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Vorliegende Erfindung hat eine Typenhebelbetätigungsvorrichtung zum Gegenstande, die sich namentlich für kleine Maschinen von geringem Gewicht eignet, und einen leisen Typonamchlag gewähr-
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Der Erfindungsgegenstand ist an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Fig. 1 ist eine Seitenansicht demselben, wobei die tragenden Teile im Querschnitt dargestellt sind. Fig. 2 ist eine gleiche Seitenansicht, welclie die einzelnen Teile der Vorrichtung in jener Lage darstellt, die sie einnehmen, wenn die Type gegen den Druckpunkt hin in Bewegung ist, die in Fig. 1 ersichtlichen Nebenteile der Maschine bind fortgelassen. Fig. 3 ist die Darstellung der Vorrichtung in der Druckstellung von derselben Seite gesehen.
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der Platte 6 von Polstern gebildete Anschläge vorgesehen, welche die Bewegung nach oben und unten hin begrenzen.
Der untere Anschlag für den Tastenhebel ist so angeordnet, dass er den Tastenhebel anhält, bevor noch der Lenker 14 so weit verschoben worden ist, dass er dem Typenhebel 7 eine volle
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hin erfolgt vielmehr als Leerlaufbewegung, welche dem Hebel dadurch ermöglicht ist, dass der Ansatz Je des Lenkers 10 sich von der Unterseite des Tastenhebels 4 entfernt. während die Geschwindigkeitsver-
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des Tastenhebels Energie aufzuspeichern und diese während der Schlussbewegung des Typenhebels gegen die Papierwalze hin auf diesen zu übertragen. Der Teil 18 ist etwa in seiner Mitte, bei 20, an das obere Ende eines Winkelhebels 87 angelenkt, der bei 2'2 an einem festen Teil 27 der Maschine drehbar befestigt ist und dessen kurzer Arm 2.
3 eine Schwingbewegung nach aufwärts und vorwärts zu vollführen vermag. welche durch ein Anschlagpolster 2-7 begrenzt wird. Der Teil 18 ist an seinem vom Schwunggewicht 19 abliegenden Ende bei 2@ ; gelenkig mit einem seitlichen Ansatz des Hebels 26 verbunden. der bei 28 an der fe-ten Stiitze 27'dtehbar gelagert ist und au seinem freien Ende bei 2. 9 in gelenkiger Verbindung mit
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gesteigert wird, dass das Glied 18 in Parallelstellung zum Hebel 21 gelangt, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist.
Die Streckung der Kniehebel beim Übergang des Typenhebels in die Druckstel1unp hat zur Folge, dass der Druckhub des Typenträgers geräuschlos begrenzt wird, und dass gleichzeitig die Gelenkpunkte 22, 20 und 25 in eine gerade Linie eingestellt werden, so dass auch dadurch eine Vorschubbegrenzung für den Typenträger bewirkt wird. Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, wird gleichzeitig der Schwinghebel 21 durch Auftreffen seines kurzen Armes 23 auf das Anschlagpolster 24 angehalten, und der Rückstoss des Schwinghebels verbunden mit dem Zug der Feder 83 bewirkt einen sofortigen und schnellen Rückgang des Typenträgers aus der Druckstellung in die Ruhelage, gemäss Fig. 1.
Der Typenhebel 7 wird zweckmässig mit
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wodurch der (auf der Zeichnung nicht dargestellte) Seitaltmechanismus für die Papierwalze nach jedem Typenanschlag betätigt wird.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist derart, dass beim n-chlagen eines Tastenhebels 4 alle Teile rasch in die in Fig. 2 dargestellte Lage übergeführt werden, bei deren Erreichung die Bewegung des Typenträgers 7 rasch verlangsamt wird, ohne dass jedoch ein plötzliches Anhalten eintritt. Das wird dadurch bewirkt, dass dem Gewicht 19 während der ersten Bewegungsphase eine sich
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im Vereine mit den Lenkern 10, 14, den Typenhebel nach Begrenzung der Abwärtsbewegung des Tastenhebels weiter gegen die Papierwalze vorzutreiben.
Der Antrieb des Typenhebels während der Schiuss-
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der Geschwindigkeit, während gleichzeitig die lebendige Kraft, mit der die Bewegung vor sich geht, gesteigert wird, indem gleichzeitig das Kniegelenk 26, 30 sich seiner gestreckten Lage nähert und der lange Arm des Schwinghebels 21 sich in die Richtung des Gewichtsarmes. M einstellt, so dass die Gelenkpunkte 20, 25 und 22 in eine Gerade zu liegen kommen. Diese Einrichtung bewirkt also ein anfänglich schnelles Vortreiben des Typenhebels aus seiner Ruhelage bis in die Nähe der Papierwalze und darauf eine verlangsamte, aber um so kräftigere Vorsehubbewegung bis zur Anschlsgstellung unter Aufzehrung der während der Anfangsphase aufgespeicherten Energie.
Demzufolge geschieht der Typenvorschub in der Schlussphase, die in dem Typenanschlag ihren Abschluss findet, bei verhältnismässig geringer Geschwindigkeit ohne geräuschvolles Anschlagen gegen das Papier, aber unter, einen guten Abdruck gewährleistenden, starken Druck. Ausserdem wird das Mass der Vorschubbewegung des Typenhebels überwacht durch das Kniegelenk 26, 30 und ein Überschuss an lebendiger Kraft der Teile, falls ein solcher vorhanden ist, wird geräuschlos aufgezehrt durch das anschlagpolster 24 beim Auftreffen des kurzen Armes 2. 3 des Schwinghebels 2. ?.
Die beschriebene Vorrichtung kann in verhältnismässig kleinen Abmessungen ausgeführt werden.
Ihre Teile können dabei leicht einstellbar gemacht werden.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Typenhebel-Schreibmaschine, deren Typenhebel je unter dem Einfluss eines ein Energie auf-
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(Schwunggewiehte 19) ausser direkter Verbindung mit den Tasten stehen und ihren Antrieb durch die von den Tasten unmittelbar angetriebenen Typenhebel empfangen.