AT255286B - Straßenschuh - Google Patents

Straßenschuh

Info

Publication number
AT255286B
AT255286B AT818764A AT818764A AT255286B AT 255286 B AT255286 B AT 255286B AT 818764 A AT818764 A AT 818764A AT 818764 A AT818764 A AT 818764A AT 255286 B AT255286 B AT 255286B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
insole
foot
shoe
felt
felt pad
Prior art date
Application number
AT818764A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Medicus Schuhfabrik G M B H
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Medicus Schuhfabrik G M B H filed Critical Medicus Schuhfabrik G M B H
Application granted granted Critical
Publication of AT255286B publication Critical patent/AT255286B/de

Links

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Strassenschuh 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Strassenschuh in geklebter oder genähter Machart mit einer Brandsohle, die in der von der Abrollbewegung des Fusses erfassten Vorderpartie unter Beibehaltung ihrer ursprünglichen Stärke in der Randpartie (Zwickkante) geschwächt ist und mindestens in der geschwächten Zone eine als Bestandteil der Brandsohle ausgebildete Filzauflage aufweist. 



   Ein solcher Schuh besitzt den Vorteil, dass sein Boden flexibler ist als wenn die Brandsohle, die im allgemeinen aus einem Lederfaserwerkstoff von mehr als 1 mm Dicke besteht, in der Abrollzone über ihre gesamte Breite dieselbe Stärke aufweist. 



   Bei einem bekannten Schuh der vorerwähnten Ausführung ist die Filzauflage in die Unterseite, d. h. die Laufseite der Brandsohle eingelassen. Da beim Auftreten zwischen dem Filz und dem Fuss noch das verhältnismässig harte Brandsohlenmaterial vorhanden ist, ist der Gehkomfort bei einem solchen Schuh beeinträchtigt. 



   Die Erfindung will hier Abhilfe schaffen und schlägt zu diesem Zwecke ausgehend von dem oben erwähnten Strassenschuh vor, dass die Filzauflage auf der Fussseite der Brandsohle vorgesehen und in an sich bekannter Weise mit einer Decksohle aus luftdurchlässigem Werkstoff, vorzugsweise Leder, versehen ist. 



  Der erfindungsgemässe Strassenschuh besitzt nicht nur eine gute Flexibilität sondern bietet auch einen weichen und damit sehr angenehmen Auftritt. Dass man zuvor die Filzauflage nicht auf der Fussseite der Brandsohle vorgesehen hat, mag auf ein Vorurteil zurückzuführen sein. Bei Berührung der Fusssohle mit dem Filz tritt nämlich eine verhältnismässig starke Erwärmung des Fusses ein. Einem solchen Vorurteil konnte erfindungsgemäss dadurch begegnet werden, dass der Filz fussseitig in an sich bekannter Weise mit einer Decksohle aus luftdurchlässigem Werkstoff, vorzugsweise Leder, versehen ist. 



   Da bei dem erfindungsgemässen Strassenschuh die Filzauflage auf der Fussseite der Brandsohle liegt, kann das ausgeprägte Feuchtigkeitsaufnahmevermögen des Filzes vorteilhaft zur Geltung kommen und der vom Fuss abgesonderte Schweiss wird durch die Decksohle hindurch in ausreichendem Masse von dem Filz aufgenommen. Wenngleich die Filzauflage bei dem erfindungsgemässen Schuh vorzugsweise lediglich in der Vorderpartie der Brandsohle vorgesehen ist, kann sie sich natürlich auch über die gesamte Länge der Brandsohle erstrecken. 



   Zweckmässigerweise ist die Schnittkante der Filzauflage mit einer diese versteifenden Imprägnierung versehen. Durch eine solche Versteifung wird die Zwickarbeit erleichtert, für die es günstig ist, wenn der Rand der Brandsohle verhältnismässig hart ist. 



   Die Stärke der Filz auflage kann zwischen 1,   8 und 3, 2 mm   liegen, während sich die Stärke der Brandsohle in der von der Abrollbewegung des Fusses erfassten Zone unter Beibehaltung ihrer ursprünglichen Stärke in der Randpartie beispielsweise auf 0,6 mm reduzieren lässt. Zu diesem Zwecke kann die Brandsohle in der von der Abrollbewegung des Fusses erfassten Vorderpartie fussseitig mit einerAushöhlung versehen sein, die durch Ausschärfen erhalten werden kann. Die Aushöhlung der Brandsohle auf der Fussseite hat den Vorteil, dass sich die aus der Filzauflage und dem Lederfaserwerkstoff gebildete Brandsohle dem Leisten gut anpassen kann. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnungen erläutert. In diesen zeigen : Fig.   l   eine Ansicht auf die Fussseite der erfindungsgemässen Brandsohle, Fig. 2 einen Schnitt durch den Vorderteil eines erfindungsgemässen Schuhes, Fig. 3 eine Ansicht auf die Laufseite der erfindungsgemässen Brandsohle und Fig. 4 eine der Fig. 3 entsprechende Ansicht einer andern Ausführungsform der Brandsohle. 



   Die Brandsohle weist einen im allgemeinen aus Lederfaserwerkstoff bestehenden Teil 1 auf, auf dem in der Vorderpartie fussseitig eine Filzlage 2 vorgesehen ist, die einen Bestandteil der Brandsohle bildet, wobei die Teile 1,2 beispielsweise durch Verklebung miteinander verbunden sein können. Die Vorderpartie des Brandsohlenteiles 1 weist in der Mittelzone eine Schwächung auf, die bei dem in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel als Ausstanzungen 6 und bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 als Aushöhlung 7 ausgebildet ist. Die die Schwächungszone 6,7 einschliessende Randpartie l'des Brandsohlenteiles 1 weist die ursprüngliche Stärke des verwendeten Brandsohlenmaterials auf, wie auch aus Fig. 2 ersichtlich ist. Dort ist ferner zu erkennen, dass die Aushöhlung 7 aus den obengenannten Gründen fussseitig vorgesehen ist. 



   Auf die aus den Teilen 1,2 bestehende erfindungsgemässe Brandsohle wird der Schaft 3 in der üblichen Weise gezwickt. Im Zuge des weiteren Fertigungsablaufes wird dann die Brandsohle 1, 2 bzw. die Filzlage 2 fussseitig mit einer Lederdecksohle 4 versehen. Die Laufsohle 5 wird bei dem in Fig. 2 dargestellten Schuh durch Verkleben mit dem Schuhoberteil verbunden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Strassenschuh in geklebter oder genähter Machart mit einer Brandsohle, die in der von der Abrollbewegung des Fusses erfassten Vorderpartie unter Beibehaltung ihrer ursprünglichen Stärke in der Randpartie (Zwickkante) geschwächt ist und mindestens in der geschwächten Zone eine als Bestandteil der Brandsohle ausgebildete Filzauflage aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Filzauflage (2) auf der Fussseite der Brandsohle   (1)   vorgesehen und in an sich bekannter Weise mit einer Decksohle (4) aus luftdurchlässigem Werkstoff, vorzugsweise Leder, versehen ist. 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. lage (2) mit einer diese versteifenden Imprägnierung versehen ist.
    4. Schuh nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich- net, dass die Filzauflage (2) eine Stärke von 1, 8 bis 3, 2 mm aufweist.
AT818764A 1964-07-28 1964-09-25 Straßenschuh AT255286B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER0028860 1964-07-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT255286B true AT255286B (de) 1967-06-26

Family

ID=7402852

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT818764A AT255286B (de) 1964-07-28 1964-09-25 Straßenschuh

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT255286B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69427098T2 (de) Schlittschuh mit eingebauter kunststoffeinlage
DE8807537U1 (de) Langlaufschuh
DE3043425A1 (de) Schuh mit an dessen sohle angebrachtem sportgeraet wie schlittschuh, rollschuh o.dgl.
DE1257637B (de) Zur Ausuebung von Laufsportarten bestimmter Sportschuh, insbesondere Rennschuh
DE8304272U1 (de) Fußbekleidung
AT255286B (de) Straßenschuh
DE4441555A1 (de) Sandalettenartiger Schuh und Verfahren zu seiner Herstellung
DE6926864U (de) Zusammengesetzte schuhsohle
DE1906421U (de) Strassenschuh.
DE1485769A1 (de) Strassenschuh
DE8530136U1 (de) Sohlenelement, insbesondere für orthopädisches Schuhwerk
DE3840003A1 (de) Weichfussbett
DE9211560U1 (de) Einlegesohle für Schuhe
AT135886B (de) Verfahren zur Herstellung von Brandsohlen.
DE4228582A1 (de) Einlegesohle für Schuhe
DE533433C (de) Brandsohle und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE3733411C2 (de)
AT328331B (de) Skischuh
DE900179C (de) Fussbekleidung, insbesondere orthopaedischer Schuh
DE712886C (de) Sandale mit Holzsohle
EP0352650A2 (de) Brandsohle
DE2830131A1 (de) Schuh
DE557070C (de) Einlegesohle
DE2741935A1 (de) Sportschuh, insbesondere fussballschuh
DE693576C (de) Rahmenschuh