AT104237B - Spinnbad für Viskose. - Google Patents
Spinnbad für Viskose.Info
- Publication number
- AT104237B AT104237B AT104237DA AT104237B AT 104237 B AT104237 B AT 104237B AT 104237D A AT104237D A AT 104237DA AT 104237 B AT104237 B AT 104237B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- viscose
- threads
- acid
- lactic acid
- sulfuric acid
- Prior art date
Links
- 229920000297 Rayon Polymers 0.000 title claims description 10
- 238000009987 spinning Methods 0.000 title claims description 10
- JVTAAEKCZFNVCJ-UHFFFAOYSA-N lactic acid Chemical compound CC(O)C(O)=O JVTAAEKCZFNVCJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 24
- QAOWNCQODCNURD-UHFFFAOYSA-N Sulfuric acid Chemical compound OS(O)(=O)=O QAOWNCQODCNURD-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 16
- 235000014655 lactic acid Nutrition 0.000 claims description 12
- 239000004310 lactic acid Substances 0.000 claims description 12
- 239000002253 acid Substances 0.000 claims description 4
- QAOWNCQODCNURD-UHFFFAOYSA-L Sulfate Chemical compound [O-]S([O-])(=O)=O QAOWNCQODCNURD-UHFFFAOYSA-L 0.000 description 3
- 238000007792 addition Methods 0.000 description 3
- ZAMOUSCENKQFHK-UHFFFAOYSA-N Chlorine atom Chemical compound [Cl] ZAMOUSCENKQFHK-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- PMZURENOXWZQFD-UHFFFAOYSA-L Sodium Sulfate Chemical compound [Na+].[Na+].[O-]S([O-])(=O)=O PMZURENOXWZQFD-UHFFFAOYSA-L 0.000 description 1
- 150000007513 acids Chemical class 0.000 description 1
- 125000001931 aliphatic group Chemical group 0.000 description 1
- 230000003197 catalytic effect Effects 0.000 description 1
- 229920002678 cellulose Polymers 0.000 description 1
- 239000001913 cellulose Substances 0.000 description 1
- 239000000460 chlorine Substances 0.000 description 1
- 229910052801 chlorine Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000000855 fermentation Methods 0.000 description 1
- 230000004151 fermentation Effects 0.000 description 1
- 229910052500 inorganic mineral Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000011707 mineral Substances 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 238000001556 precipitation Methods 0.000 description 1
- 150000003839 salts Chemical class 0.000 description 1
- 229910052938 sodium sulfate Inorganic materials 0.000 description 1
- 235000011152 sodium sulphate Nutrition 0.000 description 1
Landscapes
- Artificial Filaments (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Spinnbad für Viskose. Es ist bekannt, dass Rohviskose in verdünnter Schwefelsäure zu glänzenden Fäden versponnen werden kann. Dabei hat man aber die Erfahrung gemacht, dass man nur dann zu guten Spinnergebnissen kommt, wenn man den Reifegrad der Viskose durch peinlich gewissenhafte Wahl der Spinnbadkonzentration und - Temperatur Rechnung trägt. Bei den vielen Fährlichkeiten des praktischen Spinners ist es aber wünschenswert, sich von der Viskosereife soviel als möglich unabhängig zu machen. Überraschenderweise hat sich nun gezeigt, dass man den Reifegrad der Viskose weit weniger zu berücksichtigen braucht, wenn man der Schwefelsäure gewisse Mengen einer Oxysäure, insbesondere von Gärungsmilchsäure zusetzt. In ein 450 C warmes Bad, das 135 g Schwefelsäure und 50 9 milchsäure auf l ! enthält, wird die übliche, verhältnismässig junge Viskose von etwa 8% Zellulosegehalt und von etwa 9"Reife (Chlor- EMI1.1 Geschwindigkeit entsteigenden Fäden von etwa 7 Deniers werden sofort gewaschen und in üblicher Weise weiterbehandelt. Man bemerkt sofort, dass sich das Spinnen mit ausgesuchter Vollkommenheit vollzieht. Die erzielten Fäden haben grob gezälmelten, mehr oder weniger bohnenförmigen Querschnitt, wie man sie sonst bei stark salzhaltigen Bädern erzielt. Die Weichheit und der Glanz des Produktes sind ganz EMI1.2 Milchsäure dem Bade zusetzt, also eine fast nur katalytische Menge. Die Dehnbarkeit der Fäden steigt mit zunehmendem Milchsäuregehalt des Bades. Verwendet man jedoch reine Schwefelsäurebäder ohne Milchsäurezusatz, so erhält man meist nur magere Fäden von pflastersteinartigem Querschnitt, die leicht brechen. Es empfiehlt sich, die Menge Milchsäure um so grösser zu nehmen, je jüngere Viskose man verwenden will ; dennoch genügen schon recht geringe Mengen Milchsäure, und wenn man etwa die für Sulfatbäder üblichen Mengen Sulfat zum Vergleiche heranzieht, zeigt es sich, dass schon 50 (/Milchsäure genügen, um 400 g Sulfat oder mehr zu ersetzen. Der Milchsäurezusatz empfiehlt sich ganz besonders für die Herstellung sehr feiner Fädchen nach dem anderwärts beschriebenen Feinspinnverfahren, bei dem unter anderen Massnahmen die Schwefelsäure um so konzentrierter gewählt werden muss, je feinere Fäden gesponnen werden sollen. Das Feinspinnen spielt sich in diesen Bädern ausserordentlich gut ab und ergibt ein sehr schönes, îlusenfreies Fabrikat, d. h. Fäden gleichmässig glatter, von vorstehenden Fädchen freier Oberfläche. Die Reibung der Fädchen an den Spinnbadteilchen ist anscheinend auf ein Mindestmass heruntergesetzt. Das sich bildende Natriumsulfat schadet in keiner Weise und kristallisiert bei Anwesenheit von Milchsäure auch nicht auf den Fäden aus. Es hat nun zwar schon das Verfahren der schweizerischen Patentschrift Nr. 43016 die Verwendung von Säuren der aliphathischen Reihe neben Schwefelsäure oder einer anderen Mineralsäure im Fällbade vorgesehen. Indessen schien der Erfinder bei Anwendung verhältnismässig grosser Mengen organischer Zusätze die Fadenqualität nur hinsichtlich der Weichheit etwas verbessert zu haben, während laut Anmeldung schon geringere Qualitäten der besonderen Oxysäure Milchsäure nicht nur das Aussehen und das Gefühl der Produkte verbessern, sondern den Spinnprozess so zu beeinflussen vermögen, dass ein besonderes flusenfreies Fabrikat entsteht, was mit Rücksicht auf die spätere Verwendung, besonders bei den feinsten Fädchen von 6 Deniers abwärts, von hervorragender Wichtigkeit ist. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Spinnbad für Viskose jeden Reifegrades, bestehend aus Schwefelsäure und einer Oxysäure, besonders Milchsäure, wobei der Zusatz der Oxysäure die Wirkung hat, dass ein besonders flusenfreies Fabrikat, d. h. ein Faden von gleichmässig glatter, von vorstehenden Fädchen freier Oberfläche entsteht, und dass der Reifegrad der Viskose bei der Bemessung der zu verwendenden Sehwefelsäuremengen im Spinnbade weniger peinlich in Betracht gezogen werden braucht. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT104237T | 1920-05-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT104237B true AT104237B (de) | 1926-09-25 |
Family
ID=3622255
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT104237D AT104237B (de) | 1920-05-21 | 1920-05-21 | Spinnbad für Viskose. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT104237B (de) |
-
1920
- 1920-05-21 AT AT104237D patent/AT104237B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE941009C (de) | Verfahren zur Herstellung von kuenstlichen Faeden aus Viscose | |
| AT104237B (de) | Spinnbad für Viskose. | |
| DE3002726A1 (de) | Verfahren zum bleichen von fasermaterial mit wasserstoffperoxid | |
| DE582239C (de) | Verfahren zum Bleichen von Bastfasern, insbesondere von Leinen und Hanf, in Form von Garnen und Geweben wie auch in Form von Rohfasern unter Verwendung von Superoxyd- und Hypochloritbaedern | |
| DE597875C (de) | Verfahren zur Herstellung von Viscose-Kunstfasern | |
| DE653989C (de) | Verfahren zum Bleichen von Stueckware aus pflanzlichen Fasern | |
| AT154603B (de) | Verfahren zum Bleichen von pflanzlichen Fasern. | |
| DE492452C (de) | Verfahren zur Herstellung von kuenstlichen Faeden, Baendern, Filmen u. dgl. aus Viskose | |
| AT231394B (de) | Verfahren zur Behandlung von Keratintextilfasern gegen das Verfilzen | |
| DE911421C (de) | Verfahren zur Herstellung von kuenstlichen Gebilden aus Viscose | |
| AT104238B (de) | Feinspinnverfahren zur Herstellung feinster Fäden unter 6 Deniers aus Rohviskoselösung. | |
| DE405002C (de) | Verfahren zur Herstellung eines wolleartigen Gespinstes aus Viskoseloesungen | |
| DE486719C (de) | Verfahren zur Herstellung von Faeden, Baendern, Filmen usw. aus Viskose | |
| DE513375C (de) | Verfahren zur Herstellung von Kunstfaeden aus Celluloseestern oder -aethern nach demNassspinnverfahren | |
| DE431924C (de) | Verfahren zur Herstellung von Kunstseide aus Viskose | |
| AT76731B (de) | Verfahren zur Gewinnung von Zellulosegebilden, insbesondere Fäden und Films aus Viskose. | |
| AT82163B (de) | Verfahren zur Umwandlung von Viskose in Kunstseidefäden, Haare, Filz oder andere Gegenstände aus regenerierter Zellulose. | |
| DE290131C (de) | ||
| DE565432C (de) | Verfahren zur Herstellung kuenstlicher Gebilde, insbesondere Kunstseide, durch Verspinnen von Viscoseloesungen | |
| AT101941B (de) | Verfahren zur Herstellung eines Gespinstes aus Viskoselösungen. | |
| AT202695B (de) | Verfahren zur Erniedrigung der Streckspannung bzw. zur Erhöhung der Verstreckbarkeit von frisch gesponnenen Fäden nach dem Viskosespinnverfahren | |
| DE337984C (de) | Verfahren zur Herstellung von Faeden aus Viskose | |
| AT117668B (de) | Verfahren zur Herstellung von Films aus Viskose. | |
| DE875704C (de) | Verfahren zur Herstellung hochfester Kunstseide aus Viscose | |
| DE351871C (de) | Verfahren zur Darstellung von Kunstfaeden aus Viskose |