AT32610B - Bühnenhauseinrichtung. - Google Patents

Bühnenhauseinrichtung.

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AT32610B
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Austria
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stages
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furnishing
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Enrico Giulietti
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Enrico Giulietti
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Description


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  Bühnenhauseinrichtung. 



   Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Bühnenhauseinrichtung, bei welcher das Bühnenhaus in drei hintereinander angeordnete Abteilungen eingeteilt ist, in deren jeder   übereinanderliegende   bewegliche Bühnen (Plattformen) vorgesehen sind. Die Bühnen der mittleren Abteilung sind voneinander unabhängig verstellbar, während die Bühnen der vorderen und rückwärtigen Abteilung in an sich bei zweiteiligen Bühnenhäusern bekannter Weise voneinander unveränderliche Abstände haben. Jede Bühne der mittleren Abteilung weist (mit sinngemässen Ausnahmen bei der obersten und untersten Bühne) drei Böden auf, auf deren oberem gespielt werden kann, während der mittlere die maschinellen Einrichtungen   zur Bewegung der Bühne und der untere zum Halten von Soffitten verwendbar ist.

   Die   Kulissen sind an senkrechten Stangen befestigt, die in an horizontalen Stangen angeordneten Spurlagern gedreht werden können, wobei die horizontalen Stangen ihrerseits mit wieder in Spurlagern drehbaren, in der vorderen oder rückwärtigen Abteilung befindlichen Stangen fest verbunden sind. 



   Die Zeichnungen zeigen die   Bühnenhauseinrichtung   gemäss der vorliegenden Erfindung schematisch in einer beispielsweisen Ausführungsform, u. zw. in Fig.   l,   2 und 3 im Grundriss, bzw. vertikalen Längsschnitt und vertikalen Querschnitt. Fig. 4 und 5 veranschaulichen Teile in grösserem Massstabe. 



   Das Bühnenhaus ist in die Abteilungen I, II, III eingeteilt, in deren jeder übereinanderliegende bewegliche Bühnen (Plattformen) vorgesehen sind. Die Bühnen A', A'', A''', A'''' der mittleren Abteilung 11 sind unabhängig von einander in geeigneter, bekannter Weise einzeln als Fahrstühle beweglich.

   Jede solche Bühne besteht (mit sinngemässen Ausnahmen bei der obersten und der untersten Bühne) aus einer Decke D, welche die Spielbühne bildet, einem mittleren, die maschinellen Einrichtungen tragenden Boden F, welcher in solcher Höhe unter D liegt, dass der Maschinist bequem arbeiten kann, und einem unteren Boden E, welcher Spalten besitzt, durch welche die auf Trommeln e aufgewickelten Soffitten d in bekannter Weise herab hängen.   Der Boden F   trägt einen Motor/, welcher mittels einer Transmission   y   die Wellen h, i 
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 sich auf als Schrauben   ausgebildeten Säulen B mit   Hilfe von Kugelsupporten o drehen, so dass sich jede Bühne in der Abteilung 11 längs dieser Säulen auf-und niederbewegen lässt.

   Die Wellen/ h,   @' tragen Zahnräder G,   die in Zahnstangen H eingreifen, mittels welcher Einrichtung die Bühnen ebenfalls   auf-und abbewegt werden können   ; der Antrieb ist sonach in zweifacher Art. möglich. Zur weiteren Sicherung der Auf-und Abbewegung dienen noch Draht-   seile und . Die   einen Enden der Drahtseile p sind in den   Punkten   P der   Bühnen   oder Platt- 
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 Achsen j vermittels Zahnrädern J,   J   und Ketten   'mit den Wellen A   verbunden sind. Auf den   Weilen ; sitzen Zahnräder L, welche   so wie die Zahnräder G in die Zahnstangen H eingreifen.

   Infolge dieser   Anordnung hängen   alle unteren   Bühnengerüste   mittels der Draht-   seile p   an der   obersten Bühne. 4'. Diese   ist folgendermassen aufgehängt : Auf den Trommeln J 
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 nämlich auf den Wellen   ;   angeordnet. Jene der Bühne A' sind zweckmässigerweise mit ihren Achsen aus einem   Stück hergestellt, während   die anderen mit ihren Achsen gekuppelt werden können. Wenn eine Bühne (z. B.   J'")   hochgehen soll, während die anderen stehen bleiben sollen. werden die Trommeln der letzteren abgekuppelt. Die Wirkung der Seile ist doppelt.

   Einerseits begünstigen sie die   Aufwärtsbewegung jedes einzelnen Bühnengerüstes und anderer-   
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 sind ausser den   Seilen p'und Rollen J'Seile q' (Fig.   3) angeordnet, welche in Punkten Q' befestigt sind, über feste Rollen N laufen und sich auf Winden   O   aufwickeln, die mittels Riemen von einem   Motor R aus betätigt werden.   



     Der Hintergrund   in der Abteilung   wird   in bekannter Weise, z. B. mit Hilfe von   über   Rollen laufenden   Schnüren verstellt.   



   In den Abteilungen I und III sind je drei   Bühnen   S'', S''' angeordnet (Fig. 2 und 5). 



  Diese haben in an sich bei zweiteiligen   Bühnenhäusern   bekannter Weise unveränderliche Alsstände voneinander und   können   in jeder dieser Abteilungen gleichzeitig gehoben und gesenkt 
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 Bühnen ist gleich der Höhe der Vorderbühne. 



   Zwischen diesen Bühnen sind in Spurlagern t drehbare Stangen   v   angeordnet und mit horizontalen Stangen u fest verbunden, welche (wieder in Spurlagern drehbar gelagert) senkrechte Stangen tragen, an welchen die Kulissen s befestigt sind. Die drehbaren Gerüste in der vorderen Abteilung (I) dienen zur Vorbereitung der Dekoration für die rechte Bühnenseite, jene der rückwärtigen Abteilung (III) für die linke Bühnenseite.   Wenn   die Kulissen   geändert werden sollen, dreht   man die Stangen u mit den Dekorationen um die Stangen   v   aus der mittleren Abteilung des Bühnenhauses in den Raum zwischen den Bühnen S', S'', S''' der vorderen oder rückwärtigen Abteilung, deren Bühnen dann durch Heben, bzw.

   Senken derart verstellt werden, dass die neuen Kulissen in das Niveau der mittleren Bühne gelangen. 



  Die Dekorationen s liegen vor dem Einstellen so aneinander, wie dies in der Abteilung III 
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 kann hiezu ein entsprechender Zugstangenmechanismus vorgesehen sein. 



   Die Einstellung eines neuen Bühnenraumes erfolgt mit Hilfe der beschriebenen Einrichtungen in folgender Weise : Es sei angenommen, dass die in Fig. 2 dargestellte Stellung, bei welcher sich der Boden D des Bühnengerüstes A'" im Spielniveau befindet und der Boden E der Bühne A'' die Dekorationen d für die Decke trägt, während in der Abteilung III die Bühne    < S'   und in der Abteilung I die Bühne   8" im   Spielniveau eingestellt sind, verändert werden soll. Die Stangen u jeder Abteilung   I,   bzw. II werden nun zwecks Veränderung der Szene aus der mittleren Abteilung 11 hinausgedreht, worauf in dieser die Bühne   A... nieder-   
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 aufwickeln.

   Gleichzeitig geht die Bühne   A'nieder,   um die Decke für den Bühnenraum zu bilden, wobei sich die an ihr befestigten Soffitten d von ihren Trommeln e abwickeln. In der Abteilung I wird das dortige Fahrstuhlsystem gehoben, bis sich S''' im Spielniveau einstellt. 
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 im Spielniveau befindet. Unterdessen ist auch der Hintergrund l'gewechselt worden. Um nun die beiden Seiten der neuen Szene zu dekorieren, werden die entsprechenden Stangen u um die Stangen v in den Mittelteil II gedreht und schliesslich die zugehörigen Kulissen s durch Drehung ihrer Stangen in den Spurlagern t eingestellt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Bühnenhauseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass das Bühnenhaus in drei hinter- 
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 liegende, bewegliche Bühnen (Plattformen) vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Bühnenhauseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bühnen (A', A'', A''' ...) der mittleren Abteilung (II) voneinander unabhängig verstellt werden können, während die Bühnen (S', S'', S''') der vorderen und rückwärtigen Abteilung (I und III) in an sich bei zweiteiligen Bühnenhäusern bekannter Weise voneinander unveränderliche Abstände haben.
    3. Bühnenhauseinrichtung nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede EMI2.6
AT32610D 1905-01-26 1905-01-26 Bühnenhauseinrichtung. AT32610B (de)

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