DEV0009056MA - - Google Patents

Info

Publication number
DEV0009056MA
DEV0009056MA DEV0009056MA DE V0009056M A DEV0009056M A DE V0009056MA DE V0009056M A DEV0009056M A DE V0009056MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
text
namesake
tape
giver
name
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 13. Juni 1956 Bekanntgemacht am 2. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Bei Fernschreibern mit angebauten Lochstreifenzusatzgeräten (Empfangslocher und Lochstreifensender) kann es bei der Sendung der im Lochstreifen gespeicherten Nachricht vorkommen, daß sich dar Namengebertext auf der empfangenden Maschine und der im gesendeten Lochstreifen auf die »Wer-da?«Kombination folgende Nachrichtentext gegenseitig verstümmelt, wenn in dem Lochstreifen die »Wer-da? «-Kombination ebenfalls gespeichert ist. Da die Ursache dieses Übelstandes darin liegt, daß außer dem Namengebertext auch die »Wer-da? «-Kombination in den Lochstreifen eingestanzt wird, ist bei einem bekannten Empfangslocher die Einrichtung getroffen worden, die Lochung der »Wer-da?«-Kombination zu unterdrücken oder durch Verfälschung unwirksam zu machen. Hiermit ist zwar bei Wiederaussendung des Lochstreifens die Gefahr der gegenseitigen Verstümmlung der Texte beseitigt, jedoch -müssen dabei wesentliche Nachteile in Kauf genommen werden.
Der eine dieser Nachteile besteht darin, daß der gespeicherte Namengebertext bei jeder Wiederaussendung des Lochstreifens erscheint, ohne daß der Empfänger den Namengebertext als solchen erkennen kann. Der Empfänger kann infolgedessen irrtümlich den Namengebertext als zugehörig zum Nachrichtentext auffassen, so daß die Nachricht unklar oder unverständlich werden kann.
Der zweite Nachteil besteht darin, daß infolge Fehlens der »Wer-da?«-Kombination im Lochstreifen bei dessen Wiederaussendung keine Kon-
609 577/133
V 9056 VIIIal21 a1
trollmöglichkeit besteht, ob die Verbindung auch tatsächlich zu dem gewünschten Empfänger her-
:.· gestellt worden ist. Die Möglichkeit einer solchen Kontrolle ist jedoch gerade Ziel und Zweck jeder Namengebereinrichtung. Im Fall der Wiederaussendung des Lochstreifens, in dem nicht die »Wer-da? «-Kombination gespeichert ist, bleibt daher zur Schaffung der Kontrollmöglichkeit nichts anderes übrig, als auf den Tastatursender der sendenden Maschine umzuschalten, um die »Wer-da?«- Taste drücken zu können und hierdurch den Namengeber der angerufenen Maschine auszulösen.
' Diese Maßnahme bedingt erstens, daß die sendende Maschine bemannt sein.muß, zweitens ist dieseMaßnähme umständlich und drittens muiß auf die Ferneinschaltung der sendenden Maschine seitens der empfangenden Maschine verzichtet werden.
Nach der Erfindung sind diese Schwierigkeiten und Mangel dadurch beseitigt, daß nach dem Lochen der- »Wer-da?«-Kombination in dem zu sendenden Lochstreifen das Speichern des anschließend empfangenen Namengebertextes 'Unterdrückt wird. Hierdurch ist1 bei Wiederaussendung des Lochstreifens die Gefahr der gegenseitigen Verstümmlung der Texte beseitigt unter Aufrechterhaltung der selbsttätigen Kontrollmöglichkeit der Herstellung der gewünschten Verbindung auch in dem Fall, daß der Lochstreifensender nach seiner Bereitstellung von einer anderen Maschine, die er zuvor besetzt vorgefunden hatte, ferneingeschaltet wird. Selbstverständlich muß, da die »Wer-da? «- Kombination nicht unterdrückt wird, in üblicher Weise dafür gesorgt werden, daß der eigene Namengeber nicht über ■ den eigenen Empfänger ausgelöst wird.
Die Speicherung des Namengebertextes kann dadurch unterdrückt werden, daß entweder das Stanzen der Kombinationen "des Namengebers in den Lochstreifen oder der Vorschub des Lochstreifens beim Empfang der Kombination, des Namengebers ^u unterbleibt. Beide Möglichkeiten können bei den bekannten Empfangslochern konstruktiv auf mannigfaltige Weise z. B. durch entsprechende Steuerung der Stanzstempel bzw. durch entsprechende Beeinflussung der Vorschubeinrichtang/aes Lochstreifens unter Verwendung der bekannten Schaltelemente, wie Hebel, Nocken, Klinken, Federn, Schalträdern, Lenkern usw., verwirklicht werden. Bei der vorgeschlagenenVorschubunterdrückungdesLochstreifens muß eine Zusatzeinrichtung dafür sorgen, daß die Sendung des Nachrichtentextes, erst einsetzt, wenn die Vorschubunterdrückung wieder aufgehoben ist.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Telegraphischer Empfangslocher, dadurch gekennzeichnet, daß nach'dem Lochen der »Wer-da?«-Kombination in dem zu sendenden Lochstreifen das Speichern des anschließend empfangenen Namengebertextes unterdrückt wird. --.■■„. ..
2. Telegraphischer Empfangslocher nach An- < Spruch i, dadurch . gekennzeichnet, daß die Speicherung des Namengebertextes dadurch "65, unterdrückt wird, daß das Stanzen der Kombinationen des Namengebers in den Lochstreifen unterbleibt. , .-..-.,. ..
3. Telegraphischer Empfangslocher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die 7°' Speicherung des Namengebertextes dadurch unterdrückt wird, daß der Vorschub des Lochstreifens beim Empfang der Kombinationen des Namengebers unterbleibt.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE968199C (de) Telegraphischer Empfangslocher
DE1190496B (de) Doppeltgerichtetes Funktelegraphier-Verfahren mit durch Wiederholung erhaltener Korrektur von gestoerten Telegraphierzeichen
CH645490A5 (de) Verfahren zur uebertragung von nachrichten.
DE251111C (de)
DE731413C (de) Telegrafischer Empfangslocher
DE940593C (de) Einrichtung zur Kontrolle der richtigen UEbertragung von telegraphischen Zeichen
DE3240046A1 (de) Informationsuebertragungsanordnung
DE81976C (de)
DE483412C (de) Verfahren zur drahtlosen stoerungsfreien Fernuebertragung, insbesondere zur Nachrichtenuebermittlung mittels Typendruckschreibern
DE1171463B (de) Verfahren zur UEbertragung von Telegraphiezeichen, bei dem an der Sendeseite die Sendung in Gruppen von Zeichen erfolgt
DE69709916T2 (de) Faksimilegerät mit empfangsbestätigung
DE907062C (de) Telegraphensystem, insbesondere fuer die drahtlose UEbertragung von aus Schritten gleicher Laenge bestehenden Telegraphierzeichen
DE1449070B1 (de) Schaltungsanordnung in einer Einrichtung zum Aussenden von Fernschreibnachrichten
DE1211682B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens zum Senden und Empfangen von Dienstzeichen in einem Code, in welchem alle Kombinationen als Verkehrszeichen benuetzt werden
DE726258C (de) Tastengesteuertes Geraet zur Herstellung von Lochstreifen fuer telegrafische Lochstreifensender
AT147440B (de) Anordnung zur automatischen Aussendung bestimmter Nachrichten.
AT20474B (de) Selbsttätiger telegraphischer Sender.
DE1801378B2 (de) Endstelleneinrichtung zum Austausch von Nachrichten mit einem Zentralrechner
DE966295C (de) Blattschreiber mit Typenabdruck
CH181926A (de) Verfahren zum Senden von Telegrammen über eine Telegraphenanlage.
AT96750B (de) Rufwähler.
AT10573B (de) Empfängerapparat für Morseschrift.
DE917790C (de) Fernschreibmaschine mit Lochstreifenbetrieb fuer die Ruecksendung empfangener Telegrafierzeichen
DE561909C (de) Drucktelegraphensender nach dem Baudot-System mit mechanisch einstellbaren, auf Kontakte einwirkenden Waehlorganen
EP0406741A2 (de) Verfahren zur quasisynchronen Entscheidung zum Kanalwechsel