DEV0001354MA - Verfahren zum anodischen Glänzen von Gegenständen aus Aluminium und Aluminiumlegierungen - Google Patents

Verfahren zum anodischen Glänzen von Gegenständen aus Aluminium und Aluminiumlegierungen

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DEV0001354MA
DEV0001354MA DEV0001354MA DE V0001354M A DEV0001354M A DE V0001354MA DE V0001354M A DEV0001354M A DE V0001354MA
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Germany
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aluminum
anodic
acid
benzene
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English (en)
Inventor
Hans Dr.-Ing. Oberursel Burckhardt (Taunus)
Original Assignee
Vereinigte Deutsche Metallwerke AG, Frankfurt/M.
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Description

Nr.599
Vereinigte Deuteone Metallwerke Aictiengeselieahaft Prankfurt a· -HeddernheiiE oocoooo
Verfahren gum anodischen Olingen yon gegenst&nden aus Aluminium and AluMtlnlumlegierun&so.
Die Erfindung bezieht eich auf ein Verfahren 2um anodischen Glinsen von Gegenstanden, die au» Aluminium oder Aluminiualegierungen angefertigt sind.
Bekanntlieh werden nach eine® solchen Verfahren die Qegenettndet auf denen eine glSnsende OherflIehe auf elektrolytischen wege erzeugt werden soll, in B^der als Anode eingehEngt. Die BSder werden kurze Zeit bei höherer Temperatur mit höheren stroadichten betrieben« Die bisher allgemein benutzten Blder bestehen Im wesentlichen aus einer anorganischen Sture oder einer Mischung von mehreren höher konzentrierten derartiger» Siurent wie ζ·Β· Schwefelsäure, Phosphorsäure, PerchlorsIuret Pluorwaeserstoffsiure und ZusEtaen von Kohlenstoffverbindungeat wie Giyxerin oder gl^zerinihnllohen stoffen, einwertigen Alkoholen oder AlkylsohwefelsSuren und dergleichen, sumelst aliphatischen Kohlenstoff Verbindungen, Die organischen Zusätze haben die Aufgabe, die Mindeststromdichte, bei der eine Olanzwlrkung durch die Sturen hervorgerufen wird, herabzusetzen und die letztere au verstärken.
Heben dieser stärkeren oder schwSoheren günstigen Auswirkung haben die bekannten organischen Zusatastoffe meist irgendeine unerwünschte Nebenwirkung im Bade«
So erteilen al® sehr hauflg, um eine sol ehe zu nennen , dem Bed die Neigung, bei der Slektrolyee zu sehturnen, besondere wenn sie eleh bei den Kelet höheren Gebrauehete»peraturen und höhereii Sehwefeleturegehftlten der BSder zersetzen, wie dies beispielsweise bei den vielfach vorgeschlagenen glyaerinfhnlichen Zusatzstoffen leioht beobachtet werden kann» Andere Zusatzatoffe verlleren zu rasoh ihre Wirkung, sei es, dass ale bei der Blektrolyse verbraucht werden oder sloh wie die einwertigen Alkohole oder Verbindungen derselben bei den Qebraaohstemperaturen allzu rasch - oft unter Bildung gssundheitssohIdlieher Dlnpfe - verflachten, wieder ander® verargen sich nicht in genügende!.- Uiafsng is Bad zu lösen.
üeberraschenderweise wurde gefunden, dass die vorerwähnten Nachteile nicht auftreten, wenn die anodic sehe QlIneung mit BSdern, welche als organische Zusatsstoffe SttlfosSuren der aromatischen Kohlenwasserstoffe, insbesondere die des Benzols oder seiner Homologen wie die des Toluole, Xylols oder Aethylbenzols enthalten und bei über 50°0, vwrsugsweise zwischen es und IOO0C lieienden femijepaturen durehgeffhrt wird* Bei unter SOuC liegenden Badtestnetra türen bleibt die Glinswlrkung aus und die behandelten QegenstInde werden von einer Oxydhaut bedeckt»
Die erfIndungsgeaSssen Zusatzstoffe werden zweckmässig in Mengen von to bis 30 Sew·% angewandt, doeh vermögen schon sehr viel geringere Anteile wie solche von eine» oder wenigen Prozenten die Jeweils gewünschte CSlanswirkung bei Aluminium oder Alusiiniamlegierungen hervorzurufen.
Bevorzugt werden BEder, bei denen die erflndungsgemSsaen organischen ZusStze Losungen von Schwefelsaure oder FhasphorsSure oder von SahwefeisSure und Phosphorsäure zugesetzt sind. BSder dieser Art kennen beispielsweise folgende Zusammensetzung habeni
SS - 7S % SchwerelaSure 5 - SS % SulfosSure des Benzole ©der eines Benzolhomologen Rest Wasser
B+ifg&ffl Il
40 - 60 % SohwefelsSure 5 - 25 96 SulfosIure des Benzols oder
eines Benzolhoiaologen 5 - 35 % PhosphorsSure
Rest Wasser
Es hat sieh ferner als recht vorteilhaft erwiesen, den BSdern auch noch organische Sturen zuzusetzen. Diese können beispielsweise ihre ArbeltafShigkeit verlängern.
An sieh ist es bekannt, Blder ähnlicher Zusammensetzung , die aus SchwefeleSure und Phenol, vorzugsweise ta auifomierter Form, bestehen, zu verwenden; Jedooh dienten diese Bider bisher nur zur elektrolytischen Erzeugung eines schützenden Oxydiberzuges. Dabei wurde bei einer Badteaperatur gearbeitet, die 30UC nicht fberstieg.
Das erfinäun§sge®Ssse Verfahren ergibt sehr schdne GlanzWirkungen und ]Esst diese in weitem Umfange dureh VerSnderungen der eingehaltenen Bedingungen dem Se.
sehm&ek jeweils anpassen. Is zeichnet stob au on durch eine ©ehr allgemein® Anveiidbwplcelt au a, Indem sieb mit Ihm QegenetSnde aus fast allen gebrfmoh11ehen Aluminiumlegie-. rungen, räch kupferhaltigen, mit Ausnaiime derjenigen mit Siliaiuaigthalten fber *>% gl Ina en l&seen.

Claims (1)

  1. Fatentassprfohe·
    1·) Verfahren sum anodischen Glinsen von OegenstInden aus Aluminium und Aluminiumlegierungen mittele auβ unorganischen Sauren, Vaeaer und Kohlenstoffverbindungen bestehenden BSdern, dadurch gekennzeichnet, dass die Blder ein® oder mehrere Sulfosluren der aromatischen Kohlenwasserstoffe enthalten, und dass sie bei temperature» über 50°C, vorzugsweise «wischen 65 und IOO0Ct betrieben werden*
    S·) Verfahren neon Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bad benutzt wird, das folgende Zusammensetzung hat t
    55 - 75 % SohwefelsSure 5 - S5 % SalfosSuren des Bensols oder eines Bensolhoiaolöge« lest Vasser
    3·) Verfaiiren nach Anspruch i, gekennseich.
    net durch die Verwendung eines Bades, das besteht aus*
    40 - 00 % SohwefelaSure
    5 - 55 % Phosphorsäure
    5 - 86 % Sulfoeauren des Bensols oder eines Bensolhomologen Rest Wasser

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