DE474250C - Gliederverbindung fuer Schaustellpuppen o. dgl. - Google Patents

Gliederverbindung fuer Schaustellpuppen o. dgl.

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DE474250C
DE474250C DES79120D DES0079120D DE474250C DE 474250 C DE474250 C DE 474250C DE S79120 D DES79120 D DE S79120D DE S0079120 D DES0079120 D DE S0079120D DE 474250 C DE474250 C DE 474250C
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DES79120D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F8/00Dummies, busts or the like, e.g. for displaying garments

Description

  • Gliederverbindung für Schaustellpuppen o. dgl. Die Erfindung betrifft eine Gliederverbindung für Schaustellpuppen o. dgl., bei der das Glied ohne Mühe vom Puppenkörper getrennt, an diesem wieder angebracht und in jede gewünschte Lage verstellt werden kann, in der es alsdann gegen ungewollte Drehung gesperrt bleibt. Die Gliederverbindung, die aus zwei bajonettverschlußärtig miteinander verbundenen, durch Federwirkung zusammengehaltenen und in verschiedenen Stellungen durch das Eingreifen eines federnden Anschlages in Einkerbungen einstellbaren Verbindungsteilen besteht, ist erfindungsgemäß mit einem federbelasteten, in Schlitzen des Zapfenlagerteiles geführten Riegelstift versehen, der in am Drehzapfenende radial angeordnete Kerbungen eingreift.
  • Zweckmäßig ist dabei der in die Kerbungen des Zapfenendes eingreifende Riegelstift zusammen mit der Druckfeder in einer aus dem Drehzapfenlagerteil herausnehmbaren Büchse angeordnet.
  • Beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes zeigt die Zeichnung, und zwar ist Abb. z ein Schnitt durch die zu verbindenden Schulter- und Armteile der Puppe, Abb. Z ein Schnitt durch die miteinander verbundenen Teile, Abb. 3 ein Schnitt nach der Linie III-III in Abb. a, Abb. q. ein Längsschnitt durch den in den Arm und Abb.5 ein Längsschnitt durch den in die Schulter eingreifenden Teil der Gliederverbindung, Abb. 6 eine Ansicht in Richtung der Pfeillinie III-III in Abb. 5, Abb. 7 ein Schnitt nach der Linie IV-IV in Abb.5. Abb. 8 ein Schnitt nach der Linie V-V in Abb. q. und Abb. g ein Schnitt nach der Linie VI-VI in Abb. 5.
  • In den aus Wachs oder einem anderen Werkstoffe bestehenden Armteil T (Abb. z bis 3) ist der Verbindungsteil z eingelassen, an den sich ein Zapfen 3 anschließt. Ein in diesem Zapfen 3 befestigter Stift q. dient zur Herstellung des Bajonettverschlusses. Der aus Holz bestehende Zapfen 3 ist mit einer metallenen Hülse 3' umkleidet, die durch den Stift ¢ auf dem Zapfen festgehalten wird. Im Schulterteil s ist das Bajonettverschlußgehäuse eingelassen, das aus einem ausgebohrten Holzblock 6 besteht. Die Rückwand des Gehäuses ist durch eine Metallplatte 7 verschlossen, die durch zwei seitliche, mit den Wänden des Gehäuses 6 verschraubte Keile 8 befestigt ist. Die Enden 8' dieser Keile sind rechtwinklig abgebogen, um so in der Wachsmasse einen besseren Halt zu finden. In dem Gehäuse 6 sind ferner zwei gegenüberliegende, nach außen durch die Keile 8 verschlossene Schlitze 9 angeordnet, in denen ein Riegelstift io verschraubbar gelagert ist. Eine beweglich angeordnete Platte ii drückt unter der Einwirkung einer an der Rückwand 7 abgestützten Druckfeder i2 den Riegelstift io gegen den in dem Gehäuse befindlichen Rand 15 an. In der Nähe des Schlitzes 13 für den Durchgang des Stiftes 4 ist der Rand 15 bei 14 abgeschrägt. Die Stirnkante der Metallhülse 3' des Zapfens 3 ist über den ganzen tmfang mit Einkerbungen 16 versehen.
  • Der Arm i wird mit dem Schulterteils verbunden, indem der Zapfen 3 in das Gehäuse 6 eingeführt und der Stift 4 durch den Längsschlitz 13 geschoben wird. Preßt man den Arm stärker an den Schulterteil an, so wird die Feder 12 zusammengedrückt. Ist der Stift 4 an dem abgeschrägten Teil 14 des Randes 15 angekommen, so dreht man den Arm, wodurch der Stift 4 auf der Schräge 14 bis auf den Rand 15 heraufgleitet. Während dieser Drehbewegung kommt der Riegelstift io mit den Kerbungen 16 in Eingriff, so daß der Arm in der gegebenen Stellung gesperrt bleibt.
  • Bei der Ausführungsform nach den' Abb. q. bis 9 ist die den Zapfen 3 umschließende metallische Hülse 3' nach außen durch einen Boden 2o abgeschlossen, über den die zylindrische Wand der Hülse etwas herausragt. Diese überragende Stirnkante der Hülse ist ebenfalls mit Einkerbungen 16 versehen. Die Hülse 3' ist mit dem Zapfen durch einen _ einfachen Stift 4 verbunden, der so angeordnet ist, daß er die Einführung des Zapfens in das Gehäuse 6 nicht hindert. In dichter Berührung mit dem Boden 2o ist durch die Hülse 3' und den Zapfen 3 ein mitbeiden Enden vorspringender Sperrstift 21 hindurchgeführt.
  • Das Gehäuse 6 ist mit zwei Schlitzen 13 zum Einführen des Sperrstiftes 21 versehen. Von der entgegengesetzten Seite her ist in das Gehäuse 6 eine Büchse 22 eingeschoben und mit diesem durch Schrauben 23 verbunden, die durch die Gehäusewand hindurchgehen und in Löcher 24 in der Büchse 22 eingeschraubt sind. An der Hinterwand der Büchse 22 stützt sich die Feder 12 ab, die unter Vermittlung der Platte ii den in Schlitzen 9 der Büchse 22 geführten Riegelstift io beeinflußt.
  • Wird der Zapfen 3 mit dem Sperrstift 21 in das Gehäuse eingeführt und an den Schrägen 14 gedreht, so gleitet der Sperrstift mit seinen beiden Enden auf den Rand 15 herauf. Der Riegelstift io kommt hierdurch wie bei der ersten Ausführungsform mit den Kerbungen 16 in der Hülse 3' in Eingriff, so daß eine Verriegelung des Armes in der gegebenen Stellung eintritt.
  • Da die beweglichen Teile der Federbremse bei dieser Ausführungsform in einer besonderen herausnehmbaren Büchse 22 angeordnet sind, so können sie bequem mit genügender Genauigkeit hergestellt und vor dem Einlassen des Gehäuses 6 in den Schulterteil der Puppe eingeregelt werden. Vorteilhaft ist hierbei, daß der gegen den Boden 2o der Hülse 3' anliegende Sperrstift 21 die von dem Rand 15 übertragenen Kräfte aufnimmt und gleichmäßig auf den Teil 2 überträgt, so daß jegliches Spiel verhütet wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: " i. Gliederverbindung für Schaustellpuppen o. dgl., bestehend aus zwei bajonettverschlußartig miteinander verbundenen, durch Federwirkung zusammengehaltenen und in verschiedenen Stellungen durch das Eingreifen eines federnden Anschlages in Einkerbungen einstellbaren Verbindungsteilen, dadurch gekennzeichnet, daß ein federbelasteter, in Schlitzen des Zapfenlagerteiles geführter Riegelstift in am Drehzapfenende radial angeordnete Kerbungen eingreift.
  2. 2. Gliederverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in die Kerbungen des Zapfenendes eingreifende Riegelstift zusammen mit der Druckfeder in einer aus dem Drehzapfenlagerteil herausnehmbaren Büchse angeordnet ist.
DES79120D 1926-09-10 1927-04-05 Gliederverbindung fuer Schaustellpuppen o. dgl. Expired DE474250C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR474250X 1926-09-10

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DE474250C true DE474250C (de) 1929-04-06

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ID=8902847

Family Applications (1)

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DES79120D Expired DE474250C (de) 1926-09-10 1927-04-05 Gliederverbindung fuer Schaustellpuppen o. dgl.

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DE (1) DE474250C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2621443A (en) * 1950-01-09 1952-12-16 Artisan Novelty Company Walking doll
DE898393C (de) * 1951-07-05 1953-11-30 Erwin Bruehne Ausstellungsfigur
US2751709A (en) * 1950-12-02 1956-06-26 Barrango Carmen Manikin friction joints
WO1989006564A1 (en) * 1988-01-13 1989-07-27 Karl Martin De Porteous Model construction

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