AT93163B - Versteifungseinlage für Schuhkappen od. dgl. - Google Patents

Versteifungseinlage für Schuhkappen od. dgl.

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AT93163B
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stiffening
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stiffening insert
layer
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David Baird Macdonald
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David Baird Macdonald
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Yersteifungsejlllage   für   Schnhkappen   od. dgl. 



   Die Erfindung betrifft   Versteifungseinlagenfür Sohuhka. ppen   od. dgl., insbesondere solche, die aus Geweben hergestellt und mit einer   Gummilösung   oder einer andern Versteifungsmasse imprägniert sind. 



   Die Versteifungseinlage nach der Erfindung ist jederzeit gebrauchsfertig und muss nicht erst vor Einführung in den Schuh aufgeweicht werden. Die Einlage wird nämlich in weichem und biegsamem Zustand in das Oberleder eingelegt und erhärtet darin. Die Einlage besteht ars einer oberen und unteren Lage und einer oder mehreren netz-oder gewebeartigen Zwischenlagen, die mit einer Versteifungsmasse imprägniert sind, die in einem sieh verflüchtigenden Lösungsmittel gelöst ist. Wenn gewünscht können auch eine oder mehrere zwischenliegende, aus porösen, aufsaugfähigem oder anderem geeigneten Material bestehende Mittellage Verwendung finden, die als Träger des Versteifungsmittels dienen. 



   Die Zeichnung veranschaulicht verschiedene Ausführungsbeispiele der Versteifungseinlage nach der Erfindung. 



   Fig. 1 und 2 zeigen zwei verschiedene Ausführungen einer Versteifungseinlage für Schuhkappen ; die einzelnen Lagen der Einlage sind der Deutlichkeit halber aufgebogen dargestellt. Fig. 3 gibt eine Versteifungseinlage aus allmählich kürzer werdenden Lagen wieder und Fig. 4 und 5 veranschaulichen die Herstellungsweise der Einlage. 



   Die Versteifungseinlage für Schuhkappen nach Fig.   l   besteht aus einer nicht porösen, zweckmässig glatten oberen Lage a, einer porösen oder nicht porösen oder   aufsaugfähigen unteren Lage b   mit rauher Oberfläche und aus einer oder mehreren Zwischenlagen c aus netz-oder gewebeartigem Material, die mit einer in einem sich   verflüchtigenden   Lösungsmittel gelösten Versteifungsmasse imprägniert oder bedeckt ist. 



   Die in Fig. 2 veranschaulichte   Ausführung   unterscheidet sich von der beschriebenen dadurch, dass zwischen den Lagen c eine mittlere Lage   d   aus porösem, aufsaugfähigem oder ähnlichem Material angeordnet ist. In diesem Falle sind nicht die Zwischenlagen c, sondern die mittlere Lage d mit dem Versteifungsmittel versehen. 



   Die Lagen bestehen zweckmässig aus Geweben. Die obere Lage a ist dünn und glatt, die untere Lage b verhältnismässig dicker als die obere Lage. Die netzartigen Zwischenlagen c dienen als Träger des   Versteifungsmittels.   
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 und die Mittellage d wird aus Jute, Juteleinen od. dgl. verfertigt. 



   Zur Herstellung der in Fig. 1 gezeigten Versteifungseinlage wird das Versteifungsmittel auf die innere 
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 Lage c wird auch mit dem Versteifungsmittel bestriehen. Dies wird so lange wiederholt, bis die   gewünschte   Anzahl Zwischenlagen e angeordnet sind, worauf die untere Lage b angeordnet wird. 



   Die Herstellung der Versteifungseinlage nach Fig. 2 erfolgt auf ähnliche Weise, nur wird auch die Mittellage d mit dem Versteifungsmittel versehen. 



   Das Versteifungsmittel hält die übereinanderliegenden Gewebe zusammen und dringt auch durch ihre Poren, wodurch die Verbindung eine innige ist. 

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   Die obere und untere Lage können auch aus gleichem Stoff bestehen, z. B. aus Segeltuch, Leinwand oder einem andern geeigneten Stoff. Vorzugsweise wird die obere Lage aber aus glattem nicht porösem Gewebe verfertigt. Es ist von grösster Wichtigkeit, dass die verwendete Mittellage aufsaugungsfähig, porös od. dgl. ist, damit sie von dem Versteifungsmittel durchtränkt wird und diesem guten Halt bietet. 



   Zweckmässig enthält das Versteifungsmittel aufgelöstes Zelluloid und wird im flüssigen oder halbflüssigem Zustand in Form einer   dickflüssigen   Masse aufgetragen. Die Mittellage soll das feuchte Versteifungsmittel aufsaugen und es am Heraussickern verhindern, wie dies z. B. bei verpackten, übereinander liegenden Einlagen eintreten könnte. Verwendet man z. B. einen Webstoff, wie Juteleinen, grobe Leinwand, Filz, grobes Segeltuch oder ein anderes poröses oder aufsaugfähiges Material, dann wird dieses mit dem Versteifungsmittel imprägniert und hält dieses fest. Wird die Mittellage d nicht verwendet, dann saugt die untere Lage b das Versteifungsmittel auf.

   Anderseits kann auch eine aus nicht porösem oder nicht   aufsaugfähigem,   aber netzartigem aufgerauhten Stoff bestehende mittlere oder untere Lage dem Zweck entsprechen, Eine gute Einlage besteht aus einer porösen oder aufsaugfähigen Mittellage und einer nicht porösen unteren Lage, die infolge ihrer rauhen oder netzartigen Oberfläche das Versteifungsmittel festhält. 
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 mittel festhaltenden Stoff hergestellt sein. 



   Das Ausfliessen des Versteifungsmittels kann auch dadurch verhindert werden, dass diesem ein
Material, wie Holzkohle, faserige Baumwolle, Wolle, Leder od. dgl., beigemengt wird. Hiedurch wird eine
Verdichtung des Versteifungsmittels erreicht, so dass es das Aussickern zwischen den Schichten der Einlage erschwert. 



     . Die   einzelnen Lagen der Versteifungseinlage werden zuerst zugeschnitten und dann miteinander verbunden oder die Stoffe werden vorher durch das Versteifungsmittel miteinander verbunden und dann nach Wunsch zugeschnitten. Dieser Vorgang bietet den Vorteil, dass mittels des feuchten Versteifungs- mittels die Ränder der einzelnen Schichten beim Schneiden zusammengepresst und miteinander verklebt werden, wodurch das Ausfliessen des Versteifungsmittels verhindert ist. 



   Die einzelnen Lagen können auch von verschiedener Grösse sein, wodurch eine Versteifungseinlage mit allmählich dünner werdenden Rändern gebildet wird. Eine solche Ausführung ist in Fig. 3 ver- anschaulich. Jede Lage ist bei dieser Ausführung immer kleiner als die darunter liegende ; die vorderen
Ränder   f der Lagen   liegen aufeinander, während der Rand e der unteren Lage vorragt. Der gleiche Zweck wird auch erreicht, wenn jede Lage immer kleiner als die darüber befindliche ist, oder wenn die mittelere
Lage die grösste und die darüber und darunter befindlichen Lagen allmählich an Grösse abnehmen. 



   Werden die Lagen a, c und b mit abnehmender Breite in Streifenform zur Bildung eines Materialstreifens übereinander gelegt, wie dies Fig. 4 veranschaulicht, dann kann man eine   Einlage f mit allmählich   dünner werdendem Rand aus diesem Materialstreifen ausschneiden. Fig. 5 zeigt einen Materialstreifen solcher
Breite, dass aus diesem   Einlagenpaare f mit   dünneren Rändern ausgeschnitten werden können. 



   Die Einlage kann eine oder mehrere Zwischen-oder Mittellagen besitzen ; werden mehrere Mittel- lagen verwendet, dann wird zwischen diesen eine netzartige Einlage eingelegt. Das Versteifungsmittel ist von solcher Beschaffenheit, dass es nach Verdunsten eines   spiritushaltigen Lösungsmittels erhärtet.   



   Die Versteifungseinlagen werden in feuchtem und biegsamem Zustand in Blech- oder andern Behältern luftdicht verpackt, so dass ein Verdunsten des Lösungsmittels der Versteifungsmasse nicht stattfinden kann und die Einlagen sofort in das Oberleder der Schuhe ohne vorheriges Erweichen eingelegt werden   können.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Versteifungseinlage   für     Schllhkappen   od. dgl. dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Decklage und einer oder mehreren gewebe-oder netzartigen, mit Versteifungsmasse imprägnierten oder überzogenen Zwischenlagen besteht und zur Erhaltung ihrer Formbarkeit mit einem die Versteifungsmasse lösenden, an der Luft flüchtigen Lösungsmittel getränkt ist, um die Einlage durch luftdichte Verpackung für die Verwendung weich halten zu können.

Claims (1)

  1. 2. Versteifungseinlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den äusseren bzw. den Zwischenlagen eine aus aufsaugungsfähigem oder ähnlichem Material bestehende, als Träger der Versteifungsmasse dienende Mittellage angeordnet ist.
    3. Versteifungseinlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagen verschiedene Grössen besitzen, um eine Versteifungseinlage mit dünner werdenden Rändern zu bilden.
    4. Versteifungseinlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Versteifungsmasse ein Bindemittel, wie Holzkohle, faserige Baumwolle, Wolle, Leder od. dgl. beigemengt ist, um die Masse schwerflüssiger zu machen und ein Sickern aus den Stofflagen zu erschweren.
AT93163D 1919-02-19 1920-05-12 Versteifungseinlage für Schuhkappen od. dgl. AT93163B (de)

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