DEST001190MA - Steuerungseinrichtung für elektrische Steuerungen, wie Sammelsteuerungen für Aufzüge - Google Patents

Steuerungseinrichtung für elektrische Steuerungen, wie Sammelsteuerungen für Aufzüge

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DEST001190MA
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Germany
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relay
elevators
contact
collective
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Oskar Essig
Original Assignee
Fa. R. Stahl, Stuttgart
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Description

Um alle anfallenden Steuerungsvorgänge zu bewältigen, sind bei den bekannten Sammelsteuerungen für elektrische Aufzüge verwickelte Kopierwerke oder entsprechend umfangreiche Schaltereinrichtungen im Fahrschacht erforderlich. Beispielsweise sei erwähnt, dass sich das Kopierwerk einer Sammelsteuerung aus acht einzeln nebeneinander angeordneten Kontaktscheiben zusammensetzen kann, wobei dem Umfang jeder Kontaktscheibe eine grosse Anzahl von Schleifkontakten zugeordnet ist. Jede Kontaktscheibe führt eine Funktion in der Steuerung durch, welche angibt, ob sich der Fahrkorb gegenüber einem eintreffenden Ruf einer Haltestelle oben oder unten befindet oder ob er in der gleichen Haltestelle steht.
In dem Bestreben, eine derartig verwickelte Steuerung zu vereinfachen, soll für eine Steuerungseinrichtung für automatische elektrische Steuerungen, beispielsweise für Sammelsteuerungen für Aufzüge, die Erfindung darin bestehen, dass jeder Anschlußstelle einer im Steuerstromkreis liegenden Schalteinrichtung ein Relaispaar derart zugeordnet ist, dass ein Relais jeden Paares an Plus, das andere an Minus liegt, und dass die Verbindungsleitung der beiden Relais eines Relaispaares an die zugeordnete Anschlußstelle der Schalteinrichtung führt. Im Falle der Sammelsteuerung für Aufzüge wird unter der Schalteinrichtung das Kopierwerk oder die Schaltereinrichtung im Schacht verstanden. Die Relaispaarreihe arbeitet im Fall eines Kopierwerkes mit einer einzigen Kontaktscheibe zusammen. Der durch die Erfindung erreichte Vorteil liegt in diesem Fall darin, dass alle weiteren bisher erforderlichen Kontaktscheiben eines Kopierwerkes in Fortfall gekommen sind.
Die Relaispaarreihe ermöglicht durch das wechselseitige Anziehen und Abfallen der Relais die Durchführung aller notwendigen Steuerungsvorgänge bei einer Steuerungseinrichtung der vorgenannten Art.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch in zwei Anwendungsbeispielen dargestellt.
Figur 1 zeigt eine Relaispaarreihe in Verbindung mit der Kontaktscheibe eines Kopierwerkes,
Figur 2 zeigt die gleiche Relaispaarreihe in Verbindung mit der durch den Fahrkorb gesteuerten, im Schacht liegenden Schaltereinrichtung.
In der Zeichnung sind durch die römischen Zahlen I, II, III bis N die Haltestellen oder Stockwerke eines Aufzuges angegeben. In gleicher Höhe mit diesen Stockwerksbezeichnungen liegen in beiden Figuren die paarweise angeordneten Relais mit den Bezeichnungen FU 1, FU 2, FU 3 bis FU n und FO 1, FO 2, FO 3 bis FO n.
F bedeutet Fahrkorb,
U und O bedeuten unten und oben,
während die zugefügte Zahl der Stockwerksbezeichnung entspricht.
Die ganze Relaispaarreihe setzt sich gemäss Figur 1 aus den paarweise angeordneten Relais FU 1, FO 1 usw. zusammen. Die Wicklungsenden der Relaispaare sind durch die Plus- und Minuszeichen angegeben. Die freien Wicklungsenden aller FU-Relais liegen also am Minuspol, die aller FO-Relais liegen am Pluspol des Steuerungsstroms. Die anderen, gewissermassen inneren Enden der beiden Relais eines Paares sind mit einem der Schleifkontakten (a 1, a 2 usw.) verbunden, die gemäss Figur 1 mit der Kontaktscheibe eines Kopierwerks zusammenarbeiten. Von der Kontaktscheibe sind in der abgewickelten Darstellung die beiden Kontaktbelege b, c dargestellt, die durch den Isolierspalt d voneinander getrennt sind. Diese Kontaktscheibe liegt im Steuerkreis der Steuerung, im gezeichneten Augenblick ist der Kontaktbelag b mit dem Minuspol, der Kontaktbelag c mit dem Pluspol verbunden.
Die Stellung des Isolierspalts d entspricht in bekannter Weise der Stellung des Fahrkorbs, der sich also im gezeichneten Beispiel im Stockwerk II befindet.
Verfolgt man den Stromverlauf von Plus nach Minus in Figur 1, dann ist ersichtlich, dass das Relais FO1 angezogen hat. Das zugehörige Relais FU 1 des gleichen Relaispaares hat nicht angezogen, da es zwischen Minus und Minus liegt. Beide Relais FU 2 und FO 2 des Relaispaares, das im gezeichneten Beispiel der Fahrkorbstellung im Stockwerk II entspricht, haben angezogen, da der Strom zwischen Plus und Minus beide Relais durchfliesst. Die Verbindung mit der Kontaktscheibe b, c ist unterbrochen, da sich der zugehörige Schleifkontakt a 2 auf dem Isolierspalt d befindet.
Bei den oberhalb der Fahrkorbstellung liegenden Relaispaaren haben alle Relais FU 3, FU 4 usw. bis FU n angezogen, während sich die anderen Relais dieser Paare in abgefallener Stellung befinden.
Die von den beschriebenen Relais gesteuerten Arbeitskontakte haben in Verbindung mit den weiter angeschlossenen Steuerungsorganen und Anzeigemitteln zur Folge, dass in jedem Stockwerk abgelesen werden kann, wo sich der Fahrkorb im Augenblick befindet.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 2 treten an die Stelle der beschriebenen Kontaktscheibe b, c des Kopierwerks die bei jedem Stockwerk im Schacht befindlichen umlegbaren Kontaktfinger e, die durch den sich bewegenden Fahrkorb im Wechsel umgelegt werden derart, dass im gezeichneten Beispiel der Kontaktfinger e 1 an der Minusleitung, die Kontaktfinger e 3, e 4 usw. an der Plusleitung anliegen, während sich der Kontaktfinger e 2 entsprechend der Fahrkorbstellung in einer Mittellage befindet. Der Steuerungsvorgang entspricht daher dem oben zu Figur 1 Gesagten.
An die Stelle der in den Figuren 1 und 2 dargestellten Schalteinrichtungen (Kopierwerk und Schachtschalter) können auch Schalteinrichtungen ähnlicher Art treten, bei welchen die Relaispaarreihe dort mit gleichem Vorteil Verwendung finden kann. Auch ist die beschriebene Steuereinrichtung nicht an Gleichstrom gebunden, sie kann auch in Wechselstromkreisen arbeiten.

Claims (1)

  1. Steuereinrichtung für elektrische Steuerungen, wie Sammelsteuerungen für Aufzüge, dadurch gekennzeichnet, dass jeder
    Anschlußstelle (I, II, ... N) einer im Steuerstromkreis liegenden Schalteinrichtung (wie Nachlaufschalter, Kopierwerk oder Schachtschalter) ein Relaispaar (FU 1, FO 1, FU 2, FO 2 bis FU n, FO n) derart zugeordnet ist, dass ein Relais (FO 1, FO 2 bis FO n) jeden Paares an Plus, das andere (FU 1, FU 2 bis FU n) an Minus liegt, und dass die Verbindungsleitung der beiden Relais eines Relaispaares an die zugeordnete Anschlußstelle der Schalteinrichtung führt.

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