl Cigarette making machine

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