AT135807B - Schutzvorrichtung für die Wandung von Hochdruckmetalldampflampen gegen Angriffe positiver Ionen. - Google Patents
Schutzvorrichtung für die Wandung von Hochdruckmetalldampflampen gegen Angriffe positiver Ionen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> Metallische Belegungen im Innern von Leuchtröhren sind an sich bekannt. So hat man beispielsweise vorgeschlagen, zur Erleichterung der Zündung das Leuchtrohr innen an einer Wandfläche künstlich mit einem schwachen, die Liehtausstrahlung nur unwesentlich beeinträchtigenden metallischen Beschlag zu versehen. Weiter ist es bekannt, im Innern von Entladungsröhren zur Zündungserleichterung Bele- gungen, sei es aus Metall, sei es aus Graphit od. dgl., vorzusehen. Diese Belegungen sind jedoch sämtlichst mit einer der Elektroden verbunden, so dass sie sich bei Wechselstrombetrieb nicht auf dauernd negatives Potential aufladen. Eine Erklärung für die Wirkungsweise der Erfindung, die jedoch keine wesentlichen Bestandteile EMI2.1 dieren im Lichtbogen gleich viel positive Ionen und Elektronen in der Zeiteinheit an die Wand. Da nun die Beweglichkeit der Elektronen eine vielfach grössere ist als die der viel schwereren Ionen, so muss sieh die Wand so hoch negativ aufladen, dass sie den grössten Teil der Elektronen zurüekstösst und nur denjenigen Teil ankommen lässt, der zur Neutralisierung der positiven Ionen ausreichend ist. Bei schlecht leitender Wandung, beispielsweise aus Glas oder Quarz, können die positiven Ionen in der Zeitspanne bis zu ihrer Neutralisierung die Wandung chemisch angreifen, u. zw. vermutlich am leichtesten in Gegenwart von Sauerstoff, der entweder in der Gasfüllung der Röhre oder auch in der Wandung in gelöstem Zustand enthalten sein kann. Bei guten Leitern, beispielshalber bei einem leitenden Überzug der Wand, der aber dünn genug ist, um einen entsprechenden Teil des Lichtes durchzulassen, erfolgt die Neutralisation augenblicklich durch die Leitungselektronen im MetalL Die überraschende Wirkung, dass es genügt, nur einen Teil der Wandung mit Metall zu bedecken, erklärt sich aber folgendermassen : Das durchbrochene metallische Gebilde erstreckt sich über ein grösseres Stück des Bogens, in welchem bei Hoehdruekmetall- dampfbogenlampen ein erheblicher Spannungsabfall von beispielsweise 30-100 Volt besteht. Da das Gebilde gut leitend ist, wird es sich auf ein einheitliches Potential aufladen müssen, u. zw. auf ein Potential, das noch unterhalb des Gaspotentials im negativen Ende des Gebildes liegt. Bei den Teilen des Gebildes, die sich nach der augenblicklich positiven Seite des Bogens hin erstrecken, wird demnach das Potential des metallischen Gebildes erheblich, bis um 30-100 Volt negativer sein als das Potential der zwischenliegenden, nicht bedeckten Teile der Glas-oder Quarzwandung. Infolgedessen werden die metallischen Teile die positiven Ionen vorzugsweise an sich ziehen und sind daher imstande, die angrenzenden Teile der Glas-oder Quarzwandung vor diesen zu schützen. Sofern die kleinste Dimension der Durchbrechungen nicht zu gross gewählt wird, liegt dann der ganze unbedeckte Teil der Glaswand unter dem Schutz der Metallteile. Es war auch bisher bekannt, durch metallische Gebilde, z. B. Schläuche, die Durchbrechungen aufweisen, Führung und Einengung des Bogens zu erzielen. Bei allen diesen Lampen ist aber der Querschnitt des Bogens von dem Querschnitt dieser metallischen Schläuche abhängig und füllt in den meisten Fällen den Schlauchquerschnitt last ganz aus. Bei der vorliegenden Erfindung hingegen, die sich auf Hochdrucklampen bezieht, ist der Bogen bereits durch den hohen Druck auf einen wesentlich kleineren Querschnitt eingeschnürt als der Querschnitt des Leuchtrohres. Auch die Verwendung der metallischen Bedeckung der Wand gemäss der Erfindung führt zu keinerlei nennenswerten Änderungen des Bogenquerschnittes. Die Metallgebilde gemäss der Erfindung stehen vielmehr in keinerlei Berührung mit dem Lichtbogen. Bei den metallischen Schläuchen zur Einengung und Führung des Bogens, die man bisher angewandt hatte, war man an die Bedingung gebunden, dass der Spannungsabfall längs des Bogenstückes im leitenden Schlauch nicht so gross sein durfte, dass der Bogen auf den metallischen Leiter überspringen durfte. Dies konnte auftreten, sobald der genannte Spannungsabfall grösser wurde als für Anoden-und Kathodenfall auf dem Metall, aus dem das Führungsgebilde bestand, erforderlich war. Wollte man grössere Spannungsabfälle im Bogen bewältigen, so war man gezwungen, den Schlauch in einzelne von einander isolierte Abschnitte zu unterteilen. Im Gegensatz hiezu ist eine Unterteilung bei der Anwendung der vorliegenden Erfindung, die sich auf Hochdruckbogen bezieht, nicht erforderlich, es ist vielmehr die Wirkungsweise der vorliegenden Erfindung wesentlich, dass ein erheblicher Spannungsabfall längs der Bogenstreeke besteht, die am metallischen Gebilde verläuft. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Hochdruckmetalldampfbogenlampe, insbesondere für Cadmium oder Zink, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Leuchtrohr zum Schutz gegen den Angriff positiver Ionen zum mindesten auf der zu schützenden Strecke durch an die Gefässwand anliegende, durchbrochene metallische Gebilde bedeckt ist.
Claims (1)
- 2. Hochdruckmetalldampfbogenlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das durchbrochene metallische Gebilde sich über eine Strecke der positiven Säule erstreckt, auf die ein erheblicher Teil des Spannungsabfalles im Bogen entfällt, beispielsweise 30-100 Volt.3. Hoehdruckmetalldampfbogenlampe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, EMI2.2 <Desc/Clms Page number 3>4. Hochdruckmetalldampfbogenlampe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet. dass das metallische Gebilde aus zur Gefässwandung hochkantgestellten Blechstreifen gebildet wird.5. Hochdruckmetalldampfbogenlampe nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das metallische Gebilde zum mindesten an einer Stelle an dem Leuchtrohr befestigt ist. EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE135807X | 1931-09-17 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT135807B true AT135807B (de) | 1933-12-11 |
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ID=5666115
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| AT135807D AT135807B (de) | 1931-09-17 | 1932-08-04 | Schutzvorrichtung für die Wandung von Hochdruckmetalldampflampen gegen Angriffe positiver Ionen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT135807B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1128560B (de) * | 1960-05-23 | 1962-04-26 | Deutsche Bundespost | Anordnung an Gasentladungslampen |
-
1932
- 1932-08-04 AT AT135807D patent/AT135807B/de active
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