AT17157B - Vorrichtung zum Einstellen de Maternrahmens über der Gußform bei Typengieß- und Setzmaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zum Einstellen de Maternrahmens über der Gußform bei Typengieß- und Setzmaschinen.

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AT17157B
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Lanston Monotype Machine Co
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Österreichische 
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   LANSTON   MONOTYPE MACHINE COMPANY IN PHILADELPHIA (V. ST. A.). 



   Vorrichtung zum Einstellen des Maternrahmens über der Gussform bei Typengiess-und
Setzmaschinen. 
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 zu gestalten und Überbeanspruchungen der betreffenden Maschinenteile zu verhüten. In den Figuren der   Zeichnung sind   die   folgenden Teile unverändert den Einrichtungen ent-   
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 Umrissen kann die Wirkungsweise der in den genannten älteren Patentschriften beschriebenen   Vorrichtungen folgendermassen dargestellt werden.   
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 der   Nase 5 schiiessen   und die   ihrerseits   mit dem   Maternrahmens   verbunden sind. so dass sie ihm die gewünschte Einstellung anweisen. 



   Bei diesen   älteren Maschinen waren nun   die   Hebel 1, 2 und 3, 4   der beiden Ein- 
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 musste, die. Lage der   verschiedenen   Drehpunkte und die sonstigen Abmessungen zu bestimmen, um ein vollkommenes   Zusammenwirken   der beiden Systeme zu erreichen, die ja durch den antreibenden Winkelhebel zwangläufig mitteinander gekuppelt waren. 



   Diesen   Übelstand   zu vermeiden, ist der Zweck der vorliegenden    Erfindung,'die im   wesentlichen darin besteht, dass jeder Satz von Einstellvorrichtungen mit einer besonderen Antriebsvorrichtung zwischen seinen   Hebeln ,   und 3, 4 einerseits und dem Hauptantriebshebel 9 andererseits    v. ersehen   ist, so dass die Hobel des einen   Satzes (primäre   und sekundäre) unabhängig vom anderen Satze justiert und angetrieben werden können. 



   Zu diesem Zwecke ist der Winkelhebel in zwei Teile 11 und 12 (Fig. 2-6) zer- 
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 Winkelhebel 11 und 12 bilden also den Ersatz für den einzigen Winkelhebel der bisher bekannten Maschine und sind deshalb derart gebaut und eingerichtet, dass sie in der all-   gemeinen   Form die Gestalt des ursprünglichen einfachen Winkelhebels nachahmen, wenn sie sich in ihrer gegenseitigen Ruhelage befinden, dass sie aber frei sind und sich auch unabhängig voneinander bewegen : Der Teil 11 ist mit der Hülse 15 ausgestattet, die 
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 einen Kugelzapfen 19 für den Kopf der Antriebsstange 13 und der andere Zapfen 20 für die Glieder der Hebel   1, 2   und 3,4 trägt. Der Teil 12 ist über dem Teil 11 angeordnet und besteht ebenfalls aus einer Bohrung für den Zapfen 16 und zwei Armen.

   Der eine Arm 21 trägt den Kugelzapfen 22 und den Zapfen 23 für die Antriebsstange 14 und die Einstellhebel und ist ausserdem mit einer Führungsleiste 24 ausgestattet, die in eine entsprechende Nut in der Stirnfläche des Hebels 17 eingreift. Der andere Arm 25 besitzt 
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 eine entsprechende Nut des Hebels 18 eingreift. Diese Führungen sind nach einem Kreisbogen gekrümmt, dessen Mittelpunkt in die Achse des Zapfens 16 fällt, so dass die beiden Winkelhebel zwar frei sind, unabhängig voneinander um den Zapfen 16 geschwenkt zu werden, dass aber im übrigen keine gegenseitige Verschiebung der Teile 11 und 12 zugelassen ist. 



   Wären diese beiden Antriebsvorrichtungen mit dem Antriebshebel 9 starr verbunden so würde die gewünschte Wirkung nicht erzielt werden, denn alsdann würden die beiden Sätze von Einstellvorrichtungen gegenseitig beanspruchende Kräfte gegeneinander ausüben können, da solche Kräfte durch die starre   Verbindung mit dem Antriebshssbe ! ss   fortgepflanzt werden würden. Aus diesem Grunde werden nach der vorliegenden Erfindung zwei   Federbüchsen   oder vereinigte Reibungs-und Federkupplungen vorgesehen, von denen je eine zum Antreiben eines der Teile 11 und 12 dient, indem sie ihre Bewegung auf den einen unmittelbar durch die Stange 13 und auf den anderen mittelbar durch die Stange 14, das Querhaupt 28 und die Stange 26 übertragen.

   Diese Stangen 13 und 14 sind ausserdem verstellbar, so dass die gegenseitige Lage der beiden Teile 11 und 12 nach Bedarf justiert werden kann Die beiden   Federbüchsen     (4-6) können gleichartig einge-   richtet und in   demselben Gehäuse untergebracht   sein. Zwischen den Köpfen 30 und 31 sind durch die Bolzen 32 zwei   Hülsen   33 eingespannt, von den jede eine der beiden
Kupplungen enthält. Der Kopf 31 ist mit einer Aussparung versehen, die in dem Kugel- lager 34 endigt und zur Aufnahme des Antriebshebels 9 dient. Zwei glatte Bohrungen, 
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 die Stangen 13 und 26 auf. Diese Stangen sind beide bei 25 abgesetzt und tragen an ihrem entfernten Ende je einen   Kegel 86,   dessen Grundfläche an dem   Kopf. 90   anliegt. 



    Die Kegel sind mit Fortsätzen 38'ausgestattet.   die frei durch den Kopf   80   hindurchlaufen und gegen welche sich die Muttern 37 stützen. Die Kegel 36 sind von einer Anzahl keilförrniger   Stücke 4C umgehen,   welche vermittelst der Feder 41 zwischen den Mantel der Kegel   36   und die Innenseite der   Pulsen   33   eingepresst   werden, indem die Feder bestrebt ist, die beiden lose beweglichen Scheiben 42 und 43 auseinander zu drängen, von denen die erste sich gegen die dicken Enden der Keile 40 und die letztere gegen die eine Wand des Kopfes 31 stützt. 



   Die Feder 41 wird so bemessen, dass sie dauernd gespannt ist und es wird also die Bewegung des Hebels 9 nach Zeit und Ausdehnung unverändert auf die Antriebsstangen 13 und   20   übertragen, solange der Widerstand nicht grösser ist als der Anfangsdruck der Feder. Die Federspannung wird weiters so bemessen, dass unter normalen Verhältnissen   kfine gegenseitige Verschiebung   eintritt, ergibt sich aber irgendein unvorhergesehener Widerstand, wie er durch falsche Justierung der Teile etwa verursacht werden kann, so   gibt die Fedet   nach und gestattet eine Verzögerung in der Bewegung oder auch einen völligen Stillstand der Stangen 13 und 26 oder der von diesen Stangen angetriebenen Teile, während der Hebel 9 seine Bewegung fortsetzt. 



   Tritt eine solche Wirkung während des Vorwärtshubes des Hebels 9 ein, wenn die äusseren Enden der Hebel 3,4 sich trennen und die   der Hebel 1, 2 sich   einander nähern, um die Backen des primären Einstellers über dem Anschlagstift zu schliessen und dem   sekundären Einsteller   seine neue Stellung anzuweisen, so ergibt sich ein einfaches Zusammendrücken der Feder 41.

   Bei   dem Rückwärtshube   des Hebels 9, wenn sich also die äusseren Enden der Hebel 3, 4 einander nähern und die Backen des sekundären Einstellers über der   r Nasi,   5 schliessen und den Maternrahmen in seine neue Stellung schieben, ist nicht allein der Bewegungswiderstand erheblich grösser, sondern er ändert sich auch mit der   lebeudigen Kraft   der bewegten Teile und in diesem Falle ist dementsprechend die übertragene Kraft auch eine grössere, da Feder und Reibungskupplung zusammenwirken.

   Die 

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 Hebel 1, 2 geschlossen werden, wirkt sie unmittelbar auf die Verbindungsglieder und wenn die Hebel 8, 4 geschlossen werden, so wirkt sie durch Vermittlung der Reibungskupplung und da ausserdem für jeden Antriebshebel 11 und 12 eine besondere   Federbüchse   vorge-   sehen ist, so wird jede gegenseitige Beeinflussung der beiden Einstellsätze von der betreffenden Federbüchse aufgenommen und kann keine Störung verursachen.   



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum Einstellen des Maternrahmens über der Gussform bei Typengiessund Setzmaschinen der in den Patenten Nr. 12597 und 12699 beschriebenen Art, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden in verschiedenen Richtungen wirkenden Sätze von Einstellvorrichtungen unabhängig voneinander angetrieben werden, zum Zwecke, jeden der beiden   Einstellsätze unabhängig   vom anderen justieren zu können.

Claims (1)

  1. 2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Einstellsätze durch je eine nachgiebige Kupplung mit einem gemeinsamen Antriebsorgan gekuppelt sind, zum Zwecke, die Übertragung von Störungen im Betriebe des einen Einstellsatzes auf den anderen zu verhindern.
    3. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zum Antrieb der beiden Einstellsätze dienende Winkelhebel in zwei Teile (11 und 12) zerlegt ist, von denen jeder mit einem der Einstellsätze zwangläufig und mit einem gemeinsamen Antriebsorgan (9) kraftschlüssig gekuppelt ist.
    4. Eine Ausführungsform der im Anspruch 2 genannten nachgiebigen Kupplungen, dadurch gekennzeichnet, dass beim Nachgeben der Kupplung in dem einen Bewegungssinne nur eine Federspannung, beim Nachgeben der Kupplung im entgegengesetzten Bewegungs- sinne dagegen sowohl die Federspannung wie auch ein von der jeweiligen Federspannung abhängiger Reibungsdruck zu überwinden ist.
AT17157D 1903-12-15 1903-12-15 Vorrichtung zum Einstellen de Maternrahmens über der Gußform bei Typengieß- und Setzmaschinen. AT17157B (de)

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