AT328331B - Skischuh - Google Patents

Skischuh

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AT328331B
AT328331B AT807470A AT807470A AT328331B AT 328331 B AT328331 B AT 328331B AT 807470 A AT807470 A AT 807470A AT 807470 A AT807470 A AT 807470A AT 328331 B AT328331 B AT 328331B
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AT
Austria
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foot
ski boot
ski
shaft
ankle
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AT807470A
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Lange Robert B
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/04Ski or like boots
    • A43B5/0405Linings, paddings or insertions; Inner boots
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/04Ski or like boots

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Skischuh, dessen Schaft aus einem die Laufsohle aufweisenden Schaftunterteil und aus einem Schaftoberteil besteht, der mit dem Schaftunterteil schwenkbar verbunden ist, mit einem in den
Schaft eingesetzten Futter, das einen Fussteil, einen Knöchelteil und eine Lasche aufweist und in einer Einlage aus thermoplastischem Material im Schaftunterteil sitzt, und mit einem im Knöchelbereich angeordneten Polster aus Kunststoff, wobei über die Oberkante des Polsters eine nach unten ragende Lasche des Futters geschlagen ist. 



   Solche Skischuhe aus thermoplastischem Material sind in der Skibranche bekannt. Ein Beispiel eines solchen Skischuhes ist in der USA-Patentschrift Nr. 3, 239, 952 offenbart. Es gibt viele und verschiedenartige Vor- und Nachteile bei Skischuhen aus Kunststoff, wobei die Vorteile bei weitem die Nachteile überwiegen. Einige der prinzipiellen Vorteile von Schuhen aus Kunststoff sind ihre Widerstandsfähigkeit gegen Wasser, ihre Festigkeit während des Skilaufens, ihre Widerstandsfähigkeit gegen Abscheuern durch Eis oder Skiecken und die
Einfachheit, mit der sie in verschiedensten Farben hergestellt werden können. 



   Bei der Herstellung von Skischuhen aus Kunststoff bilden die Formen und Leisten die Hauptkosten. Die
Perfektion der Passform ist zusätzlich von grosser Wichtigkeit. Der Skischuh ist im Prinzip die Verbindung zwischen dem Skiläufer und dem Ski und aus diesem Grunde ist eine Beherrschung (über den Ski) begründet und begrenzt durch die Leistungsfähigkeit, mit der der Skischuh als Verbindungsstück zwischen Bein und Ski fungiert. 



   Die Skiindustrie hat eine Vielfalt sehr steifer Skischuhe entwickelt, die ein begrenztes Vorwärtsbeugen des Beines zulassen, aber andere Bewegungen beschränken. Bei vielen Skiläufern entwickeln sich Knochenauswüchse und andere Fussfehler als Resultat des konstanten Druckes, der auf den Fuss wirkt, wenn in diesen steifen
Schuhen Ski gelaufen wird. Es ist eine Vielfalt von Materialien benutzt worden, um den Fuss und den Knöchel in solchen steifen Schuhen zu schützen. Eines dieser Materialien von besonderem Interesse ist das Polybutadien, wie es in der USA-Patentschrift Nr. 3, 042, 411 offenbart ist. 



   Aus der   brit. Patentschrift Nr. 1, 127, 199   ist die Verwendung eines Polstermittels aus hochviskosem Material unter anderem auch bei einem Skistiefel bekannt. Diese Patentschrift offenbart in   Fig. 1   und dem zugehörigen Teil der Beschreibung nur die Anordnung zweier Polster in einem Skischuh zu beiden Seiten des Knöchelgelenkes. Aus der   franz. Patentschrift Nr. 1. 380. 525   ist es darüber hinaus auch bekannt, in den Schuhschaft ein Futter einzusetzen, das einen Fussteil, einen Knöchelteil und eine Lasche aufweist und in einer Einlage aus thermoplastischem Material im Schaftunterteil sitzt, die im Knöchelbereich mit einem Polster aus Kunststoff versehen ist.

   Diese Ausführung gewährleistet keine optimalen Verhältnisse hinsichtlich Sicherheit und Komfort, da im Sohlenbereich der Kontakt zwischen Fuss und Schuh nicht über die ganze Fusssohle reicht und die Behaglichkeit und die Wärmeisolierung noch steigerungsfähig sind. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Skischuh zu schaffen, bei welchem Sicherheit und Komfort noch weiter erhöht werden. 



   Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass an der Unterseite der Einlage eine einen weiteren Polster aus hochviskosem Material aufnehmende biegsame Einlage angeordnet ist. Hiebei kommt die ganze Fussfläche durch Anpassung der Polsterung an diese zum Tragen, was bei erhöhter Behaglichkeit eine bessere Verbindung zwischen Fuss und Ski und damit eine erhöhte Sicherheit ergibt. 



   Die Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen   Fig. 1   eine Seitenansicht des Skischuhes, Fig. 2 eine Ansicht von unten auf den Skischuh, Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der Einzelteile. 



   Der Schaftunterteil--12--des Skischuhes--10--bildet eine vollständige Einheit mit einer Laufsohle   - 14--.   Der   Schaftoberteil--18--hat   die Standardfussöffnung, die durch   Laschen--20   und 22-begrenzt ist. Die   Laufsohle--14--wird   durch zwei parallele   Seitenflächen--23   und 24--begrenzt. Der   Schaftoberteil--18--ist   um die Schwenkachse zum Fussteil beweglich gelagert. Zu beiden Seiten der Schwenkachse sind faltenbalgähnliche   Teile--28   und   30--gebildet,   die die Gelenkbewegung zwischen dem 
 EMI1.1 
   Knöchelteil --44-- und   der Lasche--43--zusammen. Die Lasche dient zum Verschliessen der Öffnung für den Fuss.

   Die   Lasche --43-- hat eine   Tasche zur Aufnahme eines Polsters--56--. Der   Knöchelteil--44--   bildet im hinteren Teil oben um den Knöchelteil herum eine Tasche--49--. Diese Tasche nimmt das obere 
 EMI1.2 
 Taschen für eine Polsterung ausgerüstet. 



   Wie aus dem Vorangegangenen zu ersehen ist, ist der Fuss des Skiläufers ziemlich eng von der Einlage   --52-- umfasst.   Wenn die Einlage und der Fuss unter Zwischenlage von dickem Plastikmantel am Skischuh befestigt sind, müssen Fuss und Knöchel des Skiläufers ein schweres Objekt tragen. Dieses, verbunden mit der sehr sicheren Verbindung zwischen Ski, Skischuh und dem Skiläufer, welche durch die Sohle mit parallelen Seiten und moderne Bindungen ermöglicht wird, überträgt wesentliche Kräfte auf den Skiläufer, während er sich bewegt. Jedoch dadurch, dass man den Skischuh am Fuss und Knöchel vorn und hinten mit Polstern aus Kunststoff, z. B. Polybutadien versieht, entsteht ein komfortabler, bequemer Skischuh für den Fuss in 

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 Ruhestellung und ein sicherer Skischuh für den Skilauf.

   Es wird vorgeschlagen ein hochviskosen Polybutadien mit einer kleinsten Fliessgrenze von mindestens 4   g/cm2   und einer Viskosität zwischen zirka 100000 und zirka 40000000 Viskositäteinheiten bei 18 und   27 C   zu verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Skischuh, dessen Schaft aus einem die Laufsohle aufweisenden Schaftunterteil und aus einem Schaftoberteil besteht, der mit dem Schaftunterteil schwenkbar verbunden ist, mit einem in den Schaft eingesetzten Futter, das einen Fussteil, einen Knöchelteil und eine Lasche aufweist und in einer Einlage aus thermoplastischem Material im Schaftunterteil sitzt, und mit einem im Knöchelbereich angeordneten Polster aus Kunststoff, wobei über die Oberkante des Polsters eine nach unten ragende Lasche des Futters geschlagen ist, EMI2.1
AT807470A 1970-09-04 1970-09-04 Skischuh AT328331B (de)

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AT807470A AT328331B (de) 1970-09-04 1970-09-04 Skischuh

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT807470A AT328331B (de) 1970-09-04 1970-09-04 Skischuh

Publications (2)

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ATA807470A ATA807470A (de) 1975-05-15
AT328331B true AT328331B (de) 1976-03-10

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2662057A1 (fr) * 1990-05-15 1991-11-22 Dolomite Spa Chaussure de ski perfectionnee.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2662057A1 (fr) * 1990-05-15 1991-11-22 Dolomite Spa Chaussure de ski perfectionnee.

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Publication number Publication date
ATA807470A (de) 1975-05-15

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