DE469727C - Elektrische Steuerung fuer Aufzuege o. dgl. mit zwei Saetzen von Schaltern - Google Patents

Elektrische Steuerung fuer Aufzuege o. dgl. mit zwei Saetzen von Schaltern

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DE469727C
DE469727C DEO14464D DEO0014464D DE469727C DE 469727 C DE469727 C DE 469727C DE O14464 D DEO14464 D DE O14464D DE O0014464 D DEO0014464 D DE O0014464D DE 469727 C DE469727 C DE 469727C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/34Details, e.g. call counting devices, data transmission from car to control system, devices giving information to the control system
    • B66B1/46Adaptations of switches or switchgear

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Elevator Control (AREA)

Description

  • Elektrische Steuerung für Aufzüge o. dgl. mit zwei Sätzen von Schaltern Die Erfindung betrifft eine. elektrische Steuerung für Aufzüge o. dgl. mit zwei Sätzen von Schaltern, deren einer z. B.. die Außen- und deren anderer die Kabinenschalter (bei einer Druckknopfsteuerung die entsprechenden Druckknopfschalter) umfaßt.
  • Bei bekannten Steuerungen dieser Art sind Störungen bzw. Fehlschaltungen dadurch möglich, daß mehrere Außendruckknöpfe gleichzeitig gedrückt werden, während sich die Kabine in Fahrt befindet oder ein Kabinendruckknopf gedrückt wird. Die beiden Sätze-- von Schaltern bzw. Druckknöpfen sind hierbei in parallelen Zuleitungen angeordnet und die Kontakte zugeordneter Schalter über Gemeinschaftsleitungen mit den Wicklungen der Stock-,verksmagnete o. dgl. verbunden. Wird nun ein Schalter in der Kabine und ein Außenschalter betätigt, welche beide demselben Stockwerk zugeordnet sind, so wird durch den Außenschalter eine elektrische Verbindung zu Kontakten anderer Außenschalter hergestellt, so daß bei Betätigung der letzteren auch durch diese ein Stromkreis geschlossen wird, welcher das Anhalten des Aufzuges an einer anderen Haltestelle herbeiführen kann, als durch den in der Kabine betätigten Schalter eingesteuert ist.
  • Es wurde nun vorgeschlagen, solche Fehlsteuerungen dadurch zu beseitigen, daß sowohl die Außen- als auch die Kabinenschalter Schaltstellungen erhalten; dies bedingt aber eine komplizierte Bauart beider Sätze von Schaltern. Darüber hinaus wurde die Schaltungsweise selbst kompliziert, indem die beiden Sätze von Schaltern, deren jeder zwei Schaltstellungen besitzt, derart untereinander verbunden wurden, daß erst durch Betätigung eines Schalters (Außen- oder Kabinenschalters eines Stockwerks) die Schaltverbindung zwischen diesen beiden einander zugeordneten Schaltern hergestellt wurde.
  • Demgegenüber schafft die Erfindung eine erhebliche Vereinfachung der Aufzugssteuerung dadurch, daß die beiden Sätze von Schaltern (Außen- und Kabinenschalter) in an sich bekannter Weise an parallele Zuleitungen geschaltet werden und je ein Schalter des einen Satzes mit einem zugeordneten Schalter (für dasselbe Stockwerk) des anderen Satzes paarweise dauernd zusammengeschaltet wird, ein jedes derartiges Schalterpaar jedoch nur einen Schalter mit zwei Schaltstellungen enthält, während der andere Schalter nur eine einzige Schaltstellung besitzt. Das Paar für das oberste oder unterste Stockwerk kann sogar Schalter mit nur einer einzigen Schaltstellung enthalten.
  • Hierdurch wird die Zahl der Kontakte gegenüber bekannten Vorschlägen erheblich vermindert, und Störungsmöglichkeiten werden in weitestgehendem Maße ausgeschaltet, welche durch Verschmoren oder Verschmutzen von Kontakten hervorgerufen werden können. Je geringer die Zahl der Kontaktstellen, desto geringer die Möglichkeit der Störung. Dies ist aber von großer Bedeutung für Selbstfahrer, also Aufzüge, die ohne Bedienungsmann durch den Fahrgast gesteuert werden.
  • Die Erfindung möge an Hand der Zeichnungen näher erläutert werden, in denen Abb. z, 2 und 3 Beispiele eines Schemas einer Steuerung selbsttätiger elektrischer Aufzüge zeigen.
  • Abb. i zeigt eine bekannte Schaltung, während die Abb.2 und 3 zwei Anordnungen nach der Erfindung zur Beseitigung der eingangs erläuterten Fehler darstellen. - Die Abb. q., 5 und 6 zeigen eine Ausführungsform eines Ein- und Ausschaltdruckknopfes zur Durchführung der Erfindung; Abb. q. ist eine Rückansicht bei entferntem Schutzgehäuse, Abb. 5 ein Horizontalschnitt und Abb. 6 eine Stirnansicht des Deckels.
  • In Abb. i verläuft der Stromkreis der an der Kabine angeordneten Druckknöpfe von der positiven Hauptleitung über den üblichen Hauptschalter und eine Sicherung i, Fahrtanzeiger 2 an bestimmten Haltestellen zu einer gemeinsamen Leitung 3, von der Abzweigungen zu einer Anzahl von Druckknöpfen 41, 42, 43 im Fahrkorb gehen. Die zweiten Kontakte dieser Druckknöpfe sind durch Leitungen 51, 52, 53 zu den Stockwerkstnagneten 61, 62, 63 geführt, welche die Umkehrschalter für die Auf- und Abbewegung des Aufzuges in der üblichen Weise beeinflussen. Die Stockwerksmagnete sind andererseits an die negative Hauptleitung angeschlossen. Die Leitungen 51, 52, 53 sind außerdem zu den Druckknöpfen 71, 72, 73 an- den Haltestellen geführt, und die zweiten Kontakte dieser Haltestellendruckknöpfe sind durch eine gemeinsame Leitung 8 über den Schalter 9 wiederum verbunden.
  • In der Zeichnung ist angenommen, daß der Druckknopf 4.2 in der Kabine eingedrückt ist und somit den Steuerstromkreis schließt, so daß ein Strom in der Richtung der ausgezogenen Pfeile fließt, wodurch der zweite Stockwerksmagnet 62 erregt wird und die Kabine in das zweite Stockwerk einsteuern will.
  • Der Schalter 9 möge durch das Gewicht des Fahrgastes in der Kabine geöffnet sein, wodurch der Stromzweig der Druckknöpfe an den Haltestellen unterbrochen ist. Nichtsdestoweniger wird, wenn zwei der Druckknöpfe, z. B. 72 und 73, an den Haltestellen durch Personen eingedrückt werden, welche den Aufzug heranholen wollen, ein Stromkreis geschlossen, dessen Verlauf durch die gestrichelt gezeichneten Pfeile angedeutet ist und von der Leitung 52 über den Druckknopf 72, Leitung 8, Druckknopf 73, Zuleitung 53 zum Stockwerksmagneten 63 verläuft. Infolgedessen werden beide Stockwerksmagnete 62, 63 erregt, und die Kabine wird zur Haltestelle im dritten Stockwerk fahren, obwohl sie von einem Fahrgast besetzt ist, der zum zweiten Stockwerk fahren will.
  • Abb. 2 zeigt eine Anordnung von Druckknöpfen gemäß der Erfindung. Wie im Falle der Abb. i verläuft der Steuerstromkreis über die Sicherheitsvorrichtungen i, 2 zu der Verzweigungsstelle, von der ein Zweig über die Leitung 3 zu einer bestimmten Anzahl von Druckknöpfen q. im Fahrkorb führt, die in gewöhnlicher Weise ausgeführt sind und deren zweite Kontakte mit den Stockwerksmagneten 6 verbunden sind. Der andere Zweig 8 des Steuerkreises ist über einen Schalter 9 zu einem Kontakt des Druckknopfes 71 an einer Haltestelle geführt. Dieser Druckknopf ist ebenso wie der Druckknopf 72 mit vier Kontakten nach Art der Ein- und Ausschaltknöpfe gebaut, während der Druckknopf 73 an der obersten- Haltestelle die gewöhnliche Ausführungsform mit zwei Kontakten aufweist, die bei Nichtbenutzung des Druckknopfes unterbrochen sind. Die Leitung vom Schalter 9 ist zu einem der beiden Kontakte geführt, welche in der Normalstellung des Druckknopfes 71 an der betreffenden Haltestelle geschlossen sind (in der Zeichnung das rechts liegende Kontaktpaar). Der andere Kontakt- dieses Paares ist über normal gleichfalls geschlossene Kontakte (wiederum das rechts gezeichnete Kontaktpaar) eines oder mehrerer zwischenliegender Druckknöpfe in Reihenschaltung schließlich zu dem einen der beiden Kontakte geführt, welche dem Druckknopf an der obersten Haltestelle angehören.
  • -Einer der normal offenen Kontakte (beispielsweise der untere des links gezeichneten Kontaktpaares) eines jeden der Ein- und Ausschaltdruckknöpfe 71, 72 ist mit dem normal geschlossenen Kontakt desselben Druckknopfes verbunden, der auf einer Seite liegt, welche näher dem Schalter 9 ist. Die anderen normal offenen Kontakte aller Druckknöpfe an den Haltestellen sind in der üblichen Weise durch Leitungen 5 mit dem zugeordneten Stockwerksmagneten 6 verbunden in Parallelschaltung zu den entsprechenden Kabinendruckknöpfen q Bei dieser Anordnung öffnet ein jeder der Haltestellenknöpfe 7 den Stromkreis aller Haltestellenknöpfe, die über ihm liegen, bevor er seinen eigenen Stromkreis schließt, wodurch verhindert wird, daß eine Störung eintritt und andererseits dem unteren von zwei gleichzeitig eingedrückten Druckknöpfen gleichsam ein Vorrang eingeräumt wird.
  • Der Kabinenknopf 4? und die Haltestellenknöpfe 72, 73 sind in der Abb. 2 eingedrückt dargestellt, ebenso wie im Fall der Abb. i. Man sieht nun aus dem Schaltungsschema, daß der- Stromkreis des Stockwerksmagneten 62 wiederum geschlossen ist, wie im ersten Fall, daß jedoch der andere Stromkreis über die beiden Druckknöpfe 72, 73 unterbrochen ist, weil der zweite Haltestellenknopf 72 den Stromweg zum Druckknopf 73 unterbrochen hat. Man erkennt, daß dieselbe Anordnung zur Steuerung eines Aufzuges mit einer beliebigen, insbesondere größeren Zahl von Haltestellen benutzt werden kann, indem ein jeder der Haltestellenknöpfe so geschaltet ist, daß er seinen eigenen Steuerstromkreis schließt und gleichzeitig denjenigen aller Druckknöpfe unterbricht, die sich über ihm befinden, und derart verhindert, daß die Kabinenknöpfe und Haltestellenknöpfe einander stören, wenn drei oder mehrere Knöpfe gleichzeitig gedrückt werden. Es ist ferner klar, daß die Anordnung natürlich auch so getroffen werden kann, daß ein jeder Druckknopf den Stromkreis der Druckknöpfe unterbrechen kann, die sich unter ihm befinden, wenn einer solchen Anordnung der Vorzug gegeben wird.
  • Bei einer anderen Schaltung gemäß Abb. 3 sind die Druckknöpfe 7 an den Haltestellen in der gewöhnlichen einfachen Form ausgebildet, während die Kabinenknöpfe 4 hingegen als Ein- und Ausschaltknöpfe mit vier Kontakten ausgebildet sind. Der Steuerstromkreis ist dann von der gemeinsamen Zuleitung 3 zu je einem normal offenen Kontakt eines jeden der Kabinenknöpfe in Parallelschaltung geführt. Der andere normal offene Kontaktdes in der Zeichnung links dargestellten Kontaktpaares eines jeden dieser Druckknöpfe ist mit einem der normal geschlossenen Kontakte des in der Zeichnung rechts dargestellten Kontaktpaares der Kabinenknöpfe verbunden, welch letzterer wiederum mit einem der zugeordneten Stockwerksmagnete _ 6 verbanden ist. Der andere Kontakt des normal geschlossenen Kontaktpaares eines jeden der Kabinenknöpfe q. ist über eine Leitung io mit einem normal offenen Kontakt eines entsprechenden Knopfes 7 an der Haltestelle verbunden, während der andere normal offene Kontakt der Druckknöpfe 7 mit der gemeinsamen Leitung 8 über einen Schalter g verbunden ist. In diesem Falle steuert ein jeder der Druckknöpfe in der Kabine den entsprechenden Haltestellenknopf, so daß der letztere unwirksam gemacht ist, solange der entsprechende Kabinenknopf eingedrückt ist. -Hierdurch wird jede Störung verhindert, da ein unerwünschtes Zusammenarbeiten von zwei Haltestellenknöpfen wie in Abb. i durch die selbsttätige Unterbrechung der Leitung io durch den eingedrückten Kabinenknopf 4 verhindert ist.
  • Die Ein- und Ausschaltknöpfe, die beispielsweise an den Stellen 7s, 72 in Abb. 2 und q.'-, 42, ¢3 in Abb. 3 verwendet werden, können Jede geeignete Bauart aufweisen. Die Abb. q., 5 und 6 zeigen jedoch eine besonders geeignete Ausführungsform, bei der die Kontakte in einem zylindrischen Gehäuse i i eingebaut sind, das oben mit Flanschen versehen ist und leicht in einen Halter oder die Wand der Kabine oder der Haltestelle eingebaut werden kann. Ein Formstück 13 aus Isolierstoff ist an der üffnung des Gehäuses eingelegt und durch einen Gummiring 14 gehalten, der durch den Deckel 15 zusammeng<-preßt wird, wenn der letztere mit Hilfe von Schrauben 16 am Gehäuse festgezogen wird. Der Druckknopf 17 ist verschiebbar in der Mitte des Formstückes 13 gelagert und wird normal durch eine Feder 18 nach außen gedrückt, so daß das abgeschrägte Ende der Kontaktscheibe i9, welche von einem in den Knopf 17 eingeschraubten Bolzen 2o gehalten wird, mit einem Paar einander gegenüberliegender Kontaktfinger 21 in Eingriff gelangt. Ein zweites Paar einander gegenüberliegender Kontaktfinger 22, welche um 9o° gegen die Kontaktfinger 21 versetzt und länger als diese sind, werden von der anderen Seite der Scheibe i9 berührt und miteinander verbunden, wenn der Knopf 17 in das Gehäuse hineingedrückt ist. Die Kontaktfinger 21, 22 sind mit Klemmbüchsen 23 verbunden, die am Formstück 13 gelagert sind und Schrauben 24 o. dgl. aufweisen, um die elektrischen Leitungen in bekannter Weise leicht anklemmen zu können.
  • Es ist klar, daß sich die Erfindung nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele für elektrische Selbststeuerungsaufzüge beschränkt, sondern auch bei anderen Druckknopf- oder Schalterarten und Fernsteuerungen elektrischer Apparate benutzt werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Steuerung für Aufzüge o. dgl. mit zwei Sätzen von Schaltern (Außen- und Kabinenschaltern oder -druckknöpfen), bei der die beiden Sätze von Schaltern an parallele Zuleitungen (3, 8) geschaltet sind und je ein Schalter des einen Satzes mit einem zugeordneten Schalter (für dasselbe Stockwerk) des anderen Satzes paarweise dauernd zusammengeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß jedes dieser Paare einen Schalter mit zwei und einen mit nur einer Schaltstellung enthält, ausgenommen gegebenenfalls das Paar für das oberste oder unterste Stockwerk, das dann Schalter mit nur einer Schaltstellung enthält.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalter mit zwei Schaltstellungen in der Ruhelage hintereinander an die gemeinsame Zuleitung ($) angeschlossen sind, die in der Arbeitslage eines dieser Schalter an den zugehörigen Arbeitsstromkreis (6) gelegt wird (Abb. 2) .
  3. 3. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalter mit zwei Schaltstellungen in der Ruhelage den zugehörigen Arbeitsstromkreis (6) für die zugeordneten Schalter mit nur einer Schaltstellung vervollständigen. und in, der Arbeitslage diesen Arbeitsstromkreis an die eigene gemeinsame Zuleitung (3) legen (Abb. 3). ¢. Druckknopfschalter mit zwei Schaltstellungen für eine elektrische Steuerung nach Anspruch i oder folgenden, gekennzeichnet durch zwei gegeneinander versetzte Kontaktpaare (21 bzw. a2), von denen je eines einer Schaltstellung des Druckknopfes (17) entspricht, und ein mit dem Druckknopf verbundenes Schaltorgan (ig), das in je einer seiner Stellungen eines der Kontaktpaare überbrückt. Druckknopfschalter nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktpaare an einem Träger (13) aus Isolierstoff befestigt sind, der das Schaltorgan (ig) und den Druckknopf (17) führt und durch einen Deckel (15) vorzugsweise unter Zwischenschaltung elastischer Mittel (Gummiring i¢) in einem dosenartigen Behälter (1i) in Stellung gehalten ist.
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