DE968199C - Telegraphischer Empfangslocher - Google Patents
Telegraphischer EmpfangslocherInfo
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- DE968199C DE968199C DEV9056A DEV0009056A DE968199C DE 968199 C DE968199 C DE 968199C DE V9056 A DEV9056 A DE V9056A DE V0009056 A DEV0009056 A DE V0009056A DE 968199 C DE968199 C DE 968199C
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Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L17/00—Apparatus or local circuits for transmitting or receiving codes wherein each character is represented by the same number of equal-length code elements, e.g. Baudot code
- H04L17/16—Apparatus or circuits at the receiving end
- H04L17/20—Apparatus or circuits at the receiving end using perforating recorders
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
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- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
- Telegraphischer Empfangslocher Bei Fernschreibern mit angebauten Lochstreifenzusatzgeräten (Empfangslocher und Lochstreifensender) kann es bei der Sendung der im Lochstreifen gespeicherten Nachricht vorkommen, daß sich der Namengebertext auf der empfangenden Maschine .und der im gesendeten Lochstreifen auf die »Wer-da?«Kombination folgende Nachrichtentext gegenseitig verstümmelt, wenn in dem Lochstreifen die »Wer-da?«-Kombination ebenfalls gespeichert ist. Da die Ursache dieses Übelstandes darin liegt, daß außer dem Namengebertext auch die »Wer-da?«-Kombination in den Lochstreifen eingestanzt wird, ist bei einem bekannten Empfangslocher die Einrichtung getroffen worden, die Lochung der »Wer-da?«-Kombination zu unterdrücken oder durch Verfälschung unwirksam zu machen. Hiermit ist zwar bei Wiederaussendung des. Lochstreifens die Gefahr der gegenseitigen Verstümmlung der Texte beseitigt, jedoch müssen dabei wesentliche Nachteile in Kauf genommen werden.
- Der eine dieser Nachteile besteht darin, daß der gespeicherte Namengebertext bei jeder Wiederaussendung des Lochstreifens erscheint, ohne daß der Empfänger den Namengebertext als solchen erkennen kann. Der Empfänger kann infolgedessen irrtümlich den Namengebertext als zugehörig zum Nachrichtentext auffassen, so daß die Nachricht unklar oder unverständlich werden kann.
- Der zweite Nachteil besteht darin, daß infolge Fehlens der »Wer-da?«-Kombination im Lochstreifen bei dessen Wiederaussendung keine Kontrollmöglichkeit besteht, ob die Verbindung auch tatsächlich zu dem gewünschten Empfänger hergestellt worden ist. Die Möglichkeit einer solchen Kontrolle ist jedoch gerade Ziel und Zweck jeder Namengebereinrichtung. Im Fall der Wiederaussendung des Lochstreifens, in dem nicht die »Wer-da?«-Kombination gespeichert ist, bleibt daher zur Schaffung der Kontrollmöglichkeit nichts anderes übrig, als auf den Tastatursender der sendenden Maschine umzuschalten, um die »Wer-da?«-Taste drücken zu können und hierdurch den Namengeber der angerufenen Maschine auszulösen. Diese Maßnahme bedingt erstens, daß die sendend Maschine bemannt sein muß, zweitens ist diese Maßnahmeumständlich und drittens mufi auf die Ferneinschaltung der sendenden Maschine seitens der empfangenden Maschine verzichtet werden.
- Nach der Erfindung sind diese Schwierigkeiten und Mängel dadurch beseitigt, daß nach dem Lochen der »Wer-da?«-Kombination in dem zu sendenden Lochstreifen das Speichern des anschließend empfangenen Namengebertextes unterdrückt wird. Hierdurch ist bei Wiederaussendung des Lochstreifens die Gefahr * der gegenseitigen Verstümmlung der Texte beseitigt unter Aufrechterhaltung der selbsttätigen Kontrollmöglichkeit der Herstellung der gewünschten Verbindung auch in dem Fall, daß der Lochstreifensender nach seiner Bereitstellung von einer anderen Maschine, die er zuvor besetzt vorgefunden hatte, ferneingeschaltet wird. Selbstverständlich muß, da die »Wer-da?«-Kombination nicht unterdrückt wird, in üblicher Weise dafür gesorgt werden, daß der eigene Namengeber nicht über den eigenen Empfänger ausgelöst wird.
- Die Speicherung des Namengebertextes kann dadurch unterdrückt werden, daß entweder das Stanzen derKombinationen des Namengebers in den Lochstreifen oder der Vorschub des Lochstreifens beim Empfang der Kombination des Namengebers unterbleibt. Beide Möglichkeiten können bei den bekannten Empfangslochern konstruktiv auf mannigfaltige Weise. z. B. durch entsprechende Steuerung der Stanzstempel bzw. durch entsprechende Beeinflussung der Vorschubeinrichbung des Lochstreifens unter Verwendung der bekannten Schaltelemente, wie Hebel, Nocken, Klinken, Federn, Schalträdern, Lenkern usw., verwirklicht werden. Bei der vorgeschlagenenVorschubunterdrückungdesLochstreifens muß eine Zusatzeinrichtung dafür sorgen, da,B die Sendung des Nachrichtentextes erst einsetzt, wenn die Vorschubunterdrückung wieder aufgehoben ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Telegraphischer Empfangslocher, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Lochen der »Wer-da?«-Kombination in dem zu sendenden Lochstreifen das Speichern des anschließend empfangenen Namengebertextes unterdrückt wird. a. Telegraphischer Empfangslocher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die. Speicherung des Namengebertextes dadurch Unterdrückt wird, daß das Stanzen der Kombinationen des Namengebers in denLochstreifen unterbleibt. 3. Telegraphischer Empfangslocher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicherung des Namengebertextes dadurch unterdrückt wird, daß der Vorschub des Lochstreifens beim Empfang der Kombinationen des Namengebers unterbleibt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV9056A DE968199C (de) | 1955-06-14 | 1955-06-14 | Telegraphischer Empfangslocher |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV9056A DE968199C (de) | 1955-06-14 | 1955-06-14 | Telegraphischer Empfangslocher |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE968199C true DE968199C (de) | 1958-01-23 |
Family
ID=7572523
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV9056A Expired DE968199C (de) | 1955-06-14 | 1955-06-14 | Telegraphischer Empfangslocher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE968199C (de) |
-
1955
- 1955-06-14 DE DEV9056A patent/DE968199C/de not_active Expired
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