AT104950B - Verstärkeranlage für Hochfrequenzschwingungen. - Google Patents

Verstärkeranlage für Hochfrequenzschwingungen.

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AT104950B
AT104950B AT104950DA AT104950B AT 104950 B AT104950 B AT 104950B AT 104950D A AT104950D A AT 104950DA AT 104950 B AT104950 B AT 104950B
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    Verstärkeranlage für HocMreqnenzschwingtmgen.   



   Gegenstand der Erfindung ist eine   Verstärkeranlage   für   Hoehfrequenzsehwingungen,   insbesondere für Schwingungen von sehr hoher Frequenz wie 3. 106 Perioden und mehr. 



   Senderöhren werden bereits allgemein fremdgesteuert und manchmal wird auch noch der Modulator als   fremdgesteuerte Röhre ausgeführt.   Die von dem Generator ausgesendete Energie wird somit von dem Modulator beeinflusst. Um eine vollständige   Abhängigkeit   der Frequenz des Generators von der des Modulators zu erlangen, muss jede Kupplung zwischen den   Stromkreisen   der beiden Röhren vermieden werden, und da die durch Anode und Gitter des Generators gebildete Kapazität eine solche Kupplung darstellt, war man gezwungen, zu Gegenmassnahme zu greifen, die entweder elektrostatischer oder elektromagnetischer Natur waren.

   Diese Schaltungen bewirken das Fliessen von Strömen im Anodenkreis, durch die gleiche und entgegengesetzte Potentiale dem Gitterkreis aufgedrückt werden, so dass die Gitterspannung nur von dem Modulator abhängt. Man erreicht auf diese Weise befriedigende Resultate bis zu Wellenlängen von einigen Hundert Metern, aber bei kleineren Wellenlängen versagen diese Schaltungen 
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 schaltet, in deren andern Zweigen die Kondensatoren   01, O2   und   Cg   liegen, deren Kapazitäten gleich der Kapazität zwischen Gitter und Anode sind. Um den Ohmschen Widerstand der Brückenzweige 
 EMI2.1 
 ist durch einen kleinen Kondensator n geerdet. Die Kapazität dieses Kondensators soll gleich der Kapazität zwischen Kathode F und Gitter G des Generators sein.

   Der Primärkreis ist an die Eckpunkte 1 und 2 des Gitterkreises an die Eckpunkte 3 und 4 der   Brücke   angeschlossen. 



   Der Primärkreis besteht aus den Selbstinduktionen   Z   und L2 und den regelbaren Kondensatoren   Et   und Kg, die getrennt von den   Brüekenkondensatoren   ausgeführt sind und parallel zu diesen liegen. Statt 
 EMI2.2 
 die   Induktionsspulen        und L2 regelbar machen. Der positive Pol der Hochspannung wird bei X zwischen den beiden Induktionsspulen angelegt. 



   Der Gitterkreis wird durch die Induktionsspule V und die beiden regelbaren   Kondensatoren R1   und R2 gebildet, die parallel zu den Brückenkondensatoren liegen. Es ist vorteilhaft aber nicht notwendig, die regelbaren Kondensatoren des   Gitter-und Primärkreises   in der dargestellten Weise als zwei Kondensatoren in Serie mit geerdetem Mittelpunkt auszuführen. 



   Parallel zum Gitterkreis liegen die beiden in Serie geschalteten Widerstände   W1 und W2, deren   Mittelpunkt durch einen Blockkondensator geerdet ist, dem eine Batterie B parallel geschaltet ist, um dem Gitter eine negative Vorspannung   aufzudrücken.   Die Induktionsspule V des Gitterkreises ist mit dem nicht dargestellten Modulator gekoppelt. Jede Schwingung im Gitterkreis veranlasst Spannungs- änderungen der   Brückeneckpunkte   3 und 4 gegeneinander, die das Fliessen von Strömen durch die Brücke auf zwei parallelen Wegen veranlassen, u. zw. einerseits durch die Kondensatoren G, A und C in Serie, und anderseits durch die Kondensatoren   O2   und   03   in Serie.

   Sind die   Spannungsschwankungen   der Punkte 3 und 4 symmetrisch zur Erde und sind die Kapazitäten und Widerstände der Brüekenzweige gleich, so wird sich das Potential der Eckpunkte 1 und 2 weder gegeneinander noch gegen die Erde ändern und es wird daher kein Strom im Primärkreis induziert. Die Induktionsspulen   Z-i   und L2 und Kondensatoren   ill   und   fizz   des Primärkreises liegen dabei an Erde und bilden keinen Teil des Gitterkreises. Keine Änderung im Primärkreis beeinflusst daher die Abstimmung und das Gleichgewicht des Gitterkreises. 



   Fig. 2 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform, bei der die Kondensatoren   O2   und n durch die Gitter-Anodekapazität und die Gitter-Kathodekapazität eines zweiten Generators ersetzt sind. Das Gleichgewicht der Brücke wird dadurch nicht geändert, während die Energieabgabe auf das doppelte gesteigert wird. 



   Durch die dargestellte Anordnung wird erreicht, dass Ströme im Anodenkreis keine Ströme im Gitterkreis induzieren und dass die Abstimmung des Gitterkreises durch Erdung des Anodenkreises oder Änderung seiner Kapazität gegen Erde nicht beeinflusst wird. 



   Mehrere solcher Verstärkeranlagen können in Kaskadenschaltung angeordnet werden und gestatten dabei eine hohe Energieabgabe bei Konstanthaltung der Frequenz und Steuerung durch einen kleinen Modulator. Bei Verwendung zweier solcher Anlagen wurden 25 Elf   mit 25 m Wellenlänge   gesendet. 



  Die Steuerung erfolgte durch einen 100   IF-Modulator.   



   Dieselbe Anlage kann auch durch den Empfang von kurzen Wellen verwendet werden. Es wurden auf diese Weise unter Verwendung der handelsüblichen Verstärkerröhren Wellen von   6'in   Wellenlänge empfangen und in sehr befriedigender Weise verstärkt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verstärkeranlage für Hochfrequenzsehwingungen, gekennzeichnet durch einen oder mehrere Generatoren, deren durch Gitter und Anode jedes Generators gebildete Kapazität in je einen Zweig einer Wheatstonsehen Brücke eingeschaltet ist, deren gegenüberliegende Eckpunkte einerseits mit dem Gitterkreis und anderseits mit dem Anodenkreis in Verbindung stehen, die beide symmetrisch zu ihren Erdungsstellen ausgebildet sind.

Claims (1)

  1. 2. Verstärkeranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass alle Zweige der Wheatstonschen Brücke gleiche Kapazität besitzen.
    3. Verstärkeranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zweige der Wheatstonsehen Brücke mit regelbaren Ohmschen Widerständen versehen sind.
    4. Verstärkeranlage, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus zwei oder mehreren Verstärkeranlagen nach Anspruch 1 in Kaskadenschaltung besteht.
AT104950D 1924-07-17 1925-07-13 Verstärkeranlage für Hochfrequenzschwingungen. AT104950B (de)

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GB104950X 1924-07-17

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AT104950B true AT104950B (de) 1926-12-10

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ID=9968893

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