DER0010256MA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DER0010256MA DER0010256MA DER0010256MA DE R0010256M A DER0010256M A DE R0010256MA DE R0010256M A DER0010256M A DE R0010256MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- gripper
- plates
- profiles
- stacks
- rail
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 11. November 1952 Bekanntgemaclit am
DEUTSCHES PATENTAMT
29. November 1956
Die Erfindung betrifft einen Greifer zum Verladen waagerecht liegender Stapelreihen, insbesondere
von Dachziegeln, mit zwei gegeneinanderbewegten, gewölbten Greiferplatten, die die Stapelreihen
untergreifen.
Greifer bekannter Art halten Stapelreihen entweder durch Punkt- oder Flächenpressung fest
oder unterfassen mit Greiferplatten beim Schließen des Greifers die gestapelten Gegenstände. Bei der
Druckempfindlichkeit der Dachziegel kann die erstgenannte Greiferart nicht verwendet werden, während
die mit Greiferplatten ausgerüsteten Greifer zum Öffnen und Schließen des Greifers einen
ungenützten Raum zwischen den Stapelreihen benötigen.
Bei der Brikettverladung ist es ferner bekanntgeworden, waagerecht liegende Brikettreihen seitlich
in durch einen Schacht geschlossen gehaltene Greiferplatten einzuführen, die heb- und senkbar
angeordnet sind. Beim Absenken verlassen die Greiferplatten den Schacht, öffnen sich und setzen
die Brikettreihe auf der Plattform des zu beladenden Wagens ab. Demgegenüber wird der erfindungsgemäße
Greifer, der an einem Seil eines Hebezeuges hängt, von oben über die Dachziegelreihe
abgesenkt, nimmt diese untergreifend ohne
609 580/211
R 10256XI/35b
seitlichen Druck auf und setzt sie nahezu lückenlos auf der Plattform ab, je nach Bedarf neben- oder
übereinander. Diese Vorteile ergeben sich gemäß '.der Erfindung dadurch, daß die Greiferplatten bei
der Abwärtsbewegung an den senkrechten, Stegen zweier nach der Innenseite des Greifers hin offenen
... .. . U-Profile des Greiferrahmens geführt werden und
: V mit der Unterseite der Wölbungen auf den untenliegenden
Schenkeln der Profile derart gleiten, daß : io eine Bewegung der Greiferplatten in waagerechter,
nach dem Greiferinnern zu verlaufender Richtung erfolgt.
Damit die etwas schräg stehenden Stapelreihen beim Aufnehmen durch den Greifer nicht umfallen
können, ist erfindungsgemäß an dem einen Ende des Greiferrahmens, und zwar senkrecht zu diesem
eine' Sperrklappe vorgesehen, die beim Abheben
:» über das letzte vom Greifer erfaßte Stück fällt.
,;■'.' Vorteilhaft ist es ferner, das Seil des Hebezeuges
an der auf der Oberseite des Greiferrahmens veri, . laufenden Tragschiene waagerecht verstellbar und
{ feststellbar anzuordnen und durch eine an der
\",Tragschiene befestigte Dreieckstütze zu führen.
ΐ.,,/ΐη der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Greifers dargestellt, und zwar zeigt · . ■..■"■·-,
ΐ.,,/ΐη der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Greifers dargestellt, und zwar zeigt · . ■..■"■·-,
Abb. ι eine räumliche Darstellung des Greifers,
Abb. 2 einen Schnitt durch einen Greiferarm in vergrößertem Maßstab..
Der Tragrahmen des Greifers besteht im wesentlichen aus einer Tragschiene 1, die über Querträger
ιa mit senkrechten Stützen 2 verbunden ist,
an welchen längs verlaufende U-Profile 3 angeordnet sind. Damit Stapelreihen verschiedener Größe
verladen werden können, sind die Querträger ia in
waagerechter Richtung und die Stützen 2 in senkrechter Richtung verstellbar. Die unteren Enden
der Stützen 2 sind durch sich über die ganze Länge des Greifers erstreckende U-Profile 3 verbunden,
die zweckmäßig schmalschenkelig sind, um die Spaltbreite zwischen den einzelnen Stapelreihen
gering zu halten. Innerhalb der nach der Innenseite des Greifers offenen U-Profile 3 sind gewölbte
Greiferplatten 4 einziehbar so angebracht, daß sie in eingezogenem Zustand nicht über den untenliegenden
Schenkel des U-Profils hervortreten. Die Greif erplatten 4 weisen die Länge der U-Profile 3
auf und sind an jeder Stütze 2 mittels eines Gelenkes S mit einer Stange 6 verbunden, die lotrecht
in den Stützen 2 verschiebbar angeordnet ist. Die Stange 6 kann durch eine an den oberen Enden
der Stützen 2 dreh- oder verschiebbar gelagerten Welle oder Schiene 7 gehoben oder gesenkt werden
und in der jeweiligen Stellung verriegelt werden.
Das Heben und Senken und Verriegeln der Stange 6 und damit das Vorschieben und Zurückziehen der
. Greiferplatten 4 geschieht dadurch, daß der Kopf der Stangen 6 mit Nocken der Welle 7 zusammenwirkt.
Diese Vorgänge können auch durch andere Mittel, z. B. Kniehebel, Kurvenscheibe od. dgl., bewirkt
werden. Die Welle oder Schiene 7 hat ebenfalls die Länge des Greifers, trägt für jede Stange6
einen Nocken od. dgl. und ist außerdem mit einem Bedienungshebel oder einer ähnlichen Vorrichtung
versehen, die von Hand bedient werden' kann oder selbsttätig arbeitet. .-,....
Da der Greifer das Ladegut nicht seitlich hält, sondern dieses auf den '.Greiferplatten aufliegt,
würde das etwas .schräg gestapelte. Gut beim Anheben der Stapelreihe umkippen.·Dies wird durch
eine Sperfklappe 9, die als einfache Scharnierklappe an einer oder beiden Seiten des Greifers so
angebracht ist, daß sie beim Aufsetzen des Greifers nach oben ausweicht und beim Anheben des Stapels
durch das eigene Gewicht über das letzte vom Greifer erfaßte Stück fällt, verhindert.
Auf der Tragschiene 1 ist längs verschiebbar und
durch einfache Mittel, wie Exzenterhebel od. dgl., feststellbar eine Aufhängevorrichtung 8 für das
Tragseil eines Hebezeuges angebracht, die es erlaubt, den Haltepunkt des Seiles entsprechend der
aufgenommenen Last einzustellen. Hierzu können verschiedene Marken für entsprechende Ladelängen
an der Tragschiene angebracht sein. Damit der Greifer bei einseitiger Belastung nicht schief
hängen kann, stützt sich dieser durch eine ,auf dem
Träger 1 befestigte Dreieckstütze 10 gegen' das
Seil ab.
Handgriffe 11 an der Tragschiene 1 erleichtern
die Führung des Greifers, der in der beschriebenen Ausführung auch zum Aufnehmen mehrerer Stapelreihen
übereinander eingerichtet sein kann. Dazu ist nur eine Vergrößerung des Abstandes zwischen
den Querträgern i„ und den Greiferplatten 4 notwendig.
Bei Greifern, die nur für die Aufnahme von nur einer Stapelreihe bestimmt sind, braucht nur an
einer Seitenlänge die Greiferplatte 4 mit ihrer Führung, Befestigung und Betätigung angebracht
zu werden. Die andere Seite kann durch eine an den Querträgern ia befestigte Blechplatte ersetzt
werden, an der sich das auf einer Seite auf die Greiferplatte 4 aufliegende Stapelgut abstützt. Dadurch
wird eine weitere Verringerung der Lücken zwischen den Stapelreihen erreicht.
Claims (3)
1. Greifer zum Verladen waagerecht liegender Stapelreihen, insbesondere von Dachziegeln,
durch Untergreifen mittels zweier, gegeneinanderbewegter, gewölbter Greiferplatten, dadurch
gekennzeichnet, daß die Greiferplatten (4) bei der Abwärtsbewegung an den senkrechten
Stegen zweier nach der Innenseite des Greifers hin offenen U-Profile des Greiferrahmens
(1, ia, 2, 3) geführt werden und mit
der Unterseite der Wölbungen auf den untenliegenden Schenkeln des Profils derart gleiten,
daß eine Bewegung der Greiferplatten in waagerechter, nach dem Greiferinnern zu verlaufender
Richtung erfolgt.
2. Greifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Ende des die
580/211
R 10256XI/35b
U-Profile (3) enthaltenden Tragrahmens, und zwar senkrecht zu diesen, eine Sperrklappe (9)
angeordnet ist.
3. Greifer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der auf der Oberseite
des Tragrahmens verlaufenden Tragschiene (1) ein Hubseil waagerecht verstellbar und feststellbar
ist und durch eine an der Tragschiene befestigte Dreieckstütze (10) geführt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 581 042.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1937959C2 (de) | Fahrbares Hebezeug, insbesondere Wagenheber | |
| DE1555120A1 (de) | Beladevorrichtung | |
| DE2109695A1 (de) | Ladegerat | |
| DE963991C (de) | Greifer zum Verladen waagerecht liegender Stapelreihen, insbesondere von Dachziegeln | |
| DE1481814B2 (de) | Greifvorrichtung fuer eine last mit einer biegsamen ver schnuerung | |
| DER0010256MA (de) | ||
| DE3930222A1 (de) | Verlegewagen fuer verbundsteine | |
| DE10256054A1 (de) | Greifvorrichtung zum Verlegen und Verladen | |
| DE2453847C3 (de) | Zangengreifer für den Transport von Werkstücken | |
| DE1708652B2 (de) | Anhebevorrichtung fuer eine einzelne schiene eines eisenbahngleises | |
| DE282905C (de) | ||
| DE118180C (de) | ||
| DE294646C (de) | ||
| DE705241C (de) | Greifer mit einer Vielzahl sternfoermig an dem unteren Rollenkopf angelenkter Greiferarme | |
| DE1013850B (de) | Vorrichtung zur Verstellung des Schwenkbereiches eines in einer vertikalen Ebene verschwenkbaren Auslegers | |
| DE3512431C1 (de) | Heukran | |
| DE309064C (de) | ||
| DE1275964B (de) | Hubvorrichtung zum wahlweisen Heben oder Senken eines Stuetzbeines einer schwimmfaehigen Hubinsel | |
| DE238944C (de) | ||
| DE1584499C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum mecha nischen Besetzen von Ofenwagen mit Ton formlingen in der Ziegelindustne | |
| AT392951B (de) | Heukran | |
| DE52871C (de) | Lasthebezeug mit Selbstsperrung durch Fallklinke und Sperrarm | |
| DE1176814B (de) | An einem Hebezeug schwenkbar befestiger Grei-fer zum Umsetzen von Mauersteinen | |
| AT369711B (de) | Vorrichtung zum greifen und tragen von schienen od.dgl. mittels eines hebezeuges, insbesondere kranes | |
| DE233717C (de) |