AT101157B - Vorrichtung zur Behandlung weiblicher Unterleibskrankheiten. - Google Patents

Vorrichtung zur Behandlung weiblicher Unterleibskrankheiten.

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AT101157B
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Karl Dr Henrich
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Karl Dr Henrich
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  Vorrichtung zur Behandlung weiblicher Unterleibskrankheiten. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung, die zur Behandlung weiblicher Unterleibskrankheiten, insbesondere der weiblichen   Gonorrhöe bestimmt   ist, sich aber auch bei alle andern Erkrankungen des Beckens mit Vorteil verwenden lässt. Die Vorrichtung beruht auf der Erkenntnis, dass die Erreger der Gonorrhöe bei   400 absterben.   Von dieser Erkenntnis ausgehend, ist die Vorrichtung gemäss der Erfindung so ausgebildet, dass mit ihr sowohl die Krankheitserreger, die Gonokokken, unter die unmittelbare Einwirkung heisser Luft gebracht werden können, als auch gleichzeitig der Unterleib von aussen erwärmt werden kann, um so eine bessere und gleichmässigere Durchblutung des ganzen Unter-   leibes von der Vagina und gleichzeitig auch von der Haut aas zu gewährleisten.

   Hiebei wird auch bewirkt,   dass Krankheitspartien, die der Oberfläche des Rumpfes näher liegen, als die Wandungen der Vagina, leichter beeinflusst werden. Es werden Fehler im Heilungsprozess vermieden, die entstehen können, wenn durch lokale Blutüberfüllung einzelner Partien benachbarte, miterkrankte Körperteile durch reflektorischen Gefässkrampf zu geringe   Blutmengen   enthalten, wodurch die Gesundung im ganzen natürlich gehemmt wird. 



   Die Vorrichtung besteht aus einem an sich bekannten, auf dem Unterleib zu legenden Teil-Lichtbadkasten und einem mit diesem verbundenen Ventilator, um die warme bzw. heisse Luft durch eine Leitung unmittelbar in die Scheide einblasen und so in ihr einen konstanten Luftstrom von konstanter Temperatur erzeugen zu können. 



   In der Zeichnung ist die Vorrichtung nach der Erfindung beispielsweise in einer Ausführungform dargestellt., u. zw. in Fig. 1 in Vorderansicht und in Fig. 2 im Schnitt, von hinten gesehen. 



   Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus dem an sich bekannten gewöhnlichen Lichtbadkasten 1 mit den an ihm angeordneten Lampen 2, Fig. 2, die durch den bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aussen auf dem Kasten angebrachten Schalter 3 ein-und ausgeschaltet werden können. Der Kasten 1 ist an seiner Vorder-und Rückseite teilweise durch je eine Wand 4 abgeschlossen. 



  An der Vorderwand 4 ist ein durch einen Elektromotor 5,   Fig. 1,   angetriebener Ventilator 6, Fig. 2, befestigt. An der Innenseite dieser Wand 4 ist eine Klappe 7, Fig. 2, angebracht, die durch den aussen an der Wand 4 angeordneten Hebel   8,   Fig. 1, verstellt werden kann, um so den durch den Ventilator 6 erzeugten Luftstrom durch Änderung der Ansaugmenge verändern zu können. In Fig. 2 ist die Klappe 7 in ihrer vollständig geöffneten Stellung dargestellt, in der der stärkste Luftstrom erzeugt wird. Im Innern des Luftbadkastens 1 ist an den Ventilator 6 die als Schlauch ausgebildete Luftleitung 9 angeschlossen, Fig. 2, durch die die in dem Lichtbad 1 erzeugte heisse Luft in die Scheide eingeführt wird. Mit dem freien Ende des Schlauches 9 ist ein Spekulum 10 verbunden, durch das die Scheide nach Bedarf gespreizt werden kann.

   Das Spreizen des Spekulum 10 erfolgt durch die an ihm angeordnete Stellschraube schraube 11. 



   Die Benutzungs-bzw. Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Die Luft wird in dem Lichtbadkasten 1 auf eine hohe Temperatur gebracht, deren Höhe an einem Thermometer abgelesen werden kann. Bei Erreichung von   40-50  Lufttemperatur   wird der Ventilator 6 in Betrieb gesetzt, durch den die vorgewärmte Luft vermittels des Schlauches 9 in die Scheide eingeblasen wird. Da hiebei die Scheide durch das Spekulum 10 stark gespreizt ist, wird jede Falte derselben der heissen Luft ausgesetzt, so dass die ganze Schleimhaut alsbald ausgetrocknet ist. Die rückströmende Luft kann durch besondere Öffnungen entweichen. 

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   Um mit der erhitzten Luft gegebenenfalls auch noch ein Pulver in die Scheide einblasen zu können, ist an dem Lichtbadkasten 1 der Trichter 13 vorgesehen, der an seiner Einfüllöffnung durch die abnehmbare Kappe 14 abgeschlossen ist und mit seinem Auslaufende vor den Ventilator 6 mündet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Behandlung weiblicher   Unterleibskrankheiten, dadurch gekennzeichnet,   dass mit einem an sich bekannten, auf den Unterleib zu legenden Teil-Lichtbadkasten mit elektrischen   Gliih-   lampen ein Ventilator verbunden ist, um durch eine an ihn angeschlossene Schlauchleitung die warme Luft auch in die Scheide einblasen und so in dieser einen konstanten Luftstrom von konstanter Temperatur erzeugen zu können.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem freien Ende der Schlauchleitung ein Vaginaspekulum zum Spreizen der Scheide angebracht ist, EMI2.1
AT101157D 1924-12-15 1924-12-15 Vorrichtung zur Behandlung weiblicher Unterleibskrankheiten. AT101157B (de)

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