AT134944B - Glimmlichtoszillographenröhre. - Google Patents

Glimmlichtoszillographenröhre.

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AT134944B
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oscilloscope tube
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Heinrich Dr Geffcken
Hans Dr Richter
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Heinrich Dr Geffcken
Hans Dr Richter
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/04Arrangements for displaying electric variables or waveforms for producing permanent records

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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Glimmliehtoszillographenrühre.   



   Die Erfindung bezieht sich auf Oszillographenröhren der Gehrkeschen Type, bei denen sich die Länge der Glimmbedeckung einer stabförmigen Kathode im Rhythmus der aufgeprägten Stromschwankung ändert. Bei Glimmröhren dieser Art machte sich bisher störend bemerkbar, dass der Zündspannung bereits eine nicht unerhebliche Kathodenbedeckung entsprach, so dass ein grosser Teil der für die Ausbreitung des Glimmlichtes zur Verfügung stehenden   Bedeekungslänge   nicht im gewünschten Masse ausgenutzt werden konnte. 



   Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil. Sie besteht darin, dass die Entladungsspannung am Fusspunkt der Stabkathode durch an sich bekannte Mittel künstlich herabgesetzt wird. Als Fusspunkt" ist dabei dasjenige Ende der Kathode bezeichnet, von dem aus die Glimmbedeckung sich bei steigender Betriebsspannung ausbreitet. 



   Zur Herabsetzung der Entladungsspannung an dem genannten Fusspunkt der Stabkathode können verschiedene Mittel herangezogen werden. So kann man z. B. diesen Punkt mit einem Uberzug aus einem Material versehen, dessen   Kathodemall   geringer ist als derjenige der übrigen Stabkathode. Hiedurch kann jedoch die   Lichtstärke   der die übrige Kathode dann im weiteren Betrieb bedeckenden Glimmentladung in   unerwünschtem   Masse herabgesetzt werden. Es hat sich daher als zweckmässig erwiesen, die Herabsetzung der Entladungsspannung am Fusspunkt durch eine entsprechende Formung der Elektroden bzw. des Entladungsraumes zu erzeugen.

   Dabei genügt es in vielen Fällen bereits, die Stabkathode an dem genannten   Fusspunkt   zu deformieren, d. h. entweder mit einer angeschliffenen feinen Spitze oder einer flachen Spirale od. dgl. zu versehen. Als besonders günstig hat es sich erwiesen, sie am Ende mit einer kleinen Platte auszurüsten, deren Glimmbedeckung dann leicht den gesamten, bei der Zündspannung   fliessenden   Strom aufzunehmen vermag, so dass die Glimmbedeckung erst oberhalb der Zündspannung auf den Kathodenstab übergeht. In Fällen, wo eine derartige Massnahme sich deshalb nicht verwenden lässt, weil die zur Verfügung stehenden Ströme zu schwach sind, kann es unter Umständen auch genügen, die Anode in Form eines   Röhrchens   auszubilden, welches den Fusspunkt der Stabkathode konzentrisch umgibt. 



   Schliesslich hat es sich in vielen Fällen auch als wertvoll erwiesen, an Stelle einer Umformung der Elektroden nur eine Umformung des Gasraumes vorzunehmen, u. zw. indem man den Entladungsraum in der Umgebung des Fusspunktes der Stabkathode erweitert. Hiedurch wird gleichzeitig in dem die Stabkathode umgebenden engen Entladungsraum eine gesteigerte Leuchtkraft der Glimmentladung erzeugt ; allerdings benötigen derartige Glimmröhren wesentlich höhere Betriebsspannungen als die andern   Ausführungsformen.   



   Die Zeichnung zeigt vier Ausführungsbeispiele der Erfindung. Die   Oszillographenröhre,   welche in üblicher Weise mit verdünntem Edelgas od. dgl. gefüllt sei, ist mit 1 bezeichnet. 2 ist die stabförmige Kathode,   deren "Fusspunkt" der   Anode 3 gegenübersteht. Gemäss Fig. 1 ist dieser Fusspunkt mit einer kleinen Aluminiumkappe 4 versehen. Aluminium hat bekanntlich einen verhältnismässig niedrigen Kathodenfall, der einige Volt unterhalb des Kathodenfalles der in üblicher Weise aus Eisen od. dgl. hergestellten Stabkathode 2 liegt.

   Infolgedessen bedeckt sich bei der Zündung zunächst nur diese kleine Aluminiumkappe 4 mit Glimmlicht und dieses   Glimmlieht   beginnt erst bei weiterer Spannungssteigerung sich auf die Stabkathode 2 auszubreiten. 

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 EMI2.1 
 bei allen   Gehrkeschen   Röhren als besonders vorteilhaft erwiesen hat. Bei dieser Anordnung tritt eine Zündung bereits bei Spannungen ein, die nur wenige Volt oberhalb des Kathodenfalles liegen und bei denen die Bedeckung nur einige Millimeter weit aus dem Anodenröhrehen hinausragt. 



   Fig. 4 zeigt schliesslich eine Anordnung, bei der der Entladungsraum in der Umgebung des Kathodenfusspunktes erweitert ist. Auf diese Weise wird an der betreffenden Stelle eine künstliche   Herabsetzung   des Spannungsabfalles im Gasraum herbeigeführt, welche sich ebenfalls im erfindungsgemässen Sinne auswirkt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Glimmlichtoszillographenröhre mit stabförmiger, sich bei steigernder Spannung in wachsendem   Masse bedeckender   Kathode, dadurch gekennzeichnet, dass die   Entladungsspannung am Fusspunkt   der Stabkathode durch an sich bekannte Mittel künstlich herabgesetzt ist.

Claims (1)

  1. 2. Glimmlichtoszillographenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabkathode an ihrem Fusspunkt mit einer Fläche versehen ist. EMI2.2
AT134944D 1931-08-21 1932-07-21 Glimmlichtoszillographenröhre. AT134944B (de)

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DE606846C (de) 1934-12-12

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