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Fenstertriebstangenverschluss.
Die Erfindung betrifft einen Fenstertriebstangenverschluss, bei dem zwei in bezug aufeinander einander diametral gegenüber angeordnete Kurbelzapfen einer mittels des Griffes um den Winkel von 1800 verdrehbaren Kurbelscheibe durch Vermittlung von an die Kurbelzapfen angelenkten Verbindungsgliedern gelenkig mit je einer Triebstange verbunden sind, so dass die Triebstangen beim Drehen des Griffes in der einen Richtung voneinander entfernt werden. Dabei muss dafür gesorgt werden, dass die mit den pleuelstangenartig wirkenden Verbindungsteilen gekuppelten Enden der Triebstangen eine Geradführung erhalten und dass die Drehung des Griffes um den Winkel von 1800 in bei den Richtungen durch Anschläge begrenzt sei.
Die Erfindung bezweckt eine Vereinfachung dieses Triebes in der Weise, dass die die Kurbelscheibe mit den Triebstangen verbindenden Teile durch Stanzen, das Schild und das Schlossgehäuse durch Pressen erzeugt werden können.
Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass die an die Zapfen der Triebstange angelenkten Nabenteile der die Kurbelscheibe mit den Verbindungszapfen der Triebstangen verbindenden pleuelstangenartigen Verbindungsglieder im Ausmasse ihres Schwingungswinkels gemäss Kreisbögen
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in die geometrische Achse des Verbindungszapfens der betreffenden Triebstange fällt, so dass die Nabenteile zwischen den Rändern des Schlossdeckels eine geradlinige Führung erhalten.
Gemäss der Erfindung berühren sich ferner die an die Kurbelzapfen angelenkten Naben der pleuelstangenartigen Verbindungsglieder an ihren, in der äusseren Endstellung der Triebstangen einander zugekehrten Rändern derart, dass die Berührungsflächen eine gemeinsame Tangentenebene besitzen, welche mit der durch die geometrischen Achsen der Kurbelzapfen gelegten Ebene einen spitzen Winkel einschliesst.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 ist ein Längsschnitt des Fenstertriebschlosses in der Mittelstellung. Fig. 2 ist eine Rückansicht des Schlosses in der Mittelstellung bei teilweise entferntem Deckel. Fig. 3 die gleiche Darstellung, aber in der äusseren Endstellung der Triebstangen. Fig. 4 die gleiche Darstellung, aber in der inneren Endstellung der Triebstangen.
Der Zapfen 4 des Griffes 2 ist mit der Kurbelseheibe 7 verbunden, welche zwei einander diametral gegenüberliegende Kurbelzapfen 8, 8 trägt. Die an die Kurbelzapfen 8, 8 angelenkten pleuelstangenartigen Verbindungsglieder 5,5 verbinden die Kurbelzapfen mit den Triebstangen 6,6, deren Verbindungszapfen 9 in entsprechende Löcher der Verbindungsglieder 5 eingreifen.
An der Innenseite des Schildes 1 ist das mit dem Rande 3 versehene Schlossgehäuse 10 mittels Schrauben 11 befestigt.
Gemäss der Erfindung sind die pleuelstangenartigen Verbindungsglieder o an denjenigen Teilen, welche während ihrer den aus Fig. 2 und 3 ersichtlichen Endstellungen entsprechender Drehung sich gegenüber dem Rande 3 des Schlossgehäuses befinden, durch Kreisbögen 12, 13 begrenzt, deren Mittelpunkt in der geometrischen Achse der Verbindungszapfen 9 der Triebstangen liegt und deren Durchmesser gleich der zwischen den Rändern 3 des Schlossgehäuses 10 zur Verfügung stehenden lichten Breite ist.
Dadurch erhält die durch die Kreisbogen. ? 2,-M begrenzte Nabe der Verbindungsglieder 5 zwischen den
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Schliessstellung, in welcher sich die Triebstangen in ihrer äusseren Endstellung befinden, in die aus Fig. 4 ersichtliche Offenstellung gedreht wird, in welcher die Triebstangen in die innere Endstellung gelangen.
Die an die Kurbelzapfen 8 der Kurbelscheibe angelenkten inneren Naben der Verbindungsglieder 5 sind gemäss der Erfindung ferner derart ausgestaltet, dass die Naben sich in der äusseren Endstellung der Triebstangen (Fig. 3) an ihren einander zugekehrten Rändern derart berühren, dass sie eine gemeinsame Tangentenebene x-x besitzen, welche einen spitzen-Winkel s mit derjenigen Ebene y einschliesst, die in dieser Stellung durch die geometrischen Achsen der'Kurbelzapfen 8, 8 gelegt ist. Demzufolge verhindert das Aneinanderstossen der inneren Naben der Verbindungsglieder 5 in der äusseren Endstellung der Triebstangen das Weiterdrehen des Griffes in der Richtung des Pfeiles 17.
In der inneren Endstellung der Triebstangen (Fig. 4) wird das Weiterdrehen des Griffes in der Richtung des Pfeiles 5 dadurch verhindert, dass die inneren Naben der Verbindungsglieder 5 an die Schenkeln dieser Verbindungsglieder anschlagen.
Bei der oben beschriebenen Ausführung lassen sich die Verbindungsglieder aus ebenen Blechen ausschneiden, und das Schild besitzt nur schwach hervorragende Teile, só dass es leicht gepresst werden kann, -während das Schlossgehäuse aus einem ebenen Blech besteht, welches einen einfachen gezogenen Rand erhält.
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Fenstertriebstangenverschluss, bei dem zwei in bezug aufeinander einander diametral gegenüber angeordnete Kurbelzapfen einer mittels des Griffes um den Winkel von 1800 verdrehbaren Kurbelscheibe durch Vermittlung von an die Kurbelzapfen angelenkten Verbindungsgliedern gelenkig mit je einer Triebstange verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die an die Zapfen der Triebstange angelenkten Nabenteile der die Kurbelscheibe mit den Verbindungszapfen der Triebstangen verbindenden pleuelstangenartigen Verbindungsglieder im Ausmasse ihres Schwingungswinkels gemäss Kreisbögen ausgebildet sind, deren Durchmesser der lichten Breite des Schlossgehäuses gleich ist und deren Mittelpunkt in die geometrische Achse des Verbindungszapfens der betreffenden Triebstange fällt,
so dass die Nabenteile zwischen den Rändern des Schlossdeckels eine geradlinige Führung erhalten.