DE3533366C2 - - Google Patents

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DE3533366C2
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Herbert Philipp 5013 Elsdorf-Heppendorf De Haeuser
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Dom-Sicherheitstechnik & Co Kg 5040 Bruehl De GmbH
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Dom-Sicherheitstechnik & Co Kg 5040 Bruehl De GmbH
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B27/00Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in
    • E05B27/005Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in with changeable combinations

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  • Lock And Its Accessories (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Umstellvorrichtung gemäß Gattungsbegriff des Patentanspruches.
Bei den bekannten Lösungen dieser Art (USPS 30 78 705) kann ein dem Gehäusestift benachbartes Zwischenplättchen mittels des Umstellschlüssels aus dem Zylinder entfernt werden, und zwar dadurch, daß der diesbe­ zügliche eingeschobene, in die entsprechende Position gedrehte Umstell­ schlüssel rückseitig die Aufnahmetasche besitzt, in welche dann das Plättchen einfällt und mitsamt dem Schlüssel herausgezogen wird. Nach Entfernen dieses Zwischenplättchens darf der Umstellschlüssel nicht mehr benutzt werden. Würde er doch benutzt, so wird er von dem Gehäusestift eingefangen und kann nicht mehr abgezogen werden. Insoweit ist der Schließzylinder dann unbrauchbar. Dies beeinträchtigt nicht nur die Handhabung, sondern bringt sogar das erhebliche Gefahrenmoment, daß allein wegen einer Zweitbenutzung des Umstellschlüssels der gesamte Zylinder ausgetauscht werden muß, was sogar problematisch ist, weil die durch Drehsperrung eines solchen Schließzylinders vorhandene Stellung des Zylinderkernes nicht mit der Ein-/Ausbaustellung des Zylinders übereinstimmt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Schließzylinder so auszu­ gestalten, daß eine demontagelose Einbringung des Zwischenplättchens möglich ist, so daß also auch der Umstellschlüssel über längere Zeiten benutzbar bleibt.
Gelöst ist diese Aufgabe durch die im Kennzeichen des Patentanspruches angegebene Erfindung.
Zufolge dieser Ausgestaltung ist eine Umstellvorrichtung eines Schließ­ zylinders von erheblich größerem Gebrauchswert geschaffen. Er kann jederzeit mit einem Zwischenplättchen bestückt werden. Dies geschieht in der Weise, daß das Zwischenplättchen in die Aufnahmetasche des Umstell­ schlüssels eingelegt und dieser in den Schlüsselkanal eingeschoben und anschließend um 180gedreht wird. Das Zwischenplättchen fluchtet nun mit der Stiftbohrung, so daß anschließend die Zwischenplättchen-Anhe­ benadel in den Kanal des Umstellschlüssels eingeschoben werden kann, um das Zwischenplättchen in die Stiftbohrung mit hineindrücken zu können. Durch anschließendes gemeinsames Drehen des Umstellschlüssels mit An­ hebenadel verbleibt das Zwischenplättchen in der eingeschobenen Lage. Auf diese Weise kann in einfacher Weise das Aussperren bestimmter Schlüs­ sel erreicht werden. Beispielsweise kann man zur Urlaubszeit das Zwi­ schenplättchen einführen und dem Nachbarn einen entsprechenden Schlüs­ sel zukommen lassen. Nach Beendigung der Urlaubszeit wird dann das Zwischenplättchen wieder entfernt. Mittels des ausgehändigten Schlüssels kann das Schloß danach nicht mehr geschlossen werden. Der Umstell­ schlüssel ist nach wie vor benutzbar. Es kann also mit ihm sowohl das Plättchen entnommen als auch wieder eingesetzt werden.
Aus der US-PS 31 49 486 sind Schließzylinder bekannt, die sich mittels eines vorläufigen Schlüssels schließen lassen, in der Praxis meist bezeich­ net als ein sogenannter Bauschlüssel. Soll letzterer ausgesperrt werden, so ist durch eine Längsöffnung des Zylinderkernes eine Nadel einzu­ führen, welche einen Gehäusestift zurückdrückt und welche ein Widerlager für eine Kugel bildet. Der entsprechende Kernstift bildet einen Schlitz aus, der so bemessen ist, daß eine Kugel als Zwischenglied zwischen Kernstift und Gehäusestift nicht in den Schlitz eintauchen kann. Der Umstellschlüssel ist mit einer Auflaufschräge versehen, so daß demzufolge die Kugel in den Schlitz des Kernstiftes eingepreßt wird. Danach bilden Kugel und Kernstift eine zusammenhängende Einheit, welche als Ganzes mittels eines anders gestalteten Schlüssels entsprechend einzuordnen ist. Bei dieser Lösung erfüllt demgemäß die Nadel eine Widerlagerfunktion. Mittels dieser ist es nicht möglich, ein Zwischenglied einzusetzen. Fer­ nerhin muß der Zylinderkern eine gesonderte Einstecköffnung für die Nadel ausbilden, was die Abtastsicherheit verringert.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Fig. 1 bis 12 erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht eines Schließzylinders,
Fig. 2 eine Ansicht des dazugehörigen Flachschlüssels, der schlüssel­ rückenseitig keine Zwischenplättchen-Aufnahmetasche ausbildet,
Fig. 3 teils in Ansicht, teils im Schnitt in vergrößerter Darstellung den Schließzylinder mit eingeführtem Schlüssel,
Fig. 4 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung, wobei ein die Zwi­ schenplättchen-Aufnahmetasche aufweisender Flachschlüssel in den Schließzylinder eingeführt ist,
Fig. 5 den Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 4,
Fig. 6 einen der Fig. 5 entsprechenden Schnitt, wobei der Schließ­ zylinderkern mittels dieses Schlüssels um 180gedreht ist zwecks Eintritt des Zwischenplättchens in die Aufnahmetasche des Flach­ schlüssels,
Fig. 7 eine der Fig. 4 entsprechende Darstellung, wobei das Zwischen­ plättchen in der Aufnahmetasche des Flachschlüssels liegt,
Fig. 8 einen Querschnitt durch den in Fig. 7 veranschaulichten Schließ­ zylinder, jedoch bei fortgelassenem Zwischenplättchen,
Fig. 9 eine der Fig. 8 entsprechende Darstellung, und zwar in einer Zwischendrehstellung des Zylinderkerns,
Fig. 10 in vergrößerter Darstellung den neuen Benutzerschlüssel, dessen Schließkerben denjenigen des die Aufnahmetasche ausbildenden Flachschlüssels entsprechen,
Fig. 11 teils in Ansicht, teils im Schnitt den Schließzylinder mit um 180gedrehtem Schlüssel, wobei die in den Kanal des Schlüssels eingesteckte Anhebenadel das Zwischenplättchen in die Stift­ bohrung drückt und
Fig. 12 den Schnitt nach der Linie XII-XII in Fig. 11.
Bezüglich des Schließzylinders 1 handelt es sich um einen Halbzylinder. Dieser besitzt ein querschnittsprofiliertes Zylindergehäuse 2. Vom oberen Ende desselben geht ein Ausschnitt 3 für eine einen Schließbart 4 tragen­ de Schließbartnabe 5 aus. Letztere steht in Kupplungsverbindung mit dem inneren Ende eines in einer Kernbohrung 6 des Zylindergehäuses 2 gelagerten Zylinderkern 7, der in bekannter Weise in axialer Richtung gegen Verschieben im Zylindergehäuse festgelegt ist.
Die Kernbohrung 6 ist in einem im Querschnitt kreisförmigen Gehäuseab­ schnitt 2′ vorgesehen: Von diesem geht radial gerichtet ein flanschar­ tiger Gehäuseabschnitt 2′′ aus. In letzterem befinden sich in der Ge­ häuselängsmittelebene reihenförmig hintereinanderliegende Stiftbohrungen 8, die mit Stiftbohrungen 9 des Zylinderkerns 7 fluchten. Die Stiftboh­ rungen 8 sind an ihrem unteren Ende durch Kerbstifte 10 verschlossen. An den inneren Enden derselben stützen sich Stiftfedern 11 ab, welche ihrerseits Gehäusestifte 12 beaufschlagen. Die Gehäusestifte 12 wirken mit Kernstiften 13 zusammen. Die zweite Stiftzuhaltung, von links ge­ sehen, besitzt zwischen Kernstift 13 und Gehäusestift 12 ein Zwischen­ plättchen 14.
Der den vorbeschriebenen Schließzylinder 1 schließende Flachschlüssel 15 setzt sich zusammen aus einem Schlüsselschaft 16 und der Schlüsselhand­ habe 17. An der dem Schlüsselrücken 18 gegenüberliegenden Schmalkante sind Schließkerben 19 unterschiedlicher Tiefe eingearbeitet.
Wird nun der Flachschlüssel 15 in den in gleicher Ebene mit den Kern­ stiften 13 liegenden Schlüsselkanal 20 eingeführt, so werden von den Schließkeren 19 die Stiftzuhaltungen 12, 13 so eingeordnet, daß deren Trennfuge auf Höhe der Kerngleitfuge G liegt. Bezüglich der zweiten, das Zwischenplättchen 14 aufweisenden Stiftzuhaltung sieht dies so aus, daß das Zwischenplättchen 14 innerhalb der Stiftbohrung 9 des Zylinder­ kerns 7 liegt derart, daß die Trennfuge T zwischen Zwischenplättchen und Gehäusestift sich auf der Höhe der Kerngleitfuge G befindet. Diese Ausrichtung der Stiftzuhaltungen erlaubt dann die Schließdrehung des Zylinderkerns mittels des Flachschlüssels 15.
Sollte der Flachschlüssel 15 verlorengegangen sein, so ist der Schließ­ zylinder dennoch betätigbar mittels eines anderen Flachschlüssels 21. Dessen von links gesehen zweite Schließkerbe 19 a besitzt eine geringere Tiefe als die entsprechende Schließkerbe 19 des Flachschlüssels 15. Die Tiefendifferenz zwischen beiden Schließkerben 19 und 19 a entspricht der Höhe x des Zwischenplättchens 14. In Gegenüberlage zur Vertiefung 19 a bildet der Schlüsselrücken 22 eine Zwischenplättchen-Aufnahmetasche 23 aus. Die Länge y derselben ist etwas größer als der Durchmesser des Zwischenplättchens 14. Ferner entspricht die Tiefe z der Aufnahmetasche etwa der Höhe x des Zwischenplättchens 14. Wird nun dieser abweichend gestaltete Schlüssel 21 in den Schlüsselkanal 20 eingeführt, so werden die Stiftzuhaltungen in der vorbeschriebenen Weise eingeordnet. Wegen der geringeren Tiefe der Schließkerbe 19 a erfolgt nun eine solche Einorndung der entsprechenden Stiftzuhaltung, daß die Trennfuge T 1 zwischen Zwischenplättchen 14 und Kernstift 13 auf Höhe der Kerngleitfuge G liegt, vergl. Fig. 4 und 5. Es kann nun der Zylinderkern 7 mittels des Schlüs­ sels 21 um 180in die Stellung gemäß Fig. 6 gedreht werden. Dadurch wird über den abgefederten Gehäusestift 12 das Zwischenplättchen 14 in die Aufnahmetasche 23 des Flachschlüssels 21 geschoben. Die Trennfuge T zwischen Zwischenplättchen 14 und Gehäusestift liegt danach in der Kerngleitfuge G. Damit das Zwischenplättchen 14 in die Aufnahmetasche 23 eintreten kann, ist der querschnittsprofilierte Schlüsselkanal 20 im Einschubbereich des Schlüsselrückens 22 mit einer Kanalerweiterung 20′ versehen. Hierdurch wird eine Kanalbreite von mindestens dem Durch­ messer des Zwischenplättchens geschaffen.
Der Grund 23′ der Schlüsselaufnahmetasche 23 fluchtet bei eingestecktem Schlüssel 21 mit durch Aussparungen 24 gebildeten Ableitflächen F des Zylinderkerns. Die Breite der beiderseits der Zwischenplättchen-Auf­ nahmetasche befindlichen Aussparungen 24 entspricht derjenigen der Aufnahmetasche 23.
Nachdem das Zwischenplättchen 14 sich in der Aufnahmetasche 23 des Schlüssels 21 befindet, kann dieser mit den Zylinderkern 7 in die Grund­ stellung gemäß Fig. 7 gedreht werden. Es ist danach möglich, wie mit strichpunktierten Linien angedeutet, den Schlüssel 21 abzuziehen unter Entnehmen des Zwischenplättchens 14 aus dem Schließzylinder 1. Danach kann ein neuer Flachschlüssel 25 gemäß Fig. 10 Verwendung finden, der bis auf die Zwischenplättchen-Aufnahmetasche 23 identisch ist mit dem vorbeschriebenen Flachschlüssel.
Sollte versucht werden, mittels des abhandengekommenen Flachschlüssels 15 den Schließzylinder zu betätigen, so greift der von links gesehen zweite Gehäusestift 12 noch in die fluchtend zu ihm liegende Stiftbohrung 9 des Zylinderkernes 7 ein und verhindert dessen Drehung. Somit ist in einfacher Weise durch Entnahme des Zwischenplättchens der Schließzylin­ der 1 in seiner Schließung umgestellt.
Fehlen die zuvor beschriebenen Aussparungen 24 am Zylinderkern 7, so ist der Schlüssel 21 ein reiner Werkzeugschlüssel. Er gestattet nur das Herausnehmen des Zwischenplättchens. Bei einer erneuten Schließ­ drehung würde dann eine Sperrung der Schließdrehung erfolgen. Dann ist der Flachschlüssel 21 als reiner Werkzeug-Schlüssel zu betrachten. In einem solchen Falle ist der Einsatz eines neuen Schlüssels 25 zwingend. Dagegen ist es möglich, mittels des Schlüssels 21, wenn die Abgleitflächen F am Zylinderkern vorhanden sind, den Schließzylinder zu betätigen, wobei die Abgleitflächen den Gehäusestift entsprechend Fig. 9 steuern.
Insbesondere aus Fig. 12 geht hervor, daß ein geringfügig abweichend gestalteter Schlüssel 21′ im Bereich des Schlüsselrückens 22 einen von der Zwischenplättchen-Aufnahmetasche 23 bis zur Schlüsselhandhabe reichen­ den Kanal 26 besitzt. Dieser Schlüssel 21′ erlaubt es, ein herausgenom­ menes Zwischenplättchen 14 wieder einzusetzen. Hierzu wird es in die Aufnahmetasche 23 gelegt und in den Zylinderkern bei der Einsteckbewe­ gung des Schlüssels 21′ eingeführt. Nach einer 180Drehung fluchtet dann das Zwischenplättchen 14 mit dem entsprechenden Gehäusestift 12. Nun ist eine Zwischenplättchen-Anhebenadel 27 von der Handhabenseite des Schlüssels 21′ her einzuführen, wobei sie das Zwischenplättchen 14 gemäß Fig. 11 und 12 in die gehäuseseitige Stiftbohrung 8 hineindrückt entgegen der Kraft der Stiftfeder. Mittels des Schlüssels 11 zusammen mit der Zwischenplättchen-Anhebenadel 27 ist dann der Zylinderkern in seine Grundstellung zurückzudrehen, wobei das Zwischenplättchen 14 in der Stiftbohrung 8 verbleibt. Nach Abziehen des Schlüssels 21′ mit Zwi­ schenplättchen-Anhebenadel 27 wird der Zustand des Schließzylinders gemäß Fig. 3 herbeigeführt.

Claims (1)

  1. Umstellvorrichtung für einen Schließzylinder, welcher zusätzlich zu den abgefederten Zuhaltungsstiften in einer oder mehreren Stiftbohrungen mit Zwischenplättchen ausgestattet ist, wobei im Rücken des Umstellschlüssels eine Zwischenplättchen-Aufnahmetasche vorgesehen ist, die bei eingesteck­ tem Umstellschlüssel mit der zwischenplättchenbestückten Kernbohrung fluchtet und der Zylinderkern im Einschubbereich des Schlüsselrückens eine Kanalbreite von mindestens dem Durchmesser des Zwischenplättchens besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß der Umstellschlüssel (21′) im Be­ reich des Schlüsselrückens (22) einen von der Zwischenplättchen-Auf­ nahmetasche (23) bis zur Schlüsselhandhabe reichenden Kanal (26) für eine Zwischenplättchen-Anhebenadel (27).
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