AT94564B - Entladungsröhre mit selbständiger Entladung. - Google Patents

Entladungsröhre mit selbständiger Entladung.

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  Entladungsröhre mit selbständiger Entladung. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Entladungsröhre mit selbständiger Entladung, deren Elektroden in besonderer Weise zusammengesetzt sind, zum Zwecke, die Spannung, bei welcher die Röhren gezündet werden (Durchschlagspannung) erheblich zu erniedrigen. 



   Eine selbständige Entladung ist eine elektrische Entladung, welche durch Anlegen der Elektroden an eine   Wechsel-oder Gleichstromspannung   geeigneter Grösse erzielt wird, ohne dass dabei eine Glühkathode 
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   (wie z. B. Röntgenstrahlen, Ultraviolette Strahlen u. dgl. ) für das Einleiten einer Entladung benutzt   werden. 



   Gemäss derTheorie von Townsend lösen die positiven Ionen in der Nähe der Kathode neue negative Teilchen aus dem Gase aus. Das Material der Elektroden spielt bei der Townsendschen Theorie keine Rolle. Nun hat sich bei Versuchen gezeigt, dass das Kathodenmaterial dennoch eine Rolle spielt, was anscheinen dem Umstande zuzuschreiben ist, dass die positiven Ionen aus der Kathode negative Teilchen auslösen. 



   In der   österreichischen Patentschrift Nr.   74448 wird eine elektrische Gaslampe beschrieben, bei welcher zur   Erniedrigung   des   PotentiaIgefäUes     (Kathodenfall)   kleine Mengen Alkalimetalle   eingeführt   werden, während die Elektroden aus irgendeinem leichten oder schweren Metall hergestellt sind. 



   Es ist hiebei jedoch von einer Zündung bei niedriger Spannung nicht die Rede und   tatsächlich   sind denn auch Kathodenfall und   Zündungssp ;nnung durchaus verschiedene Sachen.   Die Ziindungsspannung spielt ausschliesslich eine Rolle bei der Zündung ; der   K'1thodenfall   an der Kathode tritt jedoch 
 EMI1.2 
 die Erfindung werden die Schwierigkeiten, db sich bei Anwendung der Alkalimetalle ergeben,   gänzlich     vermieden. E, wi'-'d die Spannung,   bei welcher die   Röhre gezündet   wird, erheblich erniedrigt, indem das gebräuchliche feste   Elektrodenmateriü   (z.

   B.   Ei, en, Alumi1iu. n)   kombiniert wird mit Magnesium, Beryllium oder Thallium oder deren Legierungen ; diese Kombination kann eine rein mechanische oder auch eine Legierung sein. Bei Anwendung der Erfindung wird eine leichte Zündung herbeigeführt, während nichts- 
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   Unter gewissen Umständen kann es vorkommen, dass eine zu grosse Menge des Magnesiums (bzw. des Berylliums oder Thalliums)   zerstäubt   ;   dieser Üb : tuid kann jedoch   gemäss der Erfindung behoben werden durch geeignete Anordnung oder Formgebung der Elektroden, oder durch geeignete Hilfsmittel, die das zerstäubende Magnesium (bzw. Beryllium oder Thallium) abfangen. Letzteres kann derart geschehen, dass das   Rilfsmet : 1ll teilweise durch   das Elektrodenmaterial umschlossen wird, das um das Hilfsmetall herum, z. B. einen   klappenartigen     Abschluss   bildet. Dadurch wird das zerstäubende Magnesium abgefangen, während nichtsdestoweniger dieses   Hilfsmetall wirksam   bleibt.

   Gemäss einer andern Ausführungsform ist in der Nähe des Magnesiums (bzw. des   Beryllium   oder Thalliums) ein Schirm aus Glimmer vorgesehen, auf den sich das zerstäubende Metall absetzt. 



   An Stelle von (Magnesium, Beryllium oder Thallium können auch deren Legierungen miteinander oder Legierungen mit andern Metallen verwendet werden. Im letzten Falle kann auch die ganze Elektrode (oder die Elektroden) aus dieser Legierung hergestellt werden. 



   Bei Anwendung der angeführten Massnahme wird es möglich, z. B. Glimmlampen herzustellen, welche bei 110 Volt Wechselstrom gezündet werden können. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Entladungsröhre mit selbständiger Entladung, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks   Erniedrigung   der Durchschlagsspannung der Gasfüllung das gebräuchliche feste Elektrodenmaterial mit Magnesium, Beryllium oder Thallium oder deren Legierungen kombiniert wird, wobei diese Kombination eine rein mechanische oder auch eine Legierung sein kann. 

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Claims (1)

  1. 2. Entladungsröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmaterial mechanisch derart angeordnet ist, dass die Bildung eines Niederschlages auf der Glaswand verhindert wird.
    3. Entladungsröhre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmaterial teilweise durch die Elektroden umschlossen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT94564D 1920-04-20 1921-03-01 Entladungsröhre mit selbständiger Entladung. AT94564B (de)

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