AT101743B - Motorfahrrad. - Google Patents

Motorfahrrad.

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AT101743B
AT101743B AT101743DA AT101743B AT 101743 B AT101743 B AT 101743B AT 101743D A AT101743D A AT 101743DA AT 101743 B AT101743 B AT 101743B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
main frame
tube
frame tube
motor bike
stiffened
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Application number
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English (en)
Inventor
Friedrich Wilhelm Gustav Bruhn
Original Assignee
Friedrich Wilhelm Gustav Bruhn
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K3/00Bicycles
    • B62K3/02Frames
    • B62K3/10Frames of single-beam type, i.e. connecting steering head to rear axle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Motorfahrrad.   



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Motorfahrrad, dessen den Vorderradsteuerkopf mit der Hinterradgabel verbindendes Hauptrahmenrohr die einzige Verbindung zwischen Vorder-und Hinterrad darstellt und als Behälter für den Betriebsstoff ausgebildet sein kann. 



   Gegenstand der Erfindung ist die Verbindung dieses Hauptrahmenrohres mit den Hinterradgabeln durch zwei das Hauptrohr durchdringende, mit diesem fest verbundene Stützrohre, von denen das hintere die Schubkraft, das vordere das durch das Gewicht des Führers und Fahrzeuges entstehende Biegungsmoment aufnimmt und beide vereint die Torsionskraft aufnehmen. Zweckmässig reichen dabei die eigentlichen Hinterradgabeln nur bis zum hinteren Stützrohr, während die Versteifung derselben bis zum vorderen Stützrohr durchgeführt ist. Die beiden Stützrohre erhalten ausserdem ein vergrössertes Widerstandsmoment durch Eintreiben eines Kernes aus Holz, Leichtmetall od dgl., in welchem Ankerschrauben eingebettet sind, deren Zusammenziehung die Stützrohre weiter versteift. 



   Gemäss einer weiteren Ausbildung der Erfindung wird das Hauptrahmenrohr selbst an den Durchdringungsstellen der Stützrohre für die Hinterradgabel durch ein zugleich den Motor tragendes und zweckmässig auch den Führersitzsattel aufnehmendes   Verbindungsstück versteift, welches (gegebenenfalls   mit einem zweiten Verbindungsstück) das Hauptrahmenrohr röhrenartig   umschliesst,   also an der Stelle versteift, an der dasselbe durch das vereinte Gewicht des Führers und Motors am stärksten auf Biegung beansprucht wird. 



   Gemäss einer weiteren Ausbildung der Erfindung kann das erwähnte Verbindungsstück, gegebenenfalls mit dem zweiten zugehörigen, zugleich den Werkzeugkasten bilden und zu dem Zwecke mit einer an dasselbe angelenkten oder sonstwie befestigten   Verschlussklappe   versehen sein. 



   Schliesslich besteht eine weitere Ausführungsform der Erfindung in einer besonderen Ausbildung der Hinterradgabelscheiden, u. zw. mit   dreieckförmigem   Querschnitt. Diese Form hat ein grosses Widerstandsmoment, das in der Lage ist,   Biegungs-und Knickbeanspruehungen   bei gerader Fahrt und Biegungsund Torsionsbeanspruchungen beim Kurvenfahren aufzunehmen. Am besten eignet sich die Form eines stumpfwinkligen Dreiecks als Querschnitt, dessen Grundseite dem Hauptrahmenrohr zugekehrt ist. Auch die übrige Formgebung setzt sich aus Dreiecken zusammen, so dass z. B. die Ansicht durch zwei Dreiecke gebildet wird, deren Spitzen in der vorderen Rohrbefestigung und an der Hinterradnabe liegen. Ihre gemeinsame Grundseite liegt etwa in der Mitte zwischen den beiden Befestigungspunkten am Rahmenrohr.

   Auch bei der Querschnittbildung in der wagrechten Längsebene der Gabelscheiden ist die Dreieckform berücksichtigt, wobei die Spitze dieses Dreieckes ebenfalls zwischen den beiden Verbindungsstellen mit dem Rahmenrohr liegt. Zweckmässig werden die Scheiden hohl ausgebildet, so dass sie trotz geringsten Gewichts infolge ihrer günstigen Formgebung statisch vollkommen einwandfrei und sicher, d. h. also allen vorkommenden Beanspruchungen gewachsen sind. 



   In der zugehörigen Zeichnung stellt Fig. 1 eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes im Aufriss dar, Fig. 2 dieselbe im Grundriss. Fig. 3 und 4 zeigen   Aufriss und   Grundriss des Versteifungsgehäuses, Fig. 5 einen Querschnitt desselben. Fig. 6 zeigt die besondere Ausführungsform der Hinterradgabel, Fig. 7 einen Horizontalschnitt derselben und Fig. 8 einen Vertikalschnitt gemäss der Linie   ICI-ICI   der Fig 6. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 an das vordere Stützrohr h gelenkig anliegen. Die Stützrohre i und h erhalten ein vergrössertes Widerstandmoment durch Eintreiben von Kernen m, n aus Holz, Leichtmetall oder anderem geeigneten Material.

   Ausserdem sind die Stützrohre i, h in der   Längsrichtung   versteift mittels durch den Kern hindurehgeführter Ankersehrauben o, p mit Mutter   q, 1'.   Die vordere Kappe s des Rahmen-bzw. Tankrohres a überdeckt beim Ausführungsbeispiel einen Eingussstutzen t. 



   Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3-5 verbinden drei Schraubenbolzen   u   das aus den Teilen y und z bestehende Verbindungsstück, welches das Hauptrahmenrohr a gemeinsam mit den unterhalb des letzteren vorgesehenen Schraubenbolzen v und den die unteren Gehäuseteile nochmals verbindenden Schraubenbolzen w   umschliesst.   



   Die unteren Gehäuseteile können gemeinsam, unabhängig von   Versteifungs-und Abteilungsrippen   durch eine Tür zugänglich gemacht und als Werkzeugbehälter ausgebildet sein. 



   Das Gewicht des Fahrers wird beim Ausführungsbeispiel durch einen an Bolzen x anglenkten Sattel mit Federauflage e aufgenommen, wobei der Motor unten an Sehraubenbolzen in   angehängt ist.   



   Bei der Ausführungsform der Verbindungsgabeln c zur Verbindung des Tankrahmenrohres a mit der Achse des Hinterrades gemäss Fig. 6-8 ist in der ganzen Formgebung der Scheide z1 der dreieckförmige Querschnitt berücksichtigt. An den Stellen, an denen die Verbindung mit dem Hauptrahmenrohr hergestellt werden soll, sind kurze Rohrstutzen Z2 und Z3 vorgesehen. Etwa in der Mitte zwischen 
 EMI2.2 
 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Motorfahrrad, dessen Rahmenrohr gleichzeitig als Brennstofftank ausgebildet sein kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlenkung der Hintergabeln (c, d) an das die einzige Verbindung zwischen Vorder-und Hinterrad bildende Rahmenrohr (a) durch zwei Stützrohre (i, h) erfolgt, von denen das hintere (i) die Schubkraft, das vordere (h) das durch das Gewicht des Führers und Fahrzeugs entstehende Biegungsmoment und beide vereint die Torsionskraft aufnehmen.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Motorfahrrades nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die beiden, EMI2.3 standsmoment durch Eintreiben eines Kerns (rn, 11) aus Holz, Leichtmetall oder anderem geeignetem Material in das Stützrohr (i, h) unter gleichzeitiger Versteifung in der Längsrichtung mittels einer durch den Kern (m, Mj hindurehgeführten Ankerschraube (o, p) erhalten.
    3. Ausführungsform des Motorfahrrades nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hinterradgabelm (c, cl) durch senkrechte, bis zum vorderen Stützrohr reichende Rippen oder dgl. (k, l) versteift sind, wobei sie selbst nur bis zum hinteren, den Schub aufnehmenden Stützrohr (i) herangeführt sind.
    4. Ausführungsform des Motorfahrrades nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hauptrahmenrohr (a,) an den Durchdringungsstellen der Stützrohre (h, i) durch ein zugleich den Motor tragendes und den Führersitzsattel aufnehmendes Verbindungsstück (z) versteift ist, welches gegebenenfalls mit einem zweiten Verbindungsstück (y) das Hauptrahmenrohr (a) an der durch Führer-und Motorgewicht am stärksten beanspruchten Stelle röhrenartig umschliesst.
    5. Ausführungsform des Motorfahrrades nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum zwischen dem Hauptrahmenrohr (a) und den Seitenwänden der Verbindungsstücke (y, z) als Werkzeugkasten ausgebildet und durch eine entsprechend grosse Verschlussklappe bzw. Tür in der Seitenwand eines der beiden Verbindungsstücke (y,z) zugänglich gemacht werden kann.
    6. Ausführungsform des Motorfahrrades nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an zwei Stellen mit dem Hauptrahmenrohr verbundenen Hinterradgabelseheiden dreieckförmigen Querschnitt aufweisen.
    7. Ausführungsform des Motorfahrrades nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die grösste Höhen-und Breitenausdehnung des Querschnittes der Scheiden zwischen den beiden Befestigungsstellen am Hauptrahmenrohr (a) liegt.
AT101743D 1923-10-31 1924-10-22 Motorfahrrad. AT101743B (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB111538D DE415561C (de) 1923-10-31 1923-10-31 Als Brennstofftank ausgebildeter Motorradrahmen
DEB111773D DE415562C (de) 1923-10-31 1923-11-16 Motorrad
DEB116010D DE428523C (de) 1923-10-31 1924-10-07 Motorradrahmen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT101743B true AT101743B (de) 1925-11-25

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ID=27209430

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT101743D AT101743B (de) 1923-10-31 1924-10-22 Motorfahrrad.

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AT (1) AT101743B (de)
DE (1) DE428523C (de)

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Publication number Publication date
DE428523C (de) 1926-05-06

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