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Selbsttätige FüttervolTichtung.
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sehen sind, bei welchem die Klappen durch eine Wasseruhr bzw. ein Tropfgefäss allmählich nacheinander geöffnet werden. Gemäss der Erfindung ist an einer äusseren, das ganze Gehäuse abschliessenden Tür eine mit in verschiedenen Höhen liegenden Anschlägen versehene Querschiene angeordnet, die durch einen Schwimmer im Tropfgefäss verschoben wird und hiebei die Auslösung der in der Sperrstellung auf Fallscheiben ruhenden Klappen herbeiführt. Es ist ferner noch dafür Sorge getragen, dass beim Umlegen des Vorratsbehälters zwecks Neufüllung sämtliche Fallscheiben gleichzeitig verriegelt werden, und dass das Wasserablaufventil so gesteuert wird, dass ein vollkommen gleichmässiger Wasserlauf stattfindet.
In den Zeichnungen ist die Füttervorrichtung beispielsweise veranschaulicht, u. zw. zeigen Fig. 1 eine Vorderansicht der Futtervorrichtung, Fig. 2 einen Längsschnitt durch diese, Fig. 3 einen Teil des Futterbehälters in wagrechte Lage umgelegt, Fig. 4 einen der Fig. 2 gleichartigen Längsschnitt mit verriegelten Klappen, Fig. 5 eine Draufsicht auf die Füttervorrichtung, Fig. 6 eine Vorderansicht der Auslösevorrichtung für die Klappen, Fig. 7 einen Längsschnitt durch den Wasserbehälter mit Schwimmer, Fig. 8 die den Wasserabfluss aus dem Wasserbehälter regulierenden Teile in Seitenansicht, Fig. 9 einen Längsschnitt durch den Wasserkasten, Fig. 10 eine Draufsicht auf die Gewichtsauslösevorrichtung,
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eine Draufsicht auf diese.
Der auf der Krippe 4 angeordnete Futterbehälter besteht aus einem Kasten 1, der an der Rück- wand durch einen Deckel 2 abgeschlossen und um Gelenk 3 beweglich ist. Der Futterbehälter kann um Zapfen 5 nach vorn in wagrechte Lage (Fig. 5) umgelegt werden ; er ist mit Zwischenwänden 6 versehen (Fig. 3), in denen über-und nebeneinander Klappen 7 angeordnet sind, welche in der Sperrlage auf Fallscheiben 8 ruhen (Fig. 2), die durch Ausschnitte 9 der vorderen Kastenwand hindurchtreten und durch zweischenldige Sperrglieder 10 festgehalten werden. Letztere sind um Zapfen 11 beweglich (Fig. 1) und liegen in der Sperrlage auf Stiften 12 auf.
Wenn der Futterbehälter zum Einfüllen des Futters in wagrechte Lage umgelegt ist, dann müssen die Klappen 7 senkrecht an ihren Drehzapfen 13 herabhängen (Fig. 3), wobei die Klappen gegen jede Bewegung gesperrt sind. Die Verriegelung der Klappen erfolgt durch Verschiebung zweier Schienen 14
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Stellung hat, befindet sich die Querschiene 20 in der niedrigsten Stellung, in welcher die Anschläge 19 unter die unterste Lage der Sperrglieder 10 greifen. Wenn der Schwimmer sinkt, werden die Sperr-
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somit die Klappen 7 öffnen.
Die Anschläge 19 sind an der Querschiene 20 in verschiedener Höhe angebracht (Fig. 6), so dass sich die Klappen einer zusammengehörigen Reihe in gleichen Zwischenräumen nacheinander öffnen, u. zw. derart, dass die linke und rechte Seite der Krippe gleichmässig mit Futter beschickt wird. In der Krippe ist unter dem Futterkasten zweckmässig ein dachförmiger Ablauf 31 für das Futter vorgesehen.
Aus dem Wasserbehälter 27 läuft das Wasser in ein Rohr 32, das in einem Ventil 33 endet. Der Ventilstift sitzt auf dem Sitz eines in Schneiden 35 hängenden Kastens 36 auf, an welchem ein einstellbares Gewicht 37 (Fig. 9) angreift, das durch einen Winkelhebel 38 (Fig. 8) in angehobener Lage gehalten wird. Hinter den aufrechten Schenkel des Winkelhebels 38 greift eine Nase 39 eines Hebels 40 (Fig. 10), auf den sich bei der Auslösung ein Stift 41 eines Gewichtes 42 aufsetzt, wodurch der Sperrhebel 40 ausgeschwungen wird, dadurch der Winkelhebel 38 frei wird, das Gewicht 37 den Kasten niederschwingt und das Ventil 33 geöffnet wird, so dass Wasser in den Kasten 36 zu laufen beginnt.
Das Gewicht 42 kann durch einen Schnurenzug 43 mit einem zweiarmigen Hebel 44 (Fig. 13) verbunden sein, der in einen Hebel 45 eingreift (Fig. 14), welcher unter dem Aufziehflügel einer Weckeruhr 47 liegt, so dass beim Auslösen des Weckerwerkes durch die hiedurch beim Drehen des Flügels 46 erfolgende Ausschwingung des Hebels 45 der Winkelhebel 44 aus dem Hebel 45 ausgelöst wird, wodurch das Gewicht 42 in Tätigkeit treten und damit das Ventil 33 geöffnet werden kann. Wenn sich der Kasten 36 mit Wasser zu füllen beginnt, dann erfolgt infolge dessen Aufhängung in den Schneiden : 35, ein Ausbalanzieren des Kastens, so dass dieser nicht überlaufen kann. Aus dem Kasten 36 läuft das Wasser durch einen Hahn 48 ab (Fig. 11).
Um die Zeitabschnitte einzustellen, innerhalb deren die Klappen 8 sich nacheinander öffnen sollen, ist an den Hahn 48 ein Zahnsegment 49 angeschlossen, in dessen Zahn- lücken ein mit dem Hahnkücken 50 (Fig. 12) verbundener Daumen 51 eingelegt und dadurch das Hahnkücken mehr oder weniger weit geöffnet gehalten werden kann. Das aus dem Hahn 48 ablaufende Wasser kann durch Rohre 52 (Fig. 5) nach der Krippe geleitet werden und dient dann zum Anfeuchten des Futters.
Bei Trockenfütterung kann eine Ableitung des Wassers zur Tränke usw. erfolgen. Durch eine Auslösevorrichtung können auch mehrere Futtervorriehtungen betätigt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbsttätige Füttervorrichtung mit einem durch neben-und übereinanderliegende Klappen in Zellen zerlegten, umlegbaren Vorratsbehälter, bei welchem die Klappen durch eine Wasseruhr (Tropfgefäss) allmählich nacheinander geöffnet werden, dadurch gekennzeichnet, dass an einer äusseren, das ganze Gehäuse abschliessenden Tür eine mit in verschiedenen Höhen liegenden Anschlägen versehene
Querschiene angeordnet ist, die durch einen Schwimmer im Tropfgefäss verschoben wird und hiebei die Auslösung der in der Sperrstellung auf Fallscheiben ruhenden Klappen herbeiführt.
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