EP0686743B1 - Schliesszylinder mit Abzugsschutz - Google Patents

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EP0686743B1
EP0686743B1 EP95106985A EP95106985A EP0686743B1 EP 0686743 B1 EP0686743 B1 EP 0686743B1 EP 95106985 A EP95106985 A EP 95106985A EP 95106985 A EP95106985 A EP 95106985A EP 0686743 B1 EP0686743 B1 EP 0686743B1
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head
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Alfred Schunck
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Aug Winkhaus GmbH and Co KG
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B9/00Lock casings or latch-mechanism casings ; Fastening locks or fasteners or parts thereof to the wing
    • E05B9/08Fastening locks or fasteners or parts thereof, e.g. the casings of latch-bolt locks or cylinder locks to the wing
    • E05B9/084Fastening of lock cylinders, plugs or cores
    • E05B9/086Fastening of rotors, plugs or cores to an outer stator

Description

Die Erfindung betrifft einen Schließzylinder mit einem Zylindergehäuse, einem im Zylindergehäuse drehbaren Zylinderkern und mit wenigstens zwei nebeneinander angeordneten Zuhaltestiftpaaren, von denen zylinderkernseitige Stifte im Zylinderkern und von denen zylindergehäuseseitige Stifte in einem Steg des Zylindergehäuses in Stegstiftbohrungen beweglich gelagert sind, wobei ein ggf. als Stufenbolzen ausgebildeter Abzugsschutz vorgesehen ist mit einem in eine der Stegstiftbohrungen eingesetzten Abzugsschutzfuß und einem in Richtung der Bohrungsachse über den Steg vorstehenden und quer zur Bohrungsachse dieser Stegstiftbohrung über den Bohrungsrand vorstehenden Abzugsschutzkopf.
Ein derartiger Schließzylinder ist bekannt. Der als Stufenbolzen ausgebildeter Abzugsschutz verschließt die eine, ihm zugeordnete Stegstiftbohrung. Die anderen Stegstiftbohrungen sind durch Verschlußstifte aus Metall verschlossen. Die Verschlußstifte sind im vom Zylinderkern abgewandten Endbereich der Stegstiftbohrungen angeordnet. Der Abzugsschutzkopf ist kreiszylindrisch ausgebildet und der Steg des Zylindergehäuses weist eine dem Abzugsschutzkopf zugeordnete Vertiefung zur teilweisen Aufnahme des Abzugsschutzkopfes auf, so daß der Abzugsschutzkopf nur zum Teil über den Steg vorsteht. Der Radius des Abzugsschutzkopfes ist größer als der Abstand von der Mittelachse einer Stegstiftbohrung zum Rand einer unmittelbar benachbarten Stegstiftbohrung. Die Vertiefung ist dementsprechend nicht nur im Zylindergehäuse, sondern auch in den dem Abzugsschutz unmittelbar benachbarten Verschlußstiften gebildet und als Senkbohrung ausgeführt. Zum Fräsen oder Bohren der mit der dem Abzugsschutz zugeordneten Stegstiftbohrung konzentrischen Senkbohrung müssen die jeweils benachbarten Stegstiftbohrungen schon durch die Verschlußstifte geschlossen sein. Die Bohrungen am Steg des Zylindergehäuses müssen also in zwei Arbeitsgängen durchgeführt werden und auch das Füllen der Stegstiftbohrungen mit den Zuhaltestiften und das Verschließen der Stegstiftbohrungen mit den Verschlußstiften bzw. mit dem Abzugsschutz erfolgt dementsprechend in zwei Arbeitsgängen. Als weitere Konsequenz können zumindest die dem Abzugsschutz unmittelbar benachbarten Stegstiftbohrungen nicht durch Verschlußstifte aus Hartmetall verschlossen sein, da das gleichzeitige Bohren bzw. Fräsen von verschiedenen Materialien, insbesondere von verschiedenen Materialien mit unterschiedlichen Härten, Schwierigkeiten bereitet.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Schließzylinder der genannten Art bereitzustellen, der sich einfach und kostengünstig herstellen läßt. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Abzugsschutzkopf mit wenigstens einer parallel zur Bohrungsachse verlaufenden Ausnehmung versehen ist, die mit einer benachbarten Stegstiftbohrung im wesentlichen fluchtet.
Die wenigstens eine Ausnehmung vermeidet, daß der Abzugsschutzkopf quer zur Bohrungsachse über die benachbarte Stegstiftbohrung vorsteht. Diese Stegstiftbohrung kann somit auch bei eingesetztem Abzugsschutz mit dem Zuhaltestiftpaar gefüllt und durch einen Verschlußstift verschlossen werden. Die Herstellungsarbeitsabläufe brauchen deshalb gegenüber der Herstellung eines Schließzylinders ohne Abzugsschutz nur geringfügig verändert sein, wobei allerdings eine Stegstiftbohrung nicht durch einen Verschlußstift, sondern durch den Abzugsschutz zu verschließen ist.
Der Abzugsschutz kann in verschiedene Stegstiftbohrungen eingesetzt sein. Die Wahl der Stegstiftbohrung zum Einsetzen des Abzugsschutzes richtet sich nach dem Einsatzzweck des Schlosses, insbesondere nach der Dicke der Tür, in die der Schließzylinder eingesetzt wird und nach der Dicke der an der Tür verwendeten Türschilder. Zweckmäßigerweise ist der Abzugsschutz so angeordnet, daß er dem außenseitigen Türschild unmittelbar benachbart ist. Dementsprechend kann der Abzugsschutz unter Umständen am Ende einer Reihe von Stegstiftbohrungen eingesetzt sein, so daß er nur eine Stegstiftbohrung zum unmittelbaren Nachbarn hat. Es reicht dann eine Ausnehmung an dem Abzugsschutzkopf aus. Im häufigeren Fall befindet sich der Abzugsschutz innerhalb der Reihe, so daß er auf diametral gegenüberliegenden Seiten jeweils eine Stegstiftbohrung zum Nachbarn hat. In diesem Fall ist es bevorzugt, daß der Abzugsschutzkopf mit zwei einander diametral gegenüberliegenden Ausnehmungen versehen ist, die mit zwei benachbarten Stegstiftbohrungen im wesentlichen fluchten. Damit lassen sich die beiden benachbarten Stegstiftbohrungen durch Verschlußstifte verschließen, auch wenn der Abzugsschutz schon in die eine, ihm zugeordnete Stegstiftbohrung eingesetzt ist.
Der Abzugsschutz kann als Stufenbolzen ausgebildet sein mit einem ohne Berücksichtigung der Ausnehmungen kreiszylindrischen Abzugsschutzkopf, dem Bolzenkopf. Der Abzugsschutz kann aber auch einen ohne Berücksichtigung der Ausnehmungen quaderförmigen Abzugsschutzkopf aufweisen. Durch diese Gestaltung des Abzugsschutzkopfes ergeben sich größere Anlageflächen des Abzugsschschutzkopfes am Steg des Zylindergehäuses und an einem dem Schließzylinder zugeordneten Türschild, wodurch eine besonders sichere Verankerung des Abzugsschutzes im Steg des Zylindergehäuses und ein wirksamer Schutz gegenüber Abziehen bzw. Herausreißen des Schließzylinders mit dem Zylindergehäuse resultiert.
Es ist besonders bevorzugt, daß der Abzugsschutz in eine quer zur Steglängsrichtung verlaufende Nut im Steg des Zylindergehäuses eingreift, wobei die Nutbreite der Querabmessung des Abzugsschutzkopfes in Steglängsrichtung ohne Berücksichtigung der Ausnehmungen im wesentlichen entspricht.
Hierdurch wird eine besonders große mechanische Stabilität erreicht. Die gegenseitige Anlagefläche von Abzugsschutzkopf und Steg ist vergrößert. Damit kommt es zu einer geringeren Flächenpressung, sofern Kräfte zwischen dem Abzugsschutz und dem Steg wirken. Derartige Kräfte können z. B. bei einem Versuch den Schließzylinder mit seinem Zylindergehäuse abzuziehen auftreten. Für die Widerstandsfähigkeit des Abzugsschutzes gegenüber derartigen in Richtung der Zylinderkernachse wirkenden Kräfte ist bei dieser Ausführungsform insbesondere auch der Querschnitt des Abzugsschutzkopfes maßgeblich, der wesentlich größer als der Querschnitt des Abzugsschutzfußes sein kann.
Bei einem Abzugsschutz mit kreiszylindrischem Abzugsschutzkopf erreicht man diese Vorteile auch dadurch, daß der Abzugsschutzkopf in eine mit der einen Stegstiftbohrung koaxiale Senkbohrung im Steg des Zylindergehäuses eingreift, wobei der Durchmesser der Senkbohrung dem Durchmesser des Abzugsschutzkopfes ohne Berücksichtigung der Ausnehmungen im wesentlichen entspricht.
Bei diesen Ausführungsformen mit Nut bzw. Senkbohrung kommen die Vorzüge der Ausnehmung bzw. der Ausnehmungen am Abzugsschutzkopf im Hinblick auf eine wirtschaftliche Herstellung besonders zum Tragen. Es können bei der Herstellung zuerst alle Bohrungen, insbesondere auch die Senkbohrung, bzw. die Nut im Zylindergehäuse angebracht werden. Bei der Bohrung oder Fräsung oder sonstiger Ausgestaltung der Senkbohrung bzw. der Nut brauchen in den benachbarten Stegstiftbohrungen noch keine Verschlußstifte eingesetzt sein, wodurch vermieden wird, gleichzeitig verschiedene Materialien zu bearbeiten. Nachdem alle Bohrungen und ggf. auch die Nut an dem Zylindergehäuse angebracht sind, können die Stegstiftbohrungen mit den Zuhaltestiftpaaren gefüllt und mit Verschlußstiften bzw. mit dem Abzugsschutz verschlossen werden. Die Herstellung des Schließzylinders kann dann dementsprechend mit weniger Arbeitsgängen erfolgen als bei dem bekannten Schließzylinder der genannten Art.
Der Sicherheit gegenüber Einbruch oder ähnlichem ist es besonders zuträglich, wenn die anderen Stegstiftbohrungen durch Verschlußstifte aus Hartmetall verschlossen sind. Derartige Verschlußstifte aus Hartmetall dienen zusätzlich als Aufbohrschutz. Ein derartiges Aufbohren des Zylindergehäuses in Richtung der Zylinderkernachse würde die Zuhaltefunktion der Zuhaltestiftpaare außer Kraft setzen.
Für eine möglichst hohe Sicherheit ist es besonders sinnvoll, gleichzeitig eine Senkbohrung bzw. eine Nut im Steg für den Abzugsschutzkopf und Verschlußstifte aus Hartmetall für die anderen Stegstiftbohrungen vorzusehen. Die Kombination dieser Merkmale ist bei vertretbarem Herstellungsaufwand erst durch die erfindungsgemäße Ausnehmung bzw. durch die erfindungsgemäßen Ausnehmungen am Abzugsschutzkopf möglich, da ein gleichzeitiges Bearbeiten von Hartmetall und dem im Normalfall deutlich weicheren Material des Zylindergehäuses besonders große Schwierigkeiten macht.
Es ist sinnvoll, wenn die Verschlußstifte der der einen Stegstiftbohrung unmittelbar benachbarten Stegstiftbohrungen in die jeweils angrenzende Ausnehmung des Abzugsschutzkopfes eingreifen. Der Abzugsschutz ist damit sicher in der einen Stegstiftbohrung verankert. Die verwendeten Verschlußstifte können alle gleich lang sein. Für alle Ausführungsformen ist damit gewährleistet, daß der Abzugsschutz nicht in der einen Stegstiftbohrung gedreht werden kann.
Es ist besonders bevorzugt, daß der Abzugsschutzfuß in die eine Stegstiftbohrung eingepreßt ist. Hierdurch ist eine besonders preisgünstige Herstellung des Schließzylinders möglich und die Verschlußstifte und der Abzugsschutz können in beliebiger Reihenfolge in die jeweiligen Stegstiftbohrungen eingesetzt werden.
Eine besonders sichere Verankerung des Abzugsschutzes in der einen Stegstiftbohrung wird dadurch erreicht, daß der Abzugsschutzfuß ein in die eine Stegstiftbohrung eingeschraubtes Außengewinde aufweist. In diesem Fall ist es bevorzugt, daß das Außengewinde selbstschneidend ist, wodurch wiederum eine wirtschaftliche Herstellung des Schließzylinders möglich ist. Eine derartige Ausgestaltung des Abzugsschutzes ist allerdings bei der Ausführungsform, bei der der Abzugsschutzkopf quaderförmig ist und in die Nut eingreift, nicht möglich.
Der Abzugsschutzfuß kann aber auch in die eine Stegstiftbohrung eingeklebt sein. Zum Einsetzen des Abzugsschutzes in die eine Stegstiftbohrung ist bei dieser Befestigung kein spezielles Werkzeug nötig, wodurch eine preisgünstige Fertigung des Schließzylinders möglich ist.
Es ist besonders bevorzugt, daß der Abzugsschutz aus Hartmetall besteht. Hierdurch wird die mechanische Stabilität des Abzugsschutzes erhöht, der Schutz gegen Herausziehen des Schließzylinders mit dem Zylindergehäuse wird somit verbessert und der Abzugsschutz fungiert gleichzeitig als Aufbohrschutz.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der beigefügten Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1
eine seitliche Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Schließzylinder mit Türschild;
Fig. 2
eine seitliche Schnittansicht eines Teils des Zylindergehäuses des erfindungsgemäßen Schließzylinders der Fig. 1 (der Schnitt liegt in der von der von den Bohrungsachsen B' und Z' aufgespannten Ebene);
Fig. 3
eine Unteransicht des Teils des Zylindergehäuses der Fig. 2 mit Blick in Richtung des Pfeils III;
Fig. 3A
eine Unteransicht eines Teils einer anderen Ausführungsform des Zylindergehäuses;
Fig. 3B
der Teil des Zylindergehäuses der Fig. 3A mit eingesetztem Abzugsschutz;
Fig. 4
eine Draufsicht auf eine Ausführungsform des Abzugsschutzes in Form eines Stufenbolzens (Blickrichtung parallel zur Abzugsschutzachse) mit dem Betrachter zugewandten Abzugsschutzfuß;
Fig. 5
eine entlang der Linie V-V geschnittene Schnittansicht des Abzugsschutzes der Fig. 4;
Fig. 6
eine Draufsicht auf eine andere Ausführungsform des Abzugsschutzes in Form eines Stufenbolzens (Blickrichtung parallel zur Abzugsschutzachse) mit dem Betrachter zugewandten Abzugsschutzfuß;
Fig. 7
eine entlang der Linie VII-VII geschnittene Schnittansicht des Abzugsschutzes der Fig. 6;
Fig. 8
eine Draufsicht auf eine andere Ausführungsform des Abzugsschutzes mit quaderförmigem Abzugsschutzkopf (Blickrichtung parallel zur Abzugsschutzachse) mit dem Betrachter zugewandten Abzugsschutzfuß;
Fig. 9
eine entlang der Linie IX-IX geschnittene Schnittansicht des Abzugsschutzes der Fig. 8,
Fig. 10
eine entlang der Zylinderkernachse Z parallel zu der Bohrungsachse B' geschnittene Schnittansicht des Schließzylinders der Fig. 1 mit Türschild;
Fig. 10A
ein Abschnitt des Steges des Schließzylinders der Fig. 10 mit einem anderen Abzugsschutz und anderem Türschild in der gleichen Darstellung wie in Fig. 10;
Fig. 11
einen Schnitt durch das Zylindergehäuse des Schließzylinders der Fig. 10 entlang der Linie XI-XI mit eingesetztem Abzugsschutz, aber ohne Zuhaltestifte, Feder und Zylinderkern (der Abzugsschutz selbst ist nicht geschnitten) mit Türschild;
Fig. 11A
einen Schnitt durch das Zylindergehäuse des Schließzylinders der Fig. 3B entlang der Linie XIA-XIA in einer Darstellung entsprechend Fig. 11 mit eingesetztem Abzugsschutz der Ausführungsform der Fig. 8 und 9 (der Abzugsschutz selbst ist nicht geschnitten).
Ein erfindungsgemäßer Schließzylinder 10 mit einem Zylinderkern 12 und einem Zylindergehäuse 14 ist in Fig. 1 gezeigt. Das Zylindergehäuse weist einen Steg mit Stegstiftbohrungen 18 auf. Diese Stegstiftbohrungen 18 sind in der einen Schnitt durch ein Teil des Zylindergehäuses 14 zeigenden Fig. 2 gut zu erkennen und reichen von dem vom Zylinderkern abgewandtem Ende des Stegs bis zur Zylinderkernbohrung 20 im Zylindergehäuse 14. Die Bohrungsachsen der Stegstiftbohrungen 18 und der Zylinderkernbohrung 20 sind senkrecht zueinander orientiert.
Der Zylinderkern 12 ist in der Zylinderkernbohrung 20 drehbar gelagert und weist einen Schließbart 22 auf, über den der Zylinderkern insbesondere mit einem Riegel eines Türschlosses (nicht gezeigt) in Verbindung steht. Am Steg 16 des Zylindergehäuses 14.ist ein Abzugsschutz in Form eines Stufenbolzens 24 angebracht, der durch Anschlag an einem Türschild 26 verhindert, daß der Schließzylinder 10 mit seinem Zylindergehäuse 14 aus dem den Schließzylinder umgebenden Schloß abgezogen bzw. herausgerissen werden kann. Das Türschild 26 ist in Fig. 1 als Schnittansicht gestrichelt angedeutet.
Der Abzugsschutz 24 weist einen Abzugsschutzkopf 24a, den Bolzenkopf, und einen Abzugsschutzfuß 24b, den Bolzenfuß, auf. Der Abzugsschutz 24 ist mit seinem Abzugsschutzfuß 24b in eine ihm zugeordnete Stegstiftbohrung 18 eingesetzt. Diese Stegstiftbohrung 18 hat auf beiden Seiten in Richtung der Zylinderkernachse jeweils eine weitere Stegstiftbohrung 18 zum unmittelbaren Nachbarn. Zur Aufnahme eines Teils des Abzugsschutzkopfes 24a ist konzentrisch zu der den Abzugsschutz 24 aufnehmenden Stegstiftbohrung 18 eine Senkbohrung 28 am Steg 16 des Zylindergehäuses 14 angebracht, was auch insbesondere gut in Fig. 3 zu erkennen ist, die eine Ansicht der Stegstiftbohrungen 18 und der Senkbohrung 28 in Richtung der Bohrungsachsen zeigt. Der beim in seine zugeordnete Stegstiftbohrung 18 und die Senkbohrung 28 eingesetzten Abzugsschutz 24 vom Material des Stegs 16 überdeckte Bereich, also der Abzugsschutzfuß 24b und ein am Abzugsschutzfuß 24b angrenzender Abschnitt des Abzugsschutzkopfes 24, ist in Fig. 1 gestrichelt angedeutet. Der Abzugsschutzkopf 24a steht also nur zum Teil über den Steg 16 vor, bei der gezeigten Ausführungsform ist es aber der größere Teil des Abzugsschutzkopfes 24a, der über den Steg 16 vorsteht. Wie im Zusammenhang mit den Fig. 4 und 5 noch näher beschrieben, weist der Abzugsschutzkopf 24a Ausnehmungen 30 auf und hat, ohne Berücksichtigung der Ausnehmungen, eine kreiszylindrische Form. Die anderen Stegstiftbohrungen 18, die nicht durch den Abzugsschutz 24 verschlossen sind, sind durch Verschlußstifte 40 (vgl. Fig. 10, 10A) verschlossen.
Der Steg 16 des Zylindergehäuses 14 ist bei der in den Figuren gezeigten Ausführungsform auf einer Seite des Schließbartes 22 mit fünf äquidistanten Stegstiftbohrungen 18 versehen, die in Richtung der Zylinderkernachse Z hintereinander angeordnet sind. Auch der in Fig. 2 nicht gezeigte Teil des Zylindergehäuses 14 ist am Steg 16 mit fünf Stegstiftbohrungen 18 versehen, wobei die Stegstiftbohrungen 18 der beiden Teile des Zylindergehäuses 14 in Bezug auf den Schließbart 22 symmetrisch zueinander sind. Der andere Teil des Zylindergehäuses braucht allerdings keine Senkbohrung 28 aufweisen.
Bei der in den Figuren 1, 10 und 10A gezeigten Ausführungsform ist der Abzugsschutz in die bei Zählung von links n'ach rechts vierte Stegstiftbohrung 18 eingesetzt. Je nach Dicke der Tür, in die der Schließzylinder eingesetzt wird, und je nach Dicke des auf der Türseite des Abzugsschutzes 24 verwendeten Türschilds 26 sind aber auch andere Ausführungsformen des Schließzylinders sinnvoll, bei denen der Abzugsschutz in eine andere Stegstiftbohrung 18 eingesetzt ist, die dann entsprechend mit einer Senkbohrung versehen ist. Um eine besonders hohe Sicherheit gegenüber Manipulationen an dem Schließzylinder zu erzielen, ist es nämlich bevorzugt, daß der Abzugsschutz direkt benachbart dem Türschild 26 angeordnet ist, wie in den Fig. 1 und 10 gezeigt. Auf einer Seite, dies ist bevorzugterweise die Außenseite der Tür, stützt sich der Abzugsschutz mit minimalem Spiel an dem Türschild 26 ab. Auf der anderen Seite kann sich der Abzugsschutz 24 z. B. am Schloß abstützen; im allgemeinen ist aber ein Schutz gegen Abziehen des Schließzylinders nur in Bezug auf eine Seite der Tür notwendig.
Die Fig. 2 und 3 machen deutlich, daß die Senkbohrung 28, deren Durchmesser 2R dem Durchmesser 2 R1 des Abzugsschutzkopfes 24a im wesentlichen entspricht, einen Radius R hat, der größer als der Abstand von der Bohrungsachse B' zu den unmittelbar benachbarten Rändern der beiden unmittelbar benachbarten Stegstiftbohrungen 18 (d. h. größer als der Achsstand a abzüglich des Radius r der benachbarten Stegstiftbohrung 18) ist. Die Senkbohrung 28 schneidet also die beiden unmittelbar benachbarten Stegstiftbohrungen 18. Sieht man hiervon ab, so ist die Innenumfangsfläche der Senkbohrung 28 kreiszylindrisch.
Nach einer anderen Ausführungsform ist am Steg 216 des Zylindergehäuses 214 eine Nut 228 statt einer Senkbohrung angebracht. Diese Nut 228 ist auf der den Abzugsschutz aufnehmenden Stegstiftbohrung 218 zentriert und verläuft quer zur Steglängsrichtung bzw. zur Zylinderkernachse Z. Bei der in der Fig. 3A gezeigten Ausführungsform schneidet die Nut 228 einen quer zur Steglängsrichtung abgerundeten Endbereich des Steges 216 (vgl. Fig. 11A). Bei einem derartigen Zylindergehäuse 214 mit Nut 228 kann sowohl ein Abzugsschutz 24 in Form eines Stufenbolzens vorgesehen sein oder auch ein Abzugsschutz 224 mit quaderförmigem Abzugsschutzkopf 224a, wie in Fig. 3B gezeigt. Hier ist der Abzugsschutz 224 mit quaderförmigem Abzugsschutzkopf 224a in durchgegenden Linien eingezeichnet, während der alternative Abzugsschutz 24 in Form eines Stufenbolzens gestrichelt angedeutet ist. Für beide Ausführungsformen des Abzugsschutzes entspricht die Querabmessung D1 bzw. 2R1 des Abzugsschutzkopfes in Steglängsrichtung ohne Berücksichtigung der Ausnehmungen im wesentlichen der Nutbreite D in dieser Richtung.
Das Zylindergehäuse der Fig. 3A und 3B ist bezüglich seiner Merkmale, die den Merkmalen des Zylindergehäuses der Fig. 3 entsprechen bzw. eine ähnliche Funktion haben, mit denselben Bezugsziffern, jedoch jeweils vermehrt um die Zahl 200, versehen. Bei der Beschreibung dieser Ausführungsform sind nur die Unterschiede gegenüber der anderen Ausführungsform erwähnt und es wird im übrigen ausdrücklich auf die vorangehende Beschreibung der ersten Ausführungsform Bezug genommen. In diesem Zusammenhang ist noch darauf hinzuweisen, daß das Zylindergehäuse der Ausführungsform der Fig. 3A und 3B mehr Stegstiftbohrungen aufweist als das Zylindergehäuse der Ausführungsform der Fig. 3.
Der Abzugsschutz 24 in Form eines Stufenbolzens ist detaillierter in den Fig. 4 und 5 gezeigt. Sein Abzugsschutzfuß 24b hat Kreiszylinderform, wobei der Durchmesser 2r1 des Abzugsschutzfußes 24b derart bemessen ist, daß er durch Einpressen in die zugeordnete Stegstiftbohrung 18 sicher befestigt ist. Es ist aber auch denkbar, daß der Durchmesser 2r1 des Abzugsschutzfußes 24b derart bemessen ist, daß er in die zugeordnete Stegstiftbohrung 18 eingeklebt ist. Der Abzugsschutzkopf 24a weicht von einer kreiszylindrischen Form durch zwei einander diametral gegenüberliegende Ausnehmungen 30 ab. Für den Fall, daß der Abzugsschutz 24 in eine Stegstiftbohrung 18 eingesetzt ist, die nur eine einzige Stegstiftbohrung 18 zum unmittelbaren Nachbarn hat, braucht der Abzugsschutzkopf 24a nur eine Ausnehmung 30 aufweisen.
Die Ausnehmungen 30 erstrecken sich parallel zu der Abzugsschutzachse B über die gesamte Länge des Abzugsschutzkopfes 24a. Die Abzugsschutzachse B fällt mit der beim in den Steg 16 eingesetzten Abzugsschutz 24 mit der Bohrungsachse B' der zugeordneten Stegstiftbohrung 18 zusammen. Die in Fig. 4 gut sichtbaren Konturlinien der Ausnehmungen 30 liegen jeweils auf einem Kreis mit dem Radius R2; der Abzugsschutzkopf 24a ist im Bereich der beiden Ausnehmungen 30 also jeweils durch einen Kreiszylinderflächenabschnitt begrenzt. Die Mittelpunkte der beiden die Ausnehmungen 30 beschreibenden Kreise liegen mit einem Abstand von 2R2+2R3 auseinander; 2R3 ist also gewissermaßen der Durchmesser des Bolzenkopfes 24a unter Berücksichtigung der Ausnehmungen 30.
Die Radien R2 und R3 sind derart bemessen, daß der Abzugsschutzkopf 24a nicht mit in die beiden unmittelbar benachbarten Stegstiftbohrungen 18 eingesetzten Verschlußstiften 40 (vgl. Fig. 8, 8A) kollidiert. Im Grenzfall, der nicht überschritten werden darf, sind die die Ausnehmungen 30 beschreibenden Kreise konzentrisch zu der jeweils unmittelbar benachbarten Stegstiftbohrung 18 (es gilt dann: R3=a-r, R2=r). Der Durchmesser 2R1 (ohne Berücksichtigung der Ausnehmungen 30) des Abzugsschutzkopfes 24a ist deutlich größer als der Durchmesser 2r1 Abzugsschutzfußes 24b.
Am Übergang zwischen Abzugsschutzfuß 24b und Abzugsschutzkopf 24a ist am Abzugsschutzkopf 24a eine plane Kreisringfläche 25 (ohne Berücksichtigung der Ausnehmungen 30) ausgebildet, mit der der Abzugsschutzkopf 24a bei der Ausführungsform des Schließzylinders der Fig. 1 auf einer planen,die Ausnehmung 28 in Richtung der Bohrungsachse B' begrenzenden und ebenfalls kreisringförmigen Fläche 29 (ohne Berücksichtigung der beiden unmittelbar benachbarten Stegstiftbohrungen 18) aufsitzt (vgl. hierzu Fig. 3 und Fig. 10). Zur Aufnahme von quer zu der Abzugsschutzachse B wirkenden Kräften kann sich der Abzugsschutzkopf 24a also doppelt am Zylindergehäuse 14 abstützen, sofern der kreiszylindrische Flächenabschnitt des Abzugsschutzkopfes an dem kreiszylindrischen Innenumfangsflächenabschnitt der Senkbohrung 28 anliegt. Es ist bevorzugt, die Abmessungen des Abzugsschutzkopfes 24a und der Senkbohrung 28 derart zu dimensionieren, daß dies der Fall ist. Hierzu kann der Abzugsschutzkopf 24a in die Senkbohrung 28 eingepreßt sein.
Es ist auch möglich, den Abzugsschutz 24 nicht mit einem abrupten Übergang zwischen Abzugsschutzfuß 24b und Abzugsschutzkopf 24a, wie bei der Ausführungsform der Fig. 4 und 5, zu versehen, sondern einen abgerundeten oder abgeschrägten Übergangsbereich zwischen Abzugsschutzkopf und Abzugsschutzfuß vorzusehen. In diesem Fall muß ein dazu komplementärer Übergangsbereich zwischen der Senkbohrung 28 und der dazu konzentrischen Stegstiftbohrung 18 vorgesehen sein. Unabhängig davon, ob der Abzugsschutz 24 einen derartigen Übergangsbereich zwischen Abzugsschutzkopf 24a und Abzugsschutzfuß 24b aufweist, kann ein derartiger Übergangsbereich im Zylindergehäuse 14 zwischen der Senkbohrung 28 und der dazu konzentrischen Stegstiftbohrung 18 vorgesehen sein, um eine scharfe Kante zu vermeiden.
Nach einer anderen, in den Fig. 6 und 7 gezeigten Ausführungsform ist der Abzugsschutz in seine zugeordnete Stegstiftbohrung 18 eingeschraubt. Hierzu weist der Abzugsschutz 124 dieser Ausführungsform an seinem Abzugsschutzfuß 124b ein Außengewinde 132 auf. Vorzugsweise handelt es sich um ein selbstschneidendes Außengewinde 132. Während bei der Ausführungsform der Fig. 4 und 5 die Verschlußstifte 40 und der Abzugsschutz 24 in die zugeordneten Bohrungen in beliebiger Reihenfolge eingesetzt werden können, so muß bei der Ausführungsform der Fig. 6 und 7 zuerst der Abzugsschutz 124 mit seinem Abzugsschutzfuß 124b in seine zugeordnete Stegstiftbohrung 18 eingeschraubt werden, bevor Verschlußstifte 40 in die beiden unmittelbar benachbarten Stegstiftbohrungen 18 eingesetzt werden dürfen. Nachdem Verschlußstifte 40 in die beiden unmittelbar benachbarten Stegstiftbohrungen 18 eingesetzt sind, kann der Abzugsschutz 124 nicht mehr gedreht werden (vgl. Fig. 10, 10A).
Der Abzugsschutz der Fig. 6 und 7 ist bezüglich seiner Merkmale, die den Merkmalen des Abzugsschutzes der Fig. 1, 4 und 5 entsprechen, mit denselben Bezugsziffern, jedoch jeweils vermehrt um die Zahl 100, versehen. Bei der Beschreibung des Abzugsschutzes der Fig. 6 und 7 sind nur die Unterschiede zwischen den beiden Ausführungsformen erwähnt und es wird im übrigen ausdrücklich auf die vorangehende Beschreibung der ersten Ausführungsform Bezug genommen und auch auf die folgende Beschreibung verwiesen, die sich wieder auf einen Abzugsschutz ohne Gewinde bezieht.
Die Fig. 8 und 9 zeigen einen Abzugsschutz 224 mit quaderförmigem Abzugsschutzkopf 224a. Sein Abzugsschutzfuß 224b hat wiederum kreiszylinderform, wobei der Durchmesser d1 des Abzugsschutzfußes 224b derart bemessen ist, daß er durch Einpressen in die zugeordnete Stegstiftbohrung 218 des Zylindergehäuses 214 der Ausführungsform der Fig. 3A und 3B sicher befestigt ist. Der Abzugsschutzkopf 224a ist mit zwei einander diametral gegenüberliegenden Ausnehmungen 230 versehen. Die Ausnehmungen 230 erstrecken sich über die gesamte Länge des Abzugsschutzkopfes 224a parallel zu der Abzugsschutzachse B.
Die vorstehenden Ausführungen im Hinblick auf die Abmessungen des Abzugsschutzkopfes 24a bzw. der Ausnehmungen 30 im Zusammenhang mit dem Abzugsschutz der Fig. 4 und 5 gelten im wesentlichen auch für den Abzugsschutz der Fig. 8 und 9. Die Querabmessungen des Bolzenkopfes 224a D1 und D3 in Steglängsrichtung entsprechen in dieser Hinsicht den Durchmessern 2R1 bzw. 2R3 des Bolzenkopfes 24a. Am Übergang zwischen Abzugsschutzfuß 224b und Abzugsschutzkopf 224a ist wiederum eine plane Fläche 225 ausgebildet, die ohne Berücksichtigung der Ausnehmungen 230 und des Bolzenfußes 224b rechteckig ist. Mit dieser Fläche 225 sitzt der Abzugsschutzkopf 224a auf einer planen, die Nut 228 in Richtung der Bohrungsachse B' begrenzenden und ebenfalls im wesentlichen rechteckigen Fläche 229 auf. Zur Aufnähme von quer zu der Abzugsschutzachse B wirkenden Kräften kann sich der Abzugsschutzkopf 224a, genau wie bei dem Abzugsschutz der Fig. 4 und 5, doppelt am Zylindergehäuse 214 abstützen, sofern die Flächenabschnitte des Abzugsschutzkopfes, an denen die Ausnehmungen 230 vorgesehen sind, an den die Nut 228 begrenzenden Flächenabschnitten am Steg 216 des Zylindergehäuses 214 anliegen. Der Abzugsschutz der Fig. 8 und 9 ist bezüglich seiner Merkmale, die den Merkmalen des Abzugsschutzes der Fig. 4 und 5 entsprechen, mit denselben Bezugsziffern, jedoch jeweils vermehrt um die Zahl 200, versehen. Bei der Beschreibung des Abzugsschutzes der Fig. 8 und 9 sind nur die Unterschiede zwischen den beiden Ausführungsformen erwähnt und es wird im übrigen ausdrücklich auf die Beschreibung der ersten Ausführungsform Bezug genommen.
Der in Fig. 10 gezeigte Schnitt des erfindungsgemäßen Schließzylinders 10 im eingebauten Zustand mit Türschild 26, aber ohne Schloß und ohne Tür, zeigt genauere Einzelheiten des Schließzylinders. Es handelt sich um den gleichen Schließzylinder 10, wie in Fig. 1 gezeigt, mit dem in Fig. 2 und Fig. 3 gezeigten Zylindergehäuse 14 und dem Abzugsschutz 24 der Fig. 4 und 5. In den Stegstiftbohrungen 18 und in diesen zugeordneten, bei abgezogenem Schlüssel die Stegstiftbohrungen 18 in den Zylinderkern 12 fortsetzenden Zylinderkernstiftbohrungen 19 sind Zuhaltestiftpaare aus jeweils einem zylindergehäuseseitigen Stift 34, im folgenden kurz Unterstift 34 genannt, und einem zylinderkernseitigen Stift 36, in folgenden kurz Oberstift 36 genannt, angeordnet. Die Unterstifte 34 und die Oberstifte 36 in den einzelnen, den jeweiligen Stiften zugeordneten Stegstift- bzw. Zylinderkernstiftbohrungen 19 weisen jeweils unterschiedliche Längen auf. Bei der gezeigten Ausführungsform haben die Unterstifte 34 leicht unterschiedliche Formen; es ist aber auch möglich, daß alle Unterstifte 34 die gleiche Form aufweisen und sich nur in ihrer Länge unterscheiden.
Die Zuhaltestiftpaare 34, 36 sind durch Schraubenfedern 38 in Richtung des Zylinderkerns 12 vorgespannt. Die Schraubenfedern 38 stützen sich an den Verschlußstiften 40 bzw. an dem Abzugsschutz 24 ab. Die Verschlußstifte 40 dienen zum Verschließen der jeweils zugeordneten Stegstiftbohrung 18. Die dem Abzugsschutz 24 zugeordnete Stegstiftbohrung 18 ist durch den Abzugsschutz 24 verschlossen. Es ist bevorzugt, daß die Verschlußstifte 40 in die jeweilige Stegstiftbohrung 18 eingepreßt sind, wobei die Verschlußstifte 40 im wesentlichen mit dem Steg 16 fluchten.
Es ist ferner bevorzugt, daß die Verschlußstifte 40 und der Abzugsschutz 24 aus Hartmetall, z. B. aus gehärtetem Stahl, bestehen, um gute Stabilität und Sicherheit gegenüber Aufbohren zu erhalten.
Die Längen der Unterstifte 34 und der Oberstifte 36 richten sich nach der Zähnung des dem Schließzylinder 10 zugeordneten Schlüssels. Bei abgezogenem Schlüssel treten die Unterstifte 34 in die Zylinderkernstiftbohrungen ein, wodurch der Zylinderkern 12 gegen Drehung im Zylindergehäuse 14 gesperrt ist. Wenn der richtige Schlüssel in den Zylinder eingeführt wird, so werden die Zuhaltestiftpaare 34, 36 so weit von dem Zylinderkern 12 weggedrückt, daß die Trennlinie zwischen Unterstiften 34 und Oberstiften 36 mit der Trennlinie zwischen Zylinderkern 12 und Zylindergehäuse 14 übereinstimmt. Der Zylinderkern 12 kann dann gedreht werden, wodurch über den Schließbart 22 das Schloß betätigt wird.
Fig. 10 und Fig. 11 machen deutlich, daß der Abzugsschutz 24 nicht nur durch seinen Abzugsschutzfuß 24b in seiner zugeordneten Stegstiftbohrung 18 verankert ist, sondern daß sich der Abzugsschutz 24 auch mit seinem Abzugsschutzkopf 24a am Steg 16 abstützt, wie vorstehend schon genauer beschrieben. Zur Aufnahme von quer zum Abzugsschutz 24 wirkenden Kräften ist dementsprechend der Querschnitt des Abzugsschutzkopfes 24a wirksam, der wesentlich größer ist als der Querschnitt des Abzugsschutzfußes 24b. Gemäß Fig. 10 greifen diese Verschlußstifte 40 in die jeweilige Ausnehmung 30 ein und verhindern damit wirksam, daß der Abzugsschutz 24 um seine Abzugsschutzachse B gedreht werden kann. Dies ist besonders für die Ausführungsform mit eingeschraubtem Abzugsschutz (vgl. Fig. 6 und 7) von Bedeutung. Bei der in Fig. 10 gezeigten Ausführungsform fluchten die Ausnehmungen 30 am Abzugsschutzkopf 24a nicht exakt mit den jeweils unmittelbar benachbarten Stegstiftbohrungen 18. Dementsprechend besteht ein Zwischenraum zwischen dem jeweiligen, unmittelbar benachbarten Verschlußstift 40 und der Begrenzungsfläche der jeweiligen Ausnehmung 30.
Nach einer anderen, in Fig. 10A gezeigten Ausführungsform stützt sich der Abzugsschutz auch an den beiden unmittelbar benachbarten Verschlußstiften 40 ab. Hierzu weist der Abzugsschutz 324 dieser Ausführungsform etwas andere Proportionen auf. Der Abzugsschutzfuß 324b weist die gleichen Abmessungen auf, wie der Abzugsschutzfuß 24b in der Fig. 10. Die axiale Länge des Abzugsschutzkopfes 324a der Fig. 10A entspricht der Länge des Abzugsschutzkopfes 24a der Fig. 10. Der Durchmesser 2R1 ohne Berücksichtigung der Ausnehmungen des Abzugsschutzkopfes 324a der Fig. 10A ist aber größer als bei dem Abzugsschutzkopf 24a der Fig. 10. Die Ausnehmungen 330 sind derart am Abzugsschutzkopf 324a angebracht, daß sie mit der jeweils unmittelbar benachbarten Stegstiftbohrung 18 fluchten, wobei die beiden die Ausnehmungen 30 beschreibenden Kreise konzentrisch zu der jeweils unmittelbar benachbarten Stegstiftbohrung 18 sind (R3=a-r, R2=r). Die beiden unmittelbar benachbarten Verschlußstifte 40 liegen deshalb an der Begrenzungsfläche der jeweiligen Ausnehmung 330 an und können dementsprechend quer zum Abzugsschutz 324 wirkende Kräfte aufnehmen. Hierdurch und auch da die Querschnittsfläche des Abzugsschutzkopfes 324a vergrößert ist, ist der Abzugsschutz 324 besonders sicher in seiner zugeordneter Stegstiftbohrung 18 verankert und kann auch große quer zum Abzugsschutz 324 wirkende Kräfte bei einem Abzugsversuch aushalten.
In Fig. 10a ist nur der Abzugsschutz 324 und das Türschild 326 mit gegenüber Fig. 10 abweichenden Bezugszeichen versehen. Das Türschild 326 hat eine geringfügig andere Dicke als das Türschild 26 der Fig. 10. Ansonsten sind die Schließzylinder der Fig. 10 und 10a identisch und es gelten dementsprechend die vorstehenden Ausführungen in Bezug auf die Ausführungsform der Fig. 10 auch für die Ausführungsform der Fig. 10a.
Die vorstehenden Ausführungen gelten im Prinzip auch für den Abzugsschutz der Fig. 8 und 9, wobei allerdings die Durchmesser 2R1 und 2R3 mit den Querabmessungen D1 bzw. D3 des Bolzenkopfes 224 a zu identifizieren sind. Die Fig. 11A zeigt eine der Fig. 11 im wesentlichen entsprechende Ansicht eines in das Zylindergehäuse 214 eingesetzten Abzugsschutzes 224 mit quaderförmigem Abzugsschutzkopf 224a. Wie man sieht, entspricht die Querabmessung des Bolzenkopfes 224a quer zur Steglängsrichtung im wesentlichen der Querabmessung des Steges 216 in dieser Richtung. Insgesamt sind die anliegenden Flächen zwischen Bolzenkopf 224a und Steg 216 des Zylindergehäuses 214 wesentlich größer als bei der Ausführungsform des Schließzylinders, die einen Abzugsschutz in Form eines Stufenbolzens 24 verwendet.
Die Erfindung wurde anhand eines Schließzylinders erläutert, bei dem ein gezähnter Schlüssel senkrecht (die Zähnung den Unterstiften zugewandt) in den Zylinderkern eingeführt wird. Dementsprechend ist eine Reihe von in Richtung der Zylinderkernachse hintereinander angeordneten Stegstiftbohrungen im Steg des Zylindergehäuses vorgesehen.
Die Erfindung bezieht sich aber auch auf Schließzylinder, bei denen mehrere Reihen von möglicherweise gegeneinander versetzten Stegstiftbohrungen im Steg des Zylindergehäuses vorgesehen sind. Mehrere Reihen von Stegstiftbohrungen werden z. B. bei Schließzylindern verwendet, bei denen der Schlüssel, ein sog. Wendeschlüssel, mit Mulden versehen ist und der waagerecht in den Zylinderkern eingeführt wird.
Bei einem derartigen Schloß mit mehreren Reihen von Stegstiftbohrungen kann der Abzugsschutz auch mehr als zwei Ausnehmungen aufweisen, um die Aufgabe der Erfindung zu lösen und die geschilderten Vorteile zu erreichen. Es versteht sich, daß die Gestalt der Ausnehmungen auch von der im Zusammenhang mit den Fig. 4 bis 9 beschriebenen, bevorzugten Gestalt abweichen kann.
Neben den in der Beschreibung geschilderten Merkmalen kann der Schließzylinder noch weitere Merkmale aufweisen. Zum Beispiel können Zylinderkern-Schutzestahlstifte und parallel zu den Zuhaltungsstiften angebrachte Zylindergehäuse-Schutz-Stahlstifte vorgesehen sein zum noch stärkeren Schutz gegenüber Aufbohren.
Zusammenfassend betrifft die Erfindung einen Schließzylinder mit ggf. als Stufenbolzen ausgebildeten Abzugsschutz, der am Steg des Zylindergehäuses, von dem Zylinderkern wegweisend angeordnet ist. Der Abzugsschutz ist mit seinem Abzugsschutzfuß in eine Stegstiftbohrung eingesetzt und weist an seinem Abzugsschutzkopf wenigstens eine Ausnehmung auf, die mit einer benachbarten Stegstiftbohrung im wesentlichen fluchtet.

Claims (13)

  1. Schließzylinder mit einem Zylindergehäuse (14;214), einem im Zylindergehäuse (14;214) drehbaren Zylinderkern (12) und mit wenigstens zwei nebeneinander angeordneten Zuhaltestiftpaaren (34, 36), von denen zylinderkernseitige Stifte (36) im Zylinderkern (12) und von denen zylindergehäuseseitige Stifte (34) in einem Steg (16;216) des Zylindergehäuses (14;214) in Stegstiftbohrungen (18;218) beweglich gelagert sind, wobei ein ggf. als Stufenbolzen ausgebildeter Abzugsschutz (24;124;224;324) vorgesehen ist mit einem in eine der Stegstiftbohrungen (18;218) eingesetzten Abzugsschutzfuß (24b;124b;224b;324b) und einem in Richtung der Bohrungsachse (B') dieser Stegstiftbohrung (18;218) über den Steg (16;216) vorstehenden und quer zur Bohrungsachse (B') über den Bohrungsrand vorstehenden Abzugsschutzkopf (24a;124a;224a; 324a), dadurch gekennzeichnet, daß der Abzugsschutzkopf (24a;124a;224a;324a) mit wenigstens einer parallel zur Bohrungsachse verlaufenden Ausnehmung (30;130;230;330) versehen ist, die mit einer benachbarten Stegstiftbohrung (18) im wesentlichen fluchtet.
  2. Schließzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abzugsschutzkopf (24a;124a;224a; 324a) mit zwei einander diametral gegenüberliegenden Ausnehmungen (30;130;230;330) versehen ist, die mit zwei benachbarten Stegstiftbohrungen (18;218) im wesentlichen fluchten.
  3. Schließzylinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abzugsschutz als Stufenbolzen (24; 124; 324) ausgebildet ist mit einem ohne Berücksichtigung der Ausnehmungen (30; 130; 330) kreiszylindrischen Bolzenkopf (24a; 124a; 324a).
  4. Schließzylinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abzugsschutz (224) einen ohne Berücksichtigung der Ausnehmungen (230) quaderförmigen Abzugsschutzkopf (224a) aufweist.
  5. Schließzylinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abzugsschutz (24;124;224;324) in eine quer zur Steglängsrichtung verlaufende Nut (228) im Steg (216) des Zylindergehäuses (214) eingreift, wobei die Nutbreite (D) der Querabmessung in Steglängsrichtung (2R1;D1) des Abzugsschutzkopfes (24a;124a;224a;324a) ohne Berücksichtigung der Ausnehmungen (30;130;230; 330) im wesentlichen entspricht.
  6. Schließzylinder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abzugsschutzkopf (24a;124a; 324a) in eine mit der einen Stegstiftbohrung (18) koaxiale Senkbohrung (28) im Steg (16) des Zylindergehäuses (14) eingreift, wobei der Durchmesser (2R) der Senkbohrung (28) dem Durchmesser (2R1) des Abzugsschutzkopfes (24a;124a;324a) ohne Berücksichtigung der Ausnehmungen (30;130;330) im wesentlichen entspricht.
  7. Schließzylinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die anderen Stegstiftbohrungen (18;218) durch Verschlußstifte (40) aus Hartmetall verschlossen sind.
  8. Schließzylinder nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußstifte (40) der der einen Stegstiftbohrung (18;218) unmittelbar benachbarten Stegstiftbohrungen (18;218) in die jeweils angrenzende Ausnehmung (30;130;230;330) des Abzugsschutzkopfes (24a;124a;224a;324a) eingreifen.
  9. Schließzylinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abzugsschutzfuß (24b;224b;324b) in die eine Stegstiftbohrung (18;218) eingepreßt ist.
  10. Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Abzugsschutzfuß (124b) ein in die eine Stegstiftbohrung (18) eingeschraubtes Außengewinde (132) aufweist.
  11. Schließzylinder nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Außengewinde (132) selbstschneidend ist.
  12. Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Abzugsschutzfuß (24b) in die eine Stegstiftbohrung (18) eingeklebt ist.
  13. Schließzylinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abzugsschutz (24;124;224;324) aus Hartmetall besteht.
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