AT98383B - Herabsetzung der Zündspannung von Entladungsröhren mit selbständiger Entladung. - Google Patents

Herabsetzung der Zündspannung von Entladungsröhren mit selbständiger Entladung.

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  Herabsetzung der Zündspannung von Entladungsröhren mit selbständiger Entladung. 



   Im österr. Patent Nr. 94564ist hervorgehoben worden, dass sich ein grosser Einfluss des Kathoden- stoffes auf die Zündspannung nachweisen lässt. 



   Es ist jetzt die allgemeine Bedingung gefunden worden, welcher der Kathodenstoff zur Erniedrigung der Zündspannung zu genügen hat, indem festgestellt worden ist, dass eine einfache Beziehung begeh zwischen der   Durehsehlagspannung   und der zum Heraustreten eines   Elektrons au ?   dem   Kathodenstoff   erforderlichen Energie. Die Durchsehlagspannung wird nämlich um so niedriger sein, je kleiner diese Energie ist. 



   Diese Energie kann in einem   Potentialcefälle   ausgedrückt werden, das   die Ladung eine < Elektrons   zur Erlangung einer gleich grossen Energie zu durchlaufen hätte. Dieses Mass ist die sogenannte Richard-   sonsche   Konstante. Es war bis jetzt nicht bekannt, dass die Durehsehlagspannung in erster Linie durch die Richardsonsche Konstante bedingt wird. 



   Gemäss der Erfindung wird die Kathode einer Entladungsröhre mit   selbständiger   Entladung gänzlich oder zum Teil aus einem Stoffe angefertigt, bei dem die zum Heraustreten eines Elektrons aus dem Stoffe erforderliche Energie klein ist. Es ist festgestellt worden, dass, wenn man die Kathode z. B. aus Barium oder Kalzium anfertigt, die   Durchschlagspannung   der Entladungsröhre um soviel niedrig-er ist, als wenn diese Kathode aus Eisen oder Aluminium hergestellt wäre und dass die   Entladungsröhren   auch für niedrige Netzspannungen verwendbar ist. Infolgedessen sind Röhren mit Eisen-oder Aluminiumkathoden ohne Hilfsvorrichtung zum Zünden für Netzspannungen von etwa 150 Volt und niedriger nicht verwendbar, während Röhren mit Bariumkathoden bei den vorgenannten Spannungen leicht gezündet werden. 



   Für Eisen und Aluminium entspricht die Austrittenergie der Energie eines Elektron, das etwa 3'7 bzw. 3 Volt durchlaufen hat, während der entsprechende Wert z. B. für Barium nur   etwa '9 Y olt   beträgt. 



   Gemäss der Erfindung werden die Kathoden von Entladungsröhren aus Stoffen angefertigt, bei denen die Austrittenergie einem kleineren Betrage als 3 Volt entspricht. Selbstverständlich müssen diese Stoffe sich im übrigen zur Verwendung als Kathodenbaustoff bei Entladungsröhren eignen. Sie sollen z. B. nicht dermassen verdampfen oder zerstäuben, dass sie sich nicht zu einer wirtschaftlichen Verwendung eignen. 



   In der österr. Patentschrift Nr. 74448 sind Entladungsröhren mit Elektroden aus irgendeinem Elektrodenmaterial, wie z. B. Aluminium, Magnesium, Wolfram usw. beschrieben, in welche   Entladungs-   röhren geringe Mengen von einem oder mehreren Alkalimetallen eingeführt sind. 



   Diese Alkalimetalle werden verdampft und bilden einen Beschlag auf den Elektroden. Diese mit   Alkalimetallen bedecktenElektroden verhalten sich nun weiter wie Alkalikathoden, gleiehgültig, aus welchem   Stoff sie ursprünglich hergestellt waren. 



     Das D.   R. P.   323494     bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Elektroden aus LeichtmetaHen   oder deren Legierungen. Diese Elektroden (z. B. aus Barium) haben aber in   Entladunsrnihren mit   selbständiger Entladung eine Anwendung bis jetzt nicht gefunden. 



   Von Metallen, deren Austrittsenergie kleiner als drei Volt ist, wurden bisher bloss Kalium. 



  Natrium und Magnesium zur Herstellung von Kathoden verwendet : auf diese Metalle und ihre Legierungen erstreckt sich daher die Erfindung nicht. 



   Ausser elektropositiven Metallen und ihren Legierungen kommen auch   Metallverbindunsren,   wie z. B. Kupferoxyd, in Frage. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Zur Herabsetzung der Zündspannung von Entladungsröhren mit selbständiger Entladung die Massnahme, dass die Kathode ganz oder nur an der Oberfläche aus einem Material besteht, fiir das die zum EMI1.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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