DEST007061MA - - Google Patents
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Description
St 7061 HI/66b
Es sind Fleischkutter bekannt, deren Messer an einer in einer feststehenden Schüssel senkrecht
umlaufenden Welle zentral angeordnet sind.
Der Erfindung lieigt die Aufgabe zugrunde, einen
Kutter zu schaffen, der eine besonders intensive Schneid wirkung aufweist.
Dieser Erfolg wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht,,, daß in die Kutterschüssel Leitflächen
ragen, die das an die Kutterwand gelangte ίο Gut zur Kuttermitte hin in den Messerbereich umlenken.
Dabei werden die Leitflächen zweckmäßig in Form von Umlenkflügeln ausgebildet, die vorzugsweise
leicht abnehmbar am Kutterdeckel gelagert sind.
Eine vorteilhafte Ausbildungsform der neuen
Konstruktion besteht darin, daß die Leitflächen an in Richtung der Kutterachse drehbar gelagerten
Trägern befestigt sind und einen abkuppelbaren Hand- oder Motorantrieb aufweisen.
Um die angestrebte Wirkung zu erhöhen, ist, es empfehlenswert, daß die Leitflächen, auf verschiedeine
Durchmesser in der Kutterschüssel verteilt sind. .
Da das zu verarbeitende Gut nach Menge und
Konsistenz recht verschieden ,'.sein kann, ist es
ferner zweckmäßig, daß die.,.Steigung der Leitflächen,
einstellbar ist. ·''
In der Zeichnung ist eine als Beispiel dienende Ausführungeform der Erfindung dargestellt (Fig. 1
und 2).
In, einer Kutterschüssel α ist eine senkrecht umlaufende
Welle b angeordnet. Auf dieser ist eine Büchse c durch eine Schraubenmutter d leicht lös<bar
befestigt, auf die die Kuttermesser e unter Zwischenschaltung von abgeschrägten Distanzscheiben
/ aufgeschoben und dort durch eine Mutter g gehalten sind.
In der Mittelbohrung des Kutterdeckels h ist ein Lager i zur Aufnahme eines Drehbolzens k vorgesehen,
dessen aus der Deckeloberseite herausragender Deckelbolzen an seinem freien Ende in
Form eines Vierkants m ausgebildet ist, während an seinen unteren Enden zwei verschieden lange
Trägern, 0 angeordnet sind. An diesen ist je ein
als Leitfläche dienender Umlenkflügel p bzw. q angesetzt.
Wie aus Filg. 2 zu ersehen ist, können, diese Leitflügel
p, q um je eine senkrechte Achse r verstellt werden, so daß sich ihre Steigung gegenüber dem
zu behandelnden Gut, und zwar dessen jeweiliger Eigenschaft entsprechend, einstellen läßt.
Während des Betriebs des Kutters laufen die Umlenkflügel p, q normalerweise leer mit dem
durch die Messer e in Umlauf gesetzten Gut um, besonders dann, wenn dieses verhältnismäßig flüssig
ist. Soll dagegen ein festeres Brät,, beispielsweise für Rohwurst, verarbeitet werden, so kann
man die Leitflügel p, q mittels einer auf den Vierkant gesteckten Hanidkurbel oder auch eines Motorantriebe
zusätzlich in Umdrehung versetzen oder auch festhalten,·'wodurch die zu bearbeitende Masse
intensiv von der Kutterwand weg zur Kuttermitte hin bewegt und damit wirkungsvoll den Kuttermessern
e zugeführt wird.
Wie in der Zeichnung angedeutet, ist der Drehbolzen k durch eine Mutter j im Deckellager i gehalten,
so daß sich die Umlenkflügel p, q mit ihren Trägern ti, 0 ohne besondere Hilfsmittel in einfacher
Weise a.us dem-Kutter entfernen und später
auch wieder in ihn einsetzen lassen.
Claims (6)
1. Fleiischkutter, dessen Messer an, einer in
einer feststehenden Schüssel senkrecht umlaufenden Welle zentral angeordnet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß in die Kuttersehüssel (a)
Leitflächen (p, q) ragen, die das an die Kutterwand gelangte Gut zur Kuttermitte hin in den
Messerbereich umlenken.
2. Kutter nach Anspruch 1, .dadurch gekennzeichnet,
daß die Leitflächen (p, q) in Form von Umlenkflügeln am Kutterdeckel (K) Vorzugsweise
leicht abnehmbar gelagert sind.
3. Kutter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lei flächen (p, q) an in
Richtung der Kutterachse drehbar gelagerten Trägern (n, 0) befestigt sind und einen ab- go
kuppe.lbaren Hand- oder Motorantrieb aufweisen.
■4. Kutter nach Anspruch 1, 2 oder 3, dar durch gekennzeichnet, daß die Leitflächen (p, q)
auf verschiedene Durchmesser in der Kutterschüssel (α) verteilt sind.
5. Kutter nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch, gekennzeichnet, daß die Steigung der
Leitflächen (p, q) einstellbar ist.
6. Kutter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere
Leitflächen (p, q) an einem im Kutterdeckel (K) drehbar gelagerten Doppelarm (n, o)
angeordnet sind, dessen aus der Deckeloberseite herausragender Drehbolzen (k) an seinem
freien Ende zum leicht lösbaren Ankuppeln eines Antriebs dient und, beispielsweise als
Vierkant (m) ausgebildet ist:
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
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