AT135886B - Verfahren zur Herstellung von Brandsohlen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Brandsohlen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Brandsohlen. Die Erfindung betrifft die Herstellung einer Brandsohle, die insbesondere für Klebeverfahren oder Durchnähverfahren geeignet ist und die den Schuh, der bisher infolge der mangelhaften Beschaffenheit der Brandsohle starr und unbiegsam war, neben andern Vorzügen unbedingt biegsam macht. Das Verfahren nach der Erfindung besteht darin, dass der Vorderteil einer üblichen Lederbrandsohle gespalten und die eine Spalthälfte abgenommen wird. Aus dieser abgenommenen Spalthälfte wird ein Randstreifen geschnitten und auf den verbleibenden Vorderteil der Brandsohle eine in der Mitte mit einem erhöhten Gummikissen versehene elastische Zwischenschicht aufgelegt und diese Zwischenschicht wird mittels des aus der abgenommenen Spalthälfte gewonnenen Randstreifens mit der Brandsohle vernäht oder verklebt. Die neue Brandsohle bietet folgende Vorteile : Sie ist ausserordentlich biegsam, sie ist nicht schwer im Gewicht. sie verhindert jedes Durchdringen von Feuchtigkeit, sie lässt sich leicht herstellen und ist stabil, welche Vorteile unten noch weiter begründet werden sollen. In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt : Fig. l ist eine Unteransicht einer Brandsohle und Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie A-B in Fig. 1. Die Brandsohle besteht aus einer Federschicht a, die entweder aus einem zusammenhängenden Teil oder, wie bekannt, aus zwei Teilen bestehen kann, die an der strichpunktierten Linie C-D miteinander verbunden sind. Der mittlere vordere Teil der Lederschicht a kann in üblicher Weise mit irgendeiner elastischen Ausballmasse b versehen werden. Diese Ausballmasse ist mit einer dünnen Gummischicht c bedeckt, die bis zur Sohlenkante reicht. Auf dieser Vollgummischicht c ist ein längs dem Rande verlaufender Lederstreifen cl befestigt, der entweder aus einem Stück bestehen oder gemäss der strichpunktierten Linie E-F geteilt sein kann. Die neue Brandsohle wird auf folgende Weise hergestellt : Eine etwa 3 mm starke Lederbrandsohle wird in der üblichen Form gestanzt, egalisiert. geglast und der Vorderteil bis zum Gelenk gespalten, so dass eine Schicht von etwa l mu Dicke an der Sohle verbleibt, während eine zweite Schicht von etwa ebenfalls 1 mm Dicke abfällt. Aus dem oberen Abspalt wird der Randstreifen cl von etwa 12 bis 15 mm Breite gestanzt. Nun wird das Gummischwammkissen und eine 0'5 mu starke Vollgummisohle gestanzt. Diese Teile werden auf folgende Weise zusammengefügt. Von dem Vorderteil der Brandsohle wird in der Mitte das Gummischwammkissen b mittels Klebestoffs befestigt. Über beide Teile wird eine elastische Deckschicht, zweckmässig eine Vollgummischicht c, die bis zur äussersten Kante der Sohle reicht, geklebt. Schliesslich wird der Lederstreifen d auf die Vollgummischichte c längs dem Rande aufgeklebt. Die Biegsamkeit der so hergestellten Brandsohle wird durch das Abspalten des Vorderteils a und das Einfügen der Vollgummischicht c herbeigeführt. Die aus den Schichten a, c und d bestehende Gesamtanordnung der Sohle setzt der Biegsamkeit einen wesentlich geringeren Widerstand entgegen als eine aus einem Stück bestehende Sohle, welche dieselbe Stärke hat wie die Schichten a und zusammen. Die elastische Zwischenschicht b verhindert infolge <Desc/Clms Page number 2> ihrer Nachgiebigkeit die Biegung der Brandsohle in keiner Weise. Ihre Form behält die neue Brandsohle deshalb bei, weil der Lederrand d in Verbindung mit der Gummischicht c und der eigentlichen Sohle (t genügenden Widerstand bei der Herstellung und beim Tragen bietet.
Claims (1)
- Das Vorhandensein des Lederstreifens d ist indes nicht nur zur Erzielung der Widerstandsfähigkeit notwendig, sondern auch deshalb, um die Brandsohle für das Klebeverfahren verwendbar zu machen. Bekanntermassen ist Celluloidklebestoff zur Verbindung von Gummi und Leder nicht geeignet. Das Oberleder des Schuhes wird jedoch auf den Lederstreifen d mit Celluloidklebestoff gezwickt. Infolge des elastischen Ausballs und der Gummiverwendung inmitten der Brandsohle wird der vom Fuss ausgeübte Druck erheblich abgedämpft, wodurch die Laufsohle betreffs Abnutzung weniger als sonst in Anspruch genommen wird. Das geringe Gewicht wird dadurch erreicht. dass die Lederschicht a dünn und bei dem Lederstreifen d das Leder in dessen Mitte herausgestanzt ist.Da das elastische Gummischwammkissen nicht schwerer ist als das herausgestanzte Leder, ist die Brandsohle kaum so schwer wie eine übliche Brandsohle und der im Schuh verwandte Ausball. Infolge der Anwendung der Gummischicht c ist die Brandsohle wasserundurchdringlich.Durch den elastischen Ausball b und überhaupt durch die ganze Anordnung wirkt die neue Brandsohle orthopädisch und individuell plastisch, da der Fuss durch ein nachgiebiges Polster geschützt wird. Der Fuss kommt mit dem Gummi nicht in Berührung, da er auf der durchgehenden Lederschicht a ruht.PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Brandsohlen, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorderteil einer üblichen Lederbrandsohle gespalten und eine Spalthälfte abgenommen wird, aus welcher ein Randstreifen geschnitten wird, worauf auf den verbleibenden Vorderteil der Brandsohle eine in der Mitte mit einem erhöhten Gummischwammkissen versehene elastische Zwischenschicht aufgelegt und mit Hilfe des über dieselbe gelegten Randstreifens mit der Brandsohle vernäht oder verklebt wird. EMI2.1
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0259720A3 (de) * | 1986-09-08 | 1989-08-02 | NORDICA S.p.A | Innenschuh für Schischuh |
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1931
- 1931-12-18 AT AT135886D patent/AT135886B/de active
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