<Desc/Clms Page number 1>
Österreichische
EMI1.1
LANSTON MONOTYPE MACHINE COMPANY IN PHILADELPHIA (V. ST. A.).
Vorrichtung zum Einstellen des Maternrahmens über der Gussform bei Typengiess-und
Setzmaschinen.
EMI1.2
zu gestalten und Überbeanspruchungen der betreffenden Maschinenteile zu verhüten. In den Figuren der Zeichnung sind die folgenden Teile unverändert den Einrichtungen ent-
EMI1.3
Umrissen kann die Wirkungsweise der in den genannten älteren Patentschriften beschriebenen Vorrichtungen folgendermassen dargestellt werden.
EMI1.4
der Nase 5 schiiessen und die ihrerseits mit dem Maternrahmens verbunden sind. so dass sie ihm die gewünschte Einstellung anweisen.
Bei diesen älteren Maschinen waren nun die Hebel 1, 2 und 3, 4 der beiden Ein-
EMI1.5
musste, die. Lage der verschiedenen Drehpunkte und die sonstigen Abmessungen zu bestimmen, um ein vollkommenes Zusammenwirken der beiden Systeme zu erreichen, die ja durch den antreibenden Winkelhebel zwangläufig mitteinander gekuppelt waren.
Diesen Übelstand zu vermeiden, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung,'die im wesentlichen darin besteht, dass jeder Satz von Einstellvorrichtungen mit einer besonderen Antriebsvorrichtung zwischen seinen Hebeln , und 3, 4 einerseits und dem Hauptantriebshebel 9 andererseits v. ersehen ist, so dass die Hobel des einen Satzes (primäre und sekundäre) unabhängig vom anderen Satze justiert und angetrieben werden können.
Zu diesem Zwecke ist der Winkelhebel in zwei Teile 11 und 12 (Fig. 2-6) zer-
EMI1.6
<Desc/Clms Page number 2>
Winkelhebel 11 und 12 bilden also den Ersatz für den einzigen Winkelhebel der bisher bekannten Maschine und sind deshalb derart gebaut und eingerichtet, dass sie in der all- gemeinen Form die Gestalt des ursprünglichen einfachen Winkelhebels nachahmen, wenn sie sich in ihrer gegenseitigen Ruhelage befinden, dass sie aber frei sind und sich auch unabhängig voneinander bewegen : Der Teil 11 ist mit der Hülse 15 ausgestattet, die
EMI2.1
einen Kugelzapfen 19 für den Kopf der Antriebsstange 13 und der andere Zapfen 20 für die Glieder der Hebel 1, 2 und 3,4 trägt. Der Teil 12 ist über dem Teil 11 angeordnet und besteht ebenfalls aus einer Bohrung für den Zapfen 16 und zwei Armen.
Der eine Arm 21 trägt den Kugelzapfen 22 und den Zapfen 23 für die Antriebsstange 14 und die Einstellhebel und ist ausserdem mit einer Führungsleiste 24 ausgestattet, die in eine entsprechende Nut in der Stirnfläche des Hebels 17 eingreift. Der andere Arm 25 besitzt
EMI2.2
eine entsprechende Nut des Hebels 18 eingreift. Diese Führungen sind nach einem Kreisbogen gekrümmt, dessen Mittelpunkt in die Achse des Zapfens 16 fällt, so dass die beiden Winkelhebel zwar frei sind, unabhängig voneinander um den Zapfen 16 geschwenkt zu werden, dass aber im übrigen keine gegenseitige Verschiebung der Teile 11 und 12 zugelassen ist.
Wären diese beiden Antriebsvorrichtungen mit dem Antriebshebel 9 starr verbunden so würde die gewünschte Wirkung nicht erzielt werden, denn alsdann würden die beiden Sätze von Einstellvorrichtungen gegenseitig beanspruchende Kräfte gegeneinander ausüben können, da solche Kräfte durch die starre Verbindung mit dem Antriebshssbe ! ss fortgepflanzt werden würden. Aus diesem Grunde werden nach der vorliegenden Erfindung zwei Federbüchsen oder vereinigte Reibungs-und Federkupplungen vorgesehen, von denen je eine zum Antreiben eines der Teile 11 und 12 dient, indem sie ihre Bewegung auf den einen unmittelbar durch die Stange 13 und auf den anderen mittelbar durch die Stange 14, das Querhaupt 28 und die Stange 26 übertragen.
Diese Stangen 13 und 14 sind ausserdem verstellbar, so dass die gegenseitige Lage der beiden Teile 11 und 12 nach Bedarf justiert werden kann Die beiden Federbüchsen (4-6) können gleichartig einge- richtet und in demselben Gehäuse untergebracht sein. Zwischen den Köpfen 30 und 31 sind durch die Bolzen 32 zwei Hülsen 33 eingespannt, von den jede eine der beiden
Kupplungen enthält. Der Kopf 31 ist mit einer Aussparung versehen, die in dem Kugel- lager 34 endigt und zur Aufnahme des Antriebshebels 9 dient. Zwei glatte Bohrungen,
EMI2.3
die Stangen 13 und 26 auf. Diese Stangen sind beide bei 25 abgesetzt und tragen an ihrem entfernten Ende je einen Kegel 86, dessen Grundfläche an dem Kopf. 90 anliegt.
Die Kegel sind mit Fortsätzen 38'ausgestattet. die frei durch den Kopf 80 hindurchlaufen und gegen welche sich die Muttern 37 stützen. Die Kegel 36 sind von einer Anzahl keilförrniger Stücke 4C umgehen, welche vermittelst der Feder 41 zwischen den Mantel der Kegel 36 und die Innenseite der Pulsen 33 eingepresst werden, indem die Feder bestrebt ist, die beiden lose beweglichen Scheiben 42 und 43 auseinander zu drängen, von denen die erste sich gegen die dicken Enden der Keile 40 und die letztere gegen die eine Wand des Kopfes 31 stützt.
Die Feder 41 wird so bemessen, dass sie dauernd gespannt ist und es wird also die Bewegung des Hebels 9 nach Zeit und Ausdehnung unverändert auf die Antriebsstangen 13 und 20 übertragen, solange der Widerstand nicht grösser ist als der Anfangsdruck der Feder. Die Federspannung wird weiters so bemessen, dass unter normalen Verhältnissen kfine gegenseitige Verschiebung eintritt, ergibt sich aber irgendein unvorhergesehener Widerstand, wie er durch falsche Justierung der Teile etwa verursacht werden kann, so gibt die Fedet nach und gestattet eine Verzögerung in der Bewegung oder auch einen völligen Stillstand der Stangen 13 und 26 oder der von diesen Stangen angetriebenen Teile, während der Hebel 9 seine Bewegung fortsetzt.
Tritt eine solche Wirkung während des Vorwärtshubes des Hebels 9 ein, wenn die äusseren Enden der Hebel 3,4 sich trennen und die der Hebel 1, 2 sich einander nähern, um die Backen des primären Einstellers über dem Anschlagstift zu schliessen und dem sekundären Einsteller seine neue Stellung anzuweisen, so ergibt sich ein einfaches Zusammendrücken der Feder 41.
Bei dem Rückwärtshube des Hebels 9, wenn sich also die äusseren Enden der Hebel 3, 4 einander nähern und die Backen des sekundären Einstellers über der r Nasi, 5 schliessen und den Maternrahmen in seine neue Stellung schieben, ist nicht allein der Bewegungswiderstand erheblich grösser, sondern er ändert sich auch mit der lebeudigen Kraft der bewegten Teile und in diesem Falle ist dementsprechend die übertragene Kraft auch eine grössere, da Feder und Reibungskupplung zusammenwirken.
Die
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
Hebel 1, 2 geschlossen werden, wirkt sie unmittelbar auf die Verbindungsglieder und wenn die Hebel 8, 4 geschlossen werden, so wirkt sie durch Vermittlung der Reibungskupplung und da ausserdem für jeden Antriebshebel 11 und 12 eine besondere Federbüchse vorge- sehen ist, so wird jede gegenseitige Beeinflussung der beiden Einstellsätze von der betreffenden Federbüchse aufgenommen und kann keine Störung verursachen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Einstellen des Maternrahmens über der Gussform bei Typengiessund Setzmaschinen der in den Patenten Nr. 12597 und 12699 beschriebenen Art, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden in verschiedenen Richtungen wirkenden Sätze von Einstellvorrichtungen unabhängig voneinander angetrieben werden, zum Zwecke, jeden der beiden Einstellsätze unabhängig vom anderen justieren zu können.