AT101010B - Verfahren zur Herstellung von Bariumcyanid. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Bariumcyanid.

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  Verfahren zur Herstellung von Bariumeyanid. 



   Die Herstellung von Bariumcyanid in der Weise, dass man bei hoher Temperatur Stickstoff auf ein Gemisch von Kohle und Bariumkarbonat einwirken lässt, ist bereits seit langer Zeit   von Marguerite   und Sourdeval vorgeschlagen worden. Die folgende Reaktion erläutert dieses Verfahren : 
 EMI1.1 
 
Die grösste praktische Schwierigkeit dieses Verfahrens besteht darin, dass das   Bariumkarbonat   schmilzt, bevor die Reaktion begonnen hat ; hieraus ergibt sich eine schnelle Abnutzung der ben'tzten Öfen, ein grosser Verbrauch an Brennstoff und ein beträchtlicher Verlust an Barium, da letzteres sich mit dem feuerbeständigen Material des Ofens verbindet. 



   Man hat bereits vorgeschlagen, Stoffe hinzuzufügen, welche das Schmelzen des Reaktionsgemisehes verhindern oder wenigstens die Schmelzbarkeit vermindern (Zeitschrift für Elektrochemie, S. 131). 



   Man hat auch bereits erkannt, dass die Gegenwart von Kieselsäure   schädlich   ist, da sie mit dem   Bariumkarbonat Monobariumsilika. t   (Ba   Si03)   bildet, welches auf die Reaktion eine abträgliche Wirkung ausübt ; demzufolge hat man die Bildung dieses Monobariumsilikates verhindert. 



   Die Erfindung beruht nun auf der überraschenden Feststellung der günstigen Wirkung von vorher erzeugtem   Bariumorthosilikat (Ba2 Si04)   auf die Bildung von   Bariumcyal1id.   Dieser in geeigneter Menge erfolgende Zusatz von Bariumoithosilikat zum Gemisch von Bariumcarbonat und Kohle vor Eintritt der Reaktion mit   Stick toff hat ur   Folge, dass ein Gemenge entsteht, welches bei der Bildung-   te : nperatur   des Bariumcyanides nicht schmilzt. 



   Praktisch genügt ein Gemisch von   l Molekül Bariumorthosilikat   mit 1 Molekül   Barinmkarbonat   und Kohle, damit die Reaktion bereits gute Resultate liefert. 



   Beispielsweise kann man nachfolgende Mengen verwenden :
Man mischt 366 kg Bariumorthosilikat mit 197 kg Bariumkarbonat und 60 kg Kohle (Holzkohle beispielsweise), d. h., man verwendet 1 Molekül Bariumorthosilikat,   dessen Molekulargewicht   366 ist, auf 1 Molekül   Bariumkarbonat, dessen Molekulargewicht   197 beträgt. 



   Man erhält schon gute Resultate mit folgendem Gemisch :   366 leg Bariumorthosilikat   mit 394 kg Bariumkarbonat und 60 kg   Kohle, welche Mengenverhält-   
 EMI1.2 
 



   Die Vorteile des Verfahrens sind
1. Gewinnung einer nicht geschmolzenen Masse,
2. sparsamer Verbrauch von   Bariumkarbonat,  
3. Möglichkeit, Drehofen mit grosser Leistung benutzen zu können,
4. Ersparnis an Brennstoff. 



   Das erhaltene Bariumsyanid, gemischt mit dem Bariumsilikat und andern Stoffen, wie Kohle im Überschuss, nicht zersetztes Bariumkarbonat usw., kann entweder zur Gewinnung von synthetischem Ammoniak oder auch zur Gewinnung von alkalischen Cyaniden dienen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Bariumcyanid durch Erhitzen von Bariumkarbonat und Kohle in Gegenwart von Stickstoff, dadurch gekennzeichnet, dass man dem Bariumkarbonat und der Kohle Bariumorthosilikat (Ba2 Spi0,) im Verhältnis von # bis 1 Molekül Bariumorthosilikat auf 1 Molekül EMI1.3 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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