DET0010683MA - - Google Patents

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DET0010683MA
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 12. März 1955 Bekanntgemacht am 28. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
In Fernsprechanlagen sind oft Einrichtungen zur Überwachung bestimmter Kennzahlen notwendig, die bei der Wahl derartiger Kennzahlen irgendeine Umschaltung in der Verbindungsherstellung vornehmen! Diese Umschaltung kann in einer Auslösung der Verbindung bestehen, wenn der anrufende Teilnehmer zur Wahl einer solchen Kennzahl nicht berechtigt war, oder es können beim Einlaufen derartiger Kennzahlen Umsteuervorgänge in den Verbindungseinrichtungen eingeleitet werden, um beispielsweise an Stelle eines Regelweges einen Umgehungsweg wirksam zu machen.
Sollen diese Mitlauf werke zur gleichzeitigen Verarbeitungeiner Vielzahl von Kennzahlen dienen, die sich zudem noch durch eine unterschiedliche Stellenzahl auszeichnen, so werden die Mi ttliau'f werke sehr umfangreich und verteuern die Anlage beträchtlich.
Die Erfindung schlägt daher ein neuartiges Mitlaufwerk zur Überwachung mehrziffriger Kennzahlen in Fernsprechanlagen vor, das sich vor allen Dingen durch seinen geringen Aufwand an. Schaltmitteln auszeichnet und trotz dieses geringen Aufwandes die Überwachung einer Vielzahl von Kennzahlen erlaubt, deren Stellenzahl keineswegs einheitlich zu sein braucht. Das erfindungsgemäße Mitlaufwerk besitzt zu diesem Zweck ein jeder zu überwachenden Kennzahl individuell zugeordnetes Re-
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lais mit. einer der um eins verminderten Stellenzahl dieser betreffenden Zahl gleichen Anzahl von Wicklungen, die derart an bestimmte Kontakte einzelner Kontaktbänke des Mitlaufwerkes angeschaltet sind, daß bei der Aufnahme jeder Stelle der betreffenden Kennzahl durch dieses Mitlaufwerk über jeweils eine der nacheinander wirksam gemachten Kontaktbänke eine Wicklung dieses Relais erregt und es dadurch nach seiner Ersterregung weitergehalten
ίο wird, falls die festgestellten Stellenwerte Stellenwerte der zu überwachenden Kennzahl sind, während eine Aberregung dieses Relais vor vollendeter Aufnahme einer Kennzahl die Überwachungseinrichtung unwirksam macht.
Zweckmäßig wird, ein die,vollständige Aufnahme der zu überwachenden Keünzahlen feststellendes und auswertendes gemeinsames Relais über, diejenigen Kontakte der einzelnen Wählerkontaktbänke erreicht, die bei der Aufnahme der letzten . Stelle der einzelnen Kennzahlen belegt werden. Über diese Kontakte, d. h. bei der Aufnahme der letzten Stelle einer zu überwachenden Kennzahl, kann ebenfalls die bereits bei der Aufnahme der ersten Stelle der Kennzahl eingeschaltete Haltewicklung des Überwachungsrelais nochmals erregt gehalten werden, so daß zwecks Aufnahme der letzten Stelle der Kennzahl eine besondere Wicklung des Überwachungsrelais in Wegfall Jkommen kann. Die Kontaktzahl der einzelnen Kontaktbänke des Mitlaufwerkes ist an keine besondere Vorschrift gebunden, die Kontaktzahl muß nur jeweils der Aufnähme der höchsten Zahl der in einer Impulsreihe möglicherweise anfallenden Zahl von Impulsen entsprechen, d.h. es muß mindestens ein zehnteiliger Wähler verwendet werden.
Weitere Merkmale der Erfindung sind den einzelnen ,Unteransprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung zu entnehmen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Das Mitlaufwerk besteht in diesem Ausführungsbeispiel aus einem sechsarmigen zehnteiligen Drehwähler und aus so viel Überwachungsrelais Z, als zu überwachende Kennzahlen vorhanden sind. Die Umschaltung von einem Wählerschaltarm zum anderen erfolgt mittels einer Relaiskette, die aus den Relais I, II, III und IV gebildet wird. Die Anlegung des zum Ansprechen des Relais Z erforderlichen Potentials · an die Wählerschaltarme übernehmen Kontakte von Verzögerungsrelais VI, FII und FIII, und zwar wird diese Potentialanlegung derart vorgenommen, daß beim Erreichen eines markierten Kontaktes durch einen der Schaltarme die betreffende Teilwicklung des Relais Z erregt wird, falls diese Erregung durch die vorangegangenen Stellen der betreffenden Kennzahl bereits vorbereitet wurde. Wird die letzte Stelle einer Kennzahl eingespeichert, so spricht das Relais TR an, das den Eingang einer zu überwachenden Kennzahl im Mitlaufwerk feststellt und in irgendeiner Weise auswertet.
Die Belegung des; Mitlauf werkes seitens irgendeiner Verbindungseinrichtung einer Fernsprechvermittlung erfolgt durch Erdanlegung an die α-Ader, so daß in dieser Ader das Relais / zum Ansprechen kommt. Dieses schaltet mit seinem Kontakt 14 das Relais VI ein, das sich mit seinem Kontakt WI3 einen Haltestromkreis vorbereitet und über den Kontakt 5714 Erdpotential an den Schaltarm a des Mitlaufwerkes anlegt.
Laufen nun die Impulse der ersten Stromstoßreihe ein, so werden diese vom Relais / aufgenommen und mit dem Kontakt i 2 auf den durch den Kontakt vI6 vorbereiteten Drehmagneten D des Mitlaufwerkes gegeben. Dieser stellt seine Schaltarme α bis f entsprechend dieser aufgenommenen Stromstoßfolge. ein. Während der Stromstoßaufnahme spricht beim erstmaligen Umlegen des Kontaktes 14 das Relais FII in Reihe, mit dem sich hältenden Relais VI an und schaltet mit seinem Kontakt WII3 das Relais FIII an. Dieses bewirkt die Erregung des Relais FIV, das sich über die Kontakte vTV2 sowie ν II3 während der Stromstoßreihe hält und mit seinem Kontakt VIV4 das Relais FIII wieder abschaltet. Dieses Relais wird also beim Einlaufen jeder Stromstoß reihe nur kurzzeitig erregt, und zwar so lange, als es ausreicht, die aus den Relais I, II, III und IV gebildete Taktschaltung fortzuschalten. Fällt am Ende der ersten Stromstoß reihe das. Relais FII durch Kurzschluß über den Kontakt 14 wieder ab und entspricht die erste Ziffer der aufzunehmenden Kennzahl der ersten Ziffer einer zu überwachenden Kennzahl, so spricht nach Schließen des Kontaktes z/116 das Relais ZI an. Bei dieser Erregung des Relais Z sind die die Arrnumschaltung vornehmenden Taktrelais noch nicht beteiligt, weil das Relais Ü erst erregt wird, wenn der Kontakt wIV6 nach Beendigung der ersten Stromstoßreihe geöffnet wird. Von diesem Zeitpunkt ab ist das Relais Ü so lange gezogen, als auch das Relais Z anspricht, und über den Kontakt μ 4 wird die mit dem Kontakt Ü3 wirksam gemachte ,Kontaktkette der Relais I, II, III und IV an die einzelnen Schaltarme α bis / des Mitlaufwerkes angeschaltet. Bei seinem erstmaligen Ansprechen legt sich das Relais ZI in einen Haltestromkreis, der, da der Kontakt wll2 noch geöffnet ist, zunächst über die geschlossenen Kontakte III3 und IV3 sowie den Kontakt WI4 verläuft. An den auf diese Weise erreichten Kontakt der α-Kontaktbank des Mitlaufwerkes sind die ersten Wicklungen der Relais Z aller jener Kennzahlen angeschaltet, die mit derselben Ziffer beginnen.
Bei Beginn der Aufnahme der zweiten Impulsreihe ist über die Kontakte will6 und 116 das Relais I erregt worden, das mit seinem Kontakt 16 die Erregung des Relais II vorbereitet. Diese Erregung kommt zustande, wenn der Kontakt will6 wieder in seine Ausgangslage zurückgekehrt ist. Durch Umlegen des Kontaktes II4 wird somit das über den Kontakt WI4 anschaltbare Erdpotential vom Schaltarm α des Mitlaufwerkes weggenommen und auf den Schaltarm b dieses Werkes gegeben. Läuft nun die zweite Impulsreihe der zu überwachenden Kennzahl ein, so werden die Schaltarme des Mitlaufwerkes aus ihrer zuerst eingenommenen
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Stellung fortgeschaltet, und an der &-Kontaktbank des Mitlaufwerkes ist die zweite Wicklung des Relais Z an denjenigen Kontakt angeschaltet, der durch die zweite Stelle der zu überwachenden Kennzahl erreicht wird. Zwischen der Klemme ζ 2, die mit diesem betreffenden Kontakt verdrahtet ist, und der Relaiswicklung Hegt ein Arbeitskontakt ζ 12, so daß die zweite Wicklung dieses Relais nur erregt werden kann, wenn durch vorangegangene
ίο richtige Einstellung des ersten Schaltarmes das Relais Z bereits erregt wurde.
. Da am Ende der zweiten Stromstoßreihe die Relais VW und FIV mit einer bestimmten Zeitverzögerung nacheinander abfallen, wird während dieser Zeitverzögerung der Haltestromkreis über die erste Wicklung des Relais Z unterbrochen. Ist während dieser Unterbrechung nun nicht die zweite Wicklung des Relais Z an den markierten Schritt in der ^-Kontaktbank des Mitlaufwerkes geschaltet und wird diese zweite Wicklung somit nicht über die Kontakte vl 4, ν II6, Ü4 und II4 erregt, so fällt das Relais Z und dias mit ihm in. Reihe liegende Relais Ü ab. Der Abfall des Relais Z bzw. des Relais Ü während der Aufnahme einer Stromstoßreihe ist ein Kennzeichen dafür, daß die aufzunehmende Kennzahl nicht zu den zu überwachenden Kennzahlen gehört. Der Kontakt w6, der nach dem Anlauf des Mitlaufwerkes die Erdanlegung an die &-Ader übernimmt, öffnet dadurch, und die Wegnähme der Erde von der &-Ader ist in der das Mitlaufwerk belegenden Verbindungseinrichtung ein Kennzeichen dafür, daß das Mitlaufwerk zur Überwachung der Kennzahl nicht mehr benötigt wird. In der betreffenden Verbindungseinrichtung wird dadurch in bekannter Weise das Belegungspotential von der «-Ader weggenommen, so daß das Relais / in der Überwachungseinrichtung abfällt und durch Kurzschluß auch das Relais VI zum Abfallen bringt. Dadurch wird der Rücklaufstromkreis über die Kontakte 13 und ν 16 geschlossen, und der Drehmagnet D des Mitlaufwerkes bildet mit dem Relais I eine Unterbrecherschaltung, die so lange arbeitet, bis das Mitlaufwerk seine Ausgangsstellung erreicht hat. In dieser Ausgangsstellung sind auch sämtliche bereits eingestellten Relais des Mitlaufwerkes wieder aberrregt.
Entspricht aber die aufgenommene zweite Ziffer der zweiten Ziffer einer zu überwachenden Kennzahl, so bleibt das Relais Z auch nach der Aufnahme der zweiten Ziffer weiter erregt. Es fallen nur diejenigen Relais Z ab, die Kennzahlen zugeordnet sind, die sich in der zweiten Stelle von der zu überwachenden Kennzahl unterscheiden.
Auf diese Weise wird eine Stelle nach der anderen vom Mitlaufwerk aufgenommen, und die einzelnen Teilwicklungen des Relais Z sind jeweils mit denjenigen Kontakten der Kontaktbänke α bis f verdrahtet, die der aus zwei,, drei, vier, fünf oder sechs Stellen gebildeten Quersumme der zu überwachenden Kennzahl entsprechen.
Die Armumschaltung nach jeder aufgenommenen Stelle der Kennzahl erfolgt, wie bereits für die Aufnahme der ersten und zweiten Stelle beschrieben, durch die Taktrelais I, II, III und IV. Während der Aufnahme der zweiten Impulsreihe spricht' bereits über die Kontakte II2, 12 und IV 6 das Relais III an, das mit seinem Kontakt III2 die Anlegung des Relais IV so vorbereitet, daß am Ende der zweiten Impulsreihe, d. h. in der Pause zwischen der z\veiten und dritten Impulsreihe, neben dem Relais III auch das Relais IV zum Ansprechen kommt. Die Relais I und II sind in diesem Stadium aberregt, und der Schaltarm c ist über die Kontakte II4, IV4 und III6 mit dem zur Erregung der dritten Wicklung des Relais Z notwendigen Erdpotential verbunden.
Während der Aufnahme der dritten Impulsreihe spricht wieder das Relais I an, und durch Umlegen des Kontaktes ν III 6 erfolgt noch die Erregung des Relais II, so daß am Ende der dritten Impulsreihe die Relais I, II, III und IV erregt sind und ;über die Kontakte II4, IV2 und III4 der Schaltarm d des Mitlaufwerkes erreicht wird.
Nach seiner erstmaligen Erregung hält sich das Relais IV über seinen Kontakt IV1 bis zur vollständigen Aufnahme aller Stellen der betreffenden Kennzahl, während das Relais III zu Beginn des Einlaufens der vierten Impulsreihe abfällt. Wie aus der Zeichnung leicht ersehen werden kann, ist in der Pause zwischen der vierten und fünften Impulsreihe lediglich das Relais IV erregt, während nach der fünften Impulsreihe wiederum die Relais I und II zusammen mit dem Relais IV erregt werden.
Läuft im Mitlaufwerk die letzte Stelle einer zu überwachenden Kennzahl ein, wobei es völlig gleichgültig ist, ob es sich um eine ein- oder sechsstellige Kennzahl handelt, spricht durch entsprechende Verdrahtung das Relais TR an. Dieses nimmt von der ; c-Ader das Erdpotential mit seinem Kontakt ir 2 \veg und bewirkt dadurch in irgendeiner nicht dargestellten Weise in der Verbindungseinrichtung den bei Aufnahme solcher Kennzahlen notwendig werdenden Umsteuervorgang. Der Kontakt tr6 schließt,das Relais Ü kurz, so daß auch dieses zum Abfall kommt und in der vorbeschriebenen Weise die Freigabe des gesamten Mitlaufwerkes und seine Auslösung vollzieht.
Wie aus dem Vorstehenden ersichtlich ist, wird nur immer bis zur Aufnahme der vorletzten Ziffer einer zu überwachenden Kennzahl das Relais ZI no über eine weitere Wicklung erregt gehalten. Da aber das Relais Z bis zur Höchstzahl der möglichen Kontakte mit Kontakten versehen ist, über die das Relais Ti? an die einzelnen Ausgänge der zuletzt wirksam gemachten Kontaktbank angeschaltet werden kann, können durch ein und dasselbe Relais Z mehrere Kennzahlen überwacht werden, wenn sich diese Kennzahlen lediglich in ihrer Endziffer unterscheiden. Im Ausführungsbeispiel ist es auf diese Weise möglich, mit einem Zahlenrelais zwei sechsstellige Zahlen, vier fünfstellige Zahlen, fünf vierstellige Zahlen, sechs dreistellige Zahlen oder sieben zweistellige Zahlen zu überwachen, falls sich diese Zahlen lediglich in ihren Endziffern unterscheiden. Für einstellige Zahlen wird überhaupt kein Über- 125-wachungsrelais Z notwendig, da bei einstelligen
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Zahlen über den Schaltarm α das Relais Ti? direkt erregt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    . I. Schaltungsanordnung für ein Mitlaufwerk zur Überwachung mehrziffriger Kennzahlen in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, gekennzeichnet durch ein jeder zu überwachenden Kennzahl individuell zugeordnetes Relais (ZI,
    ίο ZII .. .) mit einer der um eins verminderten Stellenzahl dieser betreffenden Zahl gleichen Anzahl von Wicklungen, die derart an bestimmte Kontakte einzelner Kontaktbänke des Mitlaufwerkes angeschaltet sind, daß bei der Aufnahme jeder Stelle der betreffenden Kennzahl durch dieses Mitlauf werk (MW) über jeweils eine der nacheinander wirksam gemachten Kontaktbänke eine Wicklung dieses Relais erregt und es dadurch nach seiner Ers'terregung weitergehalten wird, falls die festgestellten Stellenwerte Stellenwerte der zu überwachenden Kennzähl sind, während eine Aberregung dieses Relais vor vollendeter Aufnahme einer Kennzahl die Überwachungseinrichtung unwirksam macht.
    ■ 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein die vollständige Aufnahme der zu überwachenden Kennzahlen feststellendes und auswertendes gemeinsames Relais (TR) über diejenigen Kontakte der einzelnen Wählerkontaktbänke erreicht wird, die bei der Aufnahme der letzten Stelle der einzelnen Kennzahlen belegt werden.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß über den bei der Aufnahme der letzten Stelle einer zu überwachenden Kennzahl erreichten Kontakt einer Kontaktbank des Mitlaufwerkes außer dem Auswerterelais (TR) auch die bei der Aufnahme der ersten Stelle der zu überwachenden Kennzahl eingeschaltete Haltewicklung des Überwachungsrelais (Z) erregt wird.
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktzahl der einzelnen Kontaktbänke des Wählers des Mitlaufwerkes der höchsten Zahl der in einer Impulsreihe möglicherweise anfallenden Zahl von Impulsen entspricht.
    5. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Aufnähme der ersten Stelle einer zu überwachenden Kennzahl das mit mehreren Wicklungen ausgerüstete Überwachungsrelais (ZI) über seine erste Teilwicklung anspricht und die Anschaltung seiner weiteren Teilwicklungen an die zur.
    Kennzeichnung der weiteren Stellen der betreffenden Kennzahl notwendigen Kontaktbänke vorbereitet.
    6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit der vorbereitenden Anschaltung der einzelnen Teilwicklungen auch die vorbereitende Anschaltung des die vollständige Aufnahme einer zu überwachenden Kennzahl anzeigenden Relais (TJ?) an die einzelnen Kontaktbänke des Mitlaufwerkes erfolgt.
    7. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich die der durch die erste Stelle der Kennzahl belegten Kontaktbank' des Mitlaufwerkes zugeordnete Teilwicklung des Überwachungsrelais nach erfolgter Erregung während der Pause zwischen zwei Stromstoßreihen in einen Haltestromkreis legt.
    8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Halte-Stromkreis durch während der Belegung und/ oder der Stromstoßaufnahme wirksame Verzögerungsrelais (VI, VlI, FIII) beherrscht wird.
    9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilwicklungen des Überwachungsrelais bei geeigneter .Einstellung des Mitlaufwerkes am Ende der
    • jeweils aufgenommenen Strom stoß reihe kurzzeitig erregt werden.
    10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß während der Dauer der über die Kontaktbänke erfolgenden Erregung der einzelnen Teilwicklungen des Überwachungsrelais der Haltestromkreis für die erste Teilwicklung dieses Relais jeweils unterbrochen wird.
    11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß für Zahlen mit einer unterschiedlichen Endziffer ein und dasselbe Überwachungsrelais benutzt wird.
    12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die unterschiedlichen Endziffern erreichbaren Kontakte einer Kontaktbank des Mitlaufwerkes über die zur vorbereitenden Anschaltung weiterer Teilwicklungen des Überwachungsrelais nicht mehr benutzten Kontakte dieser Relais mit dem gemeinsamen die vollständige Aufnahme einer zu überwachenden Kennzahl anzeigenden Relais (TR) verbunden werden.
    13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Auswertung einer zu überwachenden Kennzähl oder nach der Feststellung, daß es sich bei der aufzunehmenden Kennzahl um keine zu überwachende Kennzahl handelt, das Mitlaufwerk freigegeben und dadurch in seine Ausgangsstellung zurückgeführt wird.
    14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Aufnahme der ersten Stelle einer zu überwachenden Kennzahl durch das Mitlaufwerk die Unterbrechung des Haltekreises für die erste Teilwicklung des Überwachungsrelais (Z) verhindert wird. ■ ■ - ■
    15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Verhinderung der Unterbrechung des Haltestromkreises durch Schaltmittel (III, IV) erfolgt, die erst während der Aufnahme der zweiten und
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    folgenden Stellen der zu überwachenden Kennzahlen wirksam werden.
    i6. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die nacheinander erfolgende Wirksammachung der einzelnen Kontaktbänke des Mitlaufwerkes zur nacheinander erfolgenden Aufnahme der einzelnen Stellen der zu überwachenden Kennzahlen durch eine aus Relais (I, II, III, IV) gebildete Taktschaltung erfolgt.
    17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß diejenigen Relais (III, IV) der Taktschaltung, die erst bei der Aufnahme der zweiten und weiterer Stellen der Kennzahlen wirksam werden, und die diesen 15, Stellen entsprechenden Schaltarme der Kontaktbänke des Mitlaufwerkes anschalten, auch die Unterbrechung des Haltestromkreises des Überwachungsrelais (Z) während der Aufnahme der ersten Stelle jeder Kennzahl verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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