AT117875B - Verfahren zur Herstellung wasserbeständiger Reib- und Zündmassen für Zündhölzer. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung wasserbeständiger Reib- und Zündmassen für Zündhölzer.

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AT117875B
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 EMI1.1 
 



   Bei der Herstellung der   Zünd-und   Reibmassen für   Zündhölzer   wird heute hauptsächlich Leim als Bindemittel verwendet ; man hat den Gebrauch von Gummi, Dextrin, Stärke usw. möglichst verlassen, um dadurch eine grössere Feuchtigkeitsbeständigkeit der Massen zu erzielen. 



   Man hat weiters wohl versucht, mit   wasserunlöslichen   Eiweissstoffen, wie Kasein, zum Ziele zu kommen. Da man aber diese Bindemittel vorerst mit Alkalien etc. in Lösung bringen musste, um sie mit den festen Bestandteilen der Massen homogenisieren zu können, hat man sie bei dem   Lösungsvorgang   in ihrem Aufbau verändert. Kasein beispielsweise ist in ammoniakalischen oder alkalischen Flüssigkeiten 
 EMI1.2 
 wurden   Harzlosungen   als Bindemittel vorgeschlagen und teilweise angewendet. Diese haben den Nachteil, dass einerseits besondere organische Lösungsmittel benötigt werden, anderseits haben sie eine geringe Bindekraft. Weiters ist z. B. die Asche eines derartigen Ziindholzkopfes nicht mehr gebunden, das Harz verbrennt, so dass sie herabfällt.

   Letzten Endes wäre eine Manipulation mit Harzlösungen umständlich, da alle verunreinigten Gefässe mit Lösungsmittel gereinigt werden   müssten.   



   Es wurde nun gefunden, dass sich Reib- und Zündmassen von hoher Wasserfestigkeit herstellen lassen, wenn man als Bindemittel der Massen   wasserlösliche   Albumine, welche beim Erhitzen gerinnen, verwendet. Die aus derartigen Massen hergestellten Zündholzköpfe, respektive   Anstrichflächen   werden bei der an und für sich notwendigen Trocknung auf 60 bis 70   C erwärmt, so dass die verwendeten Albuminbindemittel wasserunlöslich werden. Die wasserlöslichen Bestandteile   der Reib-und Zündmassen   sind dann durch die Einbettung in unlösliche Stoffe vollkommen geschützt. 



   Gegenüber den vorher erwähnten Vorschlägen sind die Vorteile der Verwendung von Albuminen folgende : Der Arbeitsprozess bleibt der gleiche wie bisher, nur die beim Trocknen angewandte Warmluft wird auf zirka 70  C erwärmt und bringt dadurch das Bindemittel zum Gerinnen. Dieses   Pnlöslich-   werden der Massen geschieht erst in einem Fabrikationsstadium, nach welchem an ihnen nichts mehr geändert werden braucht. In den Tunktrögen, Mühlen, Gefässen, bleiben die Bindemittel wasserlöslich, was zwecks Reinigung derselben wichtig ist. Es werden aber auch keine besonderen organischen Lösungsmittel benötigt und gegenüber Harzlösungen besteht der weitere Vorteil, dass, da Albumine nicht leicht brennbar sind, die Asche der verbrannten Massen ihre Form und Festigkeit beibehält.

   Man verfährt bei Herstellung dieser Massen genau so, wie bei den mit Leim hergestellten Massen, indem nämlich Albumin in Wasser gelöst wird, der fertige Klebstoff mit den Chemikalien vermahlen wird und dann maschinell die Zündköpfe bzw. die Anstrichflächen hergestellt werden. Die   Troeknungsluft   wird soweit erwärmt, dass die Eiweissbindemittel zum Gerinnen gebracht werden. Derartige Massen setzen sieh beispielsweise wie folgt zusammen :
I. Reibmasse :   10%   Albumin,   40%   Wasser,
25% Phosphor amorph, 
 EMI1.3 
   10%   Albumin,   28%   Wasser,
38% Kaliumchlorat,   4% Schwefel,  
5% Zinkweiss,   10% Glasmehl,  
3% Kieselgur,
2% Kaliumbichromat. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung wasserbeständiger Reib-und Zündmassen ffir Ziindholzer unter Verwendung von Eiweissstoffen als Bindemittel, dadurch gekennzeichnet, dass als Bindemittel wasserlösliche Albumine verwendet werden, welche beim Trocknen der Masse durch Erhitzen wasserunlöslich werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT117875D 1928-07-03 1929-05-10 Verfahren zur Herstellung wasserbeständiger Reib- und Zündmassen für Zündhölzer. AT117875B (de)

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