DEP0055022DA - Einrichtung zum Sichern der Betriebsbereitschaft von Druckmittelbremsanlagen in Lastwagenzügen - Google Patents
Einrichtung zum Sichern der Betriebsbereitschaft von Druckmittelbremsanlagen in LastwagenzügenInfo
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Description
Stichwort« Pneumatische Ankuppelsieherung
ifi/Mp 5329
Anlage zur
Pa.«nt- Anmeldung JD 0>6 U46 U.. (p
Γι*™1
fiebert Bo se ä Si.m.b.H., Stuttgart» Forststraße 9
zum Sichern der Bstriebsbereitschaft voa JJruekmittelbrems«
■anlegen zn LasTwagenztigen«
dia sas ein east Lastkraftwagen und einem oder mehreren An= säugern bestehen<, erhalten in der Regel eine durchgehende Druckmittel-
die vom Führersitz des Lastkraftwagens aus gesteuert Am EMe &ύτ Breasleitungen in den ©inselsien Fahrzeugen ist ^e^
>ii@ils ©in. A.bsper2'hahn unä hinter dieses ein Kupplungskopf vorge sehen j
alt dem ein entsprechend auegebildeter Gegenkupplungskopf der Bremsleitung dee nachfolgenden Fahrzeugs verbunden werden Ιε&ηίπ Aus'serdem
bssitst ^eder Lastkraftwagen und jeder Anhänger ein® Sugkmpplxiiig in die die Deichsel des nächsten Aahängewagens eingeschoben werden .Una»
Beim Ankuppeln der Fahrzeug® kann as vorkommene dass durch die Machlässigkeit
dsg Bedienungsmannes die Bremsleitungskupplung niefat geschlossen tand/©ö©r der Absperrhahn nicht geöffnet wird* süjäass die
Bremsanlage des dahinterlaiifendsn Fahrzeuges ausgeschaltet bleibt und di® Fahrsicherheit mindestens stark beeinträchtigt ist« um diese Gefahrenquelle
mit ©infachen Mitteln zu vermeiden t ist nach der Erfindung am Eflde jedes Fahrzeugs eine druckgesteuerte Einrichtung eingebaut»
welch® die offen© Zugkupplung verriegelt und nach SeliMessei! der Bremsleitungskupplung an die Bremsleitung zwischen Absperrhahn
und Leitungskupplung angeschlossen iste derart» dass die Verriegelung
aufgehoben wird«, sobald nach öffneatg äes Absperrhahna im vorgenannten Leitungsstaok ein Druck von ©iner· bestiiBintea Höhe entsteht. Mit die«··
b@t Sicherung wird vermiedenf dass in einem Lastwageßs-ug sia Fahrzeug
laufen- kanne desaea Druckmittelbremaeinrichtung abgeschaltet 1st wrs.
ausserdem wird erreicht» dass das mechaBisciie Kuppeln Ärst durshgefUter werden kaanf «@na vom Zugwagen aas min für die Bedienung der Bremsanlag©
ausreichender Druck geschaffen ist0
Retoert Bosch G.m.fc.H«, Mü/lr 5329
Stuttgart 12*9*1949
Zwei -fi-usfülirungsbeispiele nar*·' der Erfindung sind in der Zeichnimg gestellt
Pig«, 1 aeigt eino Seitenansicht und
FIg* 2 eine Draufsicht der ersten Ausführung teilweise im Schnitt
Fig. 3 ein Teilljild nach Linie III-III der PIgn I9
Fig«. 4 einen Schnitt durch eine zweite Ausfüiirung»
Am Ende je^es Fahrzeugs^ z.B. eines Sugwa^ens g^iat eine Zu angebautf die aus einem Kupplongsfcrichter 10» einem quer dasulielenden Kupplungsbolsens 11 g einem Handhebel 12 zum anheben des Kupp=·
lungsbolzens 11 und einer im Trichter 10 eingebauten Sperre 13 f'Ir den federbelaateten Kupplun;jsbal;;ezi 11 besteht=, Diese Tsile sind zu
einer Einheit zusammengefasst und an einem Querbolaen 14 einer federnd am Wagenra^aen befestigten Äu,r;stange so gelr-jjert, dass die Zugkupp=·
lung als G-anses nach unten geach-wenk't werden kann, wenn tas betref=» fenae Fahrzeug ohne Anhänger fährt» Sa^kupplungen dieser Art sind
vielfach bekannt and gebräuchlich. In den Eupplung^triehtsr kann die öse 1? einer Anhängerdeichsel 16 soweit eingestossen werden^ daas sie
die Sperre 15 verschiebt und dabei den Kupplungsbolzen 11 zum Einrasten it·* die Kupplungsöse 1? freigibt,,
"Die Sruekmi tt e Ib r eras anlage endst in jedeni Fahrzeug in einem Kupplungskopf
18, der über ein Leitungsstück 19 und einen Hahn zO an die liehe BremslsJ' jig 21 angeaohlosoen ist» Dieser Kupplungskopf ist in
der ^egel feststehend am Fahrzeugrahmen befestigt«, !LIt dem Kupplungs kopf 18 ist ein zweiter entsprechend ■ usgcbildeter Kupplungskopf 22
verbindbarf der über einen Schlauch 25 zur Bremsanlage des führt« Auch diese 3re.nisleitun.gsteile sind bekannt» Die zum g
gehörenden Teile der Bremsleitung und der Zugkupplung sind zur Unterscheidung von den Teilen des Zugwagens Z strichpunktiert dargestellt»
Den Entkupplungshebol 12 übergreift "bei offener Zugkupplung dia Hase 24 einer Klinke 25? die drehbar gelagert ist an einen mit dem schwenk
baren Teil der Tai^icupi lung verbundenen Träger» Sine Feder 2β versucht
Robert Bpsch fr.a.b.H. Iü/Mr 5529
Stuttgart 12,9.1949
die Klinke 25 am Hebel 12 au halten. Dem Klinkenhebel gegenüber ist an dem bereits erwähnten Träger ausserdem ein gylindsr 2? gelagert,
in dem ein Kolben 28 entgegen einer Feder 29 beweglich ist« Der Kolben "besitzt eine gegen den Klinkenhebel gerichtete Stange 30« Tom
Zylinder 27 führt eine Leitung 31 zu einer Kammer 32 eines Ventilgehäuse s 33·>
Eine sweite Kammer 34 dieses Ventils ist an das Leitungsstück 1Q der Bremsleitung angeschlossene Die beiden Kammern werden
getrennt durch einen federbelasteten Teller 35« der durch eine» im Ventilgehäuse geführten Hohlschaft 36 angehoben werden kann» Das Ende
dieses Hohlschaftes liegt im Schwenkbereich des Kupplungskopf es 22» Das Ventilgehäuse 33 und der Kupplungskopf 18 sind zweckmässi.; zn
einem Bauteil vereinigt in welchem Fall die Leitung 31 nachgiebig seB<. als Gummi- oder Metallschlauch,, ausgeführt ist, weil der Kupplungstrichter
10 gegenüber diesem Kupplungskopf 18 lageveränderlicii ist»
Wenn beim A.nh:ingen des anhänger wagen a die Anhängerdeichsel 16 in den
Kupplungstrichter 10 geschoben und die Sperre 13 gelöst wird, bleibt der Kupplungshebel 12 noch solange in seiner Stellung für gelöste
Kupplung, als die Klinke 25 eingerastet ist« -tl&na. nun der Bedx.enung.smann
äusserdem die Bremsleitungskupplung 22/18 schliesst und dadurch den Hohlsehaft 36 nach rechts stösstg bis er sich gegen den Ventilteller
35 legt und diesen abhebt, wird die zuvor mit der Aussenluft verbundene Kammer 32 über die Kainraer 34 mit der Leitung 19 verbunden»
In diese Leitung strömt beim öffnen des* Absperrhahns 20 (s. Pfeilrichtung) .Drucklufts die über das Ventil 33 und die Leitung 31 auch
in den Zylinder ^7 vor den Kolben 28 gelangt» Ist dieser .Druck gross genug, um die Gegenkraft dsr Feder 29 au überwinden, so bewegt sich
der Kolben 28 gegen die Klinke 25 u.nd drückt diese mit Hilfe der Stange JO entgegen der Feder 26 zurück. Jetzt wird der ISiitkupplungshebel
12 frei und der Kupplimgsbolseri 11 rastet in die Öse der Anhängerdeichsel 16 ein» Die Vorrichtun| gewährleistet also in allen
Pälleu, dass die Zugkupplung erst schliessen kann«, wenn die Bremsleitungskupplung
22/18 geschlossen und der Absperrhahn geöffnet ist und äusserdem in der Bremsleitung ein Druck vorhanden ist0 der sur
ordnungsgemässen Bedienung der ■ anhängerbremse ausreicht.
Robert Bosch G.m.b.H. Mii/Mr 5329
Stuttgart 12«9 ο 1949
Die Auoführungsform nach Fig. 4 ist gegenüber der ersten Ausf ühruii,?:s« form noch in sofern vereinfacht, als der Zylinder 27 für die Entriegelung
der Zugkupplung unmittelbar an den Körper der Zugkupplung angsbaut ist und die Kolbenstange 30 unmittelbar in eine Ringnut 37 des
Kupplungsbolzens 11 eingreifen kann. Bei dieser Ausführung wird also die übliche iperre 13 der Zugkupplung überflüssig.
Fig. 4- zeigt die Sicherungsvorrichtung in der Stellung bei offener Zugkupplung und geschlossenem Absperrhahn 20. Die Kolbenstange 30
greift in diesem Falle in die Ringnut 37 des mit Hilfe des Hebels 12 hoengezögeren Kupplungsbo3.:>;ens 11 ein und hält diesen in dieser
Stellung fest» Beim Schliessen der Schlauchkupplung und öffnen des Absperrhahns ergeben sich die gleichen Verhältnisse wie beim zuerst
beschriebenen Ausführungsbeispiel» i3er Zylinder 27 erhält Druckluftβ
.Der Kolben 28 geht entgegen der Feder ?9 nach rechts und zieht seise Stange 30 a"-s der Ringnut 37 heraus? sojdasa der Kupplungsbölzen 11
in die öse dea eingeschobenen Dsiciioelkopfes einsehir ppen kann«,
Beim Abkuppeln des ArJiUngers oder beim unarwarteriden -ibreissen dieses Fahrzeugs wird die Schlauchkupplung 22/18 gelöst, scfdass der Hohl»
schaft 36 des Ventils 33 nach links gehen kann. Der Ventilteller 35 sperrt die Kammer 32 gegen den ürucklufi*strom abs während gleichzeitig
der Hohlschaft 36 eine Verbindung der Kammer 32 mit der Ausseniuft herstellt« Infolgedessen kann die "Druckluft auch aus dem Zylinder 2?
entweichen und die Feder 29 die Kolbenstange 30 i& Sichtung auf den Bolzen 11 belasten, Beim Anheben des Boiaexis 11 mit Hilfe des Sntkupplungshebels
12 rastet -.;-ie Kolbenstange 50 in die Ringnut 37 ein und hält den Kupplungsbolzen in seiner Lösestellung fest»
Claims (1)
- Ansprüche ιEinrichtung zum Sichern der Betriebsbereitschaft von Druckmittel«= brerasanlagen in LastwagensUgcn mit einer raeciia/iischen Zugkupplung und einer Leitungskupplung in der durchgehenden Bremsleitung" zwischen den Fahrzeugen j sowie einem am En&e des Fahrzeugs der- Bremsleitungskupplung vorgeschalteten Absperrhahn^ gekennzeichnet durch eine cky^cligesteuerte Vorrichtung t welche die offene Zugkupplung verrie.gölt und nach· 3chliessen der Bremsleitungskupplung &n der Bremsleitung zwischen Abspcrrhohn und Leitungskupplung ari;-e-Eobert Bosch G#m.b.H. Mü/Mr 5329Stuttgart 12 ο 9«1949schlossen ist8 derart* dass die Verriegelung aufgehoben wira9 so«- bald nach Öffnen des Absperrhaims im genannten Leitungsstück ©in ausreichender Druck entstanden ist02« Einrichtung n&ch Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Ventil^ das die Verriegelungsvorrientun« beim Schliessen der Braiiisleituru<:s>» . kupplung mit dem LeitungsstlickvzwischeH. Bremsleitmigskupplung^und Absperrhahn^und beim Lösen der Bremsleitungskupplung mit der Auasenluft verbindet β.Einrichtung nach iUispruch 1 und Z^ dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilvan oder in der IVahe der einen feststehenden Hälfte^der Bremsleitungskupplung angeordnet ist und unmittelbar durch die andere bewegliche Kupplungshälftevbewe^t wird«,4» Einrichtung nach den Ansprüchen 1 Ma 3% bei Fahrseugen mit gelenkiger Zujkupplung, dadurch gekennzeichnet8 dass die Verriegelungs» vo--richtung vom schwenkbaren Teil der Zugkupplung -getragen ist«5» -einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4? dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsvorrichtung aus einem Zylinderv-mit federbe·=» laste tem Kolbenvbesteht, welcher Zylinder durch eine nach-'iebi-e Leitung mit der SreirisleitungvzwißchüK. Eupplung^uD-d Absperrhahn ^*-· verbunden ist.5» Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5? für Fahrzeuge mit einer selbsttätiren Zugkup,.dung( die durch einen Handhobel gelöst wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsvorrichtung den Hand hebelader Zugkupplung in der Lösestellung sicherte7· Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5j für Fahrzeuge mit einer se bsttätigen Zugkupplung-, die durch einen Handhebc3l gelöst· wird, dadurch g-ekennzeichnet, dass die Verriegelungsvorrichtung unfliittelbar auf den Kupplunrsbolaen "in dessen Lösestellung wirSrb·
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