DE127952C - - Google Patents

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DE127952C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/02Control systems without regulation, i.e. without retroactive action
    • B66B1/06Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric
    • B66B1/14Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric with devices, e.g. push-buttons, for indirect control of movements
    • B66B1/16Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric with devices, e.g. push-buttons, for indirect control of movements with means for storing pulses controlling the movements of a single car or cage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Elevator Control (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVr 127952 KLASSE 35«.
Die selbsttätigen elektrischen Aufzüge sind bekanntlich derart eingerichtet, daß man von einem beliebigen Stockwerk aus durch Niederdrücken eines Contactknopfes den Fahrstuhl (sei es, daß sich derselbe oberhalb oder unterhalb des betreffenden Stockwerks befindet) in Bewegung setzt, worauf er in dem betreffenden Stockwerk selbstthätig zum Stillstand gebracht wird. Bei derartigen Aufzügen ist es erforderlich, die Schaltung so anzuordnen, daß der Steuerkreis unabhängig von der Dauer des durch den Druckknopf bewirkten Stromschlusses geschlossen bleibt und von anderen Druckknöpfen nicht mehr beeinflußt werden kann. Diese Aufgabe ist bisher derart gelöst worden, daß das die Schließung des Steuerkreises beim Niederdrücken des Knopfes bewirkende Relais gleichzeitig einen Nebenschluß zur Contactstelle des Druckknopfes schließt, der das Relais weiter erregt hält, und daß durch diesen Nebenschluß ein zweites Relais geschlossen wird, das die Unterbrechung des Stromes zu den übrigen Relais besorgt. Die vorliegende Druckknopfschaltung erfüllt den gleichen Zweck, aber mit Hülfe eines einzigen Relais.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel erläutert, welches ein Stromschema eines elektrischen Aufzuges mit den hier erwähnten Anordnungen zeigt.
a, b, c, d und e sind die bekannten mit den Thüren verbundenen, in Reihen eingeschalteten Contacte, die nur dann geschlossen sind, wenn die Thüren geschlossen sind. Ein entsprechender Contact f ist im Fahrstuhl angebracht, i, 2, 3, 4 und 5 sind gewöhnliche einfache Druckknöpfe zum Gebrauch für das Publikum. Dieselben sind1 auswendig an den Wänden des Fahrschachtes angebracht und wie die entsprechenden Druckknöpfe 6, 7, 8, 9 und io im Fahrstuhle parallel geschaltet.
Für jede der parallelen Leitungen, deren Anzahl der Anzahl der Stockwerke oder Haltestellen entspricht (im vorliegenden Beispiel ist die Anzahl 5), ist eine passende elektromagnetische Contactanordnung vorgesehen. Die Relais g, h, i, k und / können z. B. aus einer Spule und einem in derselben verschiebbar angeordneten eisernen Kern bestehen, an welchem eine Contactplatte m isolirt befestigt ist. Wenn kein Strom durch die Spule geht ,wird die Platte m eine leitende Verbindung zwischen zwei Contacten ρ herstellen. Wenn dagegen der eiserne Kern in die Spule hineingezogen wird, wird die Platte m mit zwei anderen Contacten 0 in Berührung kommen und dadurch die erste Verbindung unterbrochen werden.
Die Contacte ρ sind federnd angeordnet, so daß die Verbindung zwischen ihnen und der Platte m gesichert ist, bis die Platte den Contacten 0 genähert wird. Diese letzteren sind, wie dargestellt, zu zweien verbunden und bilden, wenn sämmtliche Contactplatten m an derselben anliegen, eine geschlossene Leitung, die in der durch die Thürcontacte gehenden Parallelleitung liegt und damit den nach den
/2. Auflage, ausgegeben am 25. Marx
Druckknöpfen abgezweigten Parallelleitungen gemeinschaftlich ist.
Von einem Punkt η auf der nach den Contacten ρ führenden Leitung geht eine Leitung ^ aus, mit welcher jeder zweite der Contacte ο verbunden ist, während jeder der übrigen Contacte mit einer von den Parallelleitungen der Druckknöpfe abgezweigten Leitung t verbunden ist.
Die Parallelleitungen setzen sich von den Relais nach den Stockwerkscontacten ii, 12, 13, 14 und 15 fort, deren Contactarme während der Bewegung des Fahrstuhles in gewöhnlicher Weise eingestellt werden. Für die beiden äußersten Contacte 11 und 15 ist nur eine Contactstellung vorhanden, für die drei mittleren Contacte dagegen zwei Stellungen. Je nach der Contactstellung wird eine Stromschlußanordnung mit Spulen r oder s eingeschaltet, welche das Schließen des Motorstroms in der einen oder anderen Richtung und dadurch eine aufwärts- oder abwärtsgehende Bewegung des Fahrstuhles bewirkt. Der Stockwerkscontactarm, welcher derjenigen Haltestelle entspricht, an der sich augenblicklich der Fahrstuhl befindet, wird eine Mittelstellung einnehmen, in welcher die Leitung unterbrochen ist. ■ · ■
Drückt man z. B. entweder den außerhalb des Fahrschachtes angebrachten Druckknopf 4 des dritten Stockwerks oder den im Fahrstuhl angebrachten Druckknopf 9, so wird der Strom, falls sämmtliche Thüren geschlossen sind, von dem positiven Pole + durch die Thürcontacte α bis f nach dem Punkte η gehen, und von hier über die Contacte 0 und die Platten ρ nach dem Druckknopfe 4 oder 9 und darauf weiter nach dem für diese Druckknöpfe gemeinschaftlichen Relais k, um schließlich vermittelst des Stockwerkscontactes 14 durch die Spule r oder s zurück nach dem negativen Pole — zu gelangen. Dieser Stromlauf, welcher durch einen kurzen Druck auf den Knopf hervorgerufen wird, wird die Wirkung haben, daß die betreffende Platte m von ihren beiden Contacten ρ entfernt und gegen die beiden entsprechenden Contacte ο gelegt wird. Hierdurch wird die Leitung nach sämmtlichen Druckknöpfen unterbrochen. Vorher wird indessen ein neuer Stromlauf hergestellt worden sein. Dieser letztere geht vom Punkten durch die Leitung q und den, dem Relais k entsprechenden Contact 0, die Platte m und die abgezweigte Leitung t und von dort, wie vorher, durch das Relais k, den Stockwerkscontact 14 u. s. w. Wenn sich der Fahrstuhl schon im zweiten Stockwerk befindet, in welchem Falle die Stockwerkscontactarme die dargestellte Lage einnehmen, bei welcher der Contact des Contactarmes 13 unterbrochen und der Contact des Contactarmes 14 mit der Spule r hergestellt ist, wird der Strom durch die Spule r gehen, der Motorstrom wird in entsprechender Richtung geschlossen und der Fahrstuhl sich nach dem dritten Stockwerk hinauf bewegen. Wenn der Fahrstuhl die Haltestelle erreicht hat, wird der Contact 14 in seine Mittelstellung gebracht werden. - Der Strom wird dann unterbrochen werden und der Fahrstuhl stillstehen.
Uebrigens kann die Aufgabe, die Leitungen nach den sämmtlichen Druckknöpfen stromlos zu machen, sobald man auf einen derselben gedrückt hat, auch dadurch gelöst werden, daß man jede einzelne der Parallelleitungen für sich unterbricht, statt, wie oben angegeben, die gemeinschaftliche Leitung zu unterbrechen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprucη :
    Druckknopfschaltung für elektrische Fahrstühle, bei der durch Niederdrücken eines Druckknopfes die entsprechende Stromschlußstelle kurz geschlossen und der Strom zu den übrigen Druckknöpfen abgeschnitten wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurzschluß und die Stromunterbrechung durch ein und dasselbe zu dem betreffenden Druckknopfe gehörige Relais bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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