DE730166C - Einrichtung zum Parallelbetrieb von mehreren Spannungsregeleinrichtungen mit Stufenschaltung von mehreren Regeltransformatoren - Google Patents

Einrichtung zum Parallelbetrieb von mehreren Spannungsregeleinrichtungen mit Stufenschaltung von mehreren Regeltransformatoren

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Publication number
DE730166C
DE730166C DEA75611D DEA0075611D DE730166C DE 730166 C DE730166 C DE 730166C DE A75611 D DEA75611 D DE A75611D DE A0075611 D DEA0075611 D DE A0075611D DE 730166 C DE730166 C DE 730166C
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DE
Germany
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several
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Expired
Application number
DEA75611D
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English (en)
Inventor
Nikolaus Rajk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F29/00Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
    • H01F29/02Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with tappings on coil or winding; with provision for rearrangement or interconnection of windings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Parallelbetrieb von mehreren Spannungsregeleinrichtungen mit Stufenschaltung von mehreren Regeltransformatoren Beim Parallelarbeiten von zwei oder mehr Spannungsregeleinrichtungen-mit Stufenschaltung, wie sie bei Regeltransformatoren benutzt werden, ist dafür zu sorgen, daß alle in Betrieb befindlichen Regler zwangsweise an der gleichen Spannungsstufe liegen bzw. bei abweichender Stellung in kürzester Zeit auf die gleiche Spannungsstufe übergeführt werden, damit das Fließen eines Ausgleichsstromes zwischen den einzelnen Reglern vermieden wird.
  • Es ist bekannt, hierfür Schaltungsanordnungen zu verwenden, bei denen die Verstellvorrichtungen der parallel arbeitenden Regeleinrichtungen über Relais miteinander verbunden sind, die bei nicht übereinstimmender gegenseitiger Stellung der Regeleinrichtungen ansprechen und die eine Regeleinrichtung in positiver und die andere in negativer Laufrichtung in Gang setzen. Der Nachteil dieser Anordnung besteht hauptsächlich darin, daß bei der Nachregelung leicht ein erneutes Abweichen von dem Sollzustand auftreten kann, weil die benutzten Relais nicht für eine bestimmte Ansprechspannung, sondern nur für einen gewissen Ansprechbereich gebaut werden können, so daß der Ruhezustand erst nach einer vorangehenden Pendelung erreicht wird, was zu einer Beunruhigung des Netzes durch den Regler selbst führt. Außerdem benötigen diese bekannten Anordnungen ein kompliziertes und empfindliches Relaissystem.
  • Weiter sind Anordnungen für parallel arbeitende Stufentransformatoren bekannt, bei denen an den Regeleinrichtungen von den Stufenschaltwerken synchron mitbewegte Schrittschalter vorgesehen sind, die je so viel feste Kontakte besitzen, wie Schaltstufen vorhanden sind, und bei denen die festen Kontakte gleicher Ordnungszahl sämtlicher Schrittschalter elektrisch miteinander verbunden sind. Diese synchronen Schrittschaltwerke arbeiten mit Relaisschaltern zusammen, die ein Außertrittfallen der parallel arbeitenden Regelwerke verhüten und ein Weiterregeln nach dem Außertrittfallen so lange verhindern, bis wieder alle Regelwerke auf dieselbe Regelstufe eingestellt sind, wozu jedoch ein Eingriff des Bedienungspersonals erforderlich ist.
  • Es sind schließlich noch Schaltungen bekannt, bei denen der Gleichlauf der parallel arbeitenden Regler dadurch erzielt wird, daß einer der Parallelläufer als der führende bestimmt wird und alle übrigen geführten Regler zwangsweise auf die Stufe eingesteuert werden, welche von dem führenden eingenommen wird. Diese Schaltung hat den Nachteil, daß bei jeder Änderung auf der Hochspannungsseite eines Transformators, etwa bei Außerbetriebnahme eines der Regler, darauf geachtet werden muß, daß entweder der bisher führende Regler in Betrieb bleibt oder, falls dies nicht angängig ist, durch Vornahme einer Umschaltung ein anderer Regler zum führenden bestimmt wird. Diese Schaltung erfordert somit ebenfalls eine erhöhte Aufmerksamkeit des Bedienungspersonals. Wird die richtige Umschaltung unterlassen, so kann es zu Betriebsstörungen kommen.
  • Nach der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß nicht ein bestimmter Regler im voraus zum führenden bestimmt wird, sondern daß jeweils derjenige Regler die führende Rolle übernimmt, welcher gerade auf der höchsten oder tiefsten Stufe steht, was in der Weise erreicht wird, daß die beweglichen Schaltstücke der Schrittschalter aus zwei voneinander isolierten und um den Abstand zweier benachbarter fester Schaltkontakte gegeneinander versetzten, Kontaktstücken bestehen, von denen das eine unmittelbar und das andere über ein die Antriebsvorrichtung der zugehörigen Regeleinrichtung steuerndes Relais an die Pole einer Hilfsstromquelle angeschlossen ist.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung zeichnet sich daneben noch durch besondere Einfachheit und Zuverlässigkeit aus, da nur wenige Relais benötigt werden. Pendelungen bei der Nachregelung können nicht auftreten, da diejenige Regeleinrichtung, die die führende Stellung eingenommen hat, stehenbleibt und die übrigen Regeleinrichtungen auf diese Stufe nachgeschaltet werden. Sobald die übrigen Regler diese Stufe erreicht haben, wird infolge der Verwendung von Schrittschaltern der Stromkreis für die Antriebsmotoren der nachzustellenden Regeleinrichtungen sofort unterbrochen.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Bei der Ausführung nach Abb. i ist vorausgesetzt, daß beispielsweise drei Regler parallel arbeiten, welche jedoch selbst nicht dargestellt sind, sondern lediglich durch die mit ihrem Antrieb gekuppelten Schrittschalter. Abb. i a zeigt den Seitenriß eines solchen Schrittschalters, welcher aus einer Anzahl von feststehenden Kontakten K1 bis Kn sowie zwei gleichmäßig mit dem Regelantrieb beweglichen Bürsten Bi und B. besteht. Es können selbstverständlich auch die Kontakte K1 bis K,Z beweglich, die Bürsten B1 und B.., stillstehend angeordnet werden. Die Anzahl der Kontakte ,K, bis I(,1 entspricht der Stufenzahl der Regeleinrichtung. Die Bürsten B1 und B.. sind voneinander isoliert, jedoch starr miteinander verbunden, derart, daß sie sich nur gemeinsam entlang der festen Kontakte bewegen können. Die Bürste B. berührt jeweils denjenigen Kontakt, welcher der augenblicklichen Stufenstellung des Reglers entspricht, die Bürste B1 den benachbarten, der nächsthöheren oder nächstniedrigen Stufe entsprechenden Kontakt.
  • Abb. i b stellt schematisch die Vorderansicht der Schrittschalter sowie die anschließende Schaltung dar. Die zu den einzelnen Reglern gehörenden Schrittschalter sind mit I, II und III bezeichnet. Die gleichnamigen festen Kontakte aller Schrittschalter sind leitend miteinander verbunden. jede Bür ste B1 oder B., ist mit einem Pol einer Hilfsstromquelle, jede Bürste B., oder B, über die Spulen je eines Relais S1, Sri, S,11 mit dein anderen Pol verbunden. Stehen alle Regler auf der gleichen Stufe, wie dies bei gleichzeitiger elektrischer Betätigung aller Regler normalerweise der Fall ist, dann sind die an die Hilfsstromquelle angeschlossenen Stromkreise nirgends geschlossen. Nehmen aber die Regler ungleiche Stufenstellungen ein, beispielsweise dadurch, daß der Regler I mechanisch um eine Stufe tiefer, d. h. auf eine Stufe von niedrigerer Ordnungszahl bewegt wurde, die anderen Regler hingegen nicht, dann wird der Hilfsstromkreis geschlossen, und zwar nach der Schaltung in Abb. 11-) vom Pol r der Hilfsstromquelle über die Bürsten B1 von II und III, den Kontakt K3, die Bürste B.. von I und die Relaisspule St zum Pols. Das Relais S, wirkt unmittelbar oder über Zwischenrelais auf den Antrieb des Reglers I in dem Sinne ein, daß eine Überführung in die Stellung erfolgt. welche die anderen Regler einnehmen.
  • Wenn umgekehrt etwa der Regler 1 durch irgendeine Unregelmäßigkeit sich auf eine höhere Stufe einstellt als die Regler 11 und III, dann werden die Hilfsstromkreise dieser beiden Regler geschlossen, wodurch ihre Antriebe in Tätigkeit gesetzt werden in dem Sinne, daß alle Regler auf die vom Regler I eingenommene Stufe eingeregelt werden. Selbstverständlich läßt sich die Schaltung auf eine beliebige Anzahl von Reglern erstrecken.
  • Es ist zweckmäßig, den Relaiskontakt, der zum Schließen des Antriebsstromkreises dient, mit einer Ansprechverzögerung zu versehen oder den Antriebsstromkreis unter Zwischenschaltung eines Zeitrelais schließen zu lassen. Es ist nämlich nicht zu erwarten. daß alle Regelantriebe genau gleichmäßig arbeiten und bei durchaus normaler gleichzeitiger elektrischer Betätigung die alte Stufe gleichzeitig verlassen bzw. die neue gleichzeitig erreichen. Es würde also auch bei ordnungsgemäßem Arbeiten der Antriebe zu einem überflüssigen und schädlichen Ansprechen eines oder mehrerer Relais kommen. Durch die Ansprechverzögerung wird dieser Nachteil vermieden.
  • Derselbe Zweck kann auch dadurch erreicht werden, daß die Bürsten sofort nach dem Anspringen des Antriebes den alten Kontakt verlassen und erst nach dem Erreichen der neuen Reglerstufe mit dem neuen Kontakt in Berührung kommen. Während des Umschaltvorganges sind daher sämtliche Betätigungsstromkreise unbedingt unterbrochen und können nur in der Ruhestellung der Regler ansprechen, wenn nicht alle Regler auf der gleichen Stufe stehen.
  • Es kann auch vorkommen, daß eine ungleiche Stufenstellung durch das Versagen eines der Regelantriebe entsteht,@so daß trotz der Durchführung der oben beschriebenen Schaltung die Nachregelung auf gleiche Stufenstellung unterbleibt. Um einem solchen Fall Rechnung zu tragen, erhalten die Relass SI, SII. SIII 'einen zweiten Kontakt mit Ansprechverzögerung, oder es wird an ihren Kontakt ein zweites Zeitrelais angeschlossen. Diese wirken etwa auf eine Alarmvorrichtung ein, um das Bedienungspersonal auf die Ungleichmäßigkeit der Reglerstellungen aufmerksam zu machen.
  • Es ist denkbar, @daß infolge einer Unregelmäßigkeit die einzelnen Regler in Stellungen gelangen können, welche um mehr als eine Stufe voneinander abweichen. Dies hätte nach der Ausführung gemäß Abb. i zur Folge, daß die Spulenstromkreise der Relais SI, SII, SIII nicht geschlossen werden und die abweichenden Reglerstellungen bestehen bleiben. Um dies zu vermeiden, können etwa die Bürsten B1 verlängert werden, so daß sie mehrere oder sämtliche Kontakte überdecken, welche einer tieferen oder höheren Stufe als die vom Regler eingenommene entsprechen, wie dies in Abb. 2-a und .2b dargestellt ist. Hiermit wird erreicht, daß bei allen ungleichmäßigen Reglerstellungen die Schließung mindestens eines Relaisspulenstromkreises erfolgt, wodurch das gewünschte selbsttätige Nachregeln erzielt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Parallelbetrieb von mehreren Spannungsregeleinrichtungen mit Stufenschaltung von mehreren Regeltransformatoren, bei der an den Regeleinrichtungen von , den Stufenschaltwerken synchron mitbewegte Schrittschalter vorgesehen sind, die je so viel feste Kontakte besitzen, wie Schaltstufen vorhanden sind, und bei denen die festen Kontakte gleicher Ordnungszahl sämtlicher Schrittschalter elektrisch miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Schaltstücke der Schrittschalter aus zwei voneinander isolierten und um den Abstand zweier benachbarter fester Schaltkontakte gegeneinander versetzten Kontaktstücken (B1, B2) bestehen, von denen das eine unmittelbar und das andere über ein die Antriebsvorrichtung der zugehörigen Regeleinrichtung steuerndes Relais (SI, SII, SIII) an die Pole einer Hilfsstromqüelle angeschlossen ist. a. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Schaltstücke der Schrittschalter nach dem Anspringen des zugehörigen Reglerantriebes den letztberührten Kontakt sofort verlassen und erst nach Erreichen der neuen Reglerstufe mit dem nächsten Kontakt in Berührung kommen, derart, daß im Verlaufe des Umschaltvorganges keiner der Bürstenkontakte einen Gegenkontakt berührt. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da_ß die Steuerrelais (SI, SII: SIII) einen zweiten, mit Zeitverzögerung schließenden Kontakt besitzen oder auf ein Zwischenrelais mit Zeitverzögerung einwirken, die bei anhaltenden Ausgleichsströmen eine Alarmvorrichtung in Tätigkeit setzen. d.. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Kontaktstück (z. B. B1) der Schaltstücke jedes Schrittschalters derart verlängert wird, daß es gleichzeitig mehrere bzw. alle solche festen Kontakte der Schrittschalter berührt, welche einer tieferen. (höheren) als der jeweils vom Regler eingenommenen Stufe entsprechen, während das andere Kontaktstück (B2) mit dem der Reglerstellung entsprechenden festen Kontakt in Berührung steht (Abb. 2 a und 2 b).
DEA75611D 1935-03-20 1935-03-20 Einrichtung zum Parallelbetrieb von mehreren Spannungsregeleinrichtungen mit Stufenschaltung von mehreren Regeltransformatoren Expired DE730166C (de)

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DE (1) DE730166C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1156880B (de) * 1957-11-04 1963-11-07 Licentia Gmbh Einrichtung zur Einsteuerung einer mittleren Stufengleichheit fuer Regeltransformatoren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1156880B (de) * 1957-11-04 1963-11-07 Licentia Gmbh Einrichtung zur Einsteuerung einer mittleren Stufengleichheit fuer Regeltransformatoren

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