DE720906C - Vorrichtung zum Ausserbetriebsetzen von Viehtraenkebecken - Google Patents

Vorrichtung zum Ausserbetriebsetzen von Viehtraenkebecken

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Publication number
DE720906C
DE720906C DET52686D DET0052686D DE720906C DE 720906 C DE720906 C DE 720906C DE T52686 D DET52686 D DE T52686D DE T0052686 D DET0052686 D DE T0052686D DE 720906 C DE720906 C DE 720906C
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DE
Germany
Prior art keywords
pendulum flap
flap
pendulum
counterweight
arms
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Expired
Application number
DET52686D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter V Taschitzki
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WALTER V TASCHITZKI
Original Assignee
WALTER V TASCHITZKI
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Publication date
Application filed by WALTER V TASCHITZKI filed Critical WALTER V TASCHITZKI
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Application granted granted Critical
Publication of DE720906C publication Critical patent/DE720906C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K7/00Watering equipment for stock or game
    • A01K7/02Automatic devices
    • A01K7/06Automatic devices actuated by the animal

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description

Die Erfindung bezweckt die Verbesserung eines bekannten Viehtränkebeckens, bei dem eine vom Tier in das Becken hineinschwenkbare, durch einen Druckkörper auf ein Wassereinlaßventil einwirkende Pendelklappe an einer aus den Lageraugen des Beckens und der Klappe herausziehbaren Achse gelagert ist und an zwei rückwärts gerichteten Armen ein schwenkbar aufgehängtes Gegengewicht
xo trägt, durch das die Pendelklappe in eine die Beckenöffnung deckelartig abschließende Lage angehoben wird.
Die bekannte Anordnung von zwei waagebalkenartig über die Schwenkachse hinaus nach hinten verlängerten kurzen Armen an der Pendelklappe zur Aufhängung eines flachen, in der Mitte ausgesparten Gegengewichtes bietet die vorteilhafte Möglichkeit einer besonders einfachen, beschädigungssicheren Außerbetriebsetzung der einzelnen Viehtränkebecken.
Bislang erfolgt die Absperrung des Wasserzuflusses an den einzelnen Tränkebecken in der Regel durch einen an der einen Seitenwand des Beckens angeordneten Riegel, der durch eine Ausnehmung der Beckenwand hindurch hinter die in der Ruhestellung befindliche Pendelklappe vorgeschoben wird. Dadurch wird das Einwärtsschwenken der Pendelklappe und somit auch die Betätigung des 3o: Wassereinlaßventils unmöglich gemacht. Eine derartige Verriegelung der Pendelklappe hat den Nachteil, daß das Tier beim Versuch, die Pendelklappe nach hinten zu schwenken, um in gewohnter Weise zum Wasser zu gelangen, die Pendelklappe schiefdrücken und die
Lagerung der Klappe beschädigen kann, zumal das dürstende Tier mit großer Kraftanstrengung die Pendelklappe einzudrücken sucht. Zudem wird durch die Anbringung des Riegels und einer Ausnehmung in der Bekkenseitenwand für den Durchtritt des Riegels die Herstellung des Tränkebeckens erschwert und dementsprechend verteuert. Schließlich besteht auch die Gefahr, daß das Tier mit der
ίο Anbindekette an dem in der Freigabestellung seitlich aus dem Becken vorstehenden Riegel sich verfängt.
Alle diese Übelstände werden unter Ausnutzung der Maßnahme, daß die Schwenkachse in üblicher Weise leicht herausziehbar in die Lageraugen des Beckens und der Pendelklappe eingesteckt ist, erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß zwischen der Beckenrückwand und einem hochstehenden Ansatz
ao des Beckenbodens eine Rille zum Einsetzen der unteren Randkante der vom Becken gelösten Pendelklappe, gebildet ist und die oberen Kanten der Gegengewichtsarme der Pendelklappe so angeordnet sind, daß die unter Anlage des Druckkörpers gegen die Beckenrückwand in die Rille eingestellte Pendelklappe durch die vor den oberen Randkanten der Gegengewichtsarme wieder in die Lageraugen des Beckens eingeschobene Achse in der Außerbetriebslage unverrückbar festgelegt werden kann.
Hierbei bedarf es für das Außerbetriebsetzen des Ventilbeckens, abgesehen von dem beim Gießen der Beckenschale leicht mit herstellbarem Bodenansatz keiner getrennt anzufertigenden und am Becken besonders anzubringenden technischen Hilfsmittel, vielmehr wird einzig und allein durch zweckentsprechende Gestaltung sowieso vorhandener Einzelheiten des Selbsttränkebeckens die Abstellbarkeit des Wasserzuflusses ermöglicht. Es wird also ohne Mehrkosten eine verbesserte Brauchbarkeit des Selbsttränkebeckens erzielt. Das Tier kann gegen die in die Außerbetriebslage zurückgestellte Pendelklappe keine Gewalt anwenden und daher weder die Klappe verbiegen noch ihre Lagerung schädlich beanspruchen. Für den Landwirt bzw. Tierpfleger besteht die Annehmlichkeit, daß er an der Einstellung der Pendelklappen jederzeit sofort erkennen kann, ob bei den einzelnen Tränkebecken der Wasserzufluß gesperrt ist oder nicht.
Schließlich wird durch die Erfindung auch der Versand der Tränkebecken erleichtert, da für die im hinteren Teil des Beckens festgelegte Pendelklappe keine besondere Verpackung erforderlich ist.
Um für die Abstellbarkeit der Pendelklappe nicht deren Gegengewichtsarme ein Stück tiefer setzen zu müssen und dadurch eine ungünstige Form des mit einer mittleren Durchtrittsöffnung für den an der Rückseite der Pendelklappe befindlichen Druckkörper versehenen Gegengewichts zu erhalten, empfiehlt es sich, die oberen Randkanten der Gegengewichtsarme an den Anliegestellen der die Pendelklappe in der Außerbetriebslage sichernden Schwenkachse halbkreisförmig auszusparen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen
Abb. ι einen Querschnitt durch das Tränkebecken bei in die Arbeitsstellung zurückgeschwenkter, d. h. den Wasserzufluß betätigender Pendelklappe,
Abb. 2 einen senkrechten Längsschnitt durch das Becken nach der Linie x-y der Abb. i,
Abb. 3 den gleichen Querschnitt durch das Tränkebecken wie Abb. 1, jedoch bei in der Außerbetriebsstellung festgestellter Pendelklappe und
Abb. 4 einen der Abb. 2 entsprechenden senkrechten Längsschnitt durch das Becken nach der Linie x-y der Abb. 3.
Die um eine horizontale Achse α schwenkbar am Beckenkörper gelagerte Pendelklappe/ weist zwei über die Schwenkachse hinaus nach hinten verlängerte kurze Arme auf, deren hakenförmig gestaltete freie Enden zum Aufhängen eines flachen U-förmigen Gegengewichtes dienen. Durch das der besseren Übersichtlichkeit halber auf der Zeichnung nicht mitdargestellte Gegengewicht wird die Pendelklappe/ für gewöhnlich in die Ruhestellung angehoben, in der sie die von der vorderen Randkante des gewölbten Beckenbodens und den schräg verlaufenden freien Randkanten der beiden Beckenseitenwände umgrenzte Bekkenöffnung ausfüllt und nach außen abdeckt. Wenn das Tier saufen will, muß es, um an den im Becken befindlichen Wasserrest heranzugelangen, mit dem Maul die Pendelklappe / zurückdrücken. Dabei schlägt in der äußersten »05 Druckstellung der Pendelklappe / eine an einem Druckkörper d der Pendelklappenrückseite einstellbar angeordnete Druckschraube e von unten her gegen den frei liegenden Schaft des Wassereinlaßventils an (s. Abb. 1), das an einem nach vorn gerichteten Flansch der oberen Randkante der Beckenrückwand befestigt ist. Dadurch wird das Ventil entgegen der Wirkung einer Feder geöffnet, und es fließt Frischwasser in das Becken nach. Sobald das Tier die Pendelklappe / wieder freigibt, wird diese durch das (nicht gekennzeichnete) Gegengewicht in die die Beckenöffnung abschließende Ruhestellung zurückgeschwenkt. Alsdann hört auch sofort der Wasserzufluß auf, da die Druckschraube e nicht mehr mit dem Ventilschaft in Berührung steht.
Soll der Wasserzufhiß abgesperrt werden, so wird die am Einsteckende mit einem querbeweglichen Verriegelungsglied versehene Achse α nach Geradestellen des Verriegelungsgliedes aus den Lageraugen des Beckens und der Pendelklappe herausgezogen. Die auf diese Weise vom Becken gelöste Pendelklappe f wird sodann mit ihrer unteren Randkante in eine Rille heruntergesetzt, die zwisehen der Beckenrückwand und einem vor ihr am Beckenboden befindlichen Ansatz b gebildet ist. Darauf wird die Pendelklappe/ bis zur Anlage des Druckkörpers d gegen die Beckenrückwand heranbewegt, und schließlich wird die Achse α wieder in die Lageraugen des Beckens eingeschoben (s. Abb. 3 und 4). Die Achse α liegt dabei genau vor und oberhalb der oberen Randkanten der Gegengewichtsarme der Pendelklappe bzw. greift, wie gezeichnet, durch zwei halbkreisförmige Aussparungen c der oberen Armkanten hindurch. Infolgedessen ist die Pendelklappe f nach jeder Richtung unverschiebbar und unbeweglich an der Beckenrückwand festgelegt. Zugleich ist die Pendelklappe/ so weit gegenüber der wieder in die Lageraugen des Beckens eingeführten Achse α nach unten verschoben, daß die Druckschraube e nicht mehr mit dem Schaft des Wassereinlaßventils in Berührung kommen und folglich auch kein Wasserdurchfluß durch das Ventil stattfinden kann.
Das Gegengewicht kann zweckmäßig auch dann an den Armen der Pendelklappe hängenbleiben, wenn letztere in der Außerbetriebslage festgelegt wird. ■

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Außerbetriebsetzen von Viehtränkebecken, bei denen eine vom Tier in das Becken hineinschwenkbare, durch einen Druckkörper auf ein Wassereinlaßventil einwirkende Pendelklappe an einer aus den Lageraugen des Beckens und der Klappe herausziehbaren Achse gelagert ist und an zwei rückwärts gerichteten Armen ein schwenkbar aufgehängtes Gegengewicht trägt, durch das die Pendelklappe in eine die Beckenöffnung deckelartig abschließende Lage angehoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Beckenrückwand und einem hochstehenden Ansatz (b) des Beckenbodens eine Rille zum Einsetzen der unteren Randkante der vom Becken gelösten Pendelklappe (/) gebildet ist und die oberen Kanten der Gegengewichtsarme der Pendelklappe so angeordnet sind, daß die unter Anlage des Druckkörpers (d) gegen die Beckenrückwand in die Rille eingestellte Pendelklappe durch die vor den oberen Randkanten der Gegengewichtsarme wieder in die Lageraugen des Beckens eingeschobene Achse (α) in der Außerbetriebslage unverrückbar festgelegt werden kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Randkanten der Gegengewichtsarme an ■ den Anliegestellen der die Pendelklappe (/) in der Außerbetriebslage sichernden Schwenkachse (a) halbkreisförmige Aussparungen (c) aufweisen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DET52686D 1939-08-13 1939-08-13 Vorrichtung zum Ausserbetriebsetzen von Viehtraenkebecken Expired DE720906C (de)

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DE (1) DE720906C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3421664C1 (de) * 1984-06-09 1985-11-14 Johann 2992 Dörpen Bohse Selbsttraenkevorrichtung fuer Stalleinrichtungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3421664C1 (de) * 1984-06-09 1985-11-14 Johann 2992 Dörpen Bohse Selbsttraenkevorrichtung fuer Stalleinrichtungen

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