DEP0055465DA - Gelenkplatten-Bandförderer - Google Patents
Gelenkplatten-BandfördererInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Gelenkplatten-Bandförderer, der sich insbesondere für rauhe Betriebe, wie z.B. Grubenbetriebe wegen seiner guten Betriebseigenschaften stark durchgesetzt hat, und zwar besonders in einer Ausführungsform, bei welcher die beiderseitigen Stützrollen an den Platten gelagert sind und beim Umlaufen des Bandes, in entsprechenden Führungen vertikal abgestützt, mit umlaufen.
Für Grubenbetriebe kommt es sehr wesentlich darauf an, die Bauhöhe des Bandförderers so gering wie möglich zu halten. Die Erfindung schlägt nun zur Erreichung dieses Zieles vor, die Stützrollen seitlich von den Platten anzuordnen. Hierdurch ist es möglich, bei Rollen, die paarweise eine gemeinsame Achse besitzen, diese Achse ohne den sonst für die Unterbringung der Rollen unter dne Platten notwendigen Abstand unmittelbar auf die Rückfläche der Platten aufzusetzen, auf der sie beispielsweise durch Schweißung befestigt sein können. Bei Bandförderern, deren Platten an den Rändern seitlich abgewinkelt sind, um ein Herabfallen des Fördergutes nach den Seiten zu verhindern, kann man die Führungsrollen auf Einzelachsen anordnen, die in dem abgewinkelten Seitenrande befestigt sind, wobei man zur besseren Befestigung das freie Ende der Einzelachse mittels eines Bügels o.dgl. nochmals mit dem Seitenrande verbindet.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung mit seitwärts von den Platten angeordneten Führungsrollen ist es nun möglich, die Antriebsketten paarweise zwischen den beiderseitigen Rollen unter dem Plattenband anzuordnen, wodurch sie besser geschützt liegen als bisher. Man kann sie aber auch auf der Rollenachse selbst lagern, wenn diese nach außen hin über die Rollen etwas verlängert ist und die Rollenachsenverlängerungen die Gelenkbolzen der Antriebskette bilden.
Ein weiterer Vorschlag der Erfindung, der erst durch die grundsätzliche Ausbildung des Plattenbandförderers mit
seitlich von den Platten angeordneten Rollen möglich wurde, geht dahin, anstelle von zwei Ketten nur eine Antriebskette vorzusehen, die in der Längsmittelebene des Bandförderers läuft und die, um Verkantungen auszuschließen, breiter gehalten ist als die bisher üblicherweise verwendeten Einzelketten. Diese Ausbildung hat den Vorteil größerer Wirtschaftlichkeit und weiterhin den Vorteil, daß die Kette vollkommen geschützt angeordnet ist.
Zur Erläuterung der Erfindung sind in den Abbildungen 1 bis 4 Querschnitte durch den Bandförderer dargestellt, wobei die einzelnen Teile schematisch dargestellt sind. Im einzelnen zeigen
Abb. 1 einen Bandförderer mit auf gemeinsamer Achse angeordneten Führungsrollen,
Abb. 2 Einzelführungsrollen an den abgewinkelten Seitenrändern der Platten,
Abb. 3 die Anordnung der Gelenkketten auf den Rollenachsenverlängerungen und
Abb. 4 die Anordnung einer Antriebskette in der Längsmittelebene des Bandförderers.
Bei der Darstellung nach Abb. 1 ist 1 eine mit Führungsrollen besetzte Gelenkplatte. Auf der Rückfläche der Gelenkplatte ist die Rollenachse 2 unmittelbar aufgesetzt und in geeigneter Weise, z.B. durch Anschweißen, verbunden. Die Führungsrollen 3, die auf Führungen 4, sich vertikal abstützend, laufen, sind seitlich von den Gelenkplatten angeordnet, so daß gegenüber der bisher üblichen Anordnung der Rollen unter der Gelenkplatte mindestens die halbe Rollenhöhe an Bauhöhe eingespart wird. Mit 5 sind die Antriebs-Gelenkketten bezeichnet, die in irgend einer Weise unter den Gelenkplatten befestigt sind.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 sind Einzelrollen 6 vorgesehen, die auf Führungen 4 laufen und auf Einzelachsen 7 gelagert sind, die ihrerseits in den abgewinkelten Seitenrand 8 eingesetzt sind. Die Befestigung der Einzelachsen 7 kann z.B. in der schematisch angedeuteten Art durch Einsetzen in eine Bohrung und Verschweißung des Bundes 9 mit der Wandung vorgenommen werden. Notfalls kann noch eine zusätzliche Lagerung der Einzelachse 7 durch einen Haltebügel vorgesehen werden. Mit 5 ist wiederum eine der
Antriebs-Gelenkplatten bezeichnet.
Während in den Abb. 1 und 2 die Antriebsketten 5 zwischen den Rollen eines Rollenpaares, an der Rückenfläche der Gelenkplatten angreifend, angeordnet sind, sind bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 die Ketten 5 nach außen verlagert, wobei jeweils der mit einer Rollenachse korrespondierende Gelenkbolzen entweder durch die Verlängerung der Rollenachse 2 gebildet ist oder der entsprechende Gelenkbolzen in die Stirnfläche der Rollenachse eingesetzt, z.B. eingeschraubt ist.
Die Abb. 4 zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Bandförderers mit nur einer Antriebskette 11, die in der vertikalen Längsmittelebene des Förderbandes läuft. Diese Kette ist, um eine Verkantung der Bandglieder zu vermeiden, mit größerer Breite B als die üblichen Ketten 5 der Ausführungsformen nach den Abb. 1 bis 3 ausgebildet. Ihre Befestigung an der Plattenrückwand kann in irgend einer Weise erfolgen, beispielsweise in der in Abb. 4 dargestellten Art, bei welcher an der Plattenrückwand Lagerwinkel 12 für die Ketten-Gelenkbolzen vorgesehen sind. Anstelle der in Abb. 4 dargestellten Einzelrollen-Lagerung kann selbstverständlich auch eine Lagerung der Rollen auf einer durchgehenden Achse, wie beispielsweise nach Abb. 1, vorgesehen sein, wobei dann allerdings die vertikalen Flanschen der Lagerwinkel 12 eine größere Länge aufweisen müssen.
Claims (6)
1.) Gelenkplatten-Bandförderer mit an den Platten gelagerten, in Führungen laufenden Stützrollen und mit Gelenkkettenantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrollen (3) zu beiden Seiten des Förderbandes an den Platten (1) angeordnet sind.
2.) Bandförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrollenachsen (2) unmittelbar auf die Rückenflächen der Platten (1) aufgesetzt sind.
3.) Bandförderer nach Anspruch 1 mit abgewinkeltem Plattenseitenrand, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrollen (6) auf im Plattenseitenrand (8) eingesetzten Einzelachsen (7) gelagert sind.
4.) Bandförderer nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiderseitigen Antriebsketten (5) zwischen den Rollen (3) der Rollenpaare angeordnet sind.
5.) Bandförderer nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsketten (5) auf den Rollenachsen (2), deren Verlängerungen die Gelenkbolzen der Ketten (5) bilden, gelagert sind.
6.) Bandförderer nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb durch eine in der Längsmittelebene des Förderbandes angeordnete Kette (11) erfolgt.
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