Die Erfindung bezieht sich auf eine Abdichtung für eine Bewegungsfuge
zwischen mit einem Bodenbelag versehenen Bodenflächen eines Bauwerkes,
bestehend aus einem elastischen, parallel zur Bewegungsfuge verlaufenden
Überbrückungsprofil aus wenigstens einem Dichtband und seitlichen Längsbändern,
die mit den die Bewegungsfuge begrenzenden Schenkeln von L-förmigen
Verankerungsprofilen verbunden sind, deren jeweils zur Bodenfläche
im wesentlichen parallelen Befestigungsschenkel entweder direkt oder unter
Zwischenfügung einer Ausgleichsschicht mit der jeweiligen Bodenfläche
verbunden sind.
Es gibt zahlreiche unterschiedliche Bewegungsfugen mit Abdichtungsprofilen.
Bekanntgeworden ist beispielsweise ein wasserdichtes Bewegungsfugendichtungsprofil
für Bodenflächen eines Bauwerkes, bestehend aus einem elastischen
Überbrückungsteil, das an seinen beiden Längsrändern von je einem
Zwischenprofil gehalten ist, welches kraft- und formschlüssig auf einem
zur Bodenfläche senkrechten Schenkel eines Verankerungswinkels sitzt,
der jeweils mit einer zur Bodenfläche im wesentlichen parallelen Schenkel
auf einem der durch die Bewegungsfuge voneinander getrennten Teilen des
Bauwerkes verankert ist.
Die Verankerung der Verankerungswinkel entlang des Längsverlaufes der
Bewegungsfuge erfolgt durch im Abstand über die Länge verteilt angeordneten
Schrauben. Eine zwischen den Verankerungswinkeln und den Bodenflächen
angeordnete Mörtelschicht dient zum Ausgleich etwaiger Rohbauungenauigkeiten
vor einer exakten Montage der Verankerungswinkel (DE - OS
30 20 035 A1).
Durch dieses Bewegungsfugen-Dichtungsprofil kann zwar sicher die Bewegungsfuge
als solche abgedichtet werden. Nachteilig ist jedoch, daß die Seitenbereiche
des Dichtungsprofils, die auf den angrenzenden Bodenbereichen
festgeschraubt sind, auf Dauer Feuchtigkeit durchlassen. Hinzu kommt,
daß das Befestigen der Verankerungswinkel durch Schrauben erfolgt. Diese
Art der Verankerung ist außerordentlich aufwendig. Es müssen Schraublöcher
entlang der Bauwerksteile entlang der Fuge gebohrt werden. Außerdem muß
für den sicheren Sitz der Schrauben in den Schraublöchern gesorgt werden.
Diese Verankerungsmaßnahmen sind sowohl bei Neubauten wie auch bei der
Reparatur im Laufe der Zeit beschädigten Fugenabdichtungen eine kostenaufwendige
Arbeitsweise.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, hier Abhilfe zu
schaffen und eine Abdichtung für eine Bewegungsfuge so auszubilden, daß
nicht nur die Bewegungsfuge, sondern auch die Randbereiche komplett abgedichtet
werden, wobei eine Verankerung der Abdichtung auf den Bauwerksteilen
längs der Fuge durch Schrauben vermieden wird.
Es wurde gefunden, daß sich diese Aufgabe in überraschend einfacher Weise
durch die in den Ansprüchen 1 und 2 gekennzeichneten Merkmale lösen läßt.
Im Ausführungsbeispiel nach Anspruch 1 werden die Befestigungsschenkel direkt
auf die Bereiche der Bodenflächen aufgeklebt, die entlang der Bewegungsfuge
verlaufen. Der Kleber gleicht hierbei die Unebenheiten der Bodenflächen
aus.
Wo jedoch die Bodenflächen beachtliche Unebenheiten aufweisen, wird gemäß
Ausführungsbeispiel nach Anspruch 2 vor der Verklebung der Befestigungsschenkel
eine Ausgleichsschicht auf die Bodenflächen aufgebracht und die
Befestigungsschenkel mit der Ausgleichsschicht verklebt.
Welche der Befestigungen jeweils eingesetzt werden, wird auf Grund der
Beschaffenheit der Bodenflächen entlang der Bewegungsfuge entschieden.
Erfindungsgemäße Ausgleichsschichten bestehen beispielsweise aus einer
Epoxydharz-Basis. Als Kleber werden Polyuretane, Epoxydharze, aber auch
andere Materialien verwendet. Es findet eine ganzflächige Verklebung der
Auflageflächen der Befestigungsschenkel mit der Ausgleichsschicht oder
den jeweiligen Bodenflächen statt.
Weiterbildung der Erfindung sind in den Unteransprüchen 3 - 28 gekennzeichnet.
Um eine sichere Haftung des Klebers an den Befestigungsschenkel sicherzustellen,
können deren untere Flächen in Längsrichtung verlaufende
Ausnehmungen aufweisen.
Gemäß Anspruch 4 können die Ausnehmungen auch schwalbenschwanzförmige
Querschnitte aufweisen.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind in den Befestigungsschenkeln
Löcher für Kleber vorgesehen. Dadurch erreicht man eine Abdichtung, die
gemäß Anspruch 6 gekennzeichnet ist durch eine obere Klebeschicht auf
der oberen Seite der Befestigungsschenkel, die durch den Kleber in den
Löchern mit dem Kleber der unteren Klebeschicht verbunden ist. Dadurch
wird erreicht, daß gemäß Anspruch 7 die Befestigungsschenkel durch die
obere und untere Klebeschicht ummantelt werden.
Hierdurch ist eine außerordentlich sichere Abdichtung der Randbereiche
der Abdichtung für die Bewegungsfuge sichergestellt.
Die Oberflächen der Befestigungsschenkel können mit Aufrauhungen versehen
sein, die eine sichere Bindung des Klebers an die Befestigungsschenkel
sicherstellt.
Von Vorteil ist, wenn zwischen der oberen Klebeschicht und dem Bodenbelag
eine Abdeckschicht vorgesehen ist.
In weiterer Ausbildung der Erfindung sind zum Anpressen der seitlichen
Längsbänder des Überbrückungsprofils auf die Aufnahmeteile der die Bewegungsfuge
begrenzenden Schenkel der L-förmigen Verankerungsprofile Befestigungsleisten
vorgesehen, die gemäß Anspruch 12 ausgebildet sind.
Die zur Bodenfläche parallel verlaufenden Schenkel der Befestigungsleiste
sind mit den Aufnahmeteilen der L-förmigen Verankerungsprofile durch
Schrauben verbunden, die gemäß Anspruch 14 als selbstschneidende Schrauben
aufgebildet sein können.
Um das Festschrauben der Befestigungsleiste zuvereinfachen, sind in den
oberen Bereichen der die Bewegungsfuge begrenzende Schenkel jedes L-förmigen
Verankerungsprofils Führungsrillen für die Schrauben vorgesehen.
Um das Anbringen der Befestigungsleiste weiterhin zu vereinfachen, steht
der untere Rand des abwärts gerichteten Schenkels der Befestigungsleiste
auf einer Auflagekante am die die Bewegungsfuge begrenzenden Schenkel
des L-förmigen Verankerungsprofils auf.
Weitere Verbesserungen ergeben sich aus den Ansprüchen 17, 18 und 19.
Gemäß Anspruch 19 ist eine besonders sichere Anbringung der Befestigungsleiste
möglich. Der abwärts gerichtete Schenkel der Befestigungsleiste
wird in die durch einen Außenrand begrenzte Längsrille eingesetzt und
dann in ihre endgültige Position geschwenkt.
Von Vorteil ist, wenn an den Unterseiten der seitlichen Längsränder der
Überbrückungsprofile Zapfenstege vorgesehen sind, die in entsprechenden
Nuten im an die Bewegungsfuge angrenzenden Schenkel der L-förmigen Verankerungsprofile
eingreifen.
Die besondere Ausbildung dieser Zapfenstege und der entsprechenden Nuten
sind in den Ansprüchen 21 bis 25 gekennzeichnet.
Um die erfindungsgemäße Abdichtung an unterschiedliche Höhen der Bodenbeläge
anzugleichen, kann gemäß Anspruch 26 ein Zwischenstück vorgesehen
sein, das zwischen der Oberseite des die Bewegungsfuge begrenzenden Schenkels
des L-förmigen Verankerungsprofils und dem die Bodenfläche parallelen
Schenkels der Befestigungsleiste angeordnet wird. Die Höhe dieses Zwischenstückes
wird den jeweiligen Bedingungen angepaßt.
Die Ausbildung des Zwischenstückes ist im Anspruch 27 gekennzeichnet.
Eine weitere Erleichterung beim Montieren der erfindungsgemäßen Abdichtung
ergibt sich aus Anspruch 28.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung
erläutert.
Es zeigt:
- Fig. 1
- einen Querschnitt durch eine Abdichtung ohne Ausgleichsschicht,
- Fig. 2
- einen Querschnitt durch eine Abdichtung mit einer Ausgleichsschicht,
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht eines Verankerungsprofils mit einer
Schnittlinie I I bzw. II II, entlang derer die Schnitte in
den Fig. 1 und 2 geführt sind,
- Fig. 4
- eine Detailschnittansicht des L-förmigen Verankerungsprofils
mit dem Überbrückungsprofil,
- Fig. 5
- einen Querschnitt durch die Verbindung eines anders geformten
Überbrückungsprofils mit dem L-förmigen Verankerungsprofil,
- Fig. 6
- ein Zwischenstück,
- Fig. 7
- ein anderes Ausführungsbeispiel eines Zwischenstücks.
Fig. 1 zeigt im Querschnitt eine allgemein mit 1 bezeichnete Abdichtung
für eine Bewegungsfuge 2 zwischen den Bodenflächen 3 eines Bauwerkes
4, von dem eine linke Hälfte und eine rechte Hälfte im Schnitt dargestellt
ist.
Auf den Bodenflächen 3 des Bauwerkes 4 liegt ein Bodenbelag 4a, dessen
zur Bewegungsfuge 2 hinweisenden Seiten sich an Teile der Abdichtung
1 anschmiegen.
Die Abdichtung 1 besteht aus einem Überbrückungsprofil 5, welches die
Fuge 2 gegen Feuchtigkeit abdichtet. Das Überbrückungsprofil 5 besteht
in einem Ausführungsbeispiel aus einem Dichtband 6, welches, ohne am
Kern der Erfindung etwas zu ändern, beliebige übliche Querschnitte haben
kann. Im dargestellten Ausführungsbeispiel besteht das Dichtband 6 aus
mehreren Bändern, deren innerhalb der Bewegungsfuge 2 angeordneten Enden
zu einem Knotenpunkt zusammengefasst sind. Das Dichtband 6 ist im Stande,
Bewegungen zwischen den rechts und links von der Bewegungsfuge angeordneten
Bauwerksteilen 4 aufzunehmen.
An den Mittelteil des Dichtbandes 6 schliessen sich rechts und links
seitliche Längsbänder 7 an, die mit den die Bewegungsfuge 2 begrenzenden
Schenkeln 11 L-förmiger Verankerungsprofile 10 verbunden sind.
Um diese Verbindung sicher zu stellen, ragen aus den Unterseiten der
seitlichen Längsbänder 7 Zapfenstege 9 heraus, die in Nuten 14 im Aufnahmeteil
13 der die Bewegungsfuge 2 begrenzenden Schenkeln 11 hineinragen.
Wie die Fig. 1, 2 und 4 bis 7 erkennen lassen, können die Zapfenstege
9 als auszugssichere Zapfenstege 9a ausgebildet sein. In einem Ausführungsbeispiel
sind die auszugssicheren Zapfenstege als schwalbenschwanzförmige
Zapfenstege 9b ausgebildet. Gemäß Fig. 5 können jedoch die seitlichen
Längsbänder 7 senkrechte Ansätze 7a aufweisen, die in auszugssicheren
Randbereichen 7b enden. Die Nuten im Aufnahmeteil 13, welche die
Zapfenstege 9, 9a und 9b aufnehmen, sind im Querschnitt entsprechend
geformt. Im wesentlichen ist die Nut 14 gemäß Fig. 4 gradwandig ausgebildet.
Sie zeigt jedoch ein im wesentlichen halbkreisförmiges Ende mit
waagerechten Kanten, die Nut 14a gemäß Fig. 5 ist auszugssicher für den
Zapfensteg 9b ausgebildet. Gemäß der Fig. 1 und 2 können die Zapfenstege
9a die Aufnahmenuten auch ganz ausfüllen.
Die in Fig. 4 dargestellten Zapfenstege 9 weisen an ihrem Umfang Widerhaken
ähnliche Ansätze auf.
In Fig. 7 sind Zapfenstege abgebildet, die als Widerhaken 41 ausgebildet
sind. Sie wirken mit Nuten 14b (Fig. 6) zusammen. Der Vorteil der Zapfenstege
9 gemäß Fig. 4 und der Widerhaken 41 gemäß Fig. 7 liegt darin,
daß die seitlichen Längsbänder 7 der Dichtbänder 6 bei der Montage einfach
von oben in ihre endgültige Montageposition eingedrückt werden können.
Die Zapfenstege 9, 9a, 9b und die sie aufnehmenden Nuten 14, 14a,
14b sind als Längsstege bzw. Längsnuten ausgebildet. Sie sind über die
ganze Länge der seitlichen Längsbänder 7 bzw. der Aufnahmeteile 13 angeordnet.
Zusätzlich zur Befestigung durch die Zapfenstege 9 bzw. durch die Widerhaken
41 sind Befestigungsleisten 26 vorgesehen, die als Winkelleisten
mit einem zu den Bodenflächen 3 parallelen Schenkel 27 und einen abwärts
gerichteten Schenkel 28 ausgebildet sind. Wie die Fig. erkennen lassen,
sind diese Befestigungsleisten 26 mit den die Bewegungsfuge 2 begrenzenden
Schenkeln 11 der L-förmigen Verankerungsprofile 10 mittels Schrauben
25 verschraubt. Hierfür können Schraublöcher 23 in den Aufnahmeteilen
13 vorgesehen sein. Die Schrauben können als selbstschneidende Schrauben
ausgebildet sein. In den Aufnahmeteilen 13 können jedoch auch Längsrillen
29 vorgesehen werden, in welche die Schrauben 25, die selbstschneidend
sind, eingeschraubt werden können. Die Bemassung der Längsrillen 29 ist
so, daß den Schrauben 25 ein sicherer Halt gewährt wird.
Um ein sicheres Anbringen der Befestigungsleiste 26 zu ermöglichen, kann
am abwärts gerichteten Schenkel 28 der Befestigungsleisten 12 eine Auflagekante
15 vorgesehen sein. In einem anderen Ausführungsbeispiel ist
die untere Kante des abwärts gerichteten Schenkels 28 der Befestigungsleiste
26 in einer Längsrille 29 angeordnet, die durch einen Aussenrand
30 begrenzt ist. (Fig. 5). Bei der Montage der Befestigungsleiste 26
wird der untere Rand des abwärts gerichteten Schenkels 28 zunächst in
die Längsrille 29 eingefügt. Daraufhin wird die Befestigungsleiste gemäß
Fig. 5 nach rechts verschwenkt, wobei das untere Ende des abwärts gerichteten
Schenkels 28 am Aussenrand 30 Widerstand findet. Die Befestigungsleiste
26 kann da in die Fig. 5 dargestellte Montageposition verschwenkt
werden, in der es einfach ist, die Schrauben 25 einzufügen.
Hierbei wird der senkrechte Ansatz 7a am seitlichen Längsrand 7 des Dichtbandes
6 fest an die Aussenwand des Aufnahmeteils 13 gepresst und auch
der auszugssichere Randbereich 7b in die Längsnut 17a gepresst. Dadurch
hat durch das Zusammenwirken des abwärts gerichteten Schenkels 28 mit
dem senkrechten Ansatz 7a der seitlichen Längsbädner 7 festen Kontakt,
der ein Verschieben des Dichtbandes 6 bezüglich des L-förmigen Verankerungsprofils
10 ausschliesst. Erleichtert wird der Sitz des senkrechten
Ansatzes 7a und des auszugssicheren Randbereiches 7b durch die Längsnut
17a bzw. 17b.
In Fig. 1 ist dargestellt, daß die Befestigungsschenkel 17 der L-förmigen
Verankerungsprofile 10 mittels einer unteren Klebeschicht 34 eines allgemein
mit 33 bezeichneten Klebers auf der Bodenfläche 3 der Bauwerksteile
4 festgeklebt ist. Die untere Klebeschicht wird auf der Oberfläche 3
so dick aufgetragen, daß beim Absenken des Befestigungsschenkels 17 der
Kleber 33 durch Löcher 18 im Befestigungsschenkel 17 hindurchtritt und
oberhalb des Befestigungsschenkels 17 eine obere Klebeschicht 35 bildet.
Die Fig. 1 und 2 lassen die Anordnung des Klebers 33 in den Klebeschichten
ten 34 und 35 erkennen. Demnach sind die Befestigungsschenkel 17
vom Kleber 33 umhüllt.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist die Oberfläche 3 der Bauwerksteile
4 so glatt, daß der Kleber 3 direkt auf die Bodenfläche 3 aufgebracht
werden kann. Geringfügige Unebenheiten werden durch den Kleber ausgeglichen.
Gemäß Fig. 2 ist auf einer unebenen Bodenfläche 3 eine Ausgleichsschicht
32 aufgebracht, auf welche der Befestigungsschenkel 17 aufgeklebt ist.
Oberhalb der oberen Klebeschichten 35 sind Abdeckschichten 36 vorgesehen,
die zusammen mit den Klebeschichten die Abdichtung gegenüber den Bodenflächen
3 des Bauwerkes 4 sicherstellt.
In den Fig. 1 und 2 ist auch ein Bodenbelag 4a dargestellt, der an die
Befestigungsleiste 26 herangeführt ist. Zwischen dem abwärts gerichteten
Schenkel 28 der Befestigungsleiste und dem Bodenbelag 4a ist eine Fugenfüllmasse,
beispielsweise auf Silikonbasis, angeordnet.
Vor allem in den Fig. 4 und 5 sind Ausbuchtungen 37 erkennbar, in die,
beispielsweise bei Wärmebewegungen der Abdichtung, ein Teil des die Bewegungsfuge
2 begrenzenden Schenkels 11 ausweichen kann.
Fig. 3 zeigt in perspektivischer Ansicht den Befestigungsschenkel 17
des L-förmigen Verankerungsprofils 10. Deutlich ist erkennbar, daß an
der Unterseite des Befestigungsschenkels 17 schwalbenschwanzförmige Ausnehmungen
19 bzw. Ausnehmungen 21 vorgesehen sind, in welche Kleber 33
eintritt (Fig. 1 und 2) um einen sicheren Sitz des Befestigungsschenkels
17 auf der Oberfläche 3 zu gewährleisten.
Fig. 6 läßt im Querschnitt ein Zwischenstück 38 erkennen, das zwischen
dem Aufnahmeteil 13 des L-förmigen Verankerungsprofils 10 und den seitlichen
Längsbändern 7 des Dichtbandes 6 angeordnet werden kann, wenn der
in den Fig. 6 nicht dargestellte Bodenbelag 4a (Fig. 1, 2) eine bestimmte
Höhe überschreitet. Die im Aufnahmeteil 13 angeordneten Nuten 14b sind
auch im oberen Bereich des Zwischenstückes 38 angeordnet. In sie können
die auszugssicheren Zapfenstege 9a an der Unterseite der seitlichen Längsbänder
7 des Dichtbandes 6 eingefügt werden. Entsprechend sind an der
Unterseite des Zwischenstückes 38 Zapfenstege 9a angebracht, die in die
Nuten 14b im Aufnahmeteil 13 eingreifen.
Das Zwischenstück 38 gemäß Fig. 7 weist im oberen Bereich Nuten 14b mit
Anschlagkanten 42 und im unteren Bereich Widerhaken 41 auf, die in Nuten
14b mit Anschlagkanten 42 im Aufnahmeteil 13 eingefügt werden können.