DE435067C - Handhebelpresse zur Herstellung von Ziegelsteinen, Dachziegeln, Platten u. dgl. - Google Patents

Handhebelpresse zur Herstellung von Ziegelsteinen, Dachziegeln, Platten u. dgl.

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DE435067C
DE435067C DEN22143D DEN0022143D DE435067C DE 435067 C DE435067 C DE 435067C DE N22143 D DEN22143 D DE N22143D DE N0022143 D DEN0022143 D DE N0022143D DE 435067 C DE435067 C DE 435067C
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DE
Germany
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lever
lower edge
press
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boom
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DEN22143D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/02Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by lever mechanism
    • B30B1/04Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by lever mechanism operated by hand or foot

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Handhebelpresse zur Herstellung von Ziegelsteinen, Dachziegeln, Platten u. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf Handhebelpressen zur Herstellung von Ziegelsteinen, Dachziegeln, Platten u. dgl. aus Ton, Zement, Schlacken, Aschen usw. und insbesondere auf solche Pressen, bei denen ein von Hand betätigter, ungefähr einen Viertelkreis beschreibender Hebel auf einen Preßschwingbaum wirkt, der die Bewegung auf den Preßstempel überträgt.
  • Zweck der Erfindung ist es, dem zwischen dem Stempel und der Schwingungsachse des Bedienungshebels stehenden Arbeiter die Möglichkeit zu geben, den Hebel leicht mit einer Hand abwärts zu bewegen, ohne daß er seinen Platz zu ändern braucht, was bei Arbeitsplätzen, wo Platzmangel herrscht, vorteilhaft ist.
  • Gegenüber bekannten Pressen, bei welchen der Preßdruck durch Maschinenkraft herbeigeführt wird, besteht die Erfindung im wesentlichen darin, daß der Schwingbaum ein in seiner Längsrichtung einstellbares Kurvenstück trägt, dessen untere Kante drei mit Beziehung zueinander verschieden gerichtete Teile aufweist, von denen die untere Kante des vorderen und hinteren Teiles zu dem unteren Rande des Schwingbaumes parallel oder annähernd parallel oder etwas abwärts geneigt verläuft, während die untere Kante des mittleren Teiles schräg aufwärts ansteigt. Durch diesen mittleren Teil des Kurvenstücks wird eine Unterbrechung des Stempelhubes in dem Augenblicke herbeigeführt, wenn der Schwingbaum anstatt durch Zug durch Druck zu betätigen ist und hierbei eine Umstellung des Handantriebes zu erfolgen hat.
  • In der Zeichnung, in der die Bewegungsgrößen absichtlich übertrieben dargestellt sind, zeigt Abb. i schematisch eine Seitenansicht der Presse im Ruhezustande, Abb.2 eine entsprechende Ansicht beim Beginn des Preßv organfies, Abb. 3 eine entsprechende Ansicht in einem weiteren Zeitpunkt des Preßvorganges, Abb. q. eine entsprechende Ansicht bei beendigter Pressung, Abb. 5 den Schnitt nach der Linie V-V der Abb. i in vergrößertem Maßstabe.
  • Abb. 6 und 7 zeigen zwei abgeänderte Ausführungsarten.
  • i bezeichnet das Gestell der Presse, das alle Arbeitsteile trägt: Am rückwärtigen Teil trägt dieses Gestell i die Schwingungsachse 2 eines Schwingbaumes 3, der beispielsweise durch einen sich über die ganze Länge der Maschine erstreckenden Träger gebildet wird. Der in senkrechter Ebene um die Achse 2 schwingende Schwingbaum 3 überträgt die Bewegung auf einen Stempel 4., der sich in einem mit Preßgut gefüllten Formkasten führt. Beim Pressen ist der Formkasten durch einen Deckel mit Sicherheitsriegel abgeschlossen.
  • Vorn trägt der Schwingbaum 3 ein in seiner Längsrichtung vorzugsweise einstellbares Kurvenstück 6, dessen untere Kante drei aufeinanderfolgende Teile aufweist, von welchen der vordere und hintere Teil 7 bzw. 9 mit ihrer unteren Kante zu dem Rande des Schwingbaumes parallel oder annähernd parallel oder, von rechts nach links gesehen, abwärts geneigt verlaufen, während die untere Kante des mittleren Teiles 8, von rechts nach links gesehen, schräg aufsteigt. Auf diesem profilierten. Teile bewegt sich die Rolle io eines auf der Schwingungsachse 12 des Bedienungshebels 13 sitzenden kurzen Hebels i i, der auch aus einem Stücke mit dem Hebel 12 hergestellt werden kann.
  • In der. Ruhestellung der Maschine (v g1. Abb. i) ist der Schwingbaum nahezu wagerecht, und der Stempel befindet sich in seiner untersten Stellung. Der Bedienungshebel ist nahezu senkrecht oder etwas nach dem Vorderteil der Maschine hin geneigt, während der kurze Hebel i i, der in einem Winkel von etwa 9o° zum Hebel 13 steht, nahezu wagerecht liegt.
  • Nachdem der Formkasten z. B. mit Sand angefüllt worden ist, schließt der zwischen dem Stempel und dem Hebel 13 bei _1 stehende Arbeiter den Deckel desselben und streckt gleichzeitig seinen rechten Arm rückwärts aus, um den Bedienungshebel 13 zu erfassen und abwärts zu ziehen.
  • Nachdem der Hebel 13 eine gewisse Strecke zurückgelegt hat und in die Stellung gemäß Abb.2 gebracht worden ist, hat sich der Stempel bereits gehoben, und der sich der Bewegung des Hebels 13 entgegensetzende Widerstand steigert sich immer mehr.
  • In diesem Augenblicke aber, wenn die Kante des Teiles 6 geradlinig angenommen wird und der Arbeiter, wie es praktisch wünschenswert ist, seinen Platz nicht verändert, ist dessen zuerst gestreckter Arm nunmehr gebogen, und dessen Hand befindet sich in der Nähe seiner Schulter, d. h. die Kraftanstrengong, die er liefern kann, ist sehr gering, und es ist schwierig, sogar ummöglich für ihn, die Schwingbewegung des Hebels 13 mit einer Hand fortzusetzen, ohne seinen Platz zu ändern. Infolge der gemäß der Erfindung schräg aufwärts ansteigenden Kante 8 hat jedoch der Arbeiter, wie ersichtlich, sozusagen gar keine Kraftanstrengung zu machen, um den Angriffspunkt io des Hebels ii von a nach b zu überführen (Abb. 2), da die auf dem Teile c laufende Rolle io (Abb. 3) keine Aufwärtsbewegung des Schwingbaumes bzw. '. des Stempels bedingt; in. anderen Worten, wiihrend der Bewegung von rz bis b geht die Bewegung des Hebels 13 widerstandslos vonstatten. Der Teil 8 kann zweckmäßig ein Kreisbogen sein, dessen Mittelpunkt mit dein Mittelpunkt der Achse 12 übereinstimmt. . Nachdem die Rolle io bei b angelangt ist, hat die Hand des Arbeiters seine Schulterhöhe überschritten, und der Arbeiter- wirkt nun ; drückend auf den Hebel 13, bis letzterer nahezu wagerecht liegt. In diesem Augenblicke drückt der Arbeiter mit seinem ganzen Gewicht, und die verschiedenen Teile befinden, sich in der aus Abb. 4. ersichtlichen Stellung (beendigte Pressung).
  • Es ist also ersichtlich, daß infolge des eigenartigen Profils des Teiles 6 der Arbeiter , mit einer einzigen Hand arbeiten und dauernd an demselben Platz bleiben kann, was bei Arbeitsplätzen, «-o Platzmangel herrscht, vorteilhaft ist.
  • Die Einrichtung bietet jedoch hauptsächlichden Vorteil, daß der Arbeiter weniger er iniiclet wird, da seine Kraftanstrengung r._ur in den günstigsten :Augenblicken erfordert wird. Praktisch entsprechen die Längen der , Teile 7, 8, 9 j a einer Drehung des Hebels 13 von 28° bzw. 18° bzw. 30°.
  • Das gleiche Ergebnis könnte selbstredend dadurch erzielt werden, daß anstatt des kurzen Hebels i i auf der Achse des Bedientiticr= liebeln eine Kurvenscheibe 14 (Abb.6) angeordnet wird, die einen Teil 1 5 finit steigendem Halbmesser (von r bis R) entsprechen(! der . Teile 7 des Stückes 6, einen Teil 16 mit gleichbleibendem Halbmesser R entsprechend dem schräg aufwärts sich erstreckendenTeile 8 und einen Teil 17 mit wieder steigendem Halbmessen (von R bis R') entsprechend dem Teile 9 aufweist. Diese Kurvenscheibe würde z. B. auf einen Nocken des Schwingbaumes wirken.
  • Man kann auch gemäß Abb. ; zwei kurze, auf der Achse des Bedienungshebels festgekeilte Hebel 18 und i9 anwenden, die ungleiche Länge besitzen und derart zueinander j verstellt sind, daß beim Aufwärtsbewegen des Hebels 13 der Hebel 18 die flache Kante des Schwingbaumes angreift, dann auf dem Teile o dieser Kante gleitet, dessen Krümmungsmittelpunkt eben auf der Drehachse des Hebels 18 liegt. In dem Augenblicke, wo die !Zolle io des Hebels 18 diesen gekrümmten Teil 20 verläßt, greift der Hebel i9 seinerseits den flachen Teil des Schwingbaumes an. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß während des Gleitens des Hebels 18 auf dem Teile 2o der Schwingbauen bzw. der Stempel unbeweglich bleibt.

Claims (3)

  1. PATEN T-ANSPR$cHE: 1. Handhebelpresse zur Herstellung von Ziegelsteinen, Dachziegeln, Platten u. dgl., bei welcher der den Preßdruck ausübende Handhebel etwa einen Viertelkreis beschreibt und mittelbar auf eineu den Preßstempel anhebenden Schwingbauen wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingbaum (3) ein in seiner Längsrichtung einstellbares Kurvenstück (6) trägt, dessen untere Kante drei mit Beziehung zueinander verschieden gerichtete Teile aufweist, von denen die untere Kante des vorderen und hinterenTeiles (7 bzw.9) zu dem unteren Rande des Schwingbaumes parallel oder annähernd parallel oder abwä rts geneigt verläuft, während die untere Kante des mittleren Teiles (8) schräg aufwärts ansteigt, um eine Unterbrechung des Stempellitibes in dem Zeitpunkte herbeizuführen, in welchem der Schwingbaum anstatt durch Zug durch Druck zu betätigen ist.
  2. 2. Presse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungsachse des Bedienungshebels eine auf den Schwingbaum (oder einen Nocken desselben) wirkende Kurvenscheibe (14) trägt, die nacheinander einen Teil (15) mit steigendem Halbmesser, einen Teil (16) mit gleichbleibendem Halbmesser und einen Teil (17) mit wieder steigendem Halbmesser trägt.
  3. 3. Presse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Schwingungsachse (12) des Bedienungshebels (13) zwei ungleich lange, zueinander versetzte Hebel (18 bzw. i9) festgekeilt sind, von denen der kürzere (18) zuerst den Schwingbaum angreift, dann in einem Einschnitt (2o) desselben entlang-leitet, während der längere Hebel (i c» den Schwingbaum (3) angreift, sobald der kürzere diesen Einschnitt (2o) verläßt.
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