AT102539B - Verfahren zum Überziehen der inneren Metallteile elektrischer Glühlampen mit chemischen Präparaten. - Google Patents

Verfahren zum Überziehen der inneren Metallteile elektrischer Glühlampen mit chemischen Präparaten.

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  Verfahren zum Überziehen der inneren   BLetallteile elektrischer Glühlampen   mit   chemischen Präparaten.   



   Bekanntlich werden in die elektrische Glühlampe verschiedene chemische Präparate hineingebracht, die teils den Zweck haben, das Vakuum der Lampe zu verbessern, teils den Zweck, die Schwärzung des Kolbens zu verhüten oder wenigstens zu verringern. Die Erfahrung hat gezeigt, dass diese Präparate am wirksamsten sind, wenn sie direkt auf den Glühdraht aufgebracht werden. Es sind bereits verschiedene Verfahren in der Praxis üblich, um diese Präparate auf den Lampendraht aufzubringen. Beispielsweise wird der Lampendraht noch bevor er auf das Lampengestell aufmontiert wird, durch eine Suspension hindurchgezogen, in der das   gewünschte Präparat, z.   B. Phosphor oder Lithiumchlorid u. dgl., suspendiert ist.

   Dieses Verfahren, das in der Praxis unter dem Getterverfahren bekannt ist, ist insoferne vorteilhaft, dass die aufzubringende Menge genau dosiert werden kann, hat aber den Nachteil, dass die auf den Draht aufgebrachte Menge sorgfältigst vor mechanischen   oder chemischen Beschädigungen geschützt   werden muss. Da dieser Draht noch im Laufe der Fabrikation, namentlich beim Montieren des Gestelles ziemlich viel beansprucht wird, ist es deshalb notwendig, den mit dem gewünschten Präparat überzogenen Draht noch mit einem Schutzüberzug zu versehen ; dieser   Schutzüberzug   ist auch noch kein unbedingter Schutz, so dass die gegetterten Drähte nicht unbegrenzt lange auf Lager gehalten werden können. 



   Ein anderes Verfahren, welches diesen Nachteil nicht hat, ist dasjenige, welches den Draht mit einem Überzug versieht, nachdem er bereits auf das Lampengestell aufmontiert worden ist. Es ist dies das sogenannte Spritzverfahren und beruht darauf, dass mittels eines geiegneten Werkzeuges eine Suspension des   gewünschten Präparates   auf das Lampengestell gespritzt wird. Ein Nachteil dieses   Verfahren :   ist es jedoch, dass die Dosierung des auf dem Draht aufzubringenden Präparates nicht genau sein kann und dass überdies das Präparat nicht nur auf den Draht gelangt, sondern auch auf die Glasteile, wo das Präparat mitunter auch störend wirken kann. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren, welches den Vorteil einer genauen Dosierung mit dem Vorteil des Vollzuges der Operation an bereits montierten Gestellen verbindet. Es ist bekannt, dass verschiedene Elemente und ihre Verbindungen eine elektrische Ladung annehmen, wenn sie in feiner Verteilung in einem geeigneten Suspensionsmittel suspendiert werden. So ist z. B. Phosphor, wenn er in Wasser fein verteilt ist, negativ geladen. Dieses Umstandes bedient sich das vorliegende Verfahren, um die inneren Metallteile der Glühlampen, insbesondere den bereits montierten Draht mit einem Überzug des gewünschten Präparates zu versehen. Es genügt hiezu, das montierte Gestell in die betreffende
Suspension einzutauchen und zwischen dem Draht und dem suspendierten geladenen Teilchen eine   elek-   trische Potentialdifferenz zu erzeugen.

   Es wandern dann die Teilchen im elektrischen Felde auf den Draht hinzu und bleiben am Draht haften. Durch die Höhe der angelegten Spannung und die Zeitdauer der Einwirkung kann die Schichtdicke des entstehenden Überzuges auf einfache und genau Art reguliert werden. 



   Hiebei wird die Suspension so verdünnt gewählt, dass an den Glasteilen nur geringe Mengen des Präparates haften bleiben. Bei diesem Verfahren ist es nicht notwendig, den Draht mit einem   Schutzüberzug   zu ver- sehen, da unmittelbar nach dem Eintauchen des Gestelles in die Suspension und nach dem Trocknen des- selben das Einschmelzen der Lampe erflogen kann. 



   Die angelegte Spannung kann beispielsweise 120 Volt betragen und die Dauer der Einwirkung
2 Minuten. Die Suspension kann eine Konzentration von beispielsweise 0 2% haben, wobei die Korn-   grösse   zwischen 3 und 5 Tausendstel Millimeter betragen kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Überziehen der inneren Metallteile elektrischer Glühlampen mit chemischen   Präparaten, dadurch gekennzeichnet,   dass die   Präparatteilchen   elektrisch aufgeladen werden und zwischen den inneren Metallteilen und den geladenen Teilchen eine elektrische Potentialdifferenz erzeugt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Aufladung der Prä- paratteilchen durch Suspendieren derselben in einem Suspensionsmittel erzeugt wird, in dem sich eine Elektrode zum Anlegen der erforderlichen Spannung befindet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT102539D 1924-11-04 1924-11-04 Verfahren zum Überziehen der inneren Metallteile elektrischer Glühlampen mit chemischen Präparaten. AT102539B (de)

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