Universelles Digitales Mobilgerät
Die Computertechnik durchdringt insbesondere in Gestalt der Internet- Technik immer weitere Lebensbereiche. Während in früheren Zeiten der Gebrauch von Datenverarbeitungseinrichtungen nur bei bestimmten Verrichtungen üblich und verbreitet war, beispielsweise bei der Textverarbeitung, bei der Durchführung technisch-wissenschaftlicher Entwurfsund Berechnungstätigkeiten oder bei kaufmännischen Buchführungstätigkeiten, wird der Einsatz von Datenverarbeitungseinrichtungen im Alltag zunehmend ubiquitär: Insbesondere seit Beginn der phänomenalen Wachstumsphase des Internet ab ca. 1995 werden immer weitere Lebensbereiche für eine durch geeignete Datenverarbeitungsgeräte vermittelte Interaktion über das Internet erschlossen, insbesondere in der Wirtschaft ("e-Commerce") und der Bereich der öffentlichen Verwaltung ("e- Government"). Mehr und mehr wird es heute üblich, beispielsweise Bestellungen von Waren und/oder Dienstleistungen oder Transaktionen im Bereich der öffentlichen Verwaltung, beispielsweise die Einreichung der Steuererklärung, on-line über das Internet durchzuführen. Derzeit werden die Vorgänge dieser Art meistens über stationäre Datenverarbeitungseinrichtungen vom Typ des "personal Computers" durchgeführt. Dort, wo es auf Mobilität ankommt, sind tragbare Geräte, beispielsweise sogenannte "Notebook" - Computer oder "Palmtop" - Computer im Einsatz.
Auf der anderen Seite hat - nicht zuletzt in Anbetracht sinkender Tarife - die Mobiltelefonie erheblich an Bedeutung gewonnen. Mobiltelefone ("Handys") sind hochspezialisierte Datenverarbeitungsgeräte, die durch eine fest vorgegebene Firmware ausschließlich darauf zugerichtet sind,
dem Benutzer auf möglichst unkomplizierte Art und Weise die Mobiltele- fonie zu ermöglichen. In letzter Zeit kommen auch verstärkt Konzepte zum Einsatz, bei dem Mobiltelefone mit Funktionalitäten versehen werden, die über die reine Telefonie hinausgehen: zum Ersten ermöglicht der "Short Message Service" (SMS) den Austausch kurzer Nachrichten von beispielsweise bis zu 160 Zeichen über Mobiltelefongeräte. Zum Anderen ermöglichen sogenannte WAP-Mobiltelefongeräte, die für das "Wi- reless application protocol" eingerichtet sind, eine - wenn auch funktional eingeschränkte - Nutzung von Internet- oder internetartigen Diensten.
"Palmtop'-Computer sind digitale Mobilgeräte, die in der Größe in etwa einem Mobiltelefongerät entsprechen, jedoch nicht zum Telefonieren, sondern beispielsweise zum Speichern und Anzeigen von Terminkalenderdaten, Telefonlisten etc. eingerichtet sind. Eine Eingabetastatur ist bei dieser Geräten häufig nicht vorgesehen; stattdessen dient beispielsweise eine Eingabestiftvorrichtung zur handschriftlichen Eingabe kleiner Textmengen. Zur Abwicklung von Vorgängen, bei denen größere Informationsmengen gleichzeitig auf einer Anzeige dargestellt oder in das Gerät eingegeben werden müssen, wie etwa der Empfang und der Versand von e-Mail-Nachrichten, sind Palmtop-Computer daher eher ungeeignet.
Eine kürzlich aufgekommene weitere Kategorie von mobilen Digitalgeräten sind die sogenannten "Electronic Books". Ein derartiges "Elektronisches Buch" ist beispielsweise aus PCT/EP98/06008 bekannt. Diese Art von Geräten weist typischerweise mindestens eine relativ großflächige Anzeigevorrichtung auf, mittels der auch größere Textmengen komfortabel gelesen werden können.
Diese derzeitige Situation erscheint jedoch insgesamt unbefriedigend: die volle Funktionalität von Internet-Diensten ist derzeit nur mit stationären PCs sowie mit leistungsstarken Notebooks ausschöpfbar. Diese Gera-
te sind in der Regel mit sehr universellen Betriebssystemen wie beispielsweise Linux, MAC-OS oder WINDOWS versehen, die jedoch technisch unbedarfte Benutzer regelmäßig zu überfordern pflegen. Auf der anderen Seite zeichnen sich die gängigen Mobiltelefongeräte durch eine stark zweckgebundene und von unnötiger Komplexität befreite Bedienschnittstelle aus; lassen es jedoch an der erforderlichen Universalität ermangeln. Insbesondere sind auch bei WAP-fähigen Mobiltelefongeräten die Bildschirme für komplexere Aufgaben viel zu klein, beispielsweise um Textverarbeitung durchführen zu können.
Es besteht daher ein verstärkter Bedarf, ein digitales Mobilgerät zu schaffen, welches einerseits im Verhältnis zum herkömmlichen PC durch eine Komplexitätsreduktion auch für technisch unbedarfte Benutzer geeignet ist, das aber andererseits nicht durch die einschneidenden funktionalen Restriktionen von Mobiltelefongeräten, Palmtops oder digitalen Büchern in seinem Gebrauchswert gemindert ist.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein universelles digitales Mobilgerät vorzusehen, das beispielsweise in typischer Buchgröße ausgeführt werden kann und zur Erledigung unterschiedlichster Aufgaben geeignet ist, um so die Funktionalität einer Vielzahl von Geräten wie Mobiltelefon, digitales Buch, PalmPilot, Notebook und/oder Internet-Tablett in sich zu vereinen und um so das Herumtragen einer Vielzahl von Geräten zu vermeiden und möglichst ergonomisch und bedienerfreundlich entsprechende Aufgaben lösen zu können.
Aufgabe der Erfindung ist es darüberhinaus, die sich aus der Kombination einer Vielzahl von Gerätefunktionen ergebenden reichhaltigen Anwendungsmöglichkeiten durch eine technische Bedienmöglichkeit soweit zu vereinfachen, daß der Benutzer als Laienanwender das Gerät leicht und übersichtlich bedienen kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein universelles digitales Mobilgerät, wie es den unabhängigen Ansprüchen entnehmbar ist. Den Unteransprüchen sind jeweils vorteilhafte Weiterbildungen zu entnehmen.
Die Gegenstände der unabhängigen Patentansprüche weisen jeweils eigenständigen erfinderischen Gehalt auf.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von rein exemplarisch eingeführten Ausführungsbeispielen näher erläutert:
Fig. 1 zeigt eine schematisierte perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes in drei unterschiedlichen Gebrauchssituationen: Fig. 1A zeigt die Eingabe einer Zeigerposition über eine Fingerkuppenbewegung auf einer berührungsempfindlichen Fläche nach der Art eines "Slide Pad". Fig. 1B zeigt die Eingabe von Zeichen über eine Tastatur. Fig. 1C zeigt eine Schriftzeicheneingabe mittels eines Druckstiftes auf einer drucksensitiven Oberfläche.
Fig. 2 zeigt eine in dem erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerät aus Fig. 1 vorgesehene Bereitstellungsleiste mit Bedienelementen.
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes digitales Mobilgerät gemäß Fig. 1 im aufgeklappten Zustand.
Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes digitales Mobilgerät nach Fig. 1 im aufgeklappten Zustand.
Fig. 5 zeigt eine erste Variante des in Fig. 1 gezeigten erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes im aufgeklappten Zustand, nämlich ein erfindungsgemäßes digitales Mobilgerät mit einem Hauptanzeigeteil ohne Eingabemöglichkeit und einem Hauptbedienteil.
Fig. 6 zeigt eine zweite Variante des in Fig. 1 gezeigten erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes im aufgeklappten Zustand, nämlich ein erfindungsgemäßes digitales Mobilgerät mit einem Hauptanzeigeteil mit einer beispielsweise durch einen berührungsempfindlichen Bildschirm ("Touch Screen") gegebenen Eingabemöglichkeit sowie einem Hauptbedienteil.
Fig. 7 zeigt ein erfindungsgemäßes digitales Mobilgerät nach Fig. 5 oder Fig. 6, bei dem das Hauptanzeigeteil und das Hauptbedienteil getrennt sind.
Fig. 8 zeigt in den Teil-Fign. 8A bis 8E ein Funktionsbeispiel der Verwendung von in der Bereitstellungsleiste nach Fig. 3 enthaltenen Bedienelementen als Mehrfunktionstasten im Grundmodus.
Fig. 9 zeigt eine schematische Darstellung des Funktionsschemas der Mehrfunktionstaste im Grundmodus.
Fig. 10 zeigt ein Funktionsbeispiel von in der in Fig. 3 gezeigten Bereitstellungsleiste enthaltenen Bedienelementen als Mehrfunktionstasten und Einstellungstasten im Einstellungsmodus.
Fig. 11 zeigt eine schematische Darstellung des Funktionsschemas der Mehrfunktionstasten im Anwendungsmodus.
Fig. 12 zeigt das Prinzip der Selektion einer Anwendung oder eines Dokumentes über das Einrichten der Bedienoberfläche.
Fig. 13 zeigt schematisch das Prinzip der Selektion einer Bedienoberfläche über das Aktivieren einer Anwendung oder eines Dokumentes.
Fig. 14 zeigt eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes in einer modularen Aufbauform mit einem im Greifrand angeordneten Handgreifteil.
Fig. 15 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Buchrückenteils ohne Handgreifteil und ohne Gehäuseteil.
Fig. 16 zeigt das mechanische Zusammenspiel eines Handgreifteils mit einem Buchrückenteil.
Fig. 17 zeigt eine Querschnittsansicht durch das in Fig. 14 dargestellte erfindungsgemäße digitale Mobilgerät mit modularem Aufbau.
Fig. 18 zeigt ein zweiflügeliges erfindungsgemäßes digitales Mobilgerät mit Anzeigeteil und gleichgroßem Touch Pad als Buchdeckel im aufgeklappten Zustand.
Fig. 19 zeigt eine perspektivische Ansicht auf die Unterkante des in Fig. 18 dargestellten erfindungsgemäßen Mobilgerätes.
Fig. 20 zeigt eine schematische Detailansicht einer Betriebsanzeige eines erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes aus Fig. 18.
Fig. 21 zeigt eine Querschnittsansicht des erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes aus Fig. 18 in einer biegbaren Ausführung beispielsweise mit einem Polymerbildschirm.
Fig. 22 zeigt eine perspektivische Darstellung eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes im einer im Seitenrand es Bedienteils integrierten Papierklemme im aufgeklappten Zustand.
Fig. 23 zeigt schematisch die Funktion der Papierklemme in dem digitalen Mobilgerät aus Fig. 22.
Fig. 24 zeigt schematisch eine Querschnittsansicht des digitalen Mobilgerätes aus Fig. 22 mit Papierklemme in einer anderen Ausführungsform und mit eingeklemmtem Papierblatt.
Fig. 25 zeigt ein Funktionsschema der in der Bereitstellungsleiste vorgesehenen Bedienelemente mit Einstellungstaster zum Einrichten der Eingabefläche aus Fig. 22 und mit Mehrfunktionstasten zum Manipulieren von auf dem Anzeigedisplay angezeigter Information.
Fig. 26 zeigt eine perspektivische Ansicht eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes mit einem im Seitenrand des Bedienteils integrierten Hilfsdisplay für veränderbare Funktionssymbole.
Fig.27A zeigt schematisch die Funktionsweise von in der Bereitstellungsleiste vorgesehenen Bedienelementen in einem erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerät nach Fig. 26 bei Einrichtung für Rechtshänder.
Fig.27B zeigt das Schema aus Fig. 27A bei einer Einstellung für Linkshänder nach dem Wenden (Drehen) der Anzeigeeinheit.
Fig.28 zeigt schematisch die wechselnde Belegung der Bedienelemente der Bereitstellungsleiste bei aufeinanderfolgenden Betätigungen der Wechselfunktion.
Fig. 29 zeigt eine perspektivische Ansicht eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes mit einer Funktionssymbol-Anzeige im Hauptanzeigeteil und einer Bedienmöglichkeit im Bedienteil oder im Hauptanzeigeteil im aufgeklappten Zustand.
Fig.30A zeigt schematisch die Funktionsweise von in der Bereitstellungsleiste vorgesehenen Bedienelementen in einem erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerät nach Fig. 29 bei Einrichtung für Rechtshänder.
Fig.30B zeigt das Schema aus Fig. 29A bei einer Einstellung für Linkshänder nach dem Wenden (Drehen) der Anzeigeeinheit.
Fig. 31 zeigt schematisch die wechselnde Belegung der Bedienelemente der Bereitstellungsleiste bei aufeinanderfolgenden Betätigungen der Wechselfunktion.
Fig. 32 zeigt in einer schematischen Darstellung einen Aufbau der Eingabefläche des Hauptbedienteils.
Fig. 33 zeigt verschiedene Ablaufphasen beim Einschalten eines erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes. Fig. 33A zeigt den Einschaltvorgang durch Betätigen eines Bedienelementes in der Bereitstellungsleiste. Fig.33B zeigt das erfindungsgemäße digitale
Mobilgerät in einer Einstellungs- und Selbsttestphase. Fig. 33C zeigt das erfindungsgemäße digitale Mobilgerät in einem nachfolgenden Bereitschaftszustand.
Fig. 34 zeigt eine perspektivische Ansicht eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes im aufgeklappten Zustand für eine Tastaturbenutzung im Querformat.
Fig. 35 zeigt schematisch eine Benutzung des erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes aus Fig. 34 zum Betrieb einer Textverarbeitungssoftware und eine zur Aktivierung der Tasten gleichzeitig zu betätigende Deaktivierungssperre mittels Daumen.
Fig. 36 zeigt ein zweiflügeliges erfindungsgemäßes digitales Mobilgerät im aufgeklappten Zustand in einem Modus zur Nutzung als Kommunikationsgerät, insbesondere Mobiltelefongerät.
Fig. 37 zeigt schematisch eine Nutzung des in Fig. 36 dargestellten digitalen Mobilgerätes mit einsteckbarem Handy-Modul als Kommunikationsgerät, beispielsweise zur Kommunikation mittels Telefonie, e-Mail oder Bildtelefonie.
Fig. 38 zeigt eine perspektivische Darstellung eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes im aufgeklappten Zustand in einem Betriebsmodus als Hilfswerkzeug für verschiedene Anwendungen, zur Eingabe von Zahlen in ein markiertes Feld oder für Kalkulationsanwendungen.
Fig. 39 zeigt das erfindungsgemäße digitale Mobilgerät in Fig. 38 in einer schematischen Darstellung bei der Anwendung in einem Rechenprogramm.
Fig. 40 zeigt eine perspektivische Ansicht eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes mit großer berührungsempfindlicher Gleitfläche ("Slide Pad") zum Ansteuern und Aktivieren von Informationen im Hauptanzeigeteil.
Fig. 41 zeigt verschiedene Adaptionsalternativen des in Fig. 40 dargestellten erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes bezüglich Hochformat- und Querformateinsatz sowie für Verwendung für Linkshänder und Rechtshänder.
Fig.41A zeigt die Adaption für Anwendungen, bei denen das Hauptanzeigenteil und/oder das Hauptbedienteil im Querformat sind. Fig. 41 B zeigt eine Adaption des erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes, bei dem das Hauptanzeigenteil und/oder das Hauptbedienteil im Hochformat für Rechtshänder benutzt werden. Fig. 41C zeigt die Adaption aus Fig.41B, jedoch für Linkshänder.
Fig. 42 zeigt eine perspektivische Ansicht eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes im aufgeklappten Zustand und im Hochformat mit einem drucksensitiven Texterkennungsbereich für eine Texteingabe mit einem Stift.
Fig. 43 zeigt das erfindungsgemäße digitale Mobilgerät aus Fig. 42 mit einem drucksensitiven Texterkennungsbereich in einer Anwendung mit einem Internet-Browser, wobei die gleichzeitige Benutzung der berührungsempfindlichen Fläche ("Touch Pad") mittels Gleitenlassen einer Fingerkuppe zur Eingabe von Cursorpositionen etc.
Fig. 44 zeigt eine Einstellung erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes aus Fig. 42, jedoch mit einem im Querformat benutzten Hauptanzeigteil und Hauptbedienteil.
Fig. 45 zeigt schematisch eine der Fig. 43 entsprechende Anwendung des digitalen Mobilgerätes aus Fig. 44, jedoch im Querformat.
Fig. 46 zeigt eine perspektivische Ansicht eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes im aufgeklappten Zustand für das Erfassen des Ausfüllvorganges von Papierformularen.
Fig. 47 zeigt schematisch das in Fig. 46 dargestellte erfindungsgemäße digitale Mobilgerät, bei dem in das Hauptbedienteil ein Papierformular eingeklemmt ist, welches von Hand ausgefüllt wird, wobei das Formular und die Formulardaten mit den von Hand eingesetzten Daten auf dem Hauptanzeigeteil angezeigt wird.
Fig. 48 zeigt eine perspektivische Ansicht eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes im aufgeklappten Zustand, das für die Eingabe von Freihandnotizen und Freihandskizzen wahlweise mit oder ohne Papier über das Hauptbedienteil eingerichtet ist.
Fig. 49 zeigt schematisch eine Anwendung des in Fig. 48 dargestellten erfindungsgemäßen Digitalgerätes beim Eingeben einer Freihandskizze bzw. von Freihandnotizen, jedoch ohne Papier.
Fig. 50 zeigt eine perspektivische Ansicht eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes in einer Variante mit eine Reverso-Hauptbedienteil.
Fig. 51 zeigt schematisch eine Querschnittsansicht durch das erfindungsgemäße digitale Mobilgerät aus Fig. 50 in verschiedenen Betätigungsphasen des Reverso-Hauptbedienteils. Fig. 51A zeigt dabei das Auslösen des Reverso-Hauptbedienteils durch Fingerdruck nahe der Gerätekante. Fig. 51B zeigt eine Phase, in der das Reverso-Hauptbedienteil ausgelöst hochfedert. Fig. 51 C zeigt eine weitere Phase, in der das Reverso-Hauptbedienteil hochgeklappt wird und an einer Kante in einem Führungslauf gehalten wird. Fig. 51D zeigt das Reverso-Hauptbedienteil im umgeklappten Zustand. Fig. 51 E zeigt das Reverso-Hauptbedienteil im eingerasteten Zustand, bei dem die Einrastung nahe dem Scharnierteil erfolgt.
Fig. 52 zeigt eine schematisierte perspektivische Ansicht des digitalen Mobilteils aus Fig. 50 mit einem Utensilienfach und dem Re- verso-Teil mit zwei Flächen, die unterschiedlich ausgeführt sein können.
Fig.52B zeigt das erfindungsgemäße digitale Mobilgerät aus Fig. 50, wobei eine erste Seite des Hauptbedienteils mit einem Touch- und/oder Pen Pad nach oben gekehrt ist.
Fig.52C zeigt ein erfindungsgemäßes digitales Mobilgerät aus Fig. 50, bei dem nach einem Reversovorgang eine zweite Seite des Hauptbedienteils nach oben gekehrt ist, welche eine aus einzelnen Betätigungstasten aufgebaute reale Tastatur sowie ein Slide Pad aufweist.
Fig.52D zeigt eine Variante eines erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes nach Fig. 50, bei dem eine erste Seite des Hauptbedienteils ein zweites Display aufweist.
Fig.52E zeigt eine Darstellung der Variante des erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes nach Fig. 52D, bei der eine zweite Seite des Hauptbedienteils einen Buchdeckel ohne Bedienmittel aufweist.
Fig. 53 zeigt eine schematische Darstellung der ergonomischen Anpassung der Bedienung bei Haltungsänderung eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes. Fig. 53A zeigt einen "hand held"- Modus, bei dem das digitale Mobilgerät im wesentlichen nach der Art eines Buches frei gehalten wird. Fig. 53B zeigt einen "free hand"- Modus, bei dem das Hauptbedienteil fest auf einer Unterlage aufliegt und als Tastatureingabe oder Stifteingabe benutzt wird. Fig. 53C zeigt eine Verwendung "hand held - free hand", bei der das digitale Mobilgerät teils frei, teils aufliegend verwendet wird.
Fig. 54 zeigt schematisch verschiedenen rotatorische Ausrichtungszu- stände bei der Handhabung eines erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes.
Fig. 55 zeigt schematisch Bedienmittel im Greifhandbereich zur ergonomischen Eingabe bei einem in der Hand gehaltenen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerät als einhändige oder beidhändige Ausführung.
Fig. 56 zeigt schematisch eine Aufsicht auf die Unterkante mit integrierter Schnittstelle des in Fig. 55 dargestellten erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes.
Fig. 57 zeigt schematisch Positioniermöglichkeiten der Bedienmittel im Greifhand-Aktionsbereich bei einem zweiteiligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerät.
Fig. 58 zeigt schematisch Positionierungsmöglichkeiten der Bedienmittel mit Greifhandbereich bei einem einflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerät.
Fig. 59 zeigt schematisch die Interaktion von Hand und Bedienmittel im Greifhandaktionsbereich sowie eine mögliche Spracheingabe.
Fig.θOA zeigt schematisch den Aktionsbereich einer ersten Hand im Greifrand auf drei Seiten der Anzeigeeinheit.
Fig.60B zeigt schematisch den Aktionsbereich einer zweiten Hand.
Fig. 61 zeigt schematisch die Interaktion zwischen Greifhandaktionsbereich und Bedienmittel bei einem erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerät.
Fig. 62 zeigt schematisch Interaktionsbereiche einer Bedienhand.
Fig. 63 zeigt eine schematische Darstellung der Wirkbereiche der Bedienmittel im Greifhand-Aktionsbereich bei ein- oder beidhändigen Eingabemöglichkeiten sowie Links- und/oder Rechtshänderbedienung bei einem zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerät.
Fig. 64 zeigt eine schematische Darstellung von Bedienmittelalternativen im Greifhand-Aktionsbereich bei einem zweiflügeligen erfin-
dungsgemäßen digitalen Mobilgerät. Fig. 64A zeigt eine Variante mit einem Touch Pad im Hauptbedienteil und einem separaten Hauptanzeigeteil. Fig. 64B zeigt eine Variante mit einem Touch Pad oder Touch Screen am Hauptanzeigeteil. Fig. 64D zeigt eine Variante mit einer Rollkugel im Hauptanzeigeteil. Fig. 64E zeigt eine Variante mit einer Rollkugel im Haupt-Eingabeteil mit einem separaten Hauptanzeigeteil. Fig. 64F zeigt eine Variante mit einem am Haupteingabeteil angeordneten Touch Pad mit separatem Hauptanzeigeteil. Fig. 64G zeigt eine Variante mit einem am Hauptanzeigeteil angebrachten Touch Pad oder Touchscreen-Be- reich. Fig. 64H zeigt eine Variante mit am Hauptanzeigeteil angebrachten Tastern. Fig. 641 zeigt eine Variante mit am Hauptbedienteil angebrachten Tastern.
Fig. 65 zeigt eine schematische Darstellung von Bedienmittelalternativen im Greifhandaktionsbereich hinsichtlich des Bereitsteilens, Selek- tierens und Aktivierens von Informationen auf der Anzeigeeinrichtung bei einem zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerät.
Fig. 66 zeigt eine schematische Darstellung von Bedienmitteln im Greifhand-Aktionsbereich hinsichtlich rückseitiger, seitlicher und/oder vorderseitiger Tastaturbedienung mit zusätzlichen Touchfeld-Ein- gabemitteln unterschiedlicher Ausführung bei einem zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerät.
Fig. 67 zeigt eine perspektivische Rückenansicht eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes mit rückseitigen Kombinationstasten am Handgreifteil.
Fig. 68 zeigt schematisch die Nutzung des zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes aus Fig. 67 nach der Art eines mit beiden Händen gehaltenen Buches mit rückseitigen Kombinationstasten am Hauptanzeigeteil ohne Handgreifteil.
Fig. 69 zeigt schematisch eine Darstellung der Benutzung des zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes aus Fig. 67 bei einer anderen Art der Handhabung.
Fig. 70 zeigt eine perspektivische Darstellung eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes, welches mit zwei Händen gehalten wird, mit durch Daumen bedienbaren druckempfindlichen Bereichen.
Fig. 71 zeigt eine perspektivische Rückenansicht eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes mit rückseitigen Funktionstasten, die im Greifhandbereich liegen und durch die Greifhand betätigt werden können.
Fig. 72 zeigt eine perspektivische Ansicht eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes, das mit der linken Hand gehalten und im Greifhandbereich der linken Hand bedient wird, wobei die rechte Hand einen Stift führt, über den Informationen eingegeben werden können.
Fig. 73 zeigt eine perspektivische Darstellung eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes, das mit einer Hand im Scharnierbereich gehalten wird, wobei mit der anderen Hand ein Bedienvorgang eines Touch Pads erfolgt.
Fig. 74 zeigt eine schematische Darstellung von drei auf der Rückseite des erfindungsgemäßen Mobilgerätes angeordneten Bedienelementen sowie deren zugeordnete Funktionalitäten.
Fig. 75 zeigt eine perspektivische Rückenansicht eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes mit einer anderen Ausführungsform der Greifhandbedienmittel.
Fig. 76 zeigt eine perspektivische Rückenansicht mit einer im Greifhandbereich angeordneten Bedienerhand eines erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes aus Fig. 75 beim Drücken eines Bereitstellungsschalters.
Fig. 77 zeigt verschiedene Bedienmodi des Handgreifteils aus Fig. 75 mit folgenden Funktionalitäten: Fig. 77a: Handgreifstabilisierung/- Schutz; Fig. 77b: Bereitstellungsschalter; Fig. 77c: Touchpad/Sli- depad; Fig. 77d: Mehrfunktionstasten.
Fig. 78 zeigt schematisch zwei verschiedene Bedienmodi des Handgreifteils aus Fig. 75.
Fig.79A zeigt ein einflügeliges erfindungsgemäßes digitales Mobilgerät mit Handgreifteil.
Fig.79B zeigt ein zweiflügeliges erfindungsgemäßes digitales Mobilgerät mit Handgreifteil.
Fig.80A zeigt ein zweiflügeliges erfindungsgemäßes digitales Mobilteil mit fest integriertem Geräterücken.
Fig.δOB zeigt die Darstellung aus Fig. 80A, jedoch mit austauschbarem Geräterückenteil.
Fig.δOC zeigt die Anordnung aus Fig. 80A, jedoch mit austauschbarem Handgreifteil.
Fig. 81 zeigt schematisch eine Synchronisationseinrichtung für Bildschirm und Bedieneinheit nach Links-/Rechtshänder-Voreinstel- lung.
Fig. 82 zeigt schematisch Komponenten des Sychronisationsmechanis- mus aus Fig. 81.
Fig. 83 zeigt eine schematische Darstellung einer zweiten Ausführungsform eines Schwerkraftschalters bei einem digitalen Mobilgerät nach Fig. 81 für eine automatische Synchronisation bzw. Einstellung der Anzeigeeinrichtung und der Bedienelemente.
Fig. 84 zeigt den Schwerkraftschalter aus Fig. 83 bei verschiedenen Neigungswinkeln.
Fig. 85 zeigt schematisch eine automatische Einstellung nach Fig. 84 für Rechtshänder in Abhängigkeit davon, ob eine Anwendung gewählt wird, bei der eine Eingabe erforderlich ist, oder bei der buchgerecht gelesen werden soll.
Fig. 86 zeigt Einzelheiten des in Fig. 85 dargestellten Ablaufes.
Fig. 87 zeigt eine dritte Ausführungsform eines Schwerkraftschalters für ein digitales Mobilgerät nach Fig. 81.
Fig. 88 zeigt eine Querschnittsansicht eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes mit einem Schwerkraftschalter nach Fig. 87.
Fig. 89 zeigt den Schwerkraftschalter aus Fig. 87 bei verschiedenen Neigungswinkeln.
Fig. 90 zeigt einen halbautomatischen Einstellvorgang für ein zweiflügeliges erfindungsgemäßes digitales Mobilgerät bei einer Rechtshändervoreinstellung mit einem Schwerkraftschalter gemäß Fig. 87.
Fig. 91 zeigt eine schematische Querschnittsansicht eines Schwerkraftschalters gemäß einer vierten Ausführungsform mit einer mechanischen Übertragung der Schaltkraft über eine Rollkugel.
Fig. 92 zeigt ein zweiflügeliges erfindungsgemäßes digitales Mobilgerät mit einem Schwerkraftschalter aus Fig. 91.
Fig. 93 zeigt einen Schwerkraftschalter nach Fig. 91 in verschiedenen Bedienungszuständen.
Fig. 94 zeigt einen mechanischen Einstellvorgang eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes mit einem Schwerkraftschalter nach Fig. 91.
Fig. 95 - leer -
Fig. 96 - leer -
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Fig. 98 - leer -
Fig. 99 - leer -
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Fig. 101 - leer -
Fig. 102- leer -
Fig. 103zeigt eine schematische Darstellung einer zweiflügeligen Ausführung eines erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes mit einem Wendemechanismus für ein Funktionsteil.
Fig. 104zeigt in den Teil-Fign. 104a bis 104e die Rücken- bzw. Außenansicht des Gehäuses verschiedener Varianten erfindungsgemäßer digitaler Handteile.
Fig. 105zeigt eine schematisierte Querschnittdarstellung durch ein Gehäuse aus Fig. 104c.
Fig. 106zeigt eine schematische Darstellung eine Gehäuserückenteils.
Fig. 107zeigt eine schematische Darstellung auswechselbarer Bestandteile eines modularen Gehäuserückenteils.
Fig. 108zeigt in den Teil-Fign. 108a bis 108c Rückenansichten weiterer Varianten von Gehäusen erfindungsgemäßer digitaler Handteile.
Fig. 109zeigt schematisch den Vorgang des Auswechseins von bestimmten Rückenteilen bei modularen Gehäuserücken.
Fig. 110zeigt in den Teil-Fign. 110a und 110b schematisch unterschiedliche Funktionszonen bei einem modularen Gehäuse eines ein- bzw. zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Handteils.
Fig. 111zeigt in den Teil-Fign. 111a bis 111c verschiedene Aspekte eine modularen Gehäuses eines erfindungsgemäßen digitalen Handteils.
Fig. 112 zeigt eine Darstellung eines erfindungsgemäßen Mobilgerätes.
Fig. 113 zeigt eine Darstellung eines modularen Handgreifteils.
Fig. 114zeigt das modulare Handgreifteil aus Fig. 114 beim Einsetzen in eine Geräterückseite.
Fig. 115zeigt in den Teil-Fign. 115a bis 115c eine erfindungsgemäße Datenverarbeitungseinrichtung mit einem Wearable-Rechner.
Fig. 116zeigt in den Teil-Fign. 116a bis 116c Varianten der in Fig. 115 dargestellten Datenverarbeitungseinrichtung.
Fig. 117zeigt in den Teil-Fign. 117a bis 117c eine weitere Variante einer erfindungsgemäßen Datenverarbeitungseinrichtung.
Fig. 118zeigt eine Ansicht einer ersten Variante eines erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems mit einem Wearable-Rechner
und einem Handteil, die über ein Kabel (Fig. 118a) oder drahtlos (Fig. 118b) miteinander verbunden sind.
Fig. 119zeigt ein stark schematisiertes Blockschaltbild der in Fig. 118 dargestellten ersten Variante eines erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems
Fig. 120zeigt eine Ansicht einer zweiten Variante eines erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems mit einem Wearable-Rechner und einem Handteil, wobei der Handteil auch für sich allein verwendbar ist (Fig. 120a) oder drahtlos und/oder mit einem Kabel mit einem Wearable-Rechner verbunden werden kann (Fig. 120b).
Fig. 121 zeigt ein stark schematisiertes Blockschaltbild der in Fig. 119 dargestellten zweiten Variante eines erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems.
Fig. 122zeigt eine Ansicht einer dritten Variante eines erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems mit einem Wearable-Erweite- rungsgerät und einem Handteil, wobei der Handteil auch für sich allein verwendbar ist.
Fig. 123zeigt ein stark schematisiertes Blockschaltbild der in Fig. 122 dargestellten dritten Variante eines erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems.
Fig. 124zeigt eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes mit einem Anzeige- und Handhabungsteil und einem separaten Anhangteil.
Fig. 125zeigt eine perspektivische Darstellung des Anhangteils aus Fig. 95 mit Tragetasche und Gürtelschlaufe zur Verwendung als "We- arable"-Gerät.
Fig. 126zeigt eine perspektivische Darstellung des Anhangteils und des Bedienungs- und Anzeigeteils aus Fig. 95.
Fig. 127zeigt ein digitales Mobilgerät in einer anderen Ausführungsform als Wearable-Rechner 127010, der insbeondere als Multimedia- Player einsetzbar ist.
Fig. 128zeigt das Anzeige- und Bedieneinheit aus Fig. 127.
Fig. 129zeigt die Verwendbarkeit der Anzeige- und Bedieneinheit aus Fig. 127 für unterschiedliche Geräte und Anwendungen.
Fig. 130zeigt eine schematische perspektivische Ansicht eines zerlegbaren zweiflügeligen erfindungsgemäßen Mobilgerätes mit einem Kopplungsmechanismus im Drehscharnier und einzulegender Koppelsperre am Beispiel eines Akkumulators.
Fig. 135TBD
Fig. 136TBD
Fig. 137TBD
Fig. 1 zeigt eine schematisierte perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001 in drei unterschiedlichen Gebrauchssituationen. Das digitale Mobilgerät 1001 umfaßt einen als Hauptanzeigeteil ausgebildeten ersten Flügelteil 1010, einen als Hauptbedienteil ausgebildeten zweiten Flügelteil 1020 sowie einen den ersten Flügelteil 1010 und den zweiten Flügelteil 1020 buchartig schwenkbar verbindenden Scharnierteil 1030. Im Hauptbedienteil 1020 ist vorzugsweise ein mit einem oder mit mehreren Bedienelementen versehener Bereich 1040 vorgesehen, der im folgenden "Bereitstellungsleiste" genannt wird. Die Bedienelemente können beispielsweise als Drucktaster ausgebildet sein.
Außerhalb der Bereitstellungsleiste 1040 ist das Hauptbedienteil 1020 mit einer ortsempfindlichen druckempfindlichen Sensoreinrichtung (nicht dargestellt) versehen, d.h. die Sensoreinrichtung vermag auf die Fläche des Hauptbedienteils 1020 beispielsweise mit Fingerkuppen 1050 oder mittels einem Druckstift 1060 ausgeübte Druckkräfte zu erkennen
Fig. 1A zeigt die Eingabe einer Zeigerposition für ein auf dem Hauptanzeigeteil 1010 dargestelltes Zeigersymbol 1070 über eine Fingerkuppenbewegung auf der berührungsempfindlichen Fläche des Hauptbedienteils 1010 nach der Art eines "Slide Pad".
Fig. 1B zeigt die Eingabe von Zeichen durch Betätigung von druckempfindliche Tastenbereichen 1080 auf dem Hauptbedienteil 1020, die jeweils einzelnen Zeichen zugeordnet sind und so eine Tastatur bilden. In einer bevorzugten Ausführungsform beinhaltet das Hauptbedienteil 1020 eine aktive oder passive Anzeigenfunktionalität (nicht dargestellt), die beispielsweise zur Anzeige der den Tastenbereichen 1080 jeweils zugeordneten Zeichen dienen können.
Fig. 1C zeigt eine Schriftzeicheneingabe mittels eines Druckstiftes 1060 auf der drucksensitiven Oberfläche des Hauptbedienteils 1020.
Das erfindungsgemäße digitale Mobilgerät beinhaltet einen digitalen Prozessor (nicht dargestellt) mit einer Zentraleinheit, die beispielsweise vom Typ INTEL Pentium sein kann, ausreichend Arbeits- und Massenspeicher sowie aller erforderlichen Peripheriebausteine. Die auf diesem System ablaufende Software steuert insbesondere das hier dargestellte nach außen tretende Verhalten des erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes.
Fig. 2 zeigt die in dem erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerät 1001 aus Fig. 1 vorgesehene Bereitstellungsleiste 1040 mit Bedienelementen 2010a bis 2010d. Die Bedienelemente 2010a bis 2010d können beispielsweise insbesondere als Drucktaster ausgeführt sein. Ebenso ist es möglich, kapazitiv arbeitende berührungslose Näherungsschalter zu verwenden. In einer bevorzugten Ausführungsform sind die einzelnen Bedienelemente 2010a bis 2010d mit einer optischen Anzeige versehen, beispielsweise mittels einer Leuchtdiode (nicht dargestellt).
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes digitales Mobilgerät 1001 gemäß Fig. 1 im aufgeklappten Zustand. Das digitale Mobilgerät 1001 umfaßt einen als Hauptanzeigeteil ausgebildeten ersten Flügelteil 1010, einen als Hauptbedienteil ausgebildeten zweiten Flügelteil 1020 sowie einen den ersten Flügelteil 1010 und den zweiten Flügelteil 1020 buchartig schwenkbar verbindenden Scharnierteil 1030. Im Hauptbedienteil 1020 ist vorzugsweise ein mit einem oder mit mehreren Bedienelementen 1040a bis 1040k versehener Bereich 1040 vorgesehen, der im folgenden "Bereitstellungsleiste" genannt wird. Die Bedienelemente 1040a bis 1040k können beispielsweise als Drucktaster ausgebildet sein. Außerhalb der Bereitstellungsleiste 1040 ist das Hauptbedienteil 1020 mit
einer ortsempfindlichen druckempfindlichen Sensoreinrichtung (nicht dargestellt) versehen, d.h. die Sensoreinrichtung vermag auf die Fläche des Hauptbedienteils 1020 beispielsweise mit Fingerkuppen 1050 oder mittels einem Druckstift 1060 ausgeübte Druckkräfte zu erkennen. Das Hauptbedienteil 1020 weist darüberhinaus ein Display (nicht dargestellt) zum Anzeigen von Bedienoberflächen auf, d.h., einzelne Bereiche (nicht dargestellt) der Oberfläche des Hauptbedienteils 1020 können durch das Display beispielsweise nach der Art einer Tastaturbeschriftung (nicht dargestellt) oder auf eine andere zweckmäßige Weise im Hinblick auf die bei ihrer Betätigung zu erwartende Funktionalität visuell gekennzeichnet werden. Eine Möglichkeit der technischen Realisierung der Display-Funktion besteht darin, einen berührungsempfindlichen Bildschirm ("Touch Scre- en") zu verwenden.
Die Funktion der Bedienelemente 1040b bis 1040e sowie 1040 g bis 1040j besteht darin, bei Betätigung durch den Benutzer verschiedene Bedienoberflächen B1 bis B8 auf dem Hauptbedienteil 120 aktivieren zu können. Auf dem Hauptbedienteil 1020 sind Icons A1 bis A9 sichtbar, die in Abhängigkeit von der jeweils gewählten Bedienoberfläche B1 bis B8 verschiedene aktivierbare Anwendungen symbolisieren. Den Bedienelementen 1040a, 1040f und 1040k sind feste Funktionalitäten zugeordnet. Die Bedienelementen 1040a, 1040f und 1040k stellen Mehrfachfunkti- onstasten dar, die der Maniplulation von auf dem Hauptanzeigeteil 1010 dargestellten Informationen dienen.
Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes digitales Mobilgerät 1001 gemäß Fig. 1 im aufgeklappten Zustand bei einer ablaufenden Applikation A6. Auf dem Hauptbedienteil 1020 ist die Bedienoberfläche B3 (nicht näher zeichnerisch dargestellt) aktiviert. Das Hauptanzeigeteil 1010 zeigt insbesondere Icons F1 bis F10, E und D für die in dieser Appli-
kation A6 dem Benutzer (nicht dargestellt) zur Verfügung stehenden Bedienfunktionen.
Fig. 5 zeigt eine erste Variante des in Fig. 1 gezeigten erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001 im aufgeklappten Zustand, nämlich ein erfindungsgemäßes digitales Mobilgerät mit einem Hauptanzeigeteil 1010 ohne Eingabemöglichkeit und einem Hauptbedienteil 1020 zur Bedienung durch den Benutzer 1050. Der Benutzer 1050 aktiviert das Bedienelement B1 und stellt dadurch auf dem Hauptbedienteil 1020 eine bestimmte, B1 zugeordnete Bedienoberfläche bereit (zeichnerisch nicht näher ausgeführt). In dem dargestellten Beispiel verhält sich der Hauptbedienteil 1020 wie ein Slidepad. Der Benutzer 1050 reibt mit der Fingerspitze eines Fingers seiner Hand über die Oberfläche des Hauptbedienteils 1020. Unter der Kontrolle der im Prozessor (nicht dargestellt) des Mobilgerätes 1001 ablaufenden Software (nicht näher dargestellt) erfolgt die Anzeige der Reaktion des Mobilgerätes auf diese Slidepad-Eingabe seitens des Benutzers 1050 auf dem Hauptanzeigeteil 1010, indem beispielsweise ein bestimmtes auf dem Hauptanzeigeteil 1010 dargestelltes Icon A6 invertiert dargestellt wird, das relativ zur Gesamtfläche des Hauptanzeigeteils 1010 an einer Stelle angeordnet ist, die dem Druckort des Fingers des Benutzers 1050 relativ zur Gesamtfläche des Hauptb- dienteils entspricht.
Fig. 6 zeigt eine zweite Variante des in Fig. 1 gezeigten erfindungsgemä- ßen digitalen Mobilgerätes 1001 im aufgeklappten Zustand, nämlich ein erfindungsgemäßes digitales Mobilgerät mit einem Hauptanzeigeteil 1010 mit einer beispielsweise durch einen berührungsempfindlichen Bildschirm ("Touch Screen") gegebenen Eingabemöglichkeit sowie einem Hauptbedienteil 1020. Durch Betätigen des Bedienelementes B1 stellt der Benutzer 1050 eine vorbestimmte Bedienoberfläche (zeichnerisch nicht näher ausgeführt) bereit. Die Auswahl der dem auf dem
Hauptanzeigeteil 1010 dargestellten Icon A6 zugeordneten Funktionalität kann hierbei unmittelbar durch Berühren des Touchscreens im Bereich des dargestellten Icons A6 durch den Finger des Benutzers 1050 erfolgen.
Fig. 7 zeigt ein erfindungsgemäßes digitales Mobilgerät nach Fig. 5 oder Fig. 6, bei dem das Hauptanzeigeteil 1010 und das Hauptbedienteil 1020 beispielsweise durch entkoppelbare Ausgestaltung des Scharnieres 1030 mechanisch getrennt sind. Durch eine derartige Trennung kann das digitale Mobilgerät ergonomisch verbessert werden. Das Hauptbedienteil 1020 und das Hauptanzeigeteil 1010 sind auf geeignete Weise elektrisch miteinander gekoppelt, so daß elektrische Signale zwischen beiden Teilen hin und her übertragen werden können. Dies kann zum einen drahtgebunden durch eine elektrische Leitung (nicht dargestellt) geschehen. Zum anderen können drahtlose Verfahren wie Infrarot-Datenübertragung beispielsweise mittels IrDA oder Funkdatenübertragung beispielsweise mittels Bluetooth verwendet werden (beide nicht dargestellt).
Fig. 8 zeigt in den Teil-Fign. 8A bis 8E ein Funktionsbeispiel der Verwendung von in der Bereitstellungsleiste 1040 nach Fig. 3 enthaltenen Bedienelementen als Mehrfunktionstasten im Grundmodus.
In Fig. 8A zeigt der Hauptbedienteil 1010 entsprechend der Lage der Bedienelemente 1040a, 1040f und 1040k auf dem Hauptbedienteil 1020 Angaben wie "Auswahl einblenden", "Gerät einschalten" bzw. "Allgemeine Bedienungshilfe". Es erweist sich als vorteilhaft, bestimmte Grundfunktionen stets den Bedienelementen 1040a, 1040f und 1040k in der dargestellten Weise zuzuordnen, da sich der Benutzer 1050 dies dann gut merken kann. Bei wiederholtem Betätigen des Bedienelementes 1040a durch den Benutzer 1050 wird zunächst eine Liste der favorisierten Anwendungen A1 bis A6 angezeigt. Bei nochmaligem Betätigen des Bedienelementes
1040a durch den Benutzer 1050 wird dann eine Liste mit verschiedenen Einstellungs- und Konfigurationsoptionen B1 bis B8 angezeigt. Bei nochmaligem Betätigen des Bedienelementes 1040a durch den Benutzer 1050 wird dann eine Liste mit den zuletzt bearbeiteten Dokumenten D33, D21, D67, D9, D15, D18, D21 angezeigt. Bei nochmaligem Betätigen des Bedienelementes 1040a durch den Benutzer 1050 wird dann schließlich wieder die Liste der favorisierten Anwendungen A1 bis A6 angezeigt. Die in der Fig. 8 gezeigten Icons sind nur stellvertretend symbolisch zu verstehen; in der Praxis können graphisch reichhaltigere Formen Verwendung finden.
Durch nachfolgendes Betätigen des in Fig. 8B dargestellten Bedienelementes 1040f wird auf die vorbeschriebene Art und Weise in dem dargestellten Ausführungsbeispiel auf dem Hauptanzeigeteil 1010 eine Reihe von Icons angezeigt, die jeweils ein in der Vergangenheit mit einer Textverarbeitungsapplikation bearbeitetes Textdokument darstellen.
Durch nachfolgendes Betätigen des in Fig. 8C dargestellten Bedienelementes 1040k werden wie bereits in Fig. 8B dargestellt, Icons angezeigt, die jeweils ein in der Vergangenheit mit einer Textverarbeitungsapplikation bearbeitetes Textdokument darstellen. Bei der in Fig. 8C dargestellten Situation werden alle Dokumente, nicht nur die zuletzt bearbeiteten Dokumente, angezeigt.
In Fig. 8d ist gezeigt, wie durch Betätigen der als Slide Pad angesteuerten Bedienoberfläche des Hauptbedienteils 1020 mit einem Finger einer Hand des Benutzers 1050 ein bestimmter Menüeintrag eines auf dem Hauptanzeigeteil 1010 dargestellten Auswahlmenüs markiert wird.
In Fig. 8e ist gezeigt, wie durch Betätigen der als Slidepad angesteuerten Bedienoberfläche des Hauptbedienteils 1020 mit einem Finger einer
Hand des Benutzers 1050 ein bestimmtes, ein Dokument repräsentierendes Icon D26 einer Anzahl von auf dem Hauptanzeigeteil 1010 dargestellten Icons D25 bis D41 markiert wird.
Fig. 9 zeigt eine schematische Darstellung des Funktionsschemas der Mehrfunktionstaste im Grundmodus. Durch Betätigung des Betätigungselementes 1040a der Bereitstellungsleiste 1040 kann ein Auswahlmodus aktiviert und wieder deaktiviert werden ("Finder"). Beim Betätigen des Bedienelementes 1040a wird in diesem Ausführungsbeispiel auf dem Hauptanzeigeteil 1010 eine Reihe von Icons A1 bis A3 eingeblendet, die jeweils eine favorisierte Anwendung (Applikation) symbolisieren. Durch nochmaliges Betätigen des Bedienelementes 1040a wird auf dem Hauptanzeigeteil 1010 eine Reihe von Icons B1 bis B8 eingeblendet, die jeweils eine Parametereinstellungsoption symbolisieren. Durch nochmaliges Betätigen des Bedienelementes 1040a wird dann auf dem Hauptanzeigeteil 1010 eine Reihe von Icons D33, D21, D67, D9, D15, D18 und D21 eingeblendet, die jeweils ein Dokument aus einer Liste von zuletzt bearbeiteten Dokumenten symbolisieren. Wird in diesem Zustand das Bedienelement 1040f betätigt, erfolgt auf dem Hauptanzeigeteil 1010 die Anzeige aller Dokumente durch entsprechende Icons. Wird hingegen in diesem Zustand das Bedienelement 1040a betätigt, wird der Finder ausgeblendet und erscheint nicht auf dem Hauptanzeigeteil 1010. Bei der Anzeige aller Dokumente kann durch Betätigen des Bedienelementes 1040k eine Sortierung der Anzeige der Dokumente nach unterschiedlichen Anwendungen erfolgen. Durch Blättern mittels fortgesetztem Betätigen des Bedienelementes 1040a kann ein bestimmtes Dokument anhand des entsprechenden Icons identifiziert und markiert werden, was beispielsweise durch Negativdarstellung oder Umrandung angezeigt wird. Durch Betätigung des Bedienelementes 1040f kann die so getroffene Auswahl aktiviert werden, d.h., das ausgewählte Dokument wird mit der ihm zugeordneten Anwendung geöffnet und kann bearbeitet werden.
Fig. 10 zeigt ein Funktionsbeispiel von in der in Fig. 3 gezeigten Bereitstellungsleiste enthaltenen Bedienelementen als Mehl unktionstasten und Einstellungstasten im Einstellungsmodus. Dabei entspricht der in Fig. 10 dargestellte Ablauf grundsätzlich demjenigen, der in Fig.8 dargestellt ist. Während in Fig. 8 jedoch die Selektion eines Dokumentes durch den Benutzer im Vordergrund steht und die Anwendung sich aus dem selektierten Dokument ergibt, thematisiert Fig. 10 die Auswahl einer Anwendung F1 bis F4 sowie E und D.
Fig. 11 zeigt eine schematische Darstellung des Funktionsschemas der Mehrfunktionstasten im Anwendungsmodus entsprechend den Abläufen in Fig.10. Durch erstmaliges Betätigen des Bedienelementes 1040 aus dem Grundzustand heraus durch den Benutzer 1050 wird auf dem Hauptanzeigeteil 1010 eine Anzahl von Icons eingeblendet, die jeweils die aktuelle Anwendung A7 aus der Menge der auf dem Mobilgerät 1001 zur Verfügung stehenden Anwendungen (Applikationen) sowie deren Funktionseinstellungsoptionen F1, F2, F3 und F4 sowie die zuletzt mit dieser Applikation bearbeiteten Dokumente E und D symbolisieren. Durch nochmaliges Betätigen des Bedienelementes 1040 durch den Benutzer 1050 wird auf dem Hauptanzeigeteil 1010 eine Anzahl von Icons eingeblendet, die jeweils auf dem Mobilgerät 1001 zur Verfügung stehenden Anwendungen (Applikationen) A1 bis A9 symbolisieren. Dabei kann insbesondere auch angezeigt werden, daß einzelne Anwendungen A6, A9 im Hintergrund im "Standby"-Modus aktiv sind.
Fig. 12 zeigt das Prinzip der Selektion einer Anwendung A1, A2, A3, A4, A5, A6, A7, A8, A9 oder eines Dokumentes D1, D2, ... D24 über das Einrichten der Bedienoberfläche des Hauptbedienteils 1020. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Hauptanzeigeteil 1010 als berührungsempfindlicher "Touch Screen" ausgeführt.
Die Teilfiguren 1a, 1b und 1c von Fig.12 zeigen exemplarisch einen Ablauf, der auf einem Gerätezustand des Mobilgerätes 1001 aufsetzt, bei dem auf dem Hauptanzeigeteil 1010 bereits die verfügbaren Anwendungen A1 bis A9 symbolisierenden Icons eingeblendet sind. Durch Betätigen des Bedienelementes B3 wird eine bestimmte zugeordnete Bedienoberfläche des Hauptbedienteils 1020 aktiviert. In Teilfigur 1b sind dann auf dem Hauptanzeigeteil nur noch diejenigen Applikationen A3, A4, A7 durch ihre jeweiligen Icons angezeigt, die mit der Bedienoberfläche B3 bedienbar sind. Durch Berühren des Hauptanzeigeteils mit einem Finger einer Hand des Benutzers 1050 an der Stelle, an der der Icon zu Anwendung A7 eingeblendet ist, wird die Anwendung A7 aktiviert. In Teilfϊgur 1c ist dargestellt, wie nach der Aktivierung von A7 in Teilfϊgur 1b die Applikation A7 mit der Bedienoberfläche B3 zur Verfügung steht.
Die Teilfiguren 2a, 2b und 2c von Fig.12 zeigen exemplarisch einen Ablauf, der auf einem Gerätezustand des Mobilgerätes 1001 aufsetzt, bei dem auf dem Hauptanzeigeteil 1010 die verfügbaren Anwendungen A1 bis A9 symbolisierenden Icons noch nicht eingeblendet sind. In Teilfigur 2b wird dargestellt, wie nach Betätigung des Bedienelementes B8 auf dem Hauptanzeigeteil diejenigen Anwendungen durch Icons symbolisiert werden, die mit der Bedienoberfläche B8 kompatibel sind.
Die Teilfiguren 3a, 3b und 3c von Fig.12 zeigen exemplarisch einen Ablauf, der auf einem Gerätezustand des Mobilgerätes 1001 aufsetzt, bei dem auf dem Hauptanzeigeteil 1010 die verfügbaren Dokumente D1 ... D24 symbolisierenden Icons eingeblendet sind. In Teilfϊgur 3b wird dargestellt, wie nach Betätigung des Bedienelementes B2 auf dem Hauptanzeigeteil dasjenige Dokument D2 durch ein Icon symbolisiert wird, dessen zugeordnete Anwendung A6 mit der Bedienoberfläche B8 kompatibel ist.
Fig. 13 zeigt schematisch das Prinzip der Selektion einer Bedienoberfläche über das Aktivieren einer Anwendung A1, A2, A3, A4, A5, A6, A7, A8, A9 oder eines Dokumentes D1, D2, ... D24.
Die Teilfiguren 1a, 1b und 1c von Fig.13 zeigen exemplarisch einen Ablauf, der auf einem Gerätezustand des Mobilgerätes 1001 aufsetzt, bei dem auf dem Hauptanzeigeteil 1010 bereits die verfügbaren Anwendungen A1 bis A9 symbolisierenden Icons eingeblendet sind. Durch Betätigen des Touch Screens an der Stelle des Icons zur Anwendung A4 wird diese Anwendung aktiviert. In Teilfigur 1b wird durch das Betätigen des Bedienelementes 1040 eine Bedienoberfläche gewählt. Dabei werden bevorzugterweise die überhaupt anwendbaren Bedienoberflächen optisch hervorgehoben, beispielsweise durch eine LED-Hintergrundbeleuchtung.
Die Teilfiguren 2a, 2b und 2c von Fig.13 zeigen exemplarisch einen Ablauf, der auf einem Gerätezustand des Mobilgerätes 1001 aufsetzt, bei dem auf dem Hauptanzeigeteil 1010 die verfügbaren Anwendungen A1 bis A9 symbolisierenden Icons noch nicht eingeblendet sind. In Teilfigur 2b wird dargestellt, wie nach Betätigung des Bedienelementes 1040 auf dem Hauptanzeigeteil die verfügbaren Anwendungen A1 bis A9 durch Icons symbolisiert werden. Durch Betätigen des Touch Screens an der Stelle des Icons zur Anwendung A1 in Teilfigur 2b wird diese Anwendung aktiviert.
Die Teilfiguren 3a, 3b und 3c von Fig.13 zeigen exemplarisch einen Ablauf, der auf einem Gerätezustand des Mobilgerätes 1001 aufsetzt, bei dem auf dem Hauptanzeigeteil 1010 die verfügbaren Dokumente D1 ... D24 symbolisierenden Icons eingeblendet sind. Durch Betätigen des Touch Screens an der Stelle des Icons zur Dokument D2 wird die diesem Dokument zugeordnete Anwendung A6 aktiviert. In Teilfigur 3b wird dar-
gestellt, wie nach Aktivierung der Anwendung A6 auf dem Hauptanzeigeteil das Dokument D2 geöffnet zur Bearbeitung bereitsteht.
Fig. 14 zeigt eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001 in einer modularen Aufbauform mit einem im Greifrand angeordneten Handgreifteil 14010. Das erfindungsgemäße digitale Mobilgerät 1001 weist insbesondere austauschbare Buchrückenteile 4010a, 4010b auf.
Fig. 15 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Buchrückenteils 4010 ohne Handgreifteil und ohne Gehäuseteil.
Fig. 16 zeigt das mechanische Zusammenspiel eines Handgreifteils mit einem Buchrückenteil. Im Einzelnen zeigt Fig. 16 eine schematische Darstellung eine Gehäuserückenteils 4010 mit einem abnehmbaren Greifbereich 4040. Der Greifbereich 4040 wird durch ein im wesentlichen U-för- miges Teil gebildet, welches (in Pfeilrichtung) auf den Kantenbereich aufgeschoben und auch wieder heruntergezogen werden kann.
Fig. 17 zeigt eine Querschnittsansicht durch das in Fig. 14 dargestellte erfindungsgemäße digitale Mobilgerät 1001 mit modularem Aufbau. Fig. 17 zeigt im einzelnen eine schematisierte Draufsicht auf die Unter- oder Oberkante eines Ausführungsbeispiels, die einen auswechselbaren kom- pressiblen Deckenbereich 4050a, 4050b vorsieht. Dabei ist der Greifbereich 4040a, 4040b im wesentlichen einstückig mit dem vorderen Teil des Gehäuses ausgeführt, wohingegen der Deckenbereich 4050a, 4050b in Gestalt separater abnehmbarer Deckenschalen ausgeführt ist. Diese Deckenschalen 4050a, 4050b sind unter dem Greifbereich 4040a, 4040b durch Klemmung fixiert können vom Benutzer leicht durch eine Seitwärtsbewegung (1.) und nachfolgende Aufwärtsbewegung (2.) herausgenommen und ausgewechselt werden. Die Deckenschalen 4050a,
4050b sind an ihrer Ober- und Unterseite bevorzugterweise mit einer vorspringenden Feder versehen, die in eine entsprechende Nut im Gehäuse greift und einen Schutz vor eindringendem Schmutz und vor Nässe bildet. Die Elektronik 4060 ist beispielsweise durch eine Vergußmasse oder durch einen sonstigen Schutzüberzug (nicht dargestellt) soweit geschützt, daß sie auch bei einem sachgemäßen Auswechseln der Deckenschale nicht beschädigt wird.
Fig. 18 zeigt ein zweiflügeliges erfindungsgemäßes digitales Mobilgerät 1001 mit Hauptanzeigeteil 1010 und gleichgroßem, als Touch Pad ausgestaltetem Hauptbedienteil 1020 als Buchdeckel im aufgeklappten Zustand. Der Hauptanzeigeteil 1010 und der Hauptbedienteil 1020 sind über in Scharnier 1030 buchartig auf- und zuklappbar miteinander verbunden. Das Scharnier 1030 kann an einem Ende oder an beiden Enden Schnittstellen aufweisen, beispielsweise Steckverbinderbuchsen für elektrische Signale oder für Zwecke der Stromversorgung. Das Scharnier 1030 kann auch Vorrichtungen für die drahtlose Datenkommunikation aufweisen, beispielsweise für Funkübertragung (beispielsweise Bluetooth) oder Infrarotübertragung (beispielsweise IrDA). Derjenige Bereich des Scharniers 1030, der bei aufgeklapptem Mobilgerät 1001 oben dem Benutzer zugewandt liegt, kann bevorzugterweise mit einer Betriebsanzeige 20010 versehen sein.
Fig. 19 zeigt eine perspektivische Ansicht auf die Unterkante des in Fig. 18 dargestellten erfindungsgemäßen Mobilgerätes 1001 mit einer im Endstück des Schamieres 1030 angeordneten Steckvorrichtung 19010, beispielsweise für Universal Serial Bus, FireWire oder dergleichen und/oder für externe Einrichtungen und Geräte wie Ladestation, tragbarer Computer, Drucker, Kartenstation oder Straßenterminal.
Fig. 20 zeigt eine schematische Detailansicht einer exemplarischen Betriebsanzeige 20010 eines erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001 aus Fig. 18. Diese Betriebsanzeige besteht aus drei Leuchtdioden 20010a, 20010b, 20010c oder vergleichbaren Anzeigemitteln. Die obere Leuchtdiode 20010a zeigt durch Leuchten oder Blinken Aktivität an äußeren elektrischen Schnittstellen des Mobilgerätes 1001 an. Die mittlere Leuchtdiode 20010b zeigt durch Leuchten oder Blinken Aktivität der Zentraleinheit (Steuerungsprozessor, nicht dargestellt) des Mobilgerätes 1001 an. Die untere Leuchtdiode 20010c zeigt durch Leuchten oder Blinken Aktivität an äußeren elektrischen Schnittstellen des Mobilgerätes 1001 an.
Fig. 21 zeigt eine Querschnittsansicht des erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001 aus Fig. 18 in einer biegbaren Ausführung beispielsweise mit einem Polymerbildschirm. Um eine für den Benutzer ange- nehmne Haptik zu erzeugen, die sich an diejenige anlehnt, die er von Papiermedien gewohnt ist, kann eine Sollbiegestelle 21010 vorgesehen sein, an der das Gehäuse parallel zu einer dem Scharnier 1030 parallelen Linie infolge seiner mechanischen Flexibilität leicht und zurückfedernd gebogen werden kann. Dazu sind die elektrischen Einrichtungen im Inneren des Gehäuses (nicht dargestellt) durch bekannte Techniken, insbesondere mittels flexibler Leiterbahnfolien, flexibel ausgeführt. Als Anzeigeeinrichtung dient eine mechanisch flexibel ausführbare Displaytechnologie, beispielsweise in Gestalt eines Polymerfolienbildschirmes.
Fig. 22 zeigt eine perspektivische Darstellung eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001 mit einer im Seitenrand es Bedienteils integrierten Papierklemme 22010 im aufgeklappten Zustand. Dabei ist der Hauptbedienteil 1020 des Mobilgerätes 1001 mit einer berührungsempfindlichen Oberfläche versehen, d.h. der auf die Oberfläche des Hauptbedienteils 1020 ausgeübte mechanische Druck kann von der
Zentraleinheit (nicht dargestellt) erfaßt und ausgewertet werden. Es erweist sich bei einer derartigen Ausstattung des Mobilgerätes als besonders vorteilhaft, die Papierklemme 22010 vorzusehen, mit der ein Papierblatt (nicht dargestellt) am Mobilgerät 1001 fixiert werden kann. Schreibt der Benutzer (nicht dargestellt) mit einem normalen Schreibstift auf dem am Mobilgerät 1001 fixierten Papierblatt, so können die Druckverläufe vom Mobilgerät erfaßt und mit oder ohne Schriftzeichenerkennung abgespeichert werden. Insbesondere können die Schriftzeichen optional mit oder OCR-Umwandlung auf dem Hauptanzeigeteil 1010 angezeigt werden.
Fig. 23 zeigt schematisch die Funktion der Papierklemme 22010 in dem digitalen Mobilgerät aus Fig. 22. Ein hochlappbarer Blechstreifen 22015 in Längsrichtung bezüglich des Scharnieres 1030 wird in Scharniernähe federnd auf der Oberfläche des Hauptbedienteils 1020 niedergehalten. Das Papierstück wird zwischen Blechstreifen 22015 und Hauptbedienteil 1020 fixiert.
Fig. 24 zeigt schematisch eine Querschnittsansicht des digitalen Mobilgerätes 1001 aus Fig. 22 mit Papierklemme 22010 in einer anderen Ausführungsform und mit eingeklemmtem Papierblatt 22020. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist ein Blechwinkel 24010 vorgesehen, der zwei rechtwinklige Schenkel 24010a 24010b aufweist. Der erste Schenkel 24010a weist nach unten und wird federnd in eine entsprechende Ausnehmung des Hauptbedienteils 1020 gezogen. Der zweite Schenkel 24010b ist parallel zur Oberfläche des Hauptbedienteils 1020 ausgerichtet und dient der Klemmfixierung des Papierblattes 22020.
Fig. 25 zeigt ein Funktionsschema der in der Bereitstellungsleiste vorgesehenen Bedienelemente mit Einstellungstaster zum Einrichten der Ein-
gabefläche aus Fig. 22 und mit Mehrfunktionstasten zum Manipulieren von auf dem Anzeigedisplay angezeigter Information.
Fig. 26 zeigt eine perspektivische Ansicht eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001 mit einem im Seitenrand des Hauptbedienteils 1020 integrierten Hilfsdisplay 26010 für veränderbare Funktionssymbole. Das integrierte Hilfsdisplay 26010 weist eine berührungssensitive Oberfläche mit einer linearen, parallel zur Achse des Scharnieres 1030 ausgerichteten Reihe von mit seitens der das Mobilgerät 1001 steuernden Zentraleinheit (nicht dargestellt) variabel ansteuerbaren Icons markierten Bedienungspunkten zur Vornahme von Bedienhandlungen des Benutzers auf und ist in einer bevorzugten Ausführungsform mit einer Hintergrundbeleuchtung (nicht dargestellt) ausgestattet, durch die die einzelnen Bedienpunkte für den Benutzer leicht erkennbar sind. Im einfachsten Fall ist das Hilfsdisplay beispielsweise mit einer Folientastatur (nicht dargestellt) aus linear übereinander angeordneten und mittels Fingerdruck durch den Benutzer bedienbaren Bedienungspunkten hinterlegt. Besonders bevorzugt sind bekannte Techniken der Touch Screen -Technik zur Realisierung des Hilfsdisplays 26010.
Fig.27A zeigt schematisch die Funktionsweise von in der Bereitstellungsleiste 1040 vorgesehenen Bedienelementen in einem erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerät 1001 nach Fig. 26 bei Einrichtung für Rechtshänder. Insbesondere erweist es sich für Rechtshänder als vorteilhaft, wenn bei einer buchartigen Nutzung des Mobilgerätes 1001 der Haupt-Anzeigeteil 1010 links und der Hauptbedienteil 1020 mit der Bereitstellungsleiste 1040 rechts zu liegen kommt.
Fig.27B zeigt das Schema aus Fig. 27A bei einer Einstellung für Linkshänder nach dem Wenden (Drehen) der Anzeigeeinheit. Folgerichtig kommt durch das Drehen der Hauptanzeigeteil 1010 rechts und der Hauptbe-
dienteil 1020 mit der Bereitstellungsleiste 1040 links zu liegen. Bei einer bloß aufgedruckten Beschriftung insbesondere der Bereitstellungsleiste 1040 stünden die darauf sichtbaren Icons aus der Sicht des Benutzers jedoch auf dem Kopf und könnten nur schwer identifiziert werden. Die Ausgestaltung der Bereitstellungsleiste 1040 mit dem in Fig. 26 dargestellten Hilfsdisplay 26010 ermöglicht demgegenüber unter der Kontrolle der auf der Zentraleinheit (nicht dargestellt) des Mobilgerätes 1001 ablaufenden Software die Unterscheidung eines Rechtshänderbetriebsmodus von einem Linkshänderbetriebsmodus. Beim Rechtshänderbetriebsmodus erscheinen die auf der Bereitstellungsleiste 1040 dargestellten Icons aus der Sicht des Benutzers aufrecht, wenn der Hauptanzeigeteil 1010 links und der Hauptbedienteil 1020 mit der Bereitstellungsleiste 1040 rechts zu liegen kommt. Beim Linkshänderbetriebsmodus erscheinen die auf der Bereitstellungsleiste 1040 dargestellten Icons aus der Sicht des Benutzers aufrecht, wenn der Hauptanzeigeteil 1010 rechts und der Hauptbedienteil 1020 mit der Bereitstellungsleiste 1040 links zu liegen kommt. Beim Wechsel des Betriebsmodus werden die Icons "auf den Kopf gestellt".
Fig. 28 zeigt schematisch die wechselnde Belegung der optisch angezeigten Bedienpunkte (Bedienelemente) der mittels des in Fig. 26 dargestellten Hilfsdisplays 26010 realisierten Bereitstellungsleiste 1040 bei aufeinanderfolgenden Betätigungen der Wechselfunktion durch Betätigen des Bedienelementes 1040a. Insbesondere ist es möglich, Navigationskonzepte zu realisieren, bei denen unterschiedliche Ansteuerungsoptio- nen des Hauptbedienteils 1020 durch einzelne Icons symbolisiert werden (2.1). Ebenso ist es möglich, Navigationskonzepte zu realisieren, bei denen unterschiedliche, auf dem Mobilgerät ablauffähige Anwendungen durch einzelne Icons symbolisiert werden (2.2). Auch ist es möglich, Navigationskonzepte zu realisieren, bei denen unterschiedliche Dokumente durch einzelne Icons symbolisiert werden (2.3)
Fig. 29 zeigt eine perspektivische Ansicht eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001 mit einer Funktionssymbol- Anzeige im Hauptanzeigeteil 1010 und einer Bedienmöglichkeit im Bedienteil 1020 oder im Hauptanzeigeteil 1010 im aufgeklappten Zustand.
Fig.30A zeigt schematisch die Funktionsweise von in der Bereitstellungsleiste 1040 vorgesehenen Bedienelementen in einem erfϊndungsgemä- ßen digitalen Mobilgerät nach Fig. 29 bei Einrichtung für Rechtshänder.
Fig.30B zeigt das Schema aus Fig. 29A bei einer Einstellung für Linkshänder nach dem Wenden (Drehen) der Anzeigeeinheit.
Fig. 31 zeigt schematisch die wechselnde Belegung der Bedienelemente der Bereitstellungsleiste 1040 bei aufeinanderfolgenden Betätigungen der Wechselfunktion mittels des Bedienelementes 1040a.
Insgesamt entsprechen die Darstellungen der Fign. 29 bis 31 denjenigen der Fign. 26 bis 28. Gegenüber der in Fign. 26 bis 28 skizzierten Lösung zeigen Fign. 26 bis 28 jedoch eine Alternative, bei der auf eine konstruktionstechnisch gesonderte Realisierung der Bereitstellungsleiste 1040 verzichtet wird. Stattdessen übernehmen nach der Art eines Touch Screens ausgeführte berührungsempfindliche Displayoberflächen sowohl des Hauptanzeigeteils 1010 als auch des Hauptbedienteils 1020 die Aufgabe, in einem längsgestreckten Bereich parallel zu und nahe der Längsachse des Scharnieres 1030 eine variable Bereitstellungsleiste zu simulieren, wobei durch eine geeignete Softwareausgestaltung analog eine Unterscheidung zwischen einem Rechtshänderbetriebsmodus und einem Linkshänderbetriebsmodus verwirklicht ist.
Fig. 32 zeigt in einer schematischen Darstellung eine exemplarische Art des Aufbaus der Eingabefläche 1020a des Hauptbedienteils 1020.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Eingabefläche 1020a des Hauptbedienteils 1020 aufgeteilt in eine Anzahl von Unterbereichen 1020a1 bis
Zu unterscheiden sind insbesondere:
• Ein beispielsweise oben links mit Beschriftungen im Hochformat angeordneter erster Unterbereich 1020a1, der als Taschenrechnertastatur dient;
• Ein beispielsweise unten links mit Beschriftungen im Querformat angeordneter zweiter Unterbereich 1020a2, der als Telekommunikations-Tastatur dient; und
• Ein beispielsweise rechts über die gesamte Höhe ich erstrek- kender und mit Beschriftungen im Querformat versehener dritter Unterbereich 1020a3.
Zusätzlich sind Markierungszonen 1021a4 erkennbar, die einen vierten Unterbereich 1020a4 abgrenzen, der sich in etwa mittig quer über die Breite des Hauptbedienteils 1020 erstreckt und dabei sich mit dem ersten, zweiten und dritten Unterbereichen 1020a1, 1020a2, 1020a3 überlappt.
Fig. 32A zeigt schematisch eine mit einer geeigneten Hintergrundbeleuchtung versehene Beschriftungsfolie, die einen tastaturartige Beschriftung trägt. Die Farbgebung der Beschriftungsfolie und der Beschriftung ist derart aufeinander abgestimmt, daß bei ausgeschalteter Hintergrundbeleuchtung die Beschriftung praktisch nicht zu erkennen ist.
Fig. 32B zeigt ein unterhalb der in Fig. 32A dargestellten Beschriftungsfolie angeordnetes Hintergrundbeleuchtungssystem 32010. Die Hintergrundbeleuchtung 32010 kann für die einzelnen Unterbereiche 1020a1, 1020a2, 1020a3 und 1020a4 unter der Kontrolle der das Mobilgerät 1001 steuernden Zentraleinheit (nicht dargestellt) unabhängig voneinander ein- bzw. ausgeschaltet werden. Dadurch, daß die Hintergrundbeleuchtungen für die einzelnen Unterbereiche 1020a1, 1020a2, 1020a3 und 1020a4 getrennt aktiviert werden können, ist es möglich, dem Benutzer abhängig von der jeweils gewählten Anwendung eine zweckmäßige Tastatureingabemöglichkeit visuell hervorgehoben anzubieten.
Fig. 32C zeigt ein unterhalb der Beschriftungsfolie und des Hintergrundbeleuchtungssystems angeordnetes Berührungssensorsystem 31020 mit Bereitstellungsleiste 1040, das die gesamte Fläche des Hauptbedienteils 1020 abdeckt. Das Berührungssensorsystem 32020 vermag in einer bevorzugten Ausführungsform den Ort sowohl von Berührungen mit der Fingerkuppe (Tastaturfunktion) als auch von Berührungen mit einem spitzen Stift (Schreibstiftfunktion) genau zu detektieren und an die das Mobilgerät steuernde Zentraleinheit (nicht dargestellt) zu melden.
Die Darstellungen in der Fig. 32 sind lediglich von exemplarischer Natur. Dem Fachmann sind verschiedene Techniken bekannt, druckempfindliche Touch-Screens zu realisieren. Insbesondere sind Ausführungsvarianten denkbar, bei denen die Reihenfolge der Schichtung der Teilsysteme gegenüber dem in den Fign. 32A, 32B und 32C demonstrierten Beispiel variiert.
Fig. 33A zeigt verschiedene Ablaufphasen beim Einschalten eines erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001. Fig. 33A zeigt den Einschalt-
vorgang durch Betätigen des Bedienelementes 1040f in der Bereitstellungsleiste 1040.
Fig.33 B zeigt das erfindungsgemäße digitale Mobilgerät 1001 in einer Einstellungs- und Selbsttestphase.
Fig. 33 C zeigt das erfindungsgemäße digitale Mobilgerät 1001 in einem nachfolgenden Bereitschaftszustand.
Fig. 34 zeigt eine perspektivische Ansicht eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001 im aufgeklappten Zustand für eine Tastaturbenutzung im Querformat. Wie aus der Fig. 34 erkennbar, ist nur für den Unterbereich 1020a3 das Hintergrundbeleuchtungssystem 32010 eingeschaltet. Der Unterbereich 1020a2 mit der Telekommunikations-Tastatur ist nicht beleuchtet. Dies bedeutet jedoch nicht, daß die drucksensitive Einrichtung 32020 unterhalb dieses Unterbereiches 1020a2 deaktiviert ist; die drucksensitive Einrichtung 32020 wirkt im Unterbereich 1020a2 einfach als Slidepad zur einfachen Durchführung von Positionierungsvorgängen durch den Benutzer, ohne daß es dazu externer Geräte wie einer Maus bedarf. Dies schließt jedoch nicht aus, daß beispielsweise eine Maus extern angeschlossen werden kann, falls der Benutzer dies wünscht.
Fig. 35 zeigt schematisch eine Benutzung des erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001 aus Fig. 34 zum Betrieb einer Textverarbeitungssoftware und eine zur Aktivierung der Tasten gleichzeitig zu betätigende Deaktivierungssperre mittels Daumen. Bevorzugterweise umfaßt das Mobilgerät ein Tonausgabegerät, beispielsweise einen Lautsprecher (nicht dargestellt). Wird durch Druck mittels einer Fingerspitze der Hand des Benutzers 1050 im Unterbereich 1020a3 eine Tastaturfunktion ausgelöst, kann vorgesehen sein, daß ein Referenzgeräusch, beispielsweise
"Klickl", "Takl", "Knack!" oder dergleichen ausgegeben wird, um dem Benutzer akustisch eine Rückkopplung zu geben., daß der Tastendruck erfolgreich war.
Im allgemeinen ist es wünschenswert, den zur Auslösung der Tatstur erforderlichen Druck möglichst gering zu halten. Dies gilt insbesondere deshalb, weil wegen des Aufbaues der druckempfindlichen Fläche der Tastenhub sehr klein oder praktisch gleich Null sein kann. Auch ist es vorstellbar, statt eines ortsempfindlichen Drucksensors einen ortsempfindlichen Annäherungssensor einzusetzen. Dadurch kann das Problem von Fehlauslösungen von Tastaturfunktionen hervorgerufen werden, beispielsweise durch zufällig auf die Tastatur geratende Gegenstände wie Papiere oder dergleichen oder durch unabsichtliche Berührungen.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform kann deshalb eine Fehlbedienungssperre vorgesehen sein, bei der der Benutzer 1050 bei der Auslösung von Tastaturfunktionen gleichzeitig und fortwährend einen Daumen 1050a auf einen bestimmten Bereich innerhalb des Unterbereiches 1020a3 etwa in der Mitte der Außenkante des Hauptbedienteils 1020 legen muß, um dadurch dem Mobilgerät 1001 zu signalisieren, daß eine tatsächliche Tastatureingabe und nicht etwa eine Fehlauslösung erfolgt.
Das Mobilgerät 1001 kann mit Aufnahmeeinrichtungen (nicht dargestellt) für Erweiterungsteile ausgestattet sein. Das Bezugszeichen 35010 bezeichnet einen einsteckbaren Dokumentenmodulspeicher. Das Bezugszeichen 35020 bezeichnet ein einsteckbares Systemerweiterungsmodul.
Fig. 36 zeigt ein zweiflügeliges erfindungsgemäßes digitales Mobilgerät 1001 im aufgeklappten Zustand in einem Modus zur Nutzung als Kommunikationsgerät, insbesondere als Mobiltelefongerät. Wie aus der Fig.
36 erkennbar, ist nur für den Unterbereich 1020a2 das Hintergrundbeleuchtungssystem 32010 eingeschaltet. Der Unterbereich 1020a3 mit der Schreibmaschinentastatur ist ebenso wie der Unterbereich 1020a1 mit der Taschenrechner-Tastatur nicht beleuchtet. Dies bedeutet jedoch nicht, daß die drucksensitive Einrichtung 32020 unterhalb dieses Unterbereiches 1020a1 deaktiviert ist; die drucksensitive Einrichtung 32020 wirkt im Unterbereich 1020a2 einfach als Slidepad zur einfachen Durchführung von Positionierungsvorgängen durch den Benutzer, ohne daß es dazu externer Geräte wie einer Maus bedarf. Dies schließt jedoch nicht aus, daß beispielsweise eine Maus extern angeschlossen werden kann, falls der Benutzer dies wünscht.
Fig. 37 zeigt schematisch eine Nutzung des in Fig. 36 dargestellten digitalen Mobilgerätes 1001 mit einsteckbarem Handy-Modul 35020 (Erweiterungsmodul) als Kommunikationsgerät, beispielsweise zur Kommunikation mittels Telefonie, e-Mail oder Bildtelefonie. Die zugehörige Telefonkarte kann dann als Dokumentenkarte 35010 eingesteckt werden. In einer bevorzugten Ausführungsform kann das Handy-Modul 35020 auch getrennt vom Mobilgerät 1001 verwendet werden. Der Datenverkehr zwischen dem Handy-Modul 35020 und dem Hauptgerät des Mobilgerätes 1001 kann beispielsweise unter Verwendung einer Funkkopplung nach dem Bluetooth-Standard ausgeführt sein.
Mittels der Telefonie-Tastatur im Unterbereich 1020a2 und des Slidepads im Unterbereich 1020a1 sowie unter Nutzung der Anzeige des Hauptanzeigeteils 1010 kann der Benutzer 1050 über geeignete Programme, die in der Zentraleinheit (nicht dargestellt) des Mobilgerätes 1001 ablaufen, alle erforderlichen Funktionen wie Telefon-Adreßbuch etc. auswählen und seine Kommunikationsvorgänge abwickeln.
Will der Benutzer eine Textnachricht, beispielsweise eine SMS-Nachricht oder eine e-Maü absenden, kann im Bedarfsfall die Tastatur im Unterbereich 1020a3 aktiviert werden.
In dem erfindungsgemäßen Mobilgerät 1001 kann optional auch eine Freisprech-Einrichtung vorgesehen sein.
Fig. 38 zeigt eine perspektivische Darstellung eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001 im aufgeklappten Zustand in einem Betriebsmodus als Hilfswerkzeug für verschiedene Anwendungen, zur Eingabe von Zahlen in ein markiertes Feld oder für Kalkulationsanwendungen. Wie aus der Fig. 38 erkennbar, ist nur für den Unterbereich 1020a1 mit der Taschenrechnertastatur das Hintergrundbeleuchtungssystem 32010 eingeschaltet. Der Unterbereich 1020a2 mit der Telefonie-Ta- statur ist ebenso wie der Unterbereich 1020a2 mit der Schreibmaschinentastatur nicht beleuchtet. Dies bedeutet jedoch nicht, daß die drucksensitive Einrichtung 32020 unterhalb dieses Unterbereiches 1020a2 deaktiviert ist; die drucksensitive Einrichtung 32020 wirkt im Unterbereich 1020a2 einfach als Slidepad zur einfachen Durchführung von Positionierungsvorgängen durch den Benutzer, ohne daß es dazu externer Geräte wie einer Maus bedarf. Dies schließt jedoch nicht aus, daß beispielsweise eine Maus extern angeschlossen werden kann, falls der Benutzer dies wünscht.
Fig. 39 zeigt das erfindungsgemäße digitale Mobilgerät 1001 in Fig. 38 in einer schematischen Darstellung bei der Anwendung in einem in der Zentraleinheit (nicht dargestellt) des Mobilgerätes 1001 ablaufenden Rechenprogramm.
Fig. 40 zeigt eine perspektivische Ansicht eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001 mit großer berührungsemp-
findlicher Gleitfläche ("Slide Pad") zum Ansteuern und Aktivieren von Informationen im Hauptanzeigeteil. Das Hintergrundbeleuchtungssystem 32010 ist für alle Unterbereiche 1020a1, 1020a2, 1020a3 deaktiviert. Die gesamte Oberfläche des Hauptbedienteils 1020 fungiert als Slide Pad.
Fig. 41 zeigt verschiedene Adaptionsalternativen des in Fig. 40 dargestellten erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001 bezüglich Hochformat- und Querformateinsatz sowie für Verwendung für Linkshänder und Rechtshänder.
Fig. 41A zeigt eine Anwendung, bei der das Mobilgerät 1001 im Querformat verwendet wird.
Fig. 41B zeigt eine Anwendung, bei der das Mobilgerät 1001 im Hochformat für Rechtshänder verwendet wird.
Fig. 41C zeigt eine Anwendung, bei der das Mobilgerät 1001 im Hochformat für Linkshänder oder im Buchmodus verwendet wird. Beim Buchmodus steht das bequeme Lesen auf dem rechten Flügel des Mobilgerätes im Vordergrund. Im Buchmodus wird daher der Haupteingabeteil 1020 auch für Rechtshänder auf die linke Seite gedreht.
Fig. 42 zeigt eine perspektivische Ansicht eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001 im aufgeklappten Zustand und im Hochformat mit einem drucksensitiven Texterkennungsbereich 42010 für eine Texteingabe mit einem Stift.
Fig. 43 zeigt das erfindungsgemäße digitale Mobilgerät aus Fig.42 mit einem drucksensitϊven Texterkennungsbereich 42010 in einer Beispielsanwendung mit einem Internet-Browser, wobei die gleichzeitige Benutzung der berührungsempfindlichen Fläche ("Touch Pad") mittels Gleitenlassen
einer Fingerkuppe zur Eingabe von Cursorpositionen etc. Im Vorliegenden Beispiel schreibt der Benutzer 1050 mit einem Druckstift 1051 die Bezeichnung der gewünschten Internet-URL in den Texterkennungsbereich 42010. Der vom Benutzer 1050 geschriebene Text wird von einem auf der Zentraleinheit (nicht dargestellt) des Mobilgerätes 1001 ablaufenden Programm mittels eines OCR-Prozesses (Optical Character Recognition) in eine Zeichenkette (z.B. in ASCII- oder UNICODE- Codierung) umgewandelt.
Fig. 44 zeigt eine Einstellung erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001 aus Fig. 42, jedoch mit einem im Querformat benutzten Hauptanzeigteil und Hauptbedienteil.
Fig. 45 zeigt schematisch eine der Fig. 43 entsprechende Anwendung des digitalen Mobilgerätes 1001 aus Fig. 44, jedoch im Querformat.
Fig. 46 zeigt eine perspektivische Ansicht eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001 im aufgeklappten Zustand für das Erfassen des Ausfüllvorganges eines Papierformulares 47010.
Fig. 47 zeigt schematisch das in Fig. 46 dargestellte erfindungsgemäße digitale Mobilgerät 1001, bei dem in das Hauptbedienteil 1020 das Papierformular 47010 mittels der Papierklemme 22010 eingeklemmt ist, welches von Hand ausgefüllt wird, wobei das Formular 47010 und die von Hand durch den Benutzer 1050 mittels eines Druckstiftes 1051 eingetragenen Formulardaten simultan auf dem Hauptanzeigeteil 1010 angezeigt werden. Die gesamte Oberfläche des Hauptbedienteils 1020 dient als drucksensitive Eingabefläche und tastet die Schreibbewegungen des Druckstiftes 1051 ab. Für das Papierformular 47010 ist ein vorab erstelltes elektronisches Formular in den Hauptanzeigeteil 1010 geladen worden. Die vom Benutzer in das Papierformular 47010 eingetragenen
Schriftzüge werden als Liniengraphik oder nach einem OCR-Prozeß als Textdaten automatisch in das auf dem Hauptanzeigeteil 1010 angezeigte elektronische Formular übernommen und können bei Bedarf auf einem Speichermedium (nicht dargestellt) abgespeichert werden.
Fig. 48 zeigt eine perspektivische Ansicht eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001 im aufgeklappten Zustand, das für die Eingabe von Freihandnotizen und Freihandskizzen wahlweise mit oder ohne Papier über das Hauptbedienteil eingerichtet ist.
Fig. 49 zeigt schematisch eine Anwendung des in Fig. 48 dargestellten erfϊndungsgemäßen Digitalgerätes beim Eingeben einer Freihandskizze bzw. von Freihandnotizen durch den Benutzer 1050 mittels eines Druckstiftes 1051, jedoch ohne Papier. Die durch die drucksensitive Oberfläche des Hauptanzeigeteils 1020 abgetasteten Linien werden simultan auf dem Hauptanzeigeteil 1010 angezeigt und können bei Bedarf auf einem Speichermedium (nicht dargestellt) abgespeichert werden.
Fig. 50 zeigt eine perspektivische Ansicht eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001 in einer Variante mit einem Reverso-Hauptbedienteil 50010. Dabei ist ein Flügel des Mobilgerätes 1001, bevorzugterweise den Hauptbedienteil 1020 darstellende Flügel, durch einen Reverso-Mechanismus modifiziert. Der Reverso-Hauptbedienteil 50010 umfaßt eine Reversoplatte 50015. Diese Reversoplatte 50015 kann beispielsweise auf einer Seite eine Bedienoberfläche etwa mit dem in Fig. 32 dargestellten Aufbau und auf der gegenüberliegenden Seite ein zusätzliches flächenfüllendes Anzeigenelement aufweisen. Andere Ausgestaltungen sind möglich. So ist es für bestimmte Anwendungsfälle sinnvoll, eine Seite der Reversoplatte 50015 als passive stabile Metalloberfläche auszuführen, die als robuste Schreibunterlage dienen kann.
Der Reverso-Hauptbedienteil 50010 umfaßt neben der Reversoplatte 50015 zwei Führungsschienen, nämlich eine im Bereich der Flügeloberkante angeordnete obere Führungsschiene 50020 und eine im Bereich der Flügelunterkante angeordnete untere Führungsschiene 50025. Der Reversoteil 50015 weist an einer seiner vertikalen Seitenkanten an seiner Unterseite und an seiner Oberseite je einen vorspringenden Zapfen 50030 auf. Die Zapfen 50030 greifen jeweils in die obere bzw. untere Führungsschiene 50025 ein, so daß der Reversoteil 50015 mit seiner linken vertikalen Seitenkante zwar nicht aus dem Mobilgerät 1001 herausfallen oder entfernt werden kann, ansonsten jedoch über die volle Flügelbreite horizontal hin- und herbewegt werden kann.
Fig. 51 zeigt schematisch eine Querschnittsansicht durch das erfindungsgemäße digitale Mobilgerät 1001 aus Fig. 50 in verschiedenen Betätigungsphasen des Reverso-Hauptbedienteils 50010.
Fig. 51A zeigt eine erste Stellung des Reversoteils 50015, bei dem die Zapfen 50030 links zum Scharnier 1030 hin orientiert sind und eine erste Oberfläche A des Reversoteils 50015 nach oben weist. Das Auslösen des Reverso-Hauptbedienteils 50010 erfolgt durch Fingerdruck nahe der Gerätekante 51010.
Fig. 51B zeigt eine zweite Phase, in der der Reversoteil 50015 ausgelöst hochfedert.
Fig. 51C zeigt eine dritte Phase, in der der Reversoteil 50015 hochgeklappt ist und mittels der Zapfen 50030 an der linken Kante in den oberen bzw. unteren Schienen 50025 gehalten wird.
Fig. 51D zeigt den Reversoteil 50015 im umgeklappten Zustand, bei dem dessen zweite Oberfläche B nach oben zeigt und die Zapfen 50030 sich zur rechten äußeren Flügelkante 51010 hin bewegen.
Fig. 51E zeigt den Reversoteil 50015 im eingerasteten Zustand, bei dem die Einrastung nahe dem Scharnierteil erfolgt. Die Oberfläche B zeigt nach oben und die Zapfen 50030 sind nahe der rechten Kante 51010 angeordnet.
Der dargestellte Reversomechanismus ist nur zu Illustrationszwecken angegeben. Es versteht sich, daß andere funktionsäquivalente Reversome- chanismen verwendet werden können. Die Arretierung des Reversoteils 50015 an der Gehäusekante 51010 erfolgt mit den üblichen Mitteln, beispielsweise durch einen Einrast-Schnappmechanismus oder durch kleine Permanentmagnete.
Fig. 52 zeigt eine schematisierte perspektivische Ansicht des digitalen Mobilteils 1001 aus Fig. 50 mit einem Utensilienfach 520010 und dem Reversoteil 50015 mit zwei Flächen A, B, die unterschiedlich ausgeführt sein können. Bei dieser Variante ist die Bauhöhe des Flügelkörpers des Hauptbedienteils 1020 hinreichend groß gewählt, so daß unterhalb des Reversoteils 5005 im eingerasteten Zustand ein Hohlraum angeordnet ist, der als Utensilienfach beispielsweise für Druckstifte 1051 oder ähnliches genutzt werden kann.
Fig.52B zeigt das erfindungsgemäße digitale Mobilgerät 1001 aus Fig. 50, wobei eine erste Seite des Hauptbedienteils 1020 mit einem Touch- und/oder Pen Pad nach oben gekehrt ist.
Fig.52C zeigt das erfindungsgemäße digitale Mobilgerät aus Fig. 52B, bei dem nach einem Reversovorgang eine zweite Seite des Hauptbedienteils
1020 nach oben gekehrt ist, welche eine aus einzelnen Betätigungstasten aufgebaute reale Tastatur 52030 sowie ein reales Slide Pad 52040 aufweist. Mit Hilfe der Reverso-Technik ist es somit insbesondere möglich, ein weiter verbessertes Mobilgerät vorzuschlagen, das neben einem Hauptanzeigedisplay 1010 und einem Touchpad zusätzlich auch eine Tastatur 52030 und ein separates Slidepad 52040 aufweist.
Fig.52D zeigt eine andere Variante eines erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001 nach Fig. 50, bei dem eine erste Seite des Hauptbedienteils 1020 ein zweites Display 52050 aufweist. Dieses zweite Display 52050 erweist sich für Mobilgeräte 1001, die vorwiegend als elektronisches Buch eingesetzt werden, als besonders vorteilhaft, da dann Lesestoff auf beiden Flügeln angeboten werden kann.
Fig.52E zeigt eine Darstellung der Variante des erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes nach Fig. 52D, bei der eine zweite Seite des Hauptbedienteils einen Buchdeckel 52060 ohne Anzeige- oder Bedienmittel aufweist.
Fig. 53 zeigt eine schematische Darstellung der ergonomischen Anpassung der Bedienung bei Haltungsänderung eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes. Fig. 53A zeigt einen "hand held"- Modus, bei dem das digitale Mobilgerät im wesentlichen nach der Art eines Buches frei gehalten wird. Fig. 53B zeigt einen "free hand"- Modus, bei dem das Hauptbedienteil fest auf einer Unterlage aufliegt und als Tastatureingabe oder Stifteingabe benutzt wird. Fig. 53C zeigt eine Verwendung "hand held - free hand", bei der das digitale Mobilgerät teils frei, teils aufliegend verwendet wird.
Fig. 53A zeigt die Handhabung eines Mobilgerätes 1001 bei buchartiger freihändiger Bedienung, d.h. das Mobilgerät 1001 wird vom Benutzer
1050 nach der Art eines aufgeschlagenen und freihändig gehaltenen Buches benutzt.
Fig. 53B zeigt die Handhabung eines Mobilgerätes 1001 bei aufgestützter Bedienung, d.h. das Mobilgerät 1001 wird vom Benutzer 1050 auf einer Stützfläche (beispielsweise einer Tischoberfläche) aufliegend genutzt.
Fig. 53C zeigt die Handhabung eines Mobilgerätes 1001 bei teils freihändiger, teils aufgestützter Bedienung, d.h. das Mobilgerät 1001 wird vom Benutzer 1050 mit einem freihändig getragenen Flügel und mit einem auf einer Stützfläche (beispielsweise einer Tischoberfläche) aufliegenden Flügel genutzt.
Das erfindungsgemäße universelle Mobilgerät 1001 ist bevorzugt derart ausgeführt, daß der Benutzer 1050 zwischen den in den Teil-Fign. 53A, 53B und 53C dargestellten Nutzungsmodi wechseln kann, ohne komplizierte Bedieneingriffe am Mobilgerät 1001 selbst vornehmen zu müssen.
Fig. 54 zeigt schematisch verschiedene rotatorische Ausrichtungszustän- de bei der Handhabung eines erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001. Das in der Hand gehaltene erfindungsgemäßen zweiflügelige digitale Mobilgerät 1001 umfaßt einen mit einem mit einem Display 54020 versehenen ersten Flügel 54010 und einen mit einem Buchdeckel 54030 versehenen zweiten Flügel 54040, wobei der erste Flügel 54010 und der zweite Flügel 54020 über ein Scharnier 50050 buchartig auf- und zuklappbar gekoppelt sind.
In Fig. 54A ist eine erste Ausrichtung des Mobilgerätes 1001 dargestellt, bei der der mit dem Buchdeckel 54030 versehene zweite Flügel 50040 rechts angeordnet ist und von der rechten Hand des Benutzers gehalten ist.
Fig. 54B veranschaulicht einen manuell vom Benutzer 1050 vorgenommenen Drehvorgang, mit dem das Mobilgerät 1001 auf den Kopf gestellt wird.
In Fig. 54C ist eine zweite Ausrichtung des Mobilgerätes 1001 dargestellt, bei der der mit dem Buchdeckel 54030 versehene zweite Flügel 50040 links angeordnet ist und von der linken Hand des Benutzers 1050 gehalten ist.
Fig. 55 zeigt schematisch Bedienmittel im Greifhandbereich zur ergonomischen Eingabe bei einem in der Hand gehaltenen erfindungsgemäßen zweiflügeligen digitalen Mobilgerät 1001 mit einem mit einem Display 54020 versehenen ersten Flügel 54010 und einem mit einem Buchdeckel 54030 versehenen zweiten Flügel 54040, wobei der erste Flügel 54010 und der zweite Flügel 54020 über ein Scharnier 50050 buchartig auf- und zuklappbar gekoppelt sind.
Die beiden Schamϊerenden 50050a und 50050b können mit elektrischen Steckverbindereinrichtungen (nicht dargestellt) oder drahtlosen Datenübertragungseinrichtungen, insbesondere Infrarotübertragern (z.B. IrDA, nicht dargestellt) versehen sein. Damit diese Schnittstellen sowohl in einem Linkshänderbetriebsmodus als auch in einem Rechtshänderbetriebsmodus ohne Kabelverschlingungen oder Behinderungen der drahtlosen Datenübertragung funktionieren, ist es besonders vorteilhaft, die elektrischen Steckverbindereinrichtungen und/oder drahtlosen Datenübertragungseinrichtungen an beiden Enden 50050a, 50050b des Schar- nieres 50050 vorzusehen.
In beiden Flügeln 54010 und 54040 ist gestrichelt jeweils an der entsprechenden vom Scharnier 50050 abgewandten Flügelaußenkante in etwa
auf halber Höhe je ein Greifhandbereich 54010a, 54040a eingetragen. Die Greif handbereiche 54010a, 54040a sind dabei jene Bereiche auf der Oberfläche der Flügel 54010, 54040, die der Benutzer 1050 des Mobilgerätes 1001 bequem mit den Fingern seiner Hand erreichen kann, ohne die Position des Handballens relativ zum Mobilgerät 1001 zu verändern, wenn der das Mobilgerät nach der Art eines Buches freitragend hält.
Fig. 56 zeigt schematisch eine Aufsicht auf die Unterkante mit integrierter Schnittstelle des in Fig. 55 dargestellten erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001 mit einer in die Unterseite 50050b des Scharniers 50050 integrierten elektrischen Steckverbindung 56010, beispielsweise nach dem USB-Standard oder gemäß dem "FireWire"-Standard. Auch kann ein Klinkensteckermechanismus vorgesehen sein. Ferner erweist es sich als vorteilhaft, eine elektrische Stromversorgungsverbindung zu einem Netzteil (nicht dargestellt) vorzusehen.
Fig. 57 zeigt schematisch Positioniermöglichkeiten von Bedienmitteln im Greifhand-Aktionsbereich bei einem zweiteiligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerät 1001 mit einem mit einem Display 54020 versehenen ersten Flügel 54010 und einem mit einem Buchdeckel 54030 versehenen zweiten Flügel 54040, wobei der erste Flügel 54010 und der zweite Flügel 54020 über ein Scharnier 50050 buchartig auf- und zuklappbar gekoppelt sind.
In beiden Flügeln 54010 und 54040 ist gestrichelt jeweils an der entsprechenden vom Scharnier 50050 abgewandten Flügelaußenkante je ein Greif hand-Aktionsbereich 54010b, 54040b eingetragen. Die Greifhand- Aktionsbereiche 54010b, 54040b sind dabei jene Bereiche auf der Oberfläche der Flügel 54010, 54040, die der Benutzer 1050 des Mobilgerätes 1001 bequem mit den Fingern seiner Hand erreichen kann, wenn der das Mobilgerät nach der Art eines Buches freitragend hält.
Die Greifhand-Aktionsbereiche 54010b, 54040b markieren diejenigen Bereiche eines erfindungsgemäßen Mobilgerätes 1001, auf denen sowohl auf der dem Benutzer 1050 zugewandten Seite als auch auf der Rückseite bevorzugt Bedienelemente angeordnet werden können, die zu betätigen sind, wenn der Benutzer 1050 das Mobilgerät 1001 freitragend hält.
Fig. 58 zeigt schematisch Positionierungsmöglichkeiten von Bedienmittel mit Greifhandbereich bei einem einflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerät 1001a. Auch hier sind analog zu den in Fig. 57 für ein zweiflügeliges Gerät beschriebenen Verhältnissen zwei Greifhand-Aktionsbereiche 58010a, 58010b angegeben.
Fig. 59 zeigt anhand eines Querschnittes beispielsweise entlang der Line A - A' in Fig. 57 schematisch die Interaktion von Hand und Bedienmittel im Greifhandaktionsbereich sowie eine mögliche Spracheingabe. Die Rückseite des Flügels 54010 ist mit dem Bezugszeichen R bezeichnet, die Vorderseite des Flügels 54010 ist mit dem Bezugszeichen V bezeichnet.
Fig.βOA zeigt schematisch den Aktionsbereich einer linken Hand im Greifrand auf drei Seiten eines ersten Flügels (nicht näher dargestellt).
Fig.θOB zeigt schematisch den Aktionsbereich einer rechten Hand im Greifrand auf drei Seiten eines zweiten Flügels (nicht näher dargestellt).
In den Fign. 60A und 60b ist eine Seitenwand jeweils mit dem Bezugszeichen S versehen. Entsprechend ist eine Vorderseite mit dem Bezugszeichen V und eine Rückseite mit dem Bezugszeichen R bezeichnet.
Bei einem zweiflügeligen Mobilgerät 1001 stehen in den in Fig. 57 angegebenen Greifhand-Aktionsbereichen 54010b, 54040b zwei entsprechen-
de Aktionsbereiche 60010a bzw. 60010b mit insgesamt zwei Vorderseitenflächen V, zwei Rückseitenflächen R und zwei Seitenflächen S zur Anordnung von leicht zu bedienenden Bedienmitteln (nicht näher dargestellt) zur Verfügung, also insgesamt sechs Flächen. Es ist auch möglich, nur von einer Teilmenge dieser Flächen bei der Anordnung von Bedienmitteln Gebrauch zu machen.
Fig. 61 zeigt schematisch die Interaktion im Greifhandaktionsbereich zwischen einer Hand des Benutzers 1050 und Bedienmittel bei einem erfin- dungsgemäßen digitalen Mobilgerät 1001 in einem der in Fig. 60A bzw. 60B dargestellten Aktionsbereiche 60010a, 60010b.
Fig. 62 zeigt schematisch Interaktionsbereiche einer Bedienhand 62010 eines Benutzers 1050. Fig. 62 ist im Zusammenhang mit den Fign. 59 bis 61 zu lesen. Der mit dem Bezugszeichen S' versehene Handballen kann besonders vorteilhaft zur Betätigung von Bedienelementen im Seitenbereich S (seitliche Eingabemittel) benutzt werden. Der mit dem Bezugszeichen V bezeichnete Daumen kann besonders vorteilhaft zur Betätigung von Bedienelementen im Vorderseitenbereich (vorderseitige Eingabemittel) verwendet werden. Die mit dem Bezugszeichen R" bezeichneten übrigen Finger außer dem Daumen können besonders vorteilhaft zur Betätigung von Bedienelementen im Rückseitenbereich (rückseitige Eingabemittel) verwendet werden.
Fig. 63 zeigt anhand der Darstellung aus Fig. 57 eine schematische Darstellung der Wirkbereiche der Bedienmittel im Greifhand-Aktionsbereich bei ein- oder beidhändigen Eingabemöglichkeiten sowie Links- und/oder Rechtshänderbedienung bei einem zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerät 1001.
Fig. 63A zeigt einen ersten Betriebsmodus des Mobilgerätes 1001, bei dem eine Zweihandbedienung erfolgt, wobei Bedienmittel (nicht näher dargestellt) sowohl im Aktionsbereich 54010b als auch im Aktionsbereich 54040b angeordnet sind.
Fig. 63B zeigt einen zweiten Betriebsmodus des Mobilgerätes 1001 bevorzugt für Rechtshänder, bei dem eine Einhandbedienung durch die rechte Hand erfolgt, wobei Bedienmittel (nicht näher dargestellt) nur im Aktionsbereich 54010b angeordnet sind.
Fig. 63C zeigt einen dritten Betriebsmodus des Mobilgerätes 1001 bevorzugt für Linkshänder, bei dem eine Einhandbedienung durch die linke Hand erfolgt, wobei Bedienmittel (nicht näher dargestellt) nur im Aktionsbereich 54040b angeordnet sind.
Fig. 64 zeigt eine schematische Darstellung von exemplarischen Bedienmittelalternativen im Greifhand-Aktionsbereich bei einem zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerät 1001. Die Teilfign. 64A bis 641 zeigen Varianten miteinander kombinierbarer ergonomisch vorteilhafter Anordnungen von Bedienelementen, die bei einem einzelnen Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Mobilgerätes 1001 nicht notwendig alle realisiert sein müssen.
Fig. 64A zeigt eine Variante mit einem Touch Pad 64010 auf der Vorderseite oder auf der Rückseite im Hauptbedienteil 1020 und mit einem separaten Hauptanzeigeteil 1010. Durch Betätigung des Touch Pad 64010 ausgelöste Bewegungen eines Cursors 64020 sind auf dem Hauptanzeigeteil 1010 erkennbar.
Fig. 64B zeigt eine Variante der in Fig. 64A dargestellten Situation mit einem Touch Pad oder Touch Screen 64010a am Hauptanzeigeteil 1010. In
diesem Fall übernimmt ein bestimmter Bereich 6401 OA der Oberfläche des Touch Screens die Funktion eines Touch Pads, falls das Touch Pad auf der Vorderseite V implementiert ist. Auf der Rückseite R erfolgt die Implementation alternativ mittels einem gesonderten Bauelement. Durch Betätigung des Touch Pad 64010 ausgelöste Bewegungen eines Cursors 64020 sind auf dem Hauptanzeigeteil 1010 erkennbar.
Fig. 64D zeigt eine Variante mit einer Rollkugel 64020 im Hauptanzeigeteil 1010. Die Rollkugel 64020 kann bevorzugt im Seitenbereich S oder auf der Rückseite R implementiert werden. Durch Betätigung der Rollkugel 64020 ausgelöste Bewegungen eines Cursors 64020 sind auf dem Hauptanzeigeteil 1010 erkennbar.
Fig. 64E zeigt eine Variante mit einer Rollkugel 64020 seitlich S, im Vorderbereich V oder rückseitig R im Haupt-Eingabeteil 1020 mit einem separaten Hauptanzeigeteil 1010. Durch Betätigung der Rollkugel 64020 ausgelöste Bewegungen eines Cursors 64020 sind auf dem Hauptanzeigeteil 1010 erkennbar.
Fig. 64F zeigt eine Variante mit einem am Haupteingabeteil 1020 im Greifhandaktionsbereich 64030 angeordnetem vorderseitigen V, seitlichen S oder rückseitigen R Touch Pad 64040, wobei das Mobilgerät 1001 mit einem separatem Hauptanzeigeteil 1010 ausgestattet ist. Die durch das Touch Pad 64040 realisierten Bedienmittel 64050a bis 64050f wirken sich bei Betätigung durch den Benutzer auf die Anzeige im Hauptanzeigeteil 1010 aus.
Fig. 64G zeigt eine Variante mit einem am Hauptanzeigeteil 1010 angebrachten vorderseitigen V, seitlichen S oder rückseitigen R Touch Pad oder Touchscreen-Bereich 64040. Die durch das Touch Pad 64040 reali-
sierten Bedienmittel 64050a bis 64050f wirken sich bei Betätigung durch den Benutzer auf die Anzeige im Hauptanzeigeteil 1010 aus.
Fig. 64H zeigt eine Variante mit am Hauptanzeigeteil 1010 seitlich S oder rückseitig R angebrachten Tastern 64060a bis 64060c. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform dient der obere Taster 64060A zum Aufwärtsbewegen einer auf dem Display angezeigten Markierung oder zum Rückwärtsblättern, der untere Taster 64060C zum Abwärtsbewegen einer auf dem Display angezeigten Markierung oder zum Vorwärtsblättern und der mittlere Taster 64060B zum Selektieren eines durch die beiden anderen Taster ausgewählten und auf dem Display angezeigten Objektes.
Fig. 641 zeigt eine Variante der in Fig. 64H dargestellten Anordnung, jedoch mit am Hauptbedienteil 1020 angebrachten Tastern 64060a bis 64060c.
Fig. 65 zeigt eine schematische Darstellung von Bedienmittelalternativen im Greifhandaktionsbereich hinsichtlich des Bereitsteilens, Selektierens und Aktivierens von Informationen auf der Anzeigeeinrichtung 1010 bei einem zweiflügeligen erfϊndungsgemäßen digitalen Mobilgerät 1001.
In den Teil-Fign. 65A bis 65E sind exemplarisch einzelne Anwendungsfälle der in den Fign. 55 bis 64 veranschaulichten technischen Konzepte erfindungsgemäßer Mobilgeräte 1001 illustriert. Nähere Einzelheiten ergeben sich insbesondere auch aus den Beschriftungsangaben in der Zeichnung. Die bevorzugten Varianten der Anordnung der entsprechenden Bedienmittel hinsichtlich deren vorderseitige (V), seitliche (S) oder rückwärtige (R) Lage sind jeweils neben der Zeichnung angegeben.
Fig. 66 zeigt eine schematische Darstellung von Bedienmitteln im Greifhand-Aktionsbereich hinsichtlich rückseitiger, seitlicher und/oder vorder-
seitiger Tastaturbedienung mit zusätzlichen Touchfeld-Eingabemitteln unterschiedlicher Ausführung bei einem zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerät 1001.
In den Teil-Fign. 66.1 bis 66.4 sind exemplarisch einzelne Anwendungsfälle der in den Fign. 55 bis 64 veranschaulichten technischen Konzepte erfindungsgemäßer Mobilgeräte 1001 illustriert. Nähere Einzelheiten ergeben sich insbesondere auch aus den Beschriftungsangaben in der Zeichnung. Die bevorzugten Varianten der Anordnung der entsprechenden Bedienmittel hinsichtlich deren vorderseitige (V), seitliche (S) oder rückwärtige (R) Lage sind jeweils neben der Zeichnung angegeben.
Fig. 67 zeigt eine perspektivische Rückenansicht eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001 mit rückseitigen Kombinationstasten 67010a, 67010b an Handgreifteilen 67020a, 67020b zur zweihändigen Bedienung durch den Benutzer 1050, d.h. an jedem Flügel ist auf der Rückseite je ein Satz Kombinationstasten 67010a, 67010b angeordnet.
Fig. 68 zeigt schematisch die Nutzung des zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001 aus Fig. 67 nach der Art eines mit beiden Händen gehaltenen Buches mit rückseitigen Kombinationstasten 67010a zur einhändigen Bedienung durch den Benutzer 1050, d.h. das Mobilgerät 1001 wird zwar beidhändig gehalten, jedoch nur einhändig bedient.
Fig. 69 zeigt schematisch eine Darstellung der Benutzung des zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001 aus Fig. 68 bei einer anderen Art der Handhabung.
Fig. 70 zeigt eine perspektivische Darstellung eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001, welches mit zwei Händen gehalten wird, mit durch Daumen bedienbaren druckempfindlichen Bereichen 70010a, 70010b.
Fig. 71 zeigt eine perspektivische Rückenansicht eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001 mit rückseitigen Funktionstasten 71010, die im Greif handbereich 71020 liegen und durch die Greifhand 71030 betätigt werden können.
Fig. 72 zeigt eine perspektivische Ansicht eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001, das mit der linken Hand 72010 gehalten und im Greifhandbereich 72020 der linken Hand 72010 bedient wird, wobei die rechte Hand 72030 einen Stift 72040 führt, über den Informationen eingegeben werden können.
Fig. 73 zeigt eine perspektivische Darstellung eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001, das mit einer Hand im Scharnierbereich gehalten wird, wobei mit der anderen Hand ein Bedienvorgang eines Touch Pads erfolgt.
Fig. 74 zeigt eine schematische Darstellung von drei auf der Rückseite des erfindungsgemäßen Mobilgerätes 1001 angeordneten Bedienelementen sowie deren zugeordnete Funktionalitäten. Die gezeigten Tasten 64060a, 64060b, 64060c sind vorstehend im Zusammenhang mit den Fign. 64, 65, 66 und 67 näher beschrieben worden. Funktionsangaben zu diesen Tasten sind in der Zeichnung der Fig. 74 angegeben.
Fig. 75 zeigt eine perspektivische Rückenansicht eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001 mit einer anderen Ausführungsform der Greifhandbedienmittel, wobei insbesondere heraus-
nehmbare Rückenteile 75010 vorgesehen sind. Die Austauschbarkeit dieser Rückenteile 75010 ermöglicht beispielsweise ein modeabhängiges Outfit des erfindungsgemäßen Mobilgerätes 1001 mit unterschiedlichen Farben, Formen, Mustern und Materialien bei geringem Aufwand auf der Grundlage eines einheitlich gestalteten Grundgerätes am Markt anzubieten.
Fig. 76 zeigt eine perspektivische Rückenansicht mit einer im Greifhandbereich angeordneten Bedienerhand 76010 eines erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001 aus Fig. 75 beim Drücken eines Bereitstellungsschalters 76020.
Fig. 77 zeigt verschiedene Bedienmodi des Handgreifteils 77010 des erfindungsgemäßen Mobilgerätes aus Fig. 75. Der Handgreifteil 77010 umfaßt insbesondere eine vom Scharnier 1030 des Mobilteils hin fort zur Flügelaußenkante hin orientierte Greifplatte 77020 und einen daran anschließenden, jedoch zum Scharnier 1030 hin orientierten Tastenblock 77030 mit bevorzugterweise drei untereinander angeordneten Tasten 77030A, 77030B und 77030C. Die Funktionalität dieser Tasten 77030A, 77030B und 77030C ist bereits in den Fign. 64 bis 67 unter Bezugnahme auf die dortigen Bezugszeichen 64060A, 64060B bzw. 64060C erörtert worden. Folgende Aspekte sind im einzelnen schematisch dargestellt:
Fig. 77a: Handgreifstabilisierung/-Schutz: Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Greifplatte 77020 mit einer besonders robusten, griffintensiven und haptisch sympathischen Oberfläche erleichtert die Arbeit mit dem Mobilgerät 1001, da es dem Benutzer 1050 ohne Probleme möglich ist, die Finger einer Hand auch über längere Zeiträume auf der Greifplatte ruhen zu lassen, um bei Bedarf kurzfristig eine Bedienaktion ausführen zu können.
Fig. 77b: Bereitstellungsschalter: Unterhalb der Greifplatte 77020 kann ein elektrischer Druckschalter (nicht dargestellt) angeordnet sein, der beim Niederdrücken der Greifplatte 77020 durch die Finger einer Hand des Benutzers 1050 ausgelöst wird. Da die Finger dieser Hand sich bereits in der Grundstellung auf der Greifplatte 77020 befinden, erweist es sich besonders vorteilhaft, den durch die Greifplatte 77020 auslösbaren Druckschalter als Bereitstellungsschalter zu verwenden. Das erfindungsgemäße Mobilgerät 1001 ist so konstruiert, daß der Benutzer 1050 bei einer normalen Nutzung, beispielsweise beim Konsum von auf dem Display dargebotenen Lesestoffen, so wenig wie möglich mit Bedienmenu- es, Bedienungs Icons und dergleichen konfrontiert wird. Will der Benutzer 1050 jedoch eine Bedienoperation vornehmen, ist es erforderlich, die Anzeige von Bedienmenues, Icons und dergleichen auszulösen. Für diesen Auslösevorgang kann der Greifplattenschalter mit Vorteil verwendet werden.
Fig. 77c: Touchpad/Slidepad: Die Oberfläche der Greϊfplatte 77020 kann vorteilhaft mit einem Touchpad oder Slidepad zur Eingabe von Richtungsinformationen versehen werden.
Fig. 77d: Mehrfunktionstasten: Die Mehrfunktionstasten 77030a, 77030b und 77030b können vorteilhaft zum Aufwärtsblättern / Aufwärtsscrollen, zum Selektieren bzw. zum Abwärtsblättern / Abwärtsscrollen vorgesehen sein.
Fig. 78 zeigt schematisch zwei verschiedene Bedienmodi des Handgreifteils 77010 aus Fig. 77.
In Fig. 78A ist schematisch die niedergedrückte Greifplatte 77020 erkennbar.
In Fig. 78B ist schematisch die niedergedrückte Taste 77030b bei ebenfalls niedergedrückter Greifplatte 77020 erkennbar.
Fig.79A zeigt ein einflügeliges erfindungsgemäßes digitales Mobilgerät 1001 mit Handgreifteil. Siehe die Beschreibung zu Fig. 110A.
Fig.79B zeigt ein zweiflügeliges erfindungsgemäßes digitales Mobilgerät 1001 mit Handgreifteil. Siehe die Beschreibung zu Fig. 110B.
Fig.δOA zeigt ein zweiflügeliges erfindungsgemäßes digitales Mobilgerät 1001 mit fest integriertem Geräterücken. Siehe die Beschreibung zu Fig. 111A.
Fig.δOB zeigt die Darstellung aus Fig. 80A, jedoch mit austauschbarem Geräterückenteil. Siehe die Beschreibung zu Fig. 111B.
Fig.δOC zeigt die Anordnung aus Fig. 80A, jedoch mit austauschbarem Handgreifteil. Siehe die Beschreibung zu Fig. 11 IC.
Fig. 81 zeigt schematisch ein erfϊndungsgemäßes Mobilgerät 1001 mit einer Synchronisationseinrichtung für Bildschirm und Bedieneinheit nach Links-/Rechtshänder-Voreinstellung.
Zahlreiche Einstellungen hinsichtlich der Betriebsmodi des Mobilgerätes 1001 hängen von dessen Ausrichtung relativ zum Gravitationsfeld der Erde ab. Insbesondere die in Fig. 81 dargestellten Nutzungsarten lassen sich an der Ausrichtung der Flügel im Schwerefeld erkennen:
Es erweist sich daher als besonders vorteilhaft, mindestens einen Flügel, besser aber beide Flügel des Mobilgerätes mit je einem Schwerkraftsensor zu versehen, der die Ausrichtung des jeweiligen Flügels im Schwerefeld detektiert. Die Ausgangssignale des Schwerkraftsensors / der Schwerkraftsensoren werden der elektronischen Steuerung (Zentraleinheit, nicht dargestellt) des Mobilgerätes 1001 zugespeist und können zur automatischen Erkennung von Betriebsmodi erkannt werden.
Fig. 81 zeigt schematisch einen Viereck-Schwerkraftsensor 81010 in verschiedenen Nutzungszuständen des Mobilgerätes. Ein Viereck-Schwerkraftsensor 81010 umfaßt einen abgeschlossenen Hohlraum mit im wesentlichen quadratischer Grundfläche, in welchem eine Rollkugel eingeschlossen ist. Der Viereck-Schwerkraftsensor 81010 wird derart in einen Flügel eines Mobilgerätes 1001 integriert, so daß jede der vier Ecken des Schwerkraftsensors zu je einer der Außenkanten des Flügels weist. Je nach der Ausrichtung der Kanten des Flügels im Schwerefeld wird die Rollkugel in einer der vier Ecken zur Ruhe kommen. Jede der vier Ecken ist daher mit einem Sensor ausgestattet, der auf eine zweckmäßige Weise die Feststellung ermöglicht, ob die Kugel sich in der betreffenden Ek- ke befindet oder nicht. Dies kann beispielsweise optisch durch eine Lichtschranke geschehen. Auch ist es möglich, die Rollkugel aus einem elektrisch leitfähigen Material, beispielsweise aus Metall, zu fertigen und den Aufenthaltsort an den Ecken mittels elektrischer Kontakte zu detektieren.
Fig. 81B zeigt eine Ausrichtung des Mobilgerätes 1001 im Schwerefeld, bei der die Rollkugel des Viereck-Schwerkraftsensors 81010A sich in der Ecke b befindet. Diese Ausrichtung als "Notebook" ist sowohl für Rechts-
händer als auch für Linkshänder bei Schreibfunktionen vorteilhaft, da der nach unten weisende Flügel Schreibfunktionen mit einem Schreibstift (nicht dargestellt) ermöglicht.
Fig. 81 C zeigt eine Ausrichtung des Mobilgerätes 1001 im Schwerefeld, bei der die Rollkugel des Viereck-Schwerkraftsensors 81010A sich in der Ecke c befindet. Diese Ausrichtung ist für Rechtshänder bei Lesefunktionen vorteilhaft, da der rechts angeordnete Flügel die Anzeige von Lesestoff auf einem Display ermöglicht.
Fig. 82 zeigt schematisch den Schwerkraftschalter 81010 des Sychronisa- tionsmechanismus aus Fig. 81 im Zusammenwirken mit einer Gerätesei- tigen Voreinstellung für Linkshänder / Rechtshänder. Wie aus der Beschreibung von Fig. 81 deutlich wird, ist es möglich, eine für Rechtshänder bzw. Linkshänder optimale Zuordnung von Funktionalitäten zu einzelnen Flügeln eines erfindungsgemäßen Mobilgerätes 1001 vorzunehmen, wenn zum einen die Eigenschaft "Linkshänder" bzw. "Rechtshänder" und zum anderen die Stellung einzelner Flügel im Schwerefeld bekannt sind. Es erweist sich daher als vorteilhaft, bei einem erfindungsgemäßen Mobilgerät 1001 eine Konfigurationseinstellung "Linkshänder" bzw. "Rechtshänder" vornehmen zu können, so daß die Steuerungseinheit (nicht dargestellt) des Mobilgerätes 1001 aus der (nur einmal zu Beginn der Nutzung des Gerätes eingegebenen) Voreinstellung "Linkshänder" bzw. "Rechtshänder" in Verbindung mit der Relation des Gerätes zum Schwerkraftfeld die Einstellung des Benutzungsmodus hinsichtlich der Funktionsaufteilung und -Realisierung auf die Flügel automatisch vornehmen kann. Diese Automatik beinhaltet insbesondere auch die Funktion, Anzeigeninhalte automatisch stets aufrecht lesbar dem Benutzer anzubieten.
Fig. 83 zeigt eine schematische Darstellung einer zweiten Ausführungsform eines Schwerkraftschalters 83010 bei einem digitalen Mobilgerät
nach Fig. 81 für eine automatische Synchronisation bzw. Einstellung der Anzeigeeinrichtung und der Bedienelemente. Der Halbbogen-Schwerkraftschalter 83010 beinhaltet einen halbkreisförmig gebogenen Rohrabschnitt, in dem eine Rollkugel sich im Schwerefeld frei bewegen kann. Die Position der Rollkugel kann durch geeignete Sensoren (nicht dargestellt) erfaßt und an die Steuerung (nicht dargestellt) des Mobilgerätes 1001 geleitet werden. Fig. 83A zeigt einen Querschnitt durch einen als Bedienteil fungierenden Flügel mit eingebettetem Halbbogen-Schwer- kraftschalter 83010. Fig. 83B zeigt eine Vorderansicht eines als Bedienteil fungierenden Flügels mit eingebettetem Halbbogen-Schwerkraftschalter 83010. Fig. δ3A zeigt schematisch einen in einen Flügel eingebetteten Halbbogen-Schwerkraftschalter 83010 in zwei Flügelpositionen relativ zum Schwerefeld.
Fig. 84 zeigt den Halbbogen-Schwerkraftschalter 83010 aus Fig. 83 bei verschiedenen Neigungswinkeln.
Fig. 84A betrifft den Fall eines flach auf einer ebenen Unterlage aufliegenden Mobilgerätes 1001.
Fig. 84B betrifft den Fall eines mit ca. 10 Grad Anstellwinkel gerade eben von einer ebenen Unterlage aufgenommenen Mobilgerätes 1001.
Fig. 84C betrifft den Fall eines mit ca. 20 Grad Anstellwinkel freitragend gehaltenen oder auf dem Schoß liegenden Mobilgerätes 1001.
Fig. 84D betrifft den Fall eines mit ca. 30 Grad Anstellwinkel gehaltenen Mobilgerätes 1001.
Fig. 84E betrifft den Fall eines mit bis zu ca. 90 Grad Anstellwinkel wesentlich steiler gehaltenen Mobilgerätes 1001.
Damit durch den Schwerkraftschalter ausgelöste Fehlauslösungen der Betriebsmodusumschaltung beispielsweise beim ruckartigen Bewegen des Mobilgerätes durch den Benutzer vermieden werden, ist es erforderlich, Filterkriterien festzulegen, nach denen die Steuerung (nicht dargestellt) des Mobilgerätes 1001 eine Diskriminierung vornimmt, ob sich die Position des Mobilgerätes 1001 im Schwerefeld nachhaltig geändert hat oder ob lediglich eine kurzzeitige Störung vorliegt:
a) Definition von Toleranzbereichen der gemessenen Winkel, und
b) Definition von Zeitkonstanten, d.h. Mindestzeiten, die eine Positionsveränderung des Mobilgerätes im Schwerefeld andauern muß, um eine automatische Umstellung des Betriebsmodus nach sich zu ziehen.
Fig. 85 zeigt auf der Grundlage eins Halbbogen-Schwerkraftschalters 83010 schematisch eine automatische Einstellung nach Fig. 64 für Rechtshänder in Abhängigkeit davon, ob eine Anwendung gewählt wird, bei der eine Eingabe erforderlich ist, oder bei der buchgerecht gelesen werden soll. Dazu wird das erfindungsgemäße Mobilgerät 1001 in einem nicht näher ausgeführten Konfigurationsmenue für den Betriebszustand "Rechtshänder" konfiguriert. Hält der Rechtshänder-Benutzer 1050 das Mobilgerät 1001 mit der Schreib-Sensorfläche 85020 nach rechts in den Händen, wird die Displayanzeige automatisch so angesteuert, daß der dort angebotene Lesestoff von oben nach unten in gewohnter Leseausrichtung erscheint. Dreht der Rechtshänder-Benutzer 1050 das Mobilgerät 1001 um 180 Grad "auf den Kopf, so wird dieser Vorgang von dem Halbbogen-Schwerkraftschalter 83010 detektiert. Auf den nunmehr rechts gelegenen Display 85020 steht der Lesestoff zunächst "auf dem Kopf und es wird ein "Umstellbereitschaft" symbolisierendes Icon in die
Anzeige eingeblendet. Erst nach einer vorbestimmten Zeit, beispielsweise nach 5 Sekunden, erkennt das Mobilgerät 1001, daß es sich um eine nachhaltige Änderung der Benutzungsposition handelt und transformiert den auf dem Display 85020 angezeigten Inhalt derart, daß dieser wieder "aufrecht" steht. Somit ist der Benutzungsmodus durch ein einfaches Umdrehen des Mobilgerätes 1001 ohne zusätzliche Bewältigung von Konfigurationsmenues und -Dialogen durch den Benutzer 1050 umgestellt worden von "Rechtshänder schreiben" in "Rechtshänder buchgerecht lesen".
Fig. 86 zeigt Einzelheiten des in Fig. 85 dargestellten Ablaufes.
Fig. 87 zeigt eine dritte Ausführungsform eines Schwerkraftschalters für ein digitales Mobilgerät nach Fig. 81. Fig. 87 zeigt einen Knickrohr- Schwerkraftschalter 87010 als Modifikation des in Fign. 83 bis 86 dargestellten Halbbogen-Schwerkraftschalters 83010. Der Knickrohr-Schwerkraftschalter umfaßt ein abgeknicktes Rohr 87010a, in dem sich eine Rollkugel 87010b bewegen kann. Das Rohr 87010a ist etwa in seiner Mitte leicht abgeknickt. Dadurch entstehen drei Stellen, an denen die Rollkugel eine von der Ausrichtung im Schwerefeld abhängige (meta)stabile Lage einnehmen kann, nämlich Einstellungspunkt A als erster Endpunkt des Rohres 87010a, Einstellungspunkt B an der Knickstelle des Rohres 87010a sowie Einstellungspunkt C an den anderen (zweiten) Endpunkt des Rohres 87010a. An den Einstellungspunkten A, B und C ist jeweils ein Sensor (nicht dargestellt) vorgesehen, der die Rollkugel 87010b zu detektieren imstande ist.
Fig. 88 zeigt eine Querschnittsansicht eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001 mit einem Schwerkraftschalter 87010 nach Fig. 87 beim Hochklappen des mit dem Schwerkraftsensor 87010 versehenen Bedienteils.
Fig. 89 zeigt den Schwerkraftschalter 87010 aus Fig. 87 bei verschiedenen Neigungswinkeln.
Aus Fig. 89A ist ersichtlich, daß die Rollkugel 87010b bei flach auf dem Tisch liegendem Mobilgeräte-Flügel am Einstellungspunkt B zu liegen kommt.
Auch bei einer leichten Neigung bleibt die Rollkugel 87010b zunächst noch am Einstellungspunkt B; vgl. Fig. δ9B.
Erst bei einer stärkeren Neigung bewegt sich die Rollkugel plötzlich zum Einstellpunkt A, wie aus Fig. δ9C ersichtlich ist. Dieses Ereignis kann zum Auslösen einer halbautomatischen Konfigurationsroutine in der Steuerung (nicht dargestellt) des Mobilgerätes 1001 genutzt werden. Beispielsweise kann ein Auswahlmenue angezeigt werden, das den Punkt "Monitor ausrichten" anbietet, der per Touch Screen - Betätigung selektiert werden kann. Oder die Auslösung erfolgt durch Betätigung einer Taste. Alternativ kann auch eine Sprachsteuerung vorgesehen sein, beispielsweise durch ein gesprochenes Kommando "Monitor ausrichten!".
Fig. 90 zeigt einen halbautomatischen Einstellvorgang für ein zweiflügeliges erfindungsgemäßes digitales Mobilgerät 1001 bei einer Rechtshändervoreinstellung mit einem Knϊckrohr-Schwerkraftschalter 87010 gemäß Fig. δ7.
Bei der in Fig. 90.2 dargestellten Situation liegt das Mobilgerät 1001 flach auf einer ebenen Unterlage, beispielsweise einer Tischfläche, auf. Die Rollkugel 87010b befindet sich am Einstellungspunkt B. Der erste Flügel 9010 des Mobilgerätes 1001 kommt rechts zu liegen und kann durch den
Benutzer 1050 mittels eines Druckschreibstiftes 90020 zur Handschrifteingabe benutzt werden.
In Fig. 90.3 ist gezeigt, daß der Benutzer das in Fig. 90.2 dargestellte Mobilgerät 1001 von der Unterlage gehoben hat und dieses nunmehr beid- händig nach der Art eines Buches hält. Die Rollkugel 87010b befindet sich nun am Einstellungspunkt A. Der erste Flügel 9010 des Mobilgerätes 1001 steht immer noch rechts und kann durch den Benutzer 1050 im Handgreifbereich 9030 bedient werden.
In Fig. 90.4 ist eine Situation gezeigt, nachdem der Benutzer das Mobilgerät 1001 durch eine Drehbewegung "auf den Kopf gestellt hat. Die Rollkugel 87010b befindet sich nun am Einstellungspunkt C. Der erste Flügel 9010 des Mobilgerätes 1001 steht jetzt links und kann durch den Benutzer 1050 im Handgreifbereich 9030 bedient werden. Der zweite Flügel 90040 mit dem Display steht rechts; der angezeigte Inhalt steht jedoch noch "auf dem Kopf, da die Zeitkonstante noch nicht abgelaufen ist, nach der eine Veränderung des Zustandes des Knickrohr-Schwer- kraftsch alters 87010 von der Steuerung (nicht dargestellt) des Mobilgerätes 1001 als gültig anerkannt wird. Auch die Zuordnung der Funktionalitäten zu den Tastern 90050 auf der Rückseite steht noch "auf dem Kopf.
Fig. 90.6 zeigt den in Fig. 90.4 dargestellten Zustand nach Ablauf der Zeitkonstante. Der im Display 90040 angezeigte Inhalt hat die zum Lesen korrekte Orientierung und die Zuordnung der Funktionalitäten zu den Tastern 90050 auf der Rückseite steht nicht mehr "auf dem Kopf; vgl. Fig. 90.5.
Fig. 91 zeigt eine schematische Querschnittsansicht eines Schwerkraftschalters gemäß einer vierten Ausführungsform mit einer mechanischen Übertragung der Schaltkraft über eine Rollkugel. Der dargestellte Kugel-
klemm-Schwerkraftschalter 91010 umfaßt insbesondere ein gerades Rohr 91020 mit einer darin beweglichen Rollkugel 91030. Zur Verminderung von Geräuscheffekten beim Rollen der Rollkugel 91030 kann das gerade Rohr 91010 an beiden Enden mit geräuschdämmenden Verschlüssen 91050a, 91050b beispielsweise aus Gummi oder gummiartigem Kunststoff verschlossen sein. Auch die Rollkugel 91030 kann zur Minderung von Geräuschen aus Gummi oder gummiartigem Kunststoff gefertigt sein. Oberhalb des Rohres 91020 ist ein Druckschalter-Bedienelement 91040 angeordnet. Das Druckschalter-Bedienelement 91040 weist im Bereich der Enden des Rohres 91020 jeweils einen Vorsprung 91040a, 91040b auf, der durch eine entsprechende Öffnung des Rohrmantels in das Innere des Rohres 91020 greift. In der Grundstellung behindert das Druckschalter-Bedienelement 91040 die freie Bewegung der Rollkugel 91030 nicht. Das Druckschalter-Bedienelement 91040 kann durch Druck mit einem Finger einer Hand des Benutzers 1050 gegen die Rückstellkraft einer Feder (nicht dargestellt) in Richtung auf das Rohr 91020 gedrückt werden, so daß die Vorsprünge 91040a, 91040b in den Innenraum des Rohres 91020 hineingedrückt werden. Befindet sich die Rollkugel 91030 beim Betätigen des Druckschalter-Bedienelementes 91040 in einem der End-Einstellungspunkte A oder B, so wird die durch den Benutzer 1050 über das Druckschalter-Bedienelement 91040 auf die Rollkugel 91020 übertragen, welche ihrerseits diese Kraft auf die dem jeweiligen Vorsprung 91040a, 91040b gegenüberliegende Rohrwandung weitergibt. An dieser Stelle ist je ein elektrischer Tastschalter 91060a, 91060b vorgesehen, der durch die Kraft betätigt wird.
Der Kugelklemm-Schwerkraftschalter 91010 liefert also durch die elektrischen Taster 91060a, 91060b nur dann ein seine Stellung im Schwerefeld angebendes Ausgangssignal, wenn der Benutzer 1050 eine Druckkraft auf das Druckschalter-Bedienelement 91040 ausübt. Der Vorteil dieses Schwerkraftschalters liegt vor allem darin, daß er keine weiteren Vor-
kehrungen gegen zufällig ausgelöste Positionsänderungssignale benötigt. Der Benutzer 1050 betätigt manuell das Druckschalter-Bedienelement 91040, wenn er die Position des Mobilgerätes 1001 verändert hat und dies der Steuerungseinheit (nicht dargestellt) mitteilen will.
Fig. 92 zeigt ein zweiflügeliges erfindungsgemäßes digitales Mobilgerät 1001 mit einem Schwerkraftschalter 91010 aus Fig. 91 bei verschiedenen Stellungen im Schwerkraftfeld.
Fig. 93 zeigt einen Schwerkraftschalter 91010 nach Fig. 91 in verschiedenen Bedienungszuständen.
Fig. 93A zeigt den Kugelklemm-Schwerkraftschalter 91010 bei einer Neigungslage, bei der die Rollkugel 91030 am Einstellpunkt A zu liegen kommt.
Fig. 93B zeigt den Kugelklemm-Schwerkraftschalter 91010 aus Fig. 93A bei der Druckbeaufschlagung durch den Benutzer 1050.
Fig. 93C.4a zeigt den Kugelklemm-Schwerkraftschalter 91010 aus Fig. 93A nach der Druckbeaufschlagung durch den Benutzer 1050. Durch eine Einrastvorrichtung bleibt das Druckschalter-Bedienelement 91040 niedergehalten und die Rollkugel 91030 bleibt arretiert.
Fig. 93C.4b zeigt den Kugelklemm-Schwerkraftschalter 91010 aus Fig. 93A nach nochmaliger Druckbeaufschlagung durch den Benutzer 1050. Das Druckschalter-Bedienelement 91040 ist freigegeben und die Rollkugel 91030 wieder frei beweglich. Für die Steuerung des Mobilgerätes 1001 gilt bis zur nächsten Betätigung des Druckschalter-Bedienelementes 91040 der Einstellungspunkt A.
Fig. 94 zeigt einen mechanischen Einstellvorgang eines zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes 1001 mit einem Kugelklemm- Schwerkraftschalter 91010 nach Fig. 91 ausgehend von einer Linkshänderkonfiguration.
Im Greif handbereich 94010 eines ersten Flügels 94020 des Mobilgerätes ist der Kugelklemm-Schwerkraftschalter 91010 angeordnet; siehe Fig. 94.2. Die Rollkugel befindet sich im Einstellpunkt A. Nach dem "auf den Kopf stellen" des Mobilgerätes in Fig. 94.3 befindet sich die Rollkugel wegen des in Fig. 93C.4a beschriebenen Arretierungseffektes immer noch im Einstellpunkt A. Erst nach Betätigung des Druckschalter-Bedienelementes 91040 durch den Benutzer 1050 kann sich die Rollkugel in den Einstellpunkt B begeben und das Mobilgerät in den geänderten Betriebsmodus übergehen; siehe Fig. 94.5. In Fig. 94.6 ist dargestellt, wie der Linkshänder-Benutzer auf dem nun links liegenden Flügel 94020 mit einem Druckstift schreibt. Für die Umstellung der Anzeige und der Orientierung von Bedienmitteln gilt das bereits im Zusammenhang mit Fig. 90 gesagte entsprechend.
Fig. 103 zeigt eine schematische Darstellung einer zweiflügeligen Ausführung eines erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes mit einem Wendemechanismus für ein Funktionsteil.
Fig. 104 zeigt in den Teil-Fign. 104a bis 104e die Rücken- bzw. Außenansicht des Gehäuses verschiedener Varianten erfindungsgemäßer digitaler Handteile 4010a bis 4010d.
Die dargestellten digitalen Handteile 4010a bis 4010d umfassen mindestens eine flächige Anzeigeeinheit (nicht dargestellt) zur Anzeige digitaler Informationen und sind dazu bestimmt, vom Benutzer mit einer Hand oder mit beiden Händen gehalten zu werden. Bei bevorzugten Ausfüh-
rungsformen weisen digitale Handteile außerdem Eingabemittel, beispielsweise Eingabetasten 4020 auf. Bei Bedarf können digitale Handteile auch als vollwertige Rechner einschließlich Stromquelle, Zentraleinheit, Speicher und weiterer Peripherie ausgeführt werden. Zahlreiche wünschenswerte Anwendungen digitaler Kommunikation im allgemeinen und digitaler Handteile der vorstehend beschriebenen Art im besonderen sind nur möglich, wenn ein digitales Handteil vom Benutzer auch über längere Zeit ermüdungsarm gehalten und bedient werden kann. In diesem Zusammenhang sind insbesondere ein geringes Gewicht und eine sympathische Haptik von erheblicher Bedeutung. Es erweist sich daher als zweckmäßig, die Gehäuse von digitalen Handteilen in besonderer Weise auszugestalten.
Fig. 104a zeigt eine Rückenansicht eines zweiflügeligen digitalen Handteils 4010a mit einem ersten Flügel 4030a und einem zweiten Flügel 4030b, die über ein Scharnierteil 4030c zum Benutzer hin buchartig auf- und zuklappbar sind. Der schraffiert gezeigte linke bzw. rechte Handgreifbereich ist auf dem Gehäuserücken durch einen lippenförmig ausgestalteten ersten Gehäuserückenoberflächenbereich 4040a, 4040b realisiert, wohingegen die verbleibende Gehäuserückenfläche unschraffiert dargestellt ist und einen zweiten Gehäuserückenoberflächenbereich 4050a, 4050b bildet. Bedientasten 4020 sind auf dem ersten Gehäuserückenbereich angeordnet. Es erweist sich als zweckmäßig, den ersten Gehäuse- rückenoberflächenbereich 4040a, 4040b hinsichtlich des verwendeten Materials anders auszugestalten als den zweiten Gehäuserückenoberflä- chenbereich 4050a, 4050b. Im folgenden werden Gehäuserückenoberflä- chenbereiche entsprechend dem ersten Gehäuserückenoberflächenbe- reich 4040a, 4040b als "Greifbereich" bezeichnet, wohingegen Gehäuse- rückenoberflächenbereiche entsprechend dem zweiten Gehäuserük- kenoberflächenbereich 4050a, 4050b als "Deckenbereich" bezeichnet. Von der Lippenform abweichende Ausgestaltungen sind ebenfalls mög-
lich; die gezeigte Lippenform wird jedoch als bevorzugte Ausführungsform angesehen.
Fig. 104b zeigt eine erste Variante des in Fig. 104a dargestellten Gehäuserückens, bei der ein einflügeliger digitaler Handteil 4010b mit einem Flügel 4030 vorgesehen ist. Dieser Flügel 4030 kann durch eine zuklappbare buchdeckelartige Abdeckmaske 4060 vor Schmutz und Beschädigung geschützt werden. Der Flügel 4030 weist ebenfalls einen Greifbereich 4040 und einen Deckenbereich 4050 auf. Im Gegensatz zu Fig. 104a zeigt Fig. 104b keine rückseitigen Bedientasten.
Fig. 104c zeigt eine zweite Variante des in Fig. 104a dargestellten Gehäuserückens, bei der ein zweiflügeliger digitaler Handteil 4010c mit zwei Flügeln 4030a, 4030b, jedoch ohne Eingabetasten 4020, vorgesehen ist.
Fig. 104d zeigt eine dritte Variante des in Fig. 104a dargestellten Gehäuserückens, bei der ein einflügeliger digitaler Handteil 4010b mit einem Flügel 4030 vorgesehen ist. Dieser Flügel 4030 kann durch eine zuklappbare buchdeckelartige Abdeckmaske 4060 vor Schmutz und Beschädigung geschützt werden. In Fig. 104d ist die Abdeckmaske 4060 flexibel nach hinten umgeschlagen. Der Flügel 4030 weist ebenfalls einen Greifbereich 4040 und einen Deckenbereich 4050 auf.
Fig. 104e zeigt den digitalen Handteil aus Fig. 104c im zugeklappen Zustand.
Ein wesentlicher Aspekt bei der Materialauswahl für den Greifbereich und den Deckenbereich ist die Durabilität und Abnutzungsbeständigkeit. Beispielsweise kann es gestalterisch gewünscht sein, die Oberfläche des Deckenteils mit Naturleder zu überziehen. Eine Ausführung der Oberfläche im Greifbereich mit Naturleder hätte jedoch den Nachteil, daß die
Oberfläche relativ rasch eine abgegriffene und abgenutzte Anmutung annehmen würde. Die Unterscheidung zwischen Greifbereich und Decken- bereϊch ermöglicht eine unterschiedliche Materialwahl, so daß beispielsweise der Greifbereich als alterungsbeständiges und abriebfestes Metallteil ausgeführt werden kann, wenn der Deckenteil in Naturleder ausgeführt ist. Ein auf diese Weise besonders durabel ausgeführter Greifbereich schützt den Deckenbereich vor vorzeitiger Abnutzung.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Kompressibilität des verwendeten Materials. Wenn der Deckenbereich der Haptik wegen beispielsweise durch Verwendung von Polyurethanschaum kompressibel ausgeführt wird, kann eine infolge des Vorhandenseins von Drucktasten im Greifbereich dort unzweckmäßige Kompressibilität durch Einsatz eines weniger oder praktisch nicht kompressiblen Materials vermieden werden.
Ferner kann die unterschiedliche mechanische Biegbarkeit eines Materials ein relevanter Faktor sein. Wenn beispielsweise der digitale Handteil ein biegbares Anzeigedisplay, etwa auf Polymerbasis, verwendet, kann es wünschenswert sein, dessen Gehäuse als Ganzes biegbar zu gestalten. Um die Biegbarkeit des Gesamtgehäuses zu steuern und zu begrenzen, etwa um eine Sollbiegelinie festzulegen, kann es vorteilhaft sein, den Greifbereich und den Deckenbereich mit Materialien unterschiedlicher Biegbarkeit (Steifigkeit) zu realisieren. Eine Möglichkeit bestünde beispielsweise darin, den Deckenbereich aus einem relativ leicht biegbaren Material geringerer Steifigkeit herzustellen, wohingegen der Greifbereich aus einem weniger biegbaren Material größerer Steifigkeit ausgeführt wird.
Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt bei der Ausgestaltung des Gehäuses des erfindungsgemäßen digitalen Handteils besteht in der Festlegung, ob der Greifbereich und/oder der Deckenbereich als separat aus-
wechselbare Teile ausgestaltet sind. Beispielsweise kann ein auswechselbarer Deckenbereich vorteilhaft sein, wenn etwa aus modischen Gründen dem Benutzer ein Wechsel des Oberflächen-Dessins ermöglicht werden soll. Auch die trotz des vorerwähnten Schutzes durch den Greifbereich gegebene Abnutzung des aus empfindlicheren Materialen gefertigten Deckenbereiches kann eine auswechselbare Lösung rechtfertigen.
Fig. 105 zeigt eine schematisierte Draufsicht auf die Unter- oder Oberkante einer Weiterentwicklung eines Gehäuse aus Fig. 104c, die einen auswechselbaren kompressiblen Deckenbereich 4050a, 4050b vorsieht. Dabei ist der Greifbereich 4040a, 4040b im wesentlichen einstückig mit dem vorderen Teil des Gehäuses ausgeführt, wohingegen der Deckenbereich 4050a, 4050b in Gestalt separater abnehmbarer Deckenschalen ausgeführt ist. Diese Deckenschalen 4050a, 4050b sind unter dem Greifbereich 4040a, 4040b durch Klemmung fixiert können vom Benutzer leicht durch eine Seitwärtsbewegung (1.) und nachfolgende Aufwärtsbewegung (2.) herausgenommen und ausgewechselt werden. Die Deckenschalen 4050a, 4050b sind an ihrer Ober- und Unterseite bevorzugterweise mit einer vorspringenden Feder versehen, die in eine entsprechende Nut im Gehäuse greift und einen Schutz vor eindringendem Schmutz und vor Nässe bildet. Die Elektronik 4060 ist beispielsweise durch eine Vergußmasse oder durch einen sonstigen Schutzüberzug (nicht dargestellt) soweit geschützt, daß sie auch bei einem sachgemäßen Auswechseln der Deckenschale nicht beschädigt wird.
Fig. 106 zeigt eine schematische Darstellung eine Gehäuserückenteils 4010 mit einem abnehmbaren Greifbereich 4040. Der Greifbereich 4040 wird durch ein im wesentlichen U-förmiges Teil gebildet, welches (in Pfeilrichtung) auf den Kantenbereich aufgeschoben und auch wieder heruntergezogen werden kann.
Fig. 107 zeigt eine schematische Darstellung auswechselbarer Bestandteile eines modularen Gehäuserückenteils. Im oberen Figurenteil sind Deckenschalen 4080a bis 4080d gezeigt, die separat ausgetauscht werden können. Im unteren Figurenteil sind alternativ Kombinationsteile 4085a bis 4085d dargestellt, die ausgetauscht werden können und die sowohl den Greifbereich als auch den Deckenbereich verkörpern.
Fig. 108 zeigt in den Teil-Fign. 108a bis 108c Rückenansichten weiterer Varianten von Gehäusen erfindungsgemäßer digitaler Handteile, nämlich solcher, die nur einen Flügel aufweisen. Fig. 108a zeigt einen Gehäuserückenteil mit zwei Greifbereichen 4040a, 4040b und einem Deckenbereich 4050 sowie mit Bedienelementen 4020. Fig. 108b zeigt einen anderen Gehäuserückenteil mit zwei Greifbereichen 4040a, 4040b und einem Deckenbereich 4050, jedoch ohne Bedienelemente. Fig. 10δc zeigt ein weiteres Gehäuserückenteil mit einem Greifbereich 4040 und einem Dek- kenbereich 4050 ohne Bedienelemente.
Fig. 109 zeigt schematisch den Vorgang des Auswechseins von bestimmten Rückenteilen bei modularen Gehäuserücken. Fig. 109a zeigt das Einschieben einer Deckenschale 4050 von oben nach unten in das Grundgehäuse, mit dem die Greifbereiche 4040a, 4040b fest verbunden sind. In einer Weiterbildung kann die Deckenschale 4050 flache Ausnehmungen 4050g aufweisen, die ein Einrasten der Greifbereiche 4040a, 4040b ermöglichen. Diese Vorgehensweise ist insbesondere geeignet für Handteile der in Fig. 10δb dargestellten Art. Fig. 109b zeigt alternativ das Einschieben einer Deckenschale 4050 in Seitwärtsrichtung in das Grundgehäuse, mit dem ein einzelner Greifbereich 4040 fest verbunden ist. In einer Weiterbildung kann die Deckenschale 4050 eine flache Ausnehmung 4050g aufweisen, die ein Einrasten des Greifbereiches 4040 ermöglicht. Diese Vorgehensweise ist insbesondere geeignet für Handteile der in Fig. 10δc dargestellten Art. Fig. 109c zeigt alternativ eine mit dem
Grundgerät fest verbundene Deckenschale 4050, auf die zwei jeweils einen Greifbereich bildende Greifbereichsteile 4040a, 4040b in geeigneter Weise aufgesetzt werden können, beispielsweise durch Verkleben, Rastverbindungen, Schrauben etc. Diese Vorgehensweise ist insbesondere geeignet für Handteile der in Fign. 10δa, 10δb dargestellten Art.
Fig. 110 zeigt in den Teil-Fign. 110a und 110b schematisch unterschiedliche Funktionszonen bei einem modularen Gehäuse eines ein- bzw. zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Handteils.
Fig. 111 zeigt in den Teil-Fign. 111a bis 111c verschiedene Aspekte eines weitergebildeten modularen Gehäuses eines erfindungsgemäßen digitalen Handteils.
Fig. 111a zeigt eine Draufsicht auf den Gehäuserücken eines vollständig zusammengesetzten zweiflügeligen erfindungsgemäßen digitalen Handteils mit einem ersten Flügelteil 4030a und einem zweiten Flügelteil 4030b. Auf der dem Benutzer zugewandten Seite kann jeder der Flügel ein flächiges Anzeigedisplay (nicht dargestellt) aufweisen; in einer bevorzugten Variante weise beide Flügel je ein Anzeigedisplay (nicht dargestellt) auf. Die Flügelteile 4030a, 4030b sind über eine Scharniereinrichtung 4030c zum Benutzer hin buchartig auf- und zuklappbar. Ein zum Grundgehäuse gehörende Gehäuserückenteil ist mit dem Bezugszeichen 4090a, 4090b bezeichnet. Unter das Gehäuserückenteil 4090a, 4090b einsteck- und befestigbar ist jeweils ein herausnehmbarer Buchrückenteil 4095a, 4095b. In Fig. 111b ist ein Zustand gezeigt, bei dem beide Buchrückenteile 4095a, 4095b seitlich herausgezogen sind. Jeder Buchrückenteil 4095a, 4095b weist im dargestellten Beispiel je ein Handgreifteil 4097a bzw. 4097b auf, welches Bedienelemente 4020 umfassen kann. Fig. 111c zeigt einen Zustand, bei dem das Handgreifteil 4097a seitlich aus dem Buchrückenteil 4095a herausgezogen ist. Es versteht sich, daß
die elektrische Verbindung von Bedienelementen 4020 durch geeignete Steckverbindereinrichtungen 4099 trennbar ausgeführt ist.
Es ist ersichtlich, daß der Grad an Modularität der Gehäusekonstruktion nach den Fign. 111a bis 111c variierbar ist. Bei Bedarf kann auf die separate Herausnehmbarkeit eines Buchrückenteils ebenso verzichtet werden wie auf die separate Herausnehmbarkeit eines Handgreifteils, die Heraus
Fig. 112 zeigt eine Darstellung eines erfindungsgemäßen Mobilgerätes 1001 mit seitlich / rückseitig eingesetztem modularen Handgreifteil 112010.
Fig. 113 zeigt eine Darstellung eines modularen Handgreifteils 112010 aus Fig. 112. Das modulare Handgreifteil 112010 weist geeignete elektrische und mechanische Steck- und Einrasteinrichtungen (nicht näher dargestellt) auf, um eine elektrische und mechanische Verbindung zum Wirtsgerät herzustellen. Das modulare Handgreifteil 112010 kann nicht nur in das elektronische Mobilgerät 1001, sondern beispielsweise auch an Personal Digital Assistants (PDA), Web-Tablets oder e-Book-Lesegerä- te aufgesetzt werden. Das modulare Handgreifteil 112010 entspricht der in den Fign. 103 bis 111c dargestellten technischen Lehre. Es ist jedoch als eigenständiges Gerät ausgeführt, das an andere Geräte beispielsweise durch Verkleben mit Tubenklebstoff oder Klebefolie oder durch mechanische Klemmvorrichtungen befestigt werden kann, um damit die Funktionalität eines seitlich-rückseitigen Handgreifteils auch für solche Geräte nutzbar machen zu können, die nicht werksseitig damit ausgerüstet worden sind. Die Datenkopplung zwischen dem modularen Handgreifteil und dem Wirtsgerät kann beispielsweise drahtlos über Bluetooth oder IrDA erfolgen oder aber mittels einer Kabelverbindung etwa zur einer seriellen Schnittstelle des Wirtsgerätes abgewickelt werden.
Fig. 114 zeigt das modulare Handgreifteil 112010 aus Fig. 112 beim Aufsetzen auf eine Geräterückseite eines Wirtsgerätes 114010. In Fig. 114a ist beispielsweise ein Befestigen von der Seite her durch Stecken, Kleben etc. illustriert. In Fig. 114b ist ein Aufstecken von oben beispielsweise nach der Art eines Nut- und Feder-Systems illustriert.
Fig. 115 zeigt in den Teil-Fign. 115a bis 115c eine erfϊndungsgemäße Datenverarbeitungseinrichtung mit einem Wearable-Rechner 1010.
Der Wearable-Rechner 1010 weist ein Wearable-Rechnergehäuse 1015 auf, welches flach, mit abgerundeten Kanten und leicht konkav gebogen ausgeführt ist, so daß es beispielsweise mit einem Gürtel 1017 leicht am Körper getragen werden kann. Auch andere Formgebungen des Gehäuses 1015 sind möglich, sofern der Rechner leicht am Körper getragen werden kann. Insbesondere kommen solche Formen in Betracht, die ein Einnähen oder Einstecken des Wearable-Rechners 1010 in Kleidungsstücke ermöglichen.
Der exemplarisch dargestellte Wearable-Rechner 1010 weist ein Anzeige-Display 1020 sowie beispielsweise als Tasten ausgeführte Bedienelemente 1030a, 1030b und 1030c auf. Auch kann eine Leuchtdiode 1040 als Statusanzeige vorgesehen sein.
An einer geeigneten Stelle weist der exemplarisch dargestellte Wearable-Rechner 1010 eine Aufnahmevorrichtung (nicht dargestellt) für ein Kartenmodul 1050 auf.
Fig. 115b zeigt die Halterung des Wearable-Rechners 1010 an einem Gürtel 1017 mittels einer am Gehäuse 1015 auf geeignete Weise befestigten
Halteschlaufe. Fig. 115b zeigt ebenfalls einen Schmutz- und Spritzwasserschutz mittels einer von oben auf das Gehäuse 1015 des Wearable- Rechners 1010 aufgesteckten Schutzkappe 1070. Darüber hinaus zeigt Fig. 115b einen zweiflügeligen Handteil 1080 nach der Art eines Digitalen Buches, der durch eine Scharniereinrichtung 1081 buchartig auf- und zuklappbar und über ein Kabel 1082 mit dem Wearable-Rechner 1010 verbunden ist und der vom Benutzer 1084 in der Hand gehalten wird. Der zweiflügelige Handteil 1080 kann in einer bevorzugten Ausführungsform mit zwei Anzeigedisplays 1086a, 1086b versehen sein, die jeweils im wesentlichen die Innenseiten der beiden Flügel bilden. Dadurch, daß wesentliche Teile der Elektronik in den am Körper getragenen Wearable- Rechner 1010 verlagert sind, kann der Handteil 1080 besonders einfach, dünn und leicht ausgeführt werden.
Fig. 115c zeigt einen Benutzer 1084, der den Wearable-Rechner 1010 an einem Schultergurt 1017 trägt und dabei den Handteil 1080 bedien- und lesegerecht in der Hand hält, wobei die rechte Hand rückseitig angeordnete Bedienelemente betätigt.
Fig. 116 zeigt in den Teil-Fign. 116a bis 116c Varianten der in Fig. 115 dargestellten Datenverarbeitungseinrichtung als einteilige Ausführungsform mit einem Display, wobei die Handteile aus den Fign. 116a und 116b sowohl mit als auch ohne eigene Stromversorgung (beispielsweise Akkumulator oder Trockenbatterie) ausgeführt sein können.
Fig. 116a bis Fig. 116c zeigen einen Wearable-Rechner 1010, der mit einem einflügeligen Handteil 1080a zusammenwirkt, wobei unterschiedliche und kombinierbare Bedienmöglichkeiten angegeben sind.
Fig. 116a zeigt symbolisch auf der Rückseite des Handteils 1080a angeordnete Bedienelemente 1090, die beispielsweise in Gestalt von drei Drucktasten 1090a, 1090b und 1090c ausgeführt sein können. Dabei sind die Tasten 1090a, 1090b, 1090c im Greif handbereich einer Hand 1084a eines Benutzers 1084 angeordnet. In einer besonders bevorzugten Ausführung sind die Tasten einzeln bedienbar, beispielsweise zum Auslösen einer Funktion "aufwärts blättern/rollen" durch Taste 1090a, zum Auslösen einer Funktion "abwärts blättern/rollen" durch Taste 1090c und zum Auslösen einer Menübereitstellungsfunktion durch Taste 1090b. In der besonders bevorzugten Ausführungsform können die Tasten 1090a, 1090b und 1090c auch gemeinsam oder in Kombination mit anderen Eingabemitteln wie beispielsweise einem berührungsempfindlichen Bildschirm (nicht dargestellt) oder einer Spracheingabeeinrichtung mit Mikrofon bedienbar sein, um etwa durch gleichzeitiges Bedienen von zwei oder drei Tasten weitere Funktionen auszulösen. Die beispielhaft gezeigte Ausführungsform zeigt ferner eine Kabelverbindung, die den Handteil mit Energie versorgt und die bidirektionale Datenkommunikation zuläßt. Es ist offengelassen, ob der Handteii über einen eigenen Akkumulator oder Trockenbatterie oder dgl. verfügt. In solch einem Fall kann ggfs. die Stromquelle mittelbar über den Wearable-Rechner aufgeladen werden.
Fig. 116b zeigt eine Variante, die zusätzlich zu dem Kabel 1082 eine drahtlose Datenverbindung zwischen dem Wearable-Rechner 1010 und dem Handteil 1080a ermöglicht. Diese Drahtlose Datenverbindung kann insbesondere durch eine Hochfrequenz-Funkverbindung, beispielsweise gemäß dem "Bluetooth"-Standard, oder durch eine Infrarot-Verbindung, beispielsweise nach dem IRDA-Standard, erfolgen. Dazu weist der Wea-
rable-Rechner 1010 an einer geeigneten Stelle eine Sende-/Empfangsein- richtung 1095a auf. Auch der Handteil 1080a weist an einer geeigneten Stelle eine Sende-/Empfangseinrichtung 1095b auf, die zu der Sende-/Empfangseinrichtung 1095a des Wearable-Rechners 1010 passend gewählt ist. Möglich ist auch die Datenkommunikation des Handteils und/oder des Wearable-Rechners entfernten bzw. externen Geräten oder Einrichtungen wie beispielsweise dem Internet, anderen Personal Computern, Druckern etc. über ein kabelloses LAN (Local Area Network) oder WAN (Wide Area Network), während die Kommunikation zwischen Handteil und Wearable-Rechner über Kabel 1082 bewerkstelligt wird.
Fig. 116b zeigt das Bedienen des Handteils 1080a durch einen Druckstift 1094, der von einer Hand 1084a eines Benutzers 1084 auf einer Druckempfindlichen Fläche 1087 geführt wird.
Fig. 116c zeigt eine Abwandlung der in Fign. 116a und/oder 116b dargestellten Datenverarbeitungseinrichtung, bei dem auf das Kabel 1082 verzichtet worden ist. Während es bei den mit einem Kabel versehenen Ausführungsvarianten in den Fign. 115 und 116a bis 26b möglich ist, die Stromversorgung des Handteils 1080 bzw. 1080a aus einer in dem Wearable-Rechner 1010 angeordneten Stromquelle (nicht dargestellt), beispielsweise einem Akkumulator oder einer Trockenbatterie, vorzunehmen, erfordert das in Fig. 116c dargestellte Ausführungsform oder Verwendungsart eine separate Stromversorgung des Handteils 1080a, beispielsweise durch einen im Handteil 1080a angeordneten Akkumulator, der Schwerpunkts- und Lastigkeitsgründen vorzugsweise im Handgriff vorgesehen ist.
Fig. 116c zeigt das Bedienen des Handteils 1080a durch einen Finger 1084b einer Hand 1084a eines Benutzers 1084 auf einer Druckempfindlichen Fläche 1087.
Fign. 116d und 116e zeigen weitere Varianten der in den Fign. 116a bis 116c dargestellten Ausführungen, jedoch mit einem zweiflügeligen Handteil 1080, wobei in Fig. 116e der Akkumulator bzw. die Trockenbatterie aus Schwerpunkt- und Lastigkeitsgründen vorzugsweise im Drehgelenkbereich (Scharnier) untergebracht ist.
Fig. 117 zeigt in den Teil-Fign. 117a bis 117c eine weitere Variante einer erfindungsgemäßen Datenverarbeitungseinrichtung. Soweit nicht anders angegeben, entsprechen die hierbei angegebenen Bezugszeichen den in den Fign. 115 und 116 verwendeten Bezugszeichen.
Im einzelnen zeigt Fig. 117 eine Anwendung der Datenverarbeitungseinrichtung, bei der der Handteil 1080 nach der Art eines Notebooks aufgestellt ist, d.h., ein erster Flügelteil 1086b liegt auf einer ebenen Fläche, beispielsweise einer Tischfläche, auf, wohingegen ein zweiter Flügelteil 1086b senkrecht gestellt ist. Die einzelnen Ausführungsbeispiele sind bezüglich der Bedienung und der entsprechenden Ausbildung in einer weiteren Ausführungsform beliebig kombinierbar (nicht dargestellt).
In Fig. 117a ist die nach innen weisende Oberfläche des ersten Flügelteils 1086b druckempfindlich, und der Benutzer 1084 führt mit seiner Hand einen Druckstift 1094 darauf und führt auf diese Weise eine Dateneingabe aus.
ln Fig. 117b ist die nach innen weisende Oberfläche des ersten Flügelteils 1086b mit der Funktionalität einer Eingabetastatur ausgestattet, und der Benutzer 1084 tätigt mit seiner Hand 1084a eine Dateneingabe. Offengelassen ist die Ausführung der Tastatur als virtuelle Tastatur, welche über eine sensitive Eingabefläche bedient wird oder als reale Tastatur mit mechanisch zu betätigenden Tasten.
In Fig. 117c ist die nach innen weisende Oberfläche des ersten Flügelteils 1086b mit der Funktionalität eines Touchpad ausgestattet, und der Benutzer 1084 tätigt mit einem Finger 1084b seiner Hand 1084a eine Dateneingabe. Am Beispiel wird ein auf der Anzeigefläche dargestellter Cursor dargestellt, welcher die relative Position der Fingerbewegung auf dem als Touchpad ausgebildeten zweiten Flügelteil (Buchklappe) anzeigt.
Fig. 11δ zeigt eine Ansicht einer ersten Variante eines erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems mit einem Wearable-Rechner1010 und einem Handteil 1080, die über ein Kabel 1082 (Fig. 118a) oder drahtlos (Fig. 118b) miteinander verbunden sind. Diese erste Variante stellt eine besonders kostengünstige Lösung dar, bei der der Handteil 1080 nur im Zusammenwirken mit dem Wearable-Rechner 1010 benutzbar ist. Bei der in Fig. 118a gezeigten Variante ermöglicht das Kabel 1082 nicht nur einen Datenaustausch zwischen dem Handteil 1080 und dem Wearable- Rechner 1010; auch die Stromversorgung des Handteils 1080 ist über das Kabel 1082 aus einer im Wearable-Rechner 1010 angeordneten Stromquelle, beispielsweise einem Akkumulator, möglich. Dadurch kann der Handteil 1080 besonders gewichtsarm gebaut werden. Bei dem am Körper getragenen Wearable-Rechner 1010 führt hingegen das Gewicht der erforderlichen Stromquelle nicht notwendig zu einer Einbuße im Be-
dienungskomfort. Wenn das Kabel 1082 vermieden wird, muß - wie in Fig. 118b gezeigt - eine drahtlose Datenverbindung zwischen dem Handteil 1080 und dem Wearable-Rechner 1010 vorgesehen werden. Auch ist es erforderlich, im Handteil 1080 eine Stromquelle (nicht dargestellt) vorzusehen.
Fig. 119 zeigt ein stark schematisiertes Blockschaltbild der in Fig. 118 dargestellten ersten Variante eines erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems. Insbesondere der zentrale Systembus (EASI), die Zentraleinheit (CPU) und der Speicher (ROM / RAM) sind im Wearable-Rechner 1010 angeordnet. Der Handteil 1080 weist insbesondere mindestens ein, in zweiflügeligen Ausführungen bevorzugterweise auch zwei oder mehr Anzeigedisplays sowie Eingabemittel, beispielsweise Tasten oder druck- oder berührungssensitive Flächen (Touchscreen, Slidepad, etc.) auf. Bei der in Fig. 118b dargestellten Variante ist optional eine Stromquelle 2010 im Handteil 1080 vorgesehen. Die elektronischen Einrichtungen des Handteils 1080 und des Wearable-Rechners 1010 sind jeweils mit einem Kopplungs-Interface 2020a bzw. 2020b versehen, welches auf geeignete Weise so konstruiert und mit den übrigen Schaltungskomponenten verbunden ist, so daß der Wearable-Rechner 1010 mittels der im Handteil 1080 vorgesehenen Einrichtungen bedient werden kann. Dazu gehört insbesondere auch, daß Daten unter der Kontrolle der Zentraleinheit (CPU) des Wearable-Rechners 1010 auf einem oder mehreren Anzeigedisplays des Handteils 1080 angezeigt werden können. Der Handteil 1080 und der Wearable-Rechner 1010 können in bestimmten Ausführungsformen weitere Baugruppen enthalten, insbesondere
a) mindestens eine Interface-Einrichtung 2030 für Kartenmodule, beispielsweise gemäß dem PCMCIA-Standard;
b) mindestens eine Interface-Einrichtung 2040 für Magnetkarten;
c) mindestens eine Interface-Einrichtung für Flash-ROM-Module;
d) mindestens eine Interface-Einrichtung zur drahtlosen Datenkommunikation, beispielsweise gemäß dem BLUETOOTH-Standard (Funk) oder gemäß dem IrDA-Standard (Infrarot-Datenübertragung);
e) mindestens eine Interface-Einrichtung für Mikrofon und Lautsprecher (Soundkarte);
f) mindestens eine Interface-Karte für Wechselspeichermedien wie CD-ROMs, Disketten etc.; oder
g) mindestens ein Festplattenlaufwerk.
Die in Fig. 119 in den schematisiert dargestellten Baugruppen angegebenen Beschriftungen geben Hinweise auf deren Art und/oder Zweck. An dem Wearable-Rechner können eine, in bestimmten Ausführungsformen auch mehrere gleichartige oder unterschiedliche Handteile gekoppelt werden.
Fig. 120 zeigt eine Ansicht einer zweiten Variante eines erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems mit einem Wearable-Rechner 1010 und einem Handteil 1080, wobei der Handteil 1080 auch für sich allein ver-
wendbar ist (Fig. 120a) oder drahtlos und/oder mit einem Kabel 1082 mit einem Wearable-Rechner 1010 verbunden werden kann (Fig. 120b). Im Unterschied zu der in Fig. 118 dargestellten ersten Variante sind bei der in Fig. 120 dargestellten Variante der Handteil 1080 sowie der Wearable- Rechner 1010 prinzipiell unabhängig voneinander einsetzbar, da sie beide als vollwertige Rechner ausgeführt sind. Fig. 120a zeigt schematisch eine Nutzung des Handteils 1080 als autonomes Digitales Buch. Fig. 120b zeigt ein gekoppeltes System aus Handteil 1080 und Wearable-Rechner 1010. Durch die zusätzliche Datenverarbeitungskapazität des Wearable- Rechners 1010 ist es nun möglich, den Handteil 1080 in einen leistungsstarken Notebook-Rechner zu verwandeln, ohne daß es erforderlich wäre, die hierfür erforderliche Rechnerkapazität von vornherein im Handteil 1080 vorzusehen. Es ist daher möglich, ein zwar autonom einsetzbares, aber dennoch kostengünstiges Handteil 1080 zu schaffen, wie beispielsweise ein "eBook" zum Lesen von von Buch-, Zeitschriften- Zeitungs- und Dokumenteninformationen und/oder einem Internet-Tablett zum "Surfen" im Internet und/oder einem PDA (Personal Digital Assistant) zum Lesen und Schreiben von Notizen, zur Terminverwaltung usw., der bei Bedarf durch Kopplung mit dem Wearable-Rechner 1010 zu einem leistungsfähigen Gesamtsystem aufgestockt werden kann. Beispielsweise enthält der Handteil nur einen Browser oder ein anderes Betriebssystem als im Wearable-Rechner. Das Betriebssystem kann durch oder nach Kopplung automatisch oder auf eine Eingabe hin umgeschaltet werden und/oder es ergänzt bzw. erweitert das auf dem Handteil befindliche aktive Betriebssystem.
Fig. 121 zeigt ein stark schematisiertes Blockschaltbild der in Fig. 119 dargestellten zweiten Variante eines erfindungsgemäßen Datenverarbei-
tungssystems. Im Prinzip wird auf die vorstehenden Ausführungen zu Fig. 119 bezug genommen. In Fig. 121 ist demgegenüber jedoch dargestellt, daß sowohl der Handteil 1080 als auch der Wearable-Rechner 1010 jeweils über eine eigene Zentraleinheit (CPU) nebst Speicher (RAM / ROM) und Systembus (EASI) verfügen.
Die in Fig. 12.1 in den schematisiert dargestellten Baugruppen angegebenen Beschriftungen geben Hinweise auf deren Art und/oder Zweck.
Fig. 122 zeigt eine Ansicht einer dritten Variante eines erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems mit einem Wearable-Erweiterungsgerät 1010a und einem Handteil 1080, wobei der Handteil 1080 auch für sich allein verwendbar ist. Im Unterschied zu dem in Fig. 120 dargestellten System ist das Wearable-Erweiterungsgerät 1010a gegenüber dem dortigen Wearable-Rechner 1010 kein eigenständiger Rechner, sondern beinhaltet lediglich zusätzliche Peripherie und/oder Stromquellen 2050. Zu der im Wearable-Erweiterungsgerät vorgesehenen Peripherie können insbesondere gehören:
a) Laufwerke / Adapter 2060 für Wechselmedien wie CD-ROMs, Disketten, Kartenmodule;
b) Einrichtungen zur drahtlosen Datenübertragung, insbesondere GSM- und/oder Bluetooth-Subsysteme.
Die im Wearable-Erweiterungsgerät einsetzbaren Peripheriekomponenten können jeweils darin fest installiert sein oder aber komponentenartig modular auf- oder umrüstbar sein.
Fig. 123 zeigt ein stark schematisiertes Blockschaltbild der in Fig. 122 dargestellten dritten Variante eines erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems. Im Prinzip wird auf die vorstehenden Ausführungen zu Fign. 119 und 121 bezug genommen. In Fig. 123 ist demgegenüber jedoch dargestellt, daß nur der Handteil 1080, nicht jedoch das Wearable- Erweiterungsgerät 1010a über eine eigene Zentraleinheit (CPU) nebst Speicher (RAM / ROM) und Systembus (EASI) verfügt.
Die in Fig. 123 in den schematisiert dargestellten Baugruppen angegebenen Beschriftungen geben Hinweise auf deren Art und/oder Zweck.
Fig. 124 zeigt eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen digitalen Mobilgerätes mit einem Anzeige- und Handhabungsteil und einem separaten Anhangteil.
Fig. 125 zeigt eine perspektivische Darstellung des Anhangteils aus Fig. 124 mit Tragetasche und Gürtelschlaufe zur Verwendung als "Wearable"- Gerät.
Fig. 126 zeigt eine perspektivische Darstellung des Anhangteils und des Bedienungs- und Anzeigeteils aus Fig. 125.
Fig. 127 zeigt ein digitales Mobilgerät in einer anderen Ausführungsform als Wearable-Rechner 127010, der insbeondere als Multimedia-Player einsetzbar inclusive Digital Rights Management System (DRMS) ist. Das Mobilgerät 127010 kann einen PCMCIA-Slot 127020 aufweisen, der insbesondere zur Aufnahme einer Smartcard-Chipkarte beispielsweise für Distributions- und Zahlsysteme verwendet werden kann. Es ist dann
auch möglich, das Mobilgerät 127010 mit einer Mobile-Phone-Funktiona- lität auszustatten, beispielsweise WAP, SMS, GSM, GRPS, UMTS. Ferner ist es vorteilhaft, übliche Funktionen eines Personal Digital Assistant (PDA) wie Terminplanung, Notizen etc. vorzusehen. Diese Funktionen können gegebenefalls einzeln oder in Kombination nutzbar sein. Weitere Funktionalitäten sind ebenso möglich.
Mit dem Bezugszeichen ist eine Anzeige- und Bedieneinheit 127030 bezeichnet. Die Anzeige- und Bedieneinheit weist ein Display 127040 auf, welches zur Anzeige von Texten und Graphiken einschließlich Videos der auf dem Mobilgerät 127010 ablaufenden Anwendungen dient. Die Kopplung zwischen dem Mobilgerät 127010 und der Anzeige- und Bedieneinheit 127030 kann auch durch ein Kabel (nicht dargestellt) erfolgen, bevorzugt ist jedoch eine kabellose Datenkommunikationsverbindung beispielsweise mittels Funkwellen etwa unter Nutzung des Bluetooth-Standards oder mittels Infrarotdatenübertragung etwa unter Nutzung des Ir- DA-Standards. Die Anzeige- und Bedieneinheit 127030 kann vorteilhafterweise auch mit einem Audio-Subsystem beispielsweise einer Ohrhörer / Mikrofon-Kombination 127050 versehen sein. Für reine Hörzwecke kann auch beispielsweise ein HiFi-Kopfhörer verwendet werden. Das Mikrofin kann in einer anderen Variante (nicht dagestellt) auch in die Anzeige- und Bedieneinheit 127030 integriert sein.
Die Anzeige- und Bedieneinheit 127030 wird bevorzugterweise so dimensioniert, daß sie bequem in einer Hand zu halten ist. Wird die Anzeige- und Bedieneinheit 127030 mit einem Touch Screen ausgeführt, kann der Benutzer Eingabeoperationen einfach mit dem Daumen derjenigen
Han durchführen, mit der die Einheit hält. Alternativ kann auch eine Bedienung mit einem Eingabestift (nicht dargestellt) vorgesehen sein.
In einer Weiterentwicklung weist der Mikrofon-/Ohrhörer-Set 127050 eine Schalteinrichtung 127060 auf, mit der beispielsweise eine Musikwiedergabe abgeschaltet und ein ankommendes Telefongespräch zugeschaltet werden kann. Nach dem Ende des Telefongespräches kann durch erneutes Betätigen die Musikwiedergabe erneut zugeschaltet werden.
Die Anzeige- und Bedieneinheit 127030 kann mit einem eigenen Prozessor ausgestattet sein. Daher kann bei dieser Variante die Abspielsoftware ("Player") direkt auf der Anzeige- und Bedieneinheit 127030 ablaufen. Dadurch ist es insbesondere möglich, kopiergeschütze Datenformate erst in der Anzeige- und Bedieneinheit 127030 aufzulösen und dem Hörer zuzu- speisen. Die Verschlüsselung des Datenstromes zwischen Mobilgerät 127010 und Anzeige- und Bedieneinheit 127030 kann beispielsweise mittels des SSL-Protokolls vorgenommen werden. Bei einer derartigen Konfiguration kann der Werkedecoder (nicht dargestellt) mit dem Digital Rights Management System im Mobilgerät 127010 vorgesehen sein, ohne daß ein Risiko unbefugten Kopierens besteht.
Das Mobilgerät 127010 kann über eine LAN-Datenkopplung mit anderen Geräten wie e-Book-Reader, PDA, Web-tablet, PC oder Beamer zusammenarbeiten. Über eine WAN-Kopplung, beispielsweise per analoger Telefonleitung, per ISDN-Leitung oder per DSL kann das Mobilgerät mit dem Internet zusammenwirken.
Fig. 127B zeigt eine Seitenansicht des Mobilgerätes 127010. Für einen angenehmen Tragekomfort bei der Befestigung des Mobilgerätes an einem Kleidungsgürtel (nicht dargestellt) weist das Gehäuse eine ergono- mische Form auf, die auf der dem Gürtel zugewandten Seite eine Einwöl- bung 127070 aufweist. Vorteilhafterweise sind aus Lastigkeitsgründen Akkus (nicht dargestellt) im unteren Bereich des Gehäuses angeordnet. Besonders vorteilhaft ist eine Ausführungsform, bei der sich das Gehäuse durch ein Kupplungsteil (nicht dargestellt) etwas relativ Gürtel drehen kann, so daß es sich stets in Richtung der Schwerkraft ausrichten kann.
Übliche Pripheriegeräte wie beispielsweise Drucker usw. können in einer weiterentwickelten Ausführungsform an das Mobilgerät 127010 angeschlossen werden.
Fig. 128 zeigt das Anzeige- und Bedieneinheit 127040 aus Fig. 127. In einer besonders bevorzugten Weiterentwicklung weist die das Anzeige- und Bedieneinheit 127040 an der oberen und unteren Stirnseite 128010a, 128010b je eine Steck- und Einrasteinrichtung (nicht dargestellt) auf, mittels der ein Deckelmodul 128020 auf die das Anzeige- und Bedieneinheit 127040 geschoben, arretiert und gegebenenfalls auch elektrisch konnek- tiert werden kann. In einer peziellen Ausführungsform ist das Deckelmodul 128020 mit einer Telefontastatur ausgestattet, weist ein Sichtfenster zum Display der das Anzeige- und Bedieneinheit 127040 auf und kann - sofern das Mikrofon nicht in der das Anzeige- und Bedieneinheit 127040 enthalten ist - Ohrmuschel und Sprechmikrofon (nicht dargestellt) aufweisen. Das Deckelmodul 128020 kann in einer breiten auch modischen Palette von Formen und Farben ausgestaltet werden. Der Zweck liegt darin,
a) daß der Benutzer telefonieren kann, wie er es vom herkömmlichen Mobiltelefon her gewohnt ist, und
b) daß ein ursprünglich als Abspielgerät konfiguriertes Gerät nachträglich auf einfache Weise zu einem Mobiltelefon aufgerüstet werden kann.
Das Deckelmodul 128020 ist entsprechend der Links-oder Rechtshändigkeit des Benutzers oben oder unten auf die das Anzeige- und Bedieneinheit 127040 aufsteckbar. Die Anzeige auf dem Display der Anzeige- und Bedieneinheit 127040 richtet sich in ihrer Orientierung entsprechend automatisch aus, so daß Texte und Bilder stets ablesbar sind.
Bei einer vereinfachten Ausführungsform kann dieses Merkmal auch fortgelassen werden. Die Lage und Anzahl der Steck- und Einrastverbindungen kann im Einzelfall variieren.
Besonders vorteilhaft ist die Steckverbindung durch die Koppelmöglichkeit mit iner Halterung wie beispielsweise in Fahrzeugen (nicht dargestellt), wobei die Bedienung und die Ton- Ein-und-Ausgabe über dieselbe Schnittstelle wie diejenige des Deckelmoduls erfolgt.
Der Vorteil bei der separaten Anzeige- und Bedieneinheit 127040 liegt insbesondere in der kompakten und sehr leicht ausführbaren Bauweise. Bei Mobilfunkanwendungen kann die GSM- oder UMTS-Sendeantenne durch deren Anbringung am Mobilgerät 127010, welches gegebenefalls sogar vom Körper weg z.B. auf einem Tisch gelagert werden kann, von für besonders empfindlich gehaltenen Korperteilen wie dem Kopf entfernt angeordnet sein.
Fig. 129 zeigt die Verwendbarkeit der Anzeige- und Bedieneinheit 127040 aus Fig. 127 für unterschiedliche Geräte und Anwendungen. Die Anzeige- und Bedieneinheit 127040 kann stets am Körper oder in Körpernähe einsatzbereit vorgehalten werden und innerhalb der z.B. mit Bloe- tooth überbrückbaren Distanz mit zahlreichen anderen elektronichen Geräten kooperieren, bespielsweise Hausüberwachung, Spielekonsole, Fernsehgerät, Festnetztelefon, Set-Top-Box, Vieorecorder, Multime- diapayer, Mobiltelefon oder PDA. Desweiteren zeigt Fig.129 eine stationäre Version 129010 des Streamers. Der Unterschied zum Mobilgerät 127010 liegt darin, daß ohne Weiteres beispielsweise größere Festplat- tenspeichersysteme integriert werden können. Desweiteren ist bei der stationären Version 129010 eine Festnetzanschlußmöglichkeit und eine Satellitenkommunikationsanschlußmöglichkeit vorgesehen, während es beim Mobilgerät bevorzugt GSM, UMTS oder Festnetz ist. Bei der stationären Variante 129010 it ein externer Audio-Ausgang vorgesehen, da es vorteilhaft ist, Bild und Ton durch ein Digital Rights Management System voneinander zu trennen. Ein weiterer Vorteil der Anzeige- und Bedieneinheit 127040 liegt darin, daß owohl die Bedienung unterschiedlicher Geräte als auch der Empfang von Audiokanälen möglich ist, ohne über den externen Ausgang des stationären Grates gehen zu müsen, an den üblicherweise Lautsprechersysteme angeschlossen sind ("Fernbedienung mit Kopfhörer").
Auch auf der stationären Station 129010 können verschiedenste Anwendungen ablaufen wie z.B. Hausüberwachung, Spielekonsole, Fernsehgerät, Festnetztelefon, Set-Top-Box, Vieorecorder, Multimediapayer, Mobiltelefon oder PDA.
Das Bezugszeichen 129020 bezeichnet das PCMCIA-Modul, das in einer Ausführungsform ein Digital Rights Managment System (DRMS) mit De-
coderfunktion darstellt und leicht von der Feststation 129010 zum Mobilgerät 127010 hin und hergekoppelt werden kann. Insbesondere die Funktionalitäten 129030 können durch das DRMS unterstützt sein.
Fig. 130 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht eines zerlegbaren zweiflügeligen erfindungsgemäßen Mobilgerätes mit einem Kopplungsmechanismus im Drehscharnier und einzulegender Koppelsperre am Beispiel eines Akkumulators.