AT136734B - Verfahren zur Herstellung von Trockenelementen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Trockenelementen.

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AT136734B
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Bruto Laurenti
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Bruto Laurenti
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  Verfahren zur Herstellung von Trockenelementen. 



   Bekanntlich besteht   bei Trocken-oder Halbtroekenelementen   eine der häufigsten Ursachen vorzeitiger Erschöpfung in der unmittelbaren Berührung der Anode, die zugleich die Elektrode und den Behälter bildet, mit der Kathode, die im Behälter angeordnet ist und in den Elektrolyten eintaucht. 



   Es ist weiter bekannt, dass bei   kleineren Baumustern   der Raum, der für den Elektrolyten zwischen Anode und Puppe zur Verfugung steht, sehr gering ist, so dass keine   Möglichkeit geboten   ist, Trennschichten, wie z. B. Glasperlen u. dgl., einzufügen. Trennsehiehten dieser Art erfordern ausserdem bei der Herstellung des Elementes einen nicht unerheblichen Arbeitsaufwand und bringen Kosten mit sich, die zu einer wesentlichen Verteuerung führen. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Erzielung einer elektrolytisehen Trennung, d. h. einer   Trennungssrhicht   zwischen Elektrode und Behälter, gemäss welchem nur ein geringer Raum erforderlich ist und deshalb die Verwendung positiver Elektroden von sehr grossem Durchmesser in bezug auf den Durchmesser des Behälters   ermöglicht   wird, ein Vorteil, welcher auf sicherem Wege bei den jetzigen Trennungen nicht geboten ist, und dass diese Trennschicht, nachdem sie einmal angeordnet ist, mit dem Elektrolyten, gleichgültig ob dieser in   halbfester   oder flüssiger Form angewandt wird, ein Ganzes bildet, welches eben die zur Wirkung des Elementes nötige Lösung enthält.

   Die Erfindung besteht in der Hauptsache darin, dass die Anode mit einer Schicht oder eine Folie von tierischer Gelatine oder Leim ausgekleidet wird, welche mit einem der bekannten Mittel, wie Formaldehyd, Tannin, doppeltehromsauren Salzen u. dgl.,   unlöslich   gemacht wurden. 



   Die Erfindung wird mit Hilfe der beiliegenden Zeichnungen besser begreiflich gemacht, in welchen eine Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht wird. 



   Die Zeichnung zeigt ein Element mit Zink in senkrechtem Schnitt, in welchem die Gelatine oder der tierische Leim direkt in einen Zinkbehälter und in genügender Menge in flüssigem und warmem Zustande derart eingebracht wird, dass die Gelatine oder der tierische Leim sieh gleichmässig über die innere Fläche des Zinkes verteilt. Nach Erkalten der Gelatine bzw. des tierischen Leims ist dann der 
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 die zur Füllung des Elementes angewendet wurde. 



   Ein Ausführungsbeispiel ist folgendes : Es wird in den Zinkbecher und bis zum gewünschten Niveau eine genügend gesättigte warme Lösung von tierischer Gelatine eingebracht. Gleich darauf wird mittels einer Pumpe oder eines mit einem Luftsaugbehälter verbundenen Rohres der Zinkbecher ausgeleert, 
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 Zinkbecher wird mit Formaldehyd in Dunstform oder Lösung oder mit einer Lösung von Tannin, doppeltchromsauren Salzen u. dgl. für kurze Zeit in Berührung gebracht, die dazu erforderlich ist, die Gelatine unlöslich zu machen. Daraufhin wird der Zinkbecher ausgeleert und mit Wasser abgewaschen. Der auf diese Weise ausgekleidete   Zinkbecher   kann sofort für die Herstellung eines Elementes verwendet werden, oder er kann auch austrocknen und später benutzt werden. 



    In diesem letzten Falle empfiehlt es sich, um eine allzu grosse Austrocknung zu vermeiden, die in der Bekleidung Risse hervorrufen könnte, der Lösung von tierischer Gelatine eine gewisse Menge   

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 Glyzerin oder ähnlicher Substanz beizufügen, die eine allzu   grosse Austrocknung   und Risse in der Bekleidung verhindern würde.

   Es werden jedoch all die andern Systeme nicht ausgeschlossen, die dazu geeignet sind, auf die Anode eine Schicht unlöslich gemachter Gelatine anzubringen, darunter auch die Verwendung von schon in obenbeschriebener Weise bereits unlöslich gemachter Gelatine, welche folglich in Wasser und in Ammoniumchlorid und Zinkchlorid unlöslich, jedoch in besonderen verschiedenartigen Lösungsmitteln löslich ist, so dass als endliches Resultat stets eine Auskleidung aus Gelatine erlangt wird, welche in Wasser oder in einem Elektrolyt aus Ammoniumchlorid und Zinkchlorid unlöslich ist. 



  Auf jeden Fall wird durch die Gelatineschicht die notwendige elektrische Kontinuität gewährt. Auch bleibt der zur Arbeitsleistung des Elementes notwendige Feuchtigkeitsbestand zwischen Anode und Kathode erhalten. Ausserdem quillt die Trennschicht bei der Berührung mit der Feuchtigkeit und füllt jeden freien Raum in dem Element aus, d. h. die Trennschicht vergrössert die gleichmässige Wirkung des Elektrolyten, da sie selbst, besonders dadurch, dass sie elektrolytische Substanz aufnimmt, die halbflüssige oder einfach feuchte Masse bildet, welche sich   gleichmässig   zwischen beiden Polen, d. h. zwischen der äusseren Oberfläche der Kathode und der inneren der Anode, befinden muss. 



   Das geschilderte Verfahren führt zu einem Idealzustand zwischen Kathode und Anode, indem die 
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 und anderseits selbst aus einer Substanz besteht, die zur Erhaltung der Feuchtigkeit zwischen Anode und Kathode beiträgt. 



   Hiedurch wird es   möglich,   bei den so hergestellten Elementen der Kathode einen grösseren Durchmesser zu geben, was in der gesamten Elementenindustrie von besonderer Bedeutung ist. Bisher war ein Vergrössern des   Kathodendurchmessers   deswegen gefährlich, weil eine solche Vergrösserung innere Kurzschlüsse begünstigte, die anstatt einer Kapazitätszunahme einen rascheren Verfall des Elementes zur Folge hatten. 



   Die Möglichkeit, einen sicheren und gleichmässigen Abstand zwischen Anode und Kathode aufrechtzuerhalten, gestattet die grösstmögliche Ausnutzung des Kathodendurchmessers. 



   Als gelatinöse Trennschicht kann jeder tierische Leim des Handels, Fischleim   inbegriffen,   verwendet werden, der durch Sieden von   Fleichabgängen   und tierischen Abfällen erzeugt und durch bekannte Verfahren (Formaldehyd, Tannin, doppeltchromsaure Salze u. dgl.) unlöslich gemacht werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von   Trocken-oder Halbtrockenelementen, dadurch gekennzeichnet,   
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 tierischer Gelatine aufgebracht wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht aus unlöslich gemachter Gelatine oder tierischem Leim durch Giessen von warmer verflüssigter Gelatine oder tierischem Leim in die Anode hergestellt und dafür Sorge getragen wird, dass die Gelatine bzw. der tierische Leim über die ganze innere Anodenfläche verteilt und unlöslich gemacht wird, derart, dass sich eine vollständige Trennschicht zwischen Anode und Kathode bildet.
    3. Trocken-oder Halbtrockenelement, bei welchem sieh in dem Raum zwischen Anode und Kathode eine die ganze Oberfläche der Anode auskleidende Schicht aus unlöslich gemachter Gelatine oder tierischem Leim in direkter Berührung mit der flüssigen oder halbflüssigen Masse zwischen Anode und Kathode befindet, gekennzeichnet durch eine derartige Beschaffenheit der Gelatine, dass diese mit der Feuchtigkeit des Elektrolyten. quillt und dadurch den erforderlichen Abstand zwischen Anode und Kathode gewährleistet und die Arbeitsleistung des Elementes begünstigt, indem die Gelatine als mit dem Elektrolyten gleichartig angesehen werden kann.
AT136734D 1931-09-16 1932-08-31 Verfahren zur Herstellung von Trockenelementen. AT136734B (de)

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