AT105100B - Bühneneinrichtung. - Google Patents

Bühneneinrichtung.

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AT105100B
AT105100B AT105100DA AT105100B AT 105100 B AT105100 B AT 105100B AT 105100D A AT105100D A AT 105100DA AT 105100 B AT105100 B AT 105100B
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Austria
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stage
alley
hanging
bridges
towers
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August Ing Umlauf
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August Ing Umlauf
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Bütlineneinrichttuig.   



   Bisher verwendet man zur Erleichterung des auf Bühnen notwendigen Umbaues bei Szenenwechsel sowie zur Vornahme d   r übrigen Manipulationen   an der Dachkonstruktion angehängte Bedienungsstege, welche zwischen den Prospekt-,   Beleuchtungs-oder Dekorationszügen   angeordnet sind. Diese Anordnung der   Bedienungsstege,   Gassen genannt, ergibt jedoch den Nachteil, dass dem durch sie weggenommenen Raum entsprechend, weniger Züge angeordnet werden können und eben nur diese Gassen zur Bedienung der ganzen Bühne zur Verfügung stehen. Eine weitere Einrichtung zur   Ermöglichung   beschleunigten Szenenwechsels bildet heute die Drehbühne, welche stufenlos in die sie kreisförmig umgebenden Aufstaffelungsteile der festen Bühne eingebaut werden muss.

   Dies bedingt folgende Mängel : einerseits erfordert eine Lageänderung der Drehscheibe einen zeitraubenden und daher kostspieligen Umbau der   Aufstaffelung,   anderseits lässt sich ein geräuschloser Gang bei so grossen Drehscheiben nur sehr schwer erzielen, auch bedingt deren fixe Lage die Grösse der   Dekorationsstücke.   



   Vorliegende Erfindung hat nun eine Einrichtung zum Gegenstande, mit welcher alle diese Nachteile in einfacher Weise vermieden werden, wobei jedoch der Szenenwechsel nicht verzögert wird und 
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Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass in der   Bühneneinrichtung   an den Gassen-   brücken     Hängetürme   vorgesehen sind, welche zum Aufhängen der notwendigen Dekorationsstücke dienen. Zweckmässig sind diese Hängetürme drehbar ausgebildet und die Gassenbrücken in der   Bühnenlängs-   richtung nach Art von Laufkranen verschiebbar. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine fahrbare Gasse mit   Hängetürmen   in Vorderansicht, Fig. 2 und 3 eine Seitenansicht bzw. einen Grundriss von Fig. 1. In Fig. 4 ist die Lagerung eines Hängeturmes und in Fig. 5 die Befestigung eines Dekorationsstückes an einem solchen dargestellt. 



   Die Gassenbrücke wird   zweckmässig   durch einen Gitterträger 2 gebildet, der an seinen beiden Enden mittels Rollen   4,   die in einem   Träger 5 gelagert   sind, auf Profilen 1 läuft. Je eine Rolle der beiden cndseitigen Rollenpaare 4 ist mittels einer Welle 5 verbunden und mit einem Antrieb 6 gekuppelt. Zur   Ermögliehung   der Bedienung der einzelnen   Hängetürme   ist die Gasse mit einem Bohlenbelag 7 versehen (Fig. 2 und 3).

   Die zweckmässig aus Fachwerk hergestellten   Hängetürme   8 sind mit auswechselbaren Konsolen 9 beliebiger Grösse versehen, an welchen die verschieden grossen Dekorationsstücke 10 und   ll*   
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 lager   14,   15 vorteilhaft nicht in der Gassenbrücke selbst, sondern in einem Rahmen untergebracht, der mittels Rollen 16 auf dem Untergurt der   Gassenbrücke   laufen kann. An den Konsolen der   Hangetürme   8 können bis zu vier Dekorationsstücke aufgehängt werden, so dass bei Verdrehung um den entsprechenden Winkel bis zu vier sehr rasch aufeinanderfolgende Szenenwechsel ausgeführt werden können. 



   Um auch grössere   Dekorationsstücke   rasch versetzen zu können, kann man zwei oder mehrere Gassenbrücken hintereinander schalten und diese je nach Bedarf miteinander kuppeln oder getrennt antreiben. Um die Anordnung der einzelnen Gassen beliebig und rasch wechseln zu können, ist es vorteilhaft, die einzelnen Gassenbrüeken (an   drr Bühnenrückwand) hochziehbar auszubilden und   sie in der 
 EMI1.3 
 

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 geringerem Personalaufwand, als dies heute bei der modernst eingerichteten Bühne möglich ist, durchgeführt werden, ohne die geringste Arbeitsverzögerung in Kauf nehmen zu müssen.

   Da bei Serienaufführungen die Dekorationen viel weniger oft versetzt werden müssen, ist auch deren   Verschleiss     beträchtlich   kleiner, so dass auch die laufenden Betriebskosten eine   bedeutende   Ermässigung erfahren. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Bühneneinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass an den Gassenbrücken drehbare hängetürme vorgesehen sind, welche zum Aufhängen der notwendigen   Dekorationsstücke dienen.  

Claims (1)

  1. 2. Bühneneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gassenbrücken in der Längsrichtung der Bühne verschiebbar sind. EMI2.2 Raumgestaltung an den Hängetürmen Konsolen beliebiger Grösse zur Aufhängung verschieden grosser Dekorationsstücke auswechselbar befestigt sind.
    4. BÜhneI1einrichtung nach Anspruch l oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Hängetürme auf den Untergurten der Gassenbrücken fahrbar angeordnet sind.
    5. Bühneneinrichtung nach Anspruch 2 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere miteinander kuppelbare Gassenbrüeken vorgesehen sind.
    6. Bühneneinrichtung nach Anspruch 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Gassen- EMI2.3
AT105100D 1924-10-23 1924-10-23 Bühneneinrichtung. AT105100B (de)

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AT105100T 1924-10-23

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AT105100B true AT105100B (de) 1926-12-27

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ID=3622839

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AT105100D AT105100B (de) 1924-10-23 1924-10-23 Bühneneinrichtung.

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AT (1) AT105100B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE918556C (de) * 1952-02-05 1954-09-30 Walther Unruh Dipl Ing Buehnenanlage mit verstellbaem Buehnenrahmen
DE938656C (de) * 1953-05-28 1956-02-02 Paul Kuhnert Einrichtung an Theaterbuehnen zur Ausleuchtung und Verkleinerung oder Vertiefung desBuehnenbildes

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE918556C (de) * 1952-02-05 1954-09-30 Walther Unruh Dipl Ing Buehnenanlage mit verstellbaem Buehnenrahmen
DE938656C (de) * 1953-05-28 1956-02-02 Paul Kuhnert Einrichtung an Theaterbuehnen zur Ausleuchtung und Verkleinerung oder Vertiefung desBuehnenbildes

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